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Gebet

Little-Angel-and-Friends-angels-7614013-500-616Hoffnung

Du göttlicher Strahl,

Du heiliger Tempel,

du immerwährende Kraft,

Du unversiegbare Quelle,

Du ewiger Trost,

Du leuchtender Himmel,

Du Licht und Liebe,

Du Bild meines Herzens,

Du reich Gottes,

Erfülle mein Wesen.

Lass durch Dich

Frucht aus mir werden.

Amen.

aus Engelsgebete von Silvia Wallimann

Etwas viel…

… war letzte Woche los.

Am Montag ist meine Mama im Büro von der Treppe gestürzt. Sie hat am Handgelenk einen Radiusbruch erlitten und wurde Donnerstag operiert. Seit Freitag ist sie bei mir, denn mit nur einer Hand ist sie relatif eingeschränkt… Somit habe ich auch die Koordination zwischen ihr und dem Büro in der Hand und bin ständig via Mail mit den Leuten dort in Kontakt. Ich war auch schon zweimal im Büro um Sachen zu holen und dann wieder bringen.

Definition-of-Stress_1Am Mittwoch hat meine beste Freundin einen Selbstmordversuch gemacht. Gott sei Dank ist aber alles gut ausgegangen – doch auch mit ihr bin ich seitdem ständig via whatsapp und Telefon am Draht.

Mittwoch hatte auch Sohnemann Halsweh und Fieber und blieb bis Ende Woche daheim. Nebenbei habe ich natürlich noch das Baby und das kleine Mädchen (2.5 Jahre) die ich hüte. Ich konnte aber Abends trotzdem singen gehen – wenigstens das 😉

Dann musste ich ja auch noch für J.D. ab und zu mal telefonisch oder whatsappisch 🙂 „zu verfügung stehen“.

Nicht zu vergessen: Einkaufen, mit dem Hund Gassi gehen, kochen, etc…

Töchterchen hatte gestern, Sonntag, eine Migräne. Sie hatte sich mit einer Freundin verabredet und verliess das Haus gegen 10h. Um 11h kam eine Nachricht „Ich hab extrem Kopfschmerzen und mir ist schlecht – kannst Du mich holen kommen?“ … Natürlich. Bei uns in der Strasse hat’s zur Zeit Bauarbeiten und das Auto muss anderswo parkiert werden. Also trottete ich zum Auto (gute 5 Gehminuten) und holte sie ab. Zuhause dann hat sie sich hingelegt, musste aber 3 Mal erbrechen. Dann konnte sie schlafen und abends war’s dann vorbei. War wohl auch für sie eine happige Woche…

Na ja, jedenfalls war letzte Woche wirklich etwas stressig und viel los… Ich hoffe, dass diese Woche etwas ruhiger wird 😉

Babyalarm

23-01-05 019Seit letztem Donnerstag hüte ich ein 4-monatiges Baby. Irgendwie schon komisch, bin es mich nicht mehr so gewoht – immerhin sind meine beiden 9 und 13 und da vergisst man schnell, wie klein sie doch mal waren, wie unbeholfen und bedürftig.

Eigentlich wollte ich ja keine Babies hüten und es ist auch nur eine vorübergehende Notlösung für Februar. Ich kenn die Mama schon länger, habe ihre grosse Tochter (heute 8) gehütet und sie hat mich gefragt, ob es eventuel möglich sei, bis sie eine andere Tagesmutter finde. Gutmütig – wie ich bin – habe ich ja gesagt. Und ich gestehe: ich bereue es nicht. Es ist schon süss, so ein kleines Baby und es kommen schöne Erinnerungen hoch…

Absage

Heute habe ich die Absage meiner Bewerbung bekommen… snif :‘-(rejet

Ich habe wirklich gedacht, ich hätte eine Chance – aber es hat nicht mal für ein Bewerbungsgespräch gereicht…

Na ja, muss ich halt weiter suchen. Es bleibt mir ja noch mein Job als Tagesmutter… aber eigentlich würde ich schon lieber etwas ausser Haus tun…

 

Dankbar

Soeben habe ich meine Zahlungen gemacht. Es bleiben mir 120.- bis Ende Februar… Super, nicht?

Also ich lebe ja wirklich nicht luxuriös, kaufe immer sehr Preisgünstig ein  (wie z.B. gestern, da habe ich für Sohnemann neue Schuhe gebraucht und noch Frs 16.- statt 49.- bezahlt)… und doch bin ich jeden Monat total knapp.

Das geht jetzt schon seit Jahren so. Auch schon als mein Ex-Mann noch hier war, hatten wir immer sehr wenig zum leben. Manchmal macht es mir nicht viel aus, doch manchmal fühlt es sich echt sch…. an, immer so am Limit zu leben.

Und trotzdem ich bin

Dank10-Sdankbar für meine Kinder – beide sind gesund und geben mir Kraft
dankbar für meine Gesundheit – auch wenn ich momentan grad wieder extrem Rückenschmerzen habe
dankbar, dass wir doch immer genug zu essen haben – meine Waage kann es Euch bestätigen
dankbar, ein Dach über dem Kopf zu haben – auch wenn es ziemlich lotterig hier ist
dankbar für meine Familie – nebst meinen Kindern – die wichtigsten Menschen für mich: meine Mama, mein Bruder, mein Papa (auch wenn ich ihn nur selten sehe)
dankbar, einen tollen Mann gefunden zu haben – auch wenn ich ab und zu immer noch an Pierre denken muss
dankbar, hier treue Leser  zu haben – auch wenn Ihr nicht immer kommentiert

… aber es gibt Tage wie heute, da finde ich es manchmal so ungerecht. Doch wie heisst es so schön: Das Leben ist kein Ponyhof…

Seminar

Letzte Woche hatte ich ein Seminar des Tagesmuttervereins. Erst hatte ich ja eigentlich überhaupt keine Lust dazu, doch im Nachhinein muss ich sagen, dass es ganz interessant war. Die Disskussion ging um folgendes Thema:

Warum kann ich nicht tun und lassen was ich will?

Schlüsselsätze dieses Abends waren für mich:

  • Heute lehren nicht mehr die Eltern den Kindern, sondern die Kinder lehren den Eltern (in Bezug auf die Informatik ist das leider so… sogar ich  muss manchmal meine Tochter fragen, wenn bei meinem Smartphone etwas nicht funktionniert). Und dieses „unnatürliche Verhalten“ ist ziemlich ausschlaggebend für die heutige Gesellschaft. Respekt gegenüber den anderen, den Eltern, den Erwachsenen ist sehr selten. Junge meinen, sie wissen sowieso alles besser. Es wird immer und überall über alles diskutiert, verhandelt. Was nicht heisst, dass man mit den Kindern nicht reden oder erklären soll. Aber ein gewisser natürlicher Respekt und Geduld sollten schon da sein.

 

  • Früher lebte und arbeitete man um ins Paradis zu gelangen und dort die unendliche Liebe findet und lebt. Heute sucht man diese Liebe schon im irdischen Dasein. Es stimmt schon, wenn ich mein Umfeld betrachte, sucht jeder das Glück und ist irgendwie nie wirklich zufrieden. Früher war das Leben zwar härter, aber ich bin überzeugt davon, dass die Menschen glücklicher waren…

 

  • Grenzen müssen gesetzt werden, damit ein Kind richtig aufwachsen kann. Grenzen setzten hat nichts mit Liebe geben zu tun. Aber damit ein Kind zu einem „guten“ Erwachsenen heranwächst, braucht es Grenzen und Regeln. Allerdings ist es nicht immer einfach, auch konsequent zu sein – das (er)lebe ich selbst jeden Tag. Und es ist heute nicht einfach, Kinder zu erziehen, denn man wird schnell als „zu streng“ abgestempelt… . Andererseits werden die Kinder heute zu weniger Selbstständigkeit erzogen. Es wird ihnen immer alles gemacht, getragen, gekauft. Man chauffiert sie herum und oft ist dies einfach nur selbstverständlich…

 

Also jedenfalls hat mir dieses Seminar gefallen und vorallem der 2. Satz hat es irgendwie in sich…

 

 

 

 

 

Spontan

beanstandung_393315Heute bin ich spontan zu meiner besten Freundin nach Spiez gefahren. Töchterchen hatte bei einer Kollegin übernachtet und Sohnemann war bei einem Freund eingeladen.

Es war ein gemütlicher Frauen-Nachmittag mit Hauptthema „Männer“ … what else 😛 . Nein, wir haben natürlich auch über andere Dinge geredet, so schlimm sind wir jetzt auch wieder nicht. Aber es beschäftigt uns halt schon, das Verhalten der Männer… Den Männern geht’s wohl gleich mit uns Frauen… !?

Na ja, jedenfalls könnern wir einfach nicht verstehen, weshalb Männer so oder so und nicht so oder so reagieren / handeln… . Irgendwie eigentartig, nicht? Ich meine, wir sind doch alles Menschen, haben die selben Bedürfnisse, Gefühle, Ängste… und doch verhalten wir uns so unterschiedlich. Wenn wir eine Grippe haben, nehmen wir beide ein Pretuval C oder einen Kamillentee… wenn wir aber verliebt, verletzt (Gefühlsmässig) oder enttäuscht wurden, gehen die Verhaltensweisen total auseinander.

Aber wie heisst es so schön: Männer kommen vom Mars – Frauen voon Venus… 😉

Bitte an Euch

Ich habe mich für eine Stelle in einer Kirchgemeinde als Sekretärin beworben. Der Job wär wirklich ideal: 35-40%, 2 Dörfer weiter und Arbeitszeiten 9h – 11h30.

Bitte liebe Leute da draussen, schickt alle dem Universum ein Gedanke, dass ich diesen Job bekommen … Ich danke Euch jetzt schon dafür  und wünsche allen ein wunderbares Wochenende !!!

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Magen-Darm-Grippe

krankAngefangen habe ich letzten Mittwoch damit, dann kam Töchterchen und Mama ab Samstag bis heute „dran“, und schlussendlich hat es wohl auch Sohnemann erwischt. Er stand heute Nacht mit Bauchschmerzen auf und bleibt heute zu Hause.

Ich hoffe nur, dass ich heute abend singen gehen kann. Letzte Woche ging schon nicht und nächste Woche kann ich dann auch nicht, weil ich einen obligatorischen Kurs des Tagesmuttervereins besuchen muss.

Muss gleich mal Mama anrufen und schauen, wie es ihr geht… sonst muss ich eine Alternative finden – sprich, jemand anderen, der die Kids heute abend hütet…

Na denn, ich wünsch Euch was !

Beerdigung

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Eglise St Michel, Matigny (VS)

Es war überwältigend, wieviele Leute bei der Andachtsfeier anwesend waren. Viele Schüler und Lehrer waren da, dann etliche Freunde und natürlich die Familie. Die Kirche war zum bersten voll, und es konnten nicht mal alle sitzen. Die Kirche ist sehr modern, und was mir besonders gefallen hat, war das Holzkreuz, welches draussen im Garten steht, von innen aber durch die grossen Fenster gesehen werden kann. Auch die Anordnung der Bänke finde ich sehr „intelligent“. Ein bisschen wie in einem Theater gestuft.

Die Trauerfeier war sehr emotional, wunderbare ruhige Musik spielte beim Eingang ins Gotteshaus. Die Schüler durften ganz vorne sitzen – es war extra für sie reserviert. Ich blieb natürlich im Hintergrund und Töchterchen setzte sich zu den anderen.

Der Pfarrer hielt eine schöne Predigt darüber, dass Liebe alles überdauert – sogar den Tod. Und das Fabrice jetzt das ewige Leben erreicht habe. Das nur kurz zusammengefasst. Anschliessend sprach ein guter Freund von ihm darüber, wie toll es immer mit ihm gewesen sei, wie freundlich, lustig und heiter er immer war und dass er es jetzt bestimmt auch gut habe „da oben“.

Seine Freundin sagte auch noch ein paar Worte – sie musste sehr mit den Tränen kämpfen aber sie hat es wunderbar gemacht. Am Schluss ihrer kurzen Rede bat sie all seine Freunde nach vorne, um gemeinsam den lustigen Tanzschritt, welcher Fabrice immer tanzte, zusammen nochmals zu tanzen. Das Bild und die Stimmung in diesem Moment war magisch. Es strahlte eine Solidarität und viel Liebe aus und ich bin mir sicher, dass Fabrice auch dabei war.

Zum Schluss konnten alle am Sarg (er war geschlossen) vorbei gehen und der Familie kondolieren.

Töchterchen gab die mitgebrachten Rosen der Freundin – sie war sehr berührt.

An den anschliessenden Apéro sind wir nicht gegangen – Töchterchen fand es unpassend – und so fuhren wir wieder zurück und behalten Fabrice sowie dieses Zelebration in schöner Erinnerung.