Archiv

Nachricht aus dem Jenseits?

In der Nacht vom 31.10. auf den 01.11. hatte ich einen etwas seltsamen Traum:

Ich war im Büro und bekam einen Anruf aufs Handy. Die Nummer kannte ich nicht und nahm ab. Da jenseitswar am anderen Ende meine Grossmamme. Sie sagte:

Hallo, wie geht es Dir?

Ja gut, danke – und Dir?

Oh, mir geht es sehr gut. Es ist so schön da wo ich jetzt bin.

Das freut mich!

Dann legten wir auf. Erst ein paar Minuten später realisierte ich (im Traum), dass meine Grossmamme ja gestorben war. Ich suchte vergebens auf meinem Handy nach der Nummer – sie war nicht mehr da.

Als ich erwachte, fragte ich mich, ob mir meine Grossmamme wirklich im Traum erschienen ist? Irgendwie war mir ganz komisch zumute und gleichzeitig fühlte ich eine innere Zufriedenheit. Ich bin davon überzeugt, dass es meiner Grossmamme im Jenseits gut geht und dass sie über meine Familie und mich wacht…

Kleiner Mann – Grosse Erkenntnis

mutter-und-sohn-26739284Gestern Abend war Sohnemann (10 1/2) traurig. Er hätte keine Freunde ausser sich selbst…. und unseren Hund. Und ausserdem bekäme er oft ein „nein“ auf seine Fragen oder Wünsche. Und seine Schwester habe ihn auch nicht gern, und sowieso sei das Leben langweilig: Immer nur Schlafen, Essen, Schule oder Arbeit – das sei doch kein Leben. Moralisch war er irgendwie ziemlich unten.

Ich versuchte ihm dann klar zu machen, dass halt das Leben nicht immer einfach sei – „das Leben ist kein Ponyhof“, wie man so schön sagt. Aber er müsse halt vorallem sehen, dass er eine tolle Familie habe, die immer für ihn da sei, die ihn liebe – auch seine Schwester (obwohl sie ihm das schon nicht so deutlich zeigt, aber sie ist auch knapp 15, hat einen Freund und ich würde meinen, dass man im Teenie-Alter halt vorallem seine Freiheit und Unabhängigkeit sucht. Ich habe ihm aber versichert, dass sie ihn lieb hat. Immerhin hat sie jetzt schon das Geburtstagsgeschenk für ihn…). Und wir haben alles war wir zum leben brauchen: ein Dach über dem Kopf, zu essen, Kleider.

Und dann erinnerte ich ihn an meine beste Freundin: sie wurde als Kind von ihren Eltern weggegeben in ein Heim. Die Mutter wollte nichts mehr von ihr wissen, der Vater war Alkoholiker. Schlussendlich landete sie auf der Strasse und in den Drogen. Sie hat weder Familie, noch Freunde. Inwzischen ist sie seit 20 Jahren clean und nicht mehr in den Drogen. Sie hat einen Starken Willen. Da meinte Sohnemann:

Doch! Sie hat(te) einen Freund!

Ah ja? Wen?

Die Drogen !

Ja, das ist vollkommen richtig – sagte ich zu ihm. Es war ihr Freund, ein sehr schlechter Freund, der sie kaputt machte.

Wow – ich war baf. Ein 10-jähriger, der die Situation durchschaut hat.

Ich habe ihm dann noch einiges erklärt und wir hatten ein wirklich gutes Gespräch, welches wir dann mit einem Tee abrundeten. Am ende meinte er noch: Danke Mama, dass wir geredet haben – jetzt geht es mir viel besser!

Ich liebe Dich, mein Sohnemann ❤ !

Wo leben wir eigentlich?

Langsam aber sicher fühlt man sich wirklich nicht mehr wohl im eigenen Land! Es ist schlimm. Meinen 2 besten Freundinnen ist dieses Wochenende folgendes passiert :

Freundin M. ist Schweizerin. Sie geht Samstag abend mit ihren zwei Huskys nochmal raus und macht einen Rundgang durch die Stadt Thun. Es ist knapp 22h und plötzlich verstellen ihr 3 Typen den Weg und einer fängt an, gegen einen der Hunde zu treten. M. zieht sofort ihren Husky zu sich und wehrt sich mit Worten. Die 3 Typen bedrängen sie und sie „flüchtet“ in den Vorraum einer Bank (dort wo die Geldautomaten sind). Von dort aus ruft sie die Polizei an, denn inzwischen stehen 5 Typen vor der Glastür… als die Polizei kommt, werden die 5 gebeten, weiter zu gehen und meine Freundin wird gefragt, was sie denn um diese Zeit hier mache… :-O Hallo ?? Wo sind wir? Darf man abends um 22h nicht mehr in die Stadt als Schweizer? Nur als Ausländer? Sorry… aber es waren nun mal Ostgoten…tag emoji 9

Freundin L. kommt aus Algerien und wohnt seit über 20 Jahren in der Schweiz. Sie ist integriert, arbeitet und liebt die Schweiz über alles. Sie geht am Sonntag Nachmittag in Lausanne in den KNIE-ZOO mit ihrem 10-jährigen Sohn. Sie verbringen einen wundervollen Nachmittag und wollen dann gegen 17h mit der Bahn nach Hause. Am überfüllten (!) Bahnhof fängt plötzlich ein Typ (arabischer Herkunft) an sie zu beschimpfen. Du Schla***, warum schupfst du mich!!? (Sie hatte überhaupt nichts getan). Er bedrängte sie, beschimpfte sie und meinte, solche wie sie bräuchten wir hier in der Schweiz nicht (solche wie ihn mit Sicherheit auch nicht!!!). Und sie müsse ja nicht meinen, das Gesetz sei auf seiner Seite, ausserdem sei er Jurist (wer’s glaubt!). Sie versuchte 2 mal mit ihrem Handy die Polizei zu rufen, doch der Typ nahm ihr das Handy aus der Hand. Beim 3. Versuch klappte es und die Polizei kam erst, als sie ein 2. Mal anrief. Beide (also der Typ und sie) wurden getrennt auf offener Strasse „verhört“. Schlussendlich durften beide gehen und meiner Freundin wurde gesagt, wenn sie Anzeige erstatten wolle, solle sie an einem Wochentag kommen, denn jetzt sei der Polizeiposten dafür nicht offen.

Ich glaub ich spinn!! Wo leben wir eigentlich?? Man traut sich ja nicht mehr auf die Strasse… Ich fass es nicht.

Kein Hund?

Gestern war ich eine Wohnung anschauen – ein Traum !

Es gibt nur einen Hacken : Hunde sind nicht erlaubt – nur Katzen 😦

Der Besitzer meinte, er hätte einen Freund, der hätte Mal mit einem Mieter Probleme gehabt deswegen, darum wolle er das Risiko nicht eingehen.

Ich will jetzt aber einen Brief schreiben und irgendwie versuchen, den Besitzer umzustimmen. Ich kann unseren Gino doch nicht einfach abgeben – er gehört zur Familie seit mehr als 7 Jahren…

april08 030 wsx 035

Ich glaube immer noch an das Gute im Menschen und hoffe, der Besitzer ändert seine Meinung…

Drückt mir die Daumen !

Guillaume Farel

Gestern war ich an einem Gedenkgottesdienst der evangelischen Kirche, welcher dem Reformator Guillaume Farel gewidmet war.

Es war sehr interessant.

Im Jahr 1526 predigte in der Kirche St. Jacques, heute Farel-Kirche genannt, der Reformator Guillaume Farel „le pur Evangile“. Dank seiner und der Zustimmung der damaligen Bewohner ist Aigle die erste französischsprachige reformierte Gemeinde weltweit geworden.

Wer mehr über Guillaume Farel wissen möchte, kann das hier tun.

Stellenangebot

Prozessberatung_28-k

 

Jetzt arbeite ich seit knapp 3 Monaten im neuen Job – ob es mir gefällt?

Na ja, geht so. Jedenfalls schicke ich heute eine Bewerbung für eine andere Stelle.

Meine aktuelle Arbeit passt mir irgendwie nicht so wirklich.

Es ist ziemlich chaotisch und unorganisiert – das mag ich nicht wirklich.

Drückt mir die Daumen, dass es für die andere Stelle klappt !

 

Müde

Dieses Jahr haben sich meine Ferien mit meinem neuen Job überschnitten. Ich habe ja am 6. Juli angefangen und eigentlich hätte ich vom 20.7. bis 8.8. Ferien gehabt… doch durch die rapide Anstellung fiel das ins Wasser. Natürlich, ich war in Pécs. Aber eigentlich waren das keine „richtigen“ Ferien mit „Nichtstun“… wir hatten ja jeden Morgen Sing-Ateliers (mussten also spätestens um 7h30 aufstehen) und nachmittags hattens wir Konzerte. Natürlich hatten wir auch „Freizeit“ – sonst hätte ich ja nicht Tourist spielen können – aber es war alles in allem eine arbeitsreiche Woche.

Am 31. Juli kam ich abends nach Hause und am 1. August (Nationalfeiertag in der Schweiz) konnte ich den Kids natürlich nicht sagen „nein, wir bleiben zu hause“… also war ich auch da bis Mitternacht unterwegs. Und am 2. August bin ich zu meinem Vater nach Frankreich gefahren, um meinen Hund abzuholen. 3 Std Fahrt ein Weg… und ich musste am selben Tag zurück kommen, dann Montag morgen arbeitete ich…

moeEs ist schon eine Umstellung, jeden morgen aus dem Haus zur Arbeit zu fahren. Und irgendwie ist der Zeitpunkt auch nicht der Hit, denn die Kids haben ja Sommerferien… aber gut, ich will mich nicht beklagen, denn eigentlich habe ich diesen Job ja sehr schnell gefunden, wenn man bedenkt, dass ich seit Januar aktiv Arbeit gesucht habe 🙂 Aber ich merke, dass ich viel müder bin als sonst…

Gut, dass meine Mama nur am Montag und Donnerstag nachmittags arbeitet. So kann ich mich mit ihr arrangieren und sie kommt morgens gegen 10h her, damit (vorallem Sohnemann) nicht den ganzen Morgen vor seiner Playstation sitzt… 😛

So, ich muss mich fertig machen, die Arbeit ruft…. 😉

I’m back !

So, da bin ich wieder 🙂 Die Woche mit meinem Chor in Pécs war SUPER ! Unvergessliche Momente, tolle Begegnungen, musikalische Höhepunkte, historische Besuche. Ich kann verstehen, dass Kaiserin Sissi so in Ungarn – sowohl das Land wie die Leute – verliebt war! Hier ein paar Eindrücke von Pécs :

Pécs

So, morgen geht’s los: Ich fliege um 14h05 mit meinem Chor nach Budapest um von dort dann via 2-stündiger Busfahrt in Pécs anzukommen. Dort werden wir am Europa Cantat Festival teilnehmen – ich freu mich darauf.

Oben links: Szent István und Kathedrale, oben rechts: Széchenyi-Platz und das Hotel Nádor, darunter Barbacane, unten links: der Kossuth-Platz und unten rechts die Moschee von Jakováli Hasszán.

Oben links: Szent István und Kathedrale, oben rechts: Széchenyi-Platz und das Hotel Nádor, darunter Barbacane, unten links: der Kossuth-Platz und unten rechts die Moschee von Jakováli Hasszán

Das einzige was mich etwas „beunruhigt“ ist das Fliegen. Nicht dass ich Angst vorm fliegen habe… nur ist mein letzter Flug über 20 jahre her … 😀 . Na ja, wird schon schief gehen. Morgen werde ich mit dem Zug an den Genfer Flughafen fahren – das Ticket hab ich schon.

Hoffentlich habe ich nichts vergessen: Mein Koffer ist parat, die Noten sind drinn, mein Konzertoutfit auch. Geld habe ich gewechselt, ID-Karte habe ich auch… ok, ich denke, ich habe alles.

Nun denn, ich wünsch Euch eine gute Woche! Am 31.7.15 komm ich zurück 😉

Noch eine Woche…

… und dann bin ich meinen Job als Tagesmutter los. Irgendwie komisch. Ich freue mich zwar total, dass ich jetzt einen Job gefunden habe, der meinen Erwartungen entspricht, und doch ist es irgendwie seltsam, die Kinder dann nicht mehr zu haben.

Na ja, ich werde Ende nächste Woche die beiden Kinderhochstühle entsorgen, sowie die Spielsachen (welche in meinem Wohnzimmer sind!) in den Keller verfrachten.

Und in 2 Wochen geht’s dann nach Ungarn mit meinem Chor – da freu ich mich total darauf. Obwohl: laut gesammelten Infos soll es dort im Sommer zwischen 30 und 35 Grad und viele Mücken haben, ausserdem sei die Luft sehr trocken… hoffentlich funktionniert die Dusche im Hotel 😛