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Viel los

In letzter Zeit habe ich ziemlich viel zu tun und es ist viel los, was mich etwas hindert, regelmässig hier zu schreiben. Eigenlich nervt mich das, aber abends bin ich dann einfach zu müde…

Seit meinem letzten Blog-Eintrag vom 31. Mai – übrigens hat Grinsekatze mich noch nicht kontaktiert, um den Gewinn zu erhalten 🙂 – hier nun eine kurze Zusammenfassung :

Stadttor „Toerli“ der historischen Altstadt Liestal

Am 2. und 3. Juni war ich an der Synode der christkatholischen Kirche in Liestal. Ich bin Delegierte für unsere Kirchgemeinde Lausanne. Ich finde es immer toll an die Synode zu gehen, denn da treffe ich Leute, welche ich eben nur bei diesem Anlass sehe. Leider mussten wir erfahren, dass unser Bischof auf Ende November in den Ruhestand geht. Eigentlich bleibt ein Bischof (wie der Papst) bis zu seinem Tod im Amt – ausser es gibt gesundheitliche Gründe. Bei unserem Bischof trifft wohl eher zu, dass er frustriert ist, dass die Kirche je längs je mehr langsam zu Grunde geht. So kam es für mich jedenfall rüber, als er die Ankünigung machte.

Am Sonntag den 4. Juni habe ich 2 Artikel für die deutsch- und französischsprachige Kirchenzeitung abgeschlossen und den zuständigen Verantwortlichen der jeweiligen Zeitung geschickt. Ich freue mich schon, wenn diese erscheinen und ich habe auch vor, der deutschsprachigen Kirchenzeitung anzubieten, ab und zu einen Artikel aus der Romandie zu redigieren. Ich habe schon immer gern geschrieben, wollte ich doch früher mal Journalistin werden 🙂

Am Montag dann wie gewohnt zur Arbeit gefahren. Wir haben momentan relativ viel zu tun, sodass ich abends nicht sehr früh heim kam.

Am Mittwochmorgen kam der Elektriker. Mein Interphone musste ausgewechselt und dementsrechend neu programmiert werden. Somit war ich am Mittwoch erst gegen 10h statt um 9h im Büro und nachmittags musste ich nach Genf, Sohnemanns Freundin zum Bahnhof bringen (über dies werde ich später in einem anderen Beitrag mehr erzählen). Gegen 18h waren wir zurück und ich ging noch schnell bei Mama vorbei bevor ich dann zur Chorprobe davon flitzte.

Donnerstag hatte ich beim Erwachen eine Migräne – na toll 😦 . Ich habe dann eine Tablette genommen und legte mich nochmals hin. Gegen 8h informierte ich dann mein Team, dass ich deswegen etwas später käme. Abends assen Sohnemann und ich gemeinsam am See einen French Tacos.

Eglise St Laurent Ugine

Heute bin ich im HomeOffice und ich habe nicht sehr viel zu tun. Allerdings muss ich heute abend noch Wäsche machen und dann meine Sachen packen, denn morgen fahren wir mit dem Chor (im Car) nach Albertville. Wir werden dort in der Umgebung – um genau zu sein : in der Kirche St Laurent in Ugine ein Konzert geben und übernachten. Ich freue mich darauf !

Am Sonntag kommen wir gegen halb fünf zurück und dann gehts gleich weiter an eine Chorprobe für eine Hochzeit. Unser Pfarrer heiratet am 8. Juli (ja, christkatholische Pfarrer können/dürfen heiraten) und das Ehepaar hat mich und ein paar andere gefragt, ob wir an ihrer kirchlichen Trauung singen. Es gibt 3 Proben und die 1. findent am Sonntag zwischen 16h und 19h statt. Ich habe aber schon informiert, dass ich später dazu kommen werde.

Wie Ihr seht, ist momentan viel los und es wird auch den ganzen Juni noch so weiter gehen 😅

Recherchen

… oder auf deutsch : Forschungen.

Es gibt verschiedene Arten von Forschung, dabei geht es aber immer um Erkenntnisse. Es ist eine systematische Suche nach unbeantworteten Fragen und Recherche wird immer mit Wissenschaft verbunden.

Aber es gibt auch Recherchen, welche eigentlich nichts mit Wissenschaft zu tun haben. Obwohl : wenn man das Wort „Wissenschaft“ auseinander nimm, dann erkennt man, dass wenn man Forschungen unternimmt, diese dann Wissen schafft

Der Mensch ist allgemein auf der Suche nach Klarheit oder Auflösung, Also WISSEN. Ich hatte mal einen Lehrer, der sagte immer : Wissen ist Macht. Obwohl : ist es nötig, Macht zu haben ? Ich finde manchmal, dass es den Menschen nur darum geht, wer mehr Macht hat… aber das ist eine andere Debatte.

Meine Freundin sagt mir manchmal, ich sei besser als das FBI, wenn es darum geht, Recherchen über Personen zu machen 😀 . Es ist allerdings nicht immer einfach, und momentan zerbreche ich mir ein wenig den Kopf, um Antworten – respektive Informationen – über gewisse Personen zu finden.

Aber ich mache das gern. Ich finde es spannend, wenn ich irgendwo eine Info finde, welche aber dann doch noch überprüft werden muss, um ganz sicher zu sein.

Schwierig wird es, wenn Personen einen Null-Acht-Fünfzen Namen haben, oder der Name/Vorname 10 x bei einer Suchabfrage bei Google erscheint; oder aber die Suchmaschine Dokumente hervorbringt, welche aus dem Jahr 2010 oder so und mit ziemlicher Sicherheit nicht mehr aktuell sind…

Nun denn, ich werde meine Recherchen weiter führen und wünsche Euch inzwischen ein schönes Pfingstwochenende !

Vergriffen

Keine Ahnung, ob man das für nicht mehr produziertes Parfum auch sagt, jedenfalls habe ich heute zum 2. Mal herausgefunden, dass „mein“ Parfum nicht mehr hergestellt wird.

Vor vielen Jahren (als ich ca 18 war) hatte ich Berlin von JOOP!

Als ich dann ein paar Jahre später erfahren habe, dass es dieses nicht mehr gibt, ging es sicher 2 Jahre, bis ich ein Eau de Parum fand, das diesem Geruch ähnlich war. Es handelte sich um Voile d’Ambre von YVES ROCHER.

Seit ein paar Jahren allerdings habe ich kein Parfum mehr und heute habe ich gelesen, das Yves Rocher die Filialen in der Schweiz schliesst, allerdings via Internet noch aktiv bleibt. Also dachte ich, ich könnte mir vielleicht wieder mal eines bestellen.

Leider musste ich feststellen, dass es dieses Eau de Parfum auch nicht mehr gibt.

Auf ebay kann man Berlin oder Voile d’Ambre noch finden, aber zu horrenden Preisen. Damals habe ich für Voile d’Ambre ca CHF 45.- bezahlt… die Preise sind (da vergriffen und nicht mehr hergestellt, nehm ich jetzt mal an) 3 oder 4 mal soviel 😦

Rückblick

Das Wochenende war toll. Unser Konzert war ein Erfolg und der Chor aus Frankreich fühlte sich – gemäss Rückmeldungen – sehr wohl.

Am Sonntag habe wir noch eine kleine Führung durch die Altstadt von Lausanne gemacht und gegen 13h gab’s Pick-Nick am See, bevor sie dann mit dem Car wieder davon fuhren.

Es war ein gelungenes Wochenende und ich freu mich schon, wenn wir am 10./11. Juni nach Albertville fahren und dort bei ihnen nochmal ein sicher tolles Week-End verbringen werden.

Schon wieder…

Heute morgen um 6h bin ich erneut mit einer Migräne erwacht. Nachdem ich etwas getrunken hatte und es nicht besser wurde, habe ich eine Tablette genommen und mich nochmals hingelegt.

Knapp 5 Minuten später kam Astrée und installierte sich „auf mir“ 😀 (dieses Video ist nicht von heute). So blieb sie 1h30 bis es mir etwas besser ging.

Ich habe im Büro Bescheid gesagt und war schlussendlich um halb zehn (statt halb acht) vor Ort. Inzwischen ist das Kopfweh ganz weg.

Ich frage mich, wieso ich in letzter Zeit öfters Migräne habe. Gut, ich habe einige Sorgen (die Kinder, die Finanzen, Anerkennung unserer Kirche gegenüber dem Staat (das erzähle ich ein ander Mal, ist zu lang und komplex um nur eine Anmerkung zu machen), die Arbeit, der Chor (ich bin im Vorstand und am Samstag haben wir Konzert), etc… dazu kommt vielleicht das Wetter und eventuell auch, dass ich seit einem Monat meinen Kaffeekonsum stark vermindert habe. Ich habe von 8-10 Tassen auf 3-4 pro Tag reduziert. Vielleicht bin ich auf Koffein-Entzug ??

Migräne

Ich hatte praktisch das ganze Wochenende Migräne. Ich konnte allerdings einige Dinge erledigen, aber ich hatte den ganzen Tag einen Druck. Wie ein Helm über den ganzen Kopf verteilt.

Auch heute morgen spühre ich es noch ein bisschen.

Liegt wohl an meinen Sorgen…

Spenden

Manchmal denke ich, ich mache jetzt einen Spenden-Aufruf .

Wenn ich manchmal sehen, wofür Menschen spenden und dabei vergessen, dass es in ihrem direkten Umfeld viele gibt, die – salop gesagt – „aus dem letzten Loch pfeifen“, „auf dem Zahnfleisch gehen“, „dem Abgrund nahe sind“ es auch nötig hätten… da frage ich mich doch, wieso man nicht zuerst „den Eigenen“ hilft, bevor man Geld ins Ausland schickt (und nicht mal sicher ist, dass es auch da ankommt, wo es sollte…) ! Ich gebe und teile gern, aber erst versorge ich meine Familie, meine Landsleute bevor ich anderen helfe.

Ich habe heute meine Zahlungen gemacht. Na ja, was soll ich sagen … nachdem ich nur das strikte Minimum bezahlt habe, bleiben mir für den ganzen Monat Mai noch knapp CHF 200.-. Davon sollte ich einkaufen und tanken (das sind die 2 Sachen, die wirklich nötig sind, um essen und arbeiten gehen zu können).

Ich weiss echt nicht, wie ich erneut einen Monat so überleben soll… ich kann nicht schon wieder auf FB eine Anfrage stellen. Laut Gruppenregel darf man sich nicht jeden Monat melden.

Ich versuche auch Sachen wie Kleider, nicht genutzte Kaffeemaschine, nicht genutzter Sodaclub, und vieles mehr zu verkaufen, aber die Leute haben selbst kein Geld und ich bringe die verschiedenen Dinge einfach nicht los. Ich mache unser Brot selber, versuche so billig wie möglich einzukaufen (meistens vor Ladenschluss, weil dann einiges reduziert ist), gehe praktisch nie aus, nehme mein Mittagsessen immer von zu Hause mit, kaufe mir praktisch nie etwas.

Ich habe 3 Jobs (ich bin kaufmännische Angestellte) . 1 x 80% + 1 x 15% + 1 x 10% …. wer rechnen kann, stellt fest, dass ich 105% arbeite. Dann habe ich ab und zu einen Auftrag um Homepages zu erstellen oder bei schon gemachten Websites ein Update zu machen. Aber das kommt 2-3 Mal pro Jahr vor. Diese Arbeit erledige ich dann abends oder am Wochenende.

Ich weiss wirklich nicht, was ich noch machen soll.

Manchmal denke ich, wieso ich keinen gut situierten Mann hatte (oder habe). Wieso musste ich an jemanden geraten, der – obschon er Jurist ist und eigentlich vieles gut kann – einfach nichts auf die Reihe kriegt. Er ist (immer noch!) auf dem Sozialamt.

Ich habe mich damals nach der Scheidung raus gekämpft. Habe alles getan, um Arbeit zu finden… schlussendlich verdiene ich mehr als damals, jedoch habe ich auch mehr Ausgaben. Wenn man auf dem Sozialamt ist, zahlt man weder Steuern noch Krankenkasse. Artzrechnungen, Brille, Orthodont, etc werden vom Solzialamt übernommen. All diese Sachen zahle ich heute selber und so habe ich schlussendlich zwar mehr Lohn, aber auch mehr Ausgaben und eigentlich unter dem Strich ca CHF 1’000.-/mtl weniger. Dazu kommt auch, dass ich weder vom Kindsvater eine Alimente bekomme (wie auch, Sozialgeld ist nicht da um Alimente zu bezahlen. Und die Stelle, welche das in solchen Fällen übernimmt, zahlt nur bis zum 18. Lebensjahr), noch sonstige Hilfe. Töchterchen ist in Ausbildung (da bekomme ich Kinderzulage, was aber nicht enorm ist), Sohnemann sucht eine Ausbildung oder Arbeit (da bekomme ich gar nichts). Ich arbeite sozusagen für 3 Erwachsene, für welche ich praktisch alles bezahle. Töchterchen hat einen Lehrlingslohn. Sie zahlt ihre Telefonrechnung und ihre Kleidung uns sonstige persönliche Dinge, aber alles andere geht auf meine Rechnung…

Wenn also jemand eine Idee hat, was ich tun könnte, um monatlich mehr einzunehmen – oder falls jemand eine Spende machen will 🙂 – ich bin dankbare Abnehmerin, denn langsam aber sicher kann ich nicht mehr !

Margariten

Die Lieblingsblume meine Grossmamme waren Margariten. Töchterchen hatte (und hat immer noch) eine spezielle Verbindung zu ihrer „Uri“ (Ableitung, resp. Kürzel von Ur-Grossmutter erfunden von Töchterchen als sie etwa 3 war). Manchmal, wenn Töchterchen etwas erzählt, kommt mir meine Grossmamme in den Sinn. Sie hat einige Ähnlichkeiten mit ihr 🙂 .

Ich habe ja zu meinem Geburtstag von Töchterchen Margariten bekommen und gestern wurden sie gesetzt und sind jetzt auf dem Balkon :

Einen angenehmen Abend…

… habe ich gestern verbracht.

Mama hat ein Raclette vorbereitet und einen Kuchen, respektive einen Apfel-Cake, gebacken – welchen wir im Laufe des Abends dann auf „Smash-Cake“ umgetauft haben 😀 . Nun, ihr war der Cake leider bei ihr zu Hause ungeschickt zu Boden gefallen und total auseinander gebrochen. Nach einer kurzen innerlichen Aufregung und Enttäuschung wurde sie kreativ und hat den Cake in eine Schüssel getan. Es sah etwas aus wie ein Crumble … und wir haben wirklich alle herzhaft gelacht als sie es uns erzählte.

Töchterchen und Sohnemann waren beide sehr süss und wir hatten einen tollen Abend.

2 schöne Kerzen von Sohnemann, einen grossen Margeritenstrauss, respektive in einem Topf für den Balkon von Töchterchen, sowie einen Tulpenstrauss von Mama haben dem ganzen noch das nötige Ambiente verschafft.

Nun denn, frisch auf für ein neues Lebensjahr !