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Tot

stop_lawine„Mein Sportlehrer ist tot“ – sagte Töchterchen heute Mittag zu mir. Was???

Ja, er sei in einer Lawine dieses Wochenende tödlich verunglückt. Er sei ausserhalb der Piste gefahren – er war grad mal 34 Jahre alt!

Ich verstehe nicht, wieso immer noch soviele Leute solche Risiken eingehen? Ich meine, man hört es immer wieder – neustes Beispiel ist Schumi… aber nein, man muss cool sein, den Adrenalinspiegel hochjagen – mit dem Risiko sein Leben zu lassen.

RIP Herr Sportlehrer – ich habe ihn nicht gekannt, aber er war anscheinend sehr beliebt, sowohl bei Schülern wie bei Lehrerkollegen.

Eine Weihnachstgeschichte

Zum 4. Advent möchte ich Euch eine selbstgeschriebene Weihnachtsgeschichte „schenken“. Letztes Jahr habe ich Euch „Engelszauber“ vorgestellt, dieses Jahr soll es „Arthena’s Stern“ sein.

Ich wünsch Euch allen ein wundervolles Weihnachstfest und einen guten Rutsch ins 2014 – vermutlich werde ich mich erst im Januar wieder hier melden. Danke Euch allen für Eure Treue und lieben Worte !

Arthéna’s Stern

christmas_festive_starsEs war einmal ein kleiner Stern, welcher sich immer ganz fest Mühe gab, um hell zu leuchten. Immer wenn der Mond vorbei kam, strengte er sich noch mehr an. Als er so fest leuchtete, schaute er gleichzeitig zur Erde und eines Tages stellte er plötzlich fest, dass es auch auf der Erde viele Lichter gab.

Eines Abends, als der Mond vorbei kam, fragte er ihn, warum es jetzt auf der Erde plötzlich so viele Lichter habe. Der Mond erklärte ihm, dass jetzt auf der Erde Adventszeit sei. „Was ist die Adventszeit?“ wollte der kleine Stern wissen. Der Mond erzälte ihm, dass das die Zeit vor dem Heilig Abend sei. An Heilig Abend sei Jesus geboren und die Menschen feiern das jedes Jahr. Um diese Zeit sinnlich verbringen können, hängen die Menschen kleine Lichter an Bäume und Fenster, Terrassen und Dächer. Dann ist der Mond weiter gegangen und der Stern wurde langsam müde. Er dachte: „ Morgen frag ich den Mond, ob ich wohl mal auf die Erde kann, um mir das anzusehen.“

Am nächsten Abend fragte der Stern also den Mond und er sagte: „ Weil du dir immer solch eine Mühe machst, um schön und hell zu leuchten, will ich dir diesen Wunsch erfüllen.“ Der Stern war ganz aufgeregt und hüpfte vor lauter Freude hin und her. Und plötzlich, als er so umher tollte, verlor er das Gleichgewicht und fiel runter. Hui! Das ging aber schnell nach unten.

Gleichzeitig war unten auf der Erde Arthéna dabei ins Bett zu gehen. Jeden Abend stand sie noch ans Fenster und schaute die vielen Sterne an. Auf einmal sah sie eine Sternschnuppe. Sie wünschte sich was und ging zu Bett.

Unser kleiner Stern war immer noch am fallen und langsam bekam er ein wenig Angst, denn er fiel immer schneller. Plötzlich machte es „plumps“ und der Stern landete in einem Heuhaufen.

Im Stall daneben hörten das Pferd und die Kühe etwas, und weil das Pferd am mutigsten von allen war, streckte er vorsichtig den Kopf aus dem Stall. Er stubste die Stalltür mit der Nase auf und ging langsam raus. Auf dem Heuhaufen sah er etwas leuchten und ging näher. Er traute seinen Augen nicht. Da lag doch tatsächlich ein kleiner Stern. Der kleine Stern hatte Angst. Das Pferd war so gross und der Stern versuchte, nicht zu fest zu leuchten. Er zitterte und hörte plötzlich die Stimme des Pferdes: „Du musst keine Angst haben, kleiner Stern. Ich mach dir nichts. Komm mit in den Stall, hier draussen ist es viel zu kalt. Und so wie’s aussieht, wird es wohl schneien“. Der Stern nickte nur und dann nahm ihn das Pferd vorsichtig mit dem Maul und trug ihn in den Stall.

Als die Kühe sahen, was das Pferd da brachte, gab es ein lautes gemuhe. „Psssst!“ schnaubte das Pferd „ihr weckt noch Arthéna!“. Der Stern war inzwischen so müde, dass er gar nicht mehr richtig mitbekam, was passierte und er schlief ein. Na ja, es war ja auch schon fast hell. Und Sterne schlafen schliesslich tagsüber und sind nachts wach…

Kurz darauf stand Arthéna auf. Sie zog sich an und ging – wie jeden morgen –  in den Stall um ihren Tieren einen schönen Tag zu wünschen bevor sie zur Schule ging. Als sie in den Stall kam, trottete das Pferd geradewegs auf sie zu und packte sie sanft am Ärmel um sie zum Heuhaufen zu ziehen, wo der kleine Stern schlief. Arthéna traute ihren Augen nicht. Nachdem sie ein Moment lang so dort stand, nahm sie den kleinen Stern vorsichtig auf und trug ihn in ihr Zimmer. Sie wollte ihn nicht wecken und legte ihn vorsichtig in ihr Puppenbettchen. Noch schnell die kleine Decke drüber und dann musste sie sich beeilen, damit sie noch rechtzeitig in die Schule kam.

Als sie abends zu Bett ging, sah sie plötzlich, dass der kleine Stern anfing zu leuchten: Er erwachte, rieb sich seine Äuglein und sah verdutzt drein. Als er dann richtig wach war, kam ihm in den Sinn, was gestern passiert war. Er sah sich vorsichtig um und entdeckte auf einmal Arthéna. Schnell versteckte er sich unter der Puppendecke. Arthéna aber ging lagsam auf ihn zu und sagte: „du brauchst keine Angst zu haben, ich tu dir nichts!“. Da lugte er vorsichtig unter der Decke hervor und als er das herzige Mädchen erblickte, verflog sein Angst von selbst.

Er setzte sich auf und Arthéna wollte natürlich wissen, wie er auf die Erde gekommen ist. Der kleine Stern erzählte ihr alles und als er fertig war, fragte Arthéna:“meinst du, dass du an Heilig Abend auf unserem Weihnachtsbaum zuoberst schön leuchten könntest? Dann hätten wir nämlich den schönsten Weihnachtsbaum überhaup!“ Der Stern hatte nichts dagegen – im Gegenteil: er freute sich richtig darauf. Dann schlief Arthéna ein und der Stern leuchtete vor sich hin und wartete bis es morgen war. Als Arthéna aufstand, hatte er eben die Augen geschlossen. Es ist schon anstrengend die ganze Nacht zu leuchten und sich Mühe zu geben, nicht zu hell zu werden damit Arthéna nicht erwacht. Und so ging das bis zum 24. Dezember.

An Heilig Abend ging Arthéna in ihr Zimmer und trug den Stern vorsichtig in die Stube. Ein wunderschöner Weihnachtsbaum stand dort und das Beste kam erst noch: Unser kleiner Stern. Ganz stolz sass er zuoberst auf dem Baum und leuchtete aus voller Kraft. Arthéna verbrachte einen schönen heiligen Abend und der Stern gab sich Mühe auch immer schön zu leuchten.

Als dann Arthéna und alle anderen zu Bett gingen, hat auch der Stern ein bisschne weniger gestrahlt. Auf einmal kam ein Engel und sagte dem Stern: „Deine Zeit hier auf Erden ist vorbei. Morgen Abend komm ich dich holen und bring dich zurück an deinen Platz im Himmel.“ Der Stern war ein wenig traurig, aber dankbar, dass er eine so schöne Adventszeit und einen solch schönen Heilig Abend verbrigen durfte. Der Engel flog davon und der Stern schlief ein.

Am nächsten Abend, bevor Arthéna zu Bett ging, wollte sie dem Stern noch gute Nacht sagen. Da erzählte er ihr, was der Engel letzte Nacht gesagt hatte. Auch Arthéna war traurig, aber sie verstand es natürlich. Da meinte der Stern: „Nun, wenn ich mir das ganze Jahr Mühe gebe schön zu leuchten und du durchs Jahr immer lieb und brav bist, darf ich vielleicht nächstes Jahr wieder kommen!“. Dieser Gedanke gefiel Arthéna und sie nahm sich fest vor, wärend des kommenden Jahres schön artig zu sein. Dann gab sie dem Stern einen Kuss und ging zu Bett.

Sie war kaum eingeschlafen, kam auch schon der Engel. Er nahm den kleinen Stern sanft in seine Hände und flog mit ihm zum Himmel.christmas_star

Wärend des ganzen Jahres beobachtete der kleine Stern Arthéna und gab sich auch ganz fest Mühe, schön zu leuchten. Auch Arthéna schaute jeden Abend in den Himmel. Sie wusste, welches ihr Stern war.

So ging das Jahr vorbei und tatsächlich, am 1. Dezember, als Arthéna morgens im Stall den Tieren einen schönen Tag wünschte, fand sie den kleinen Stern im Heuhaufen. Das war ein freudiges Wiedersehen. Der Stern hatte alles dran gesetzt noch wach zu sein, wenn sie in den Stall kommt. Als sie dann gegangen war, konnte er endlich einschlafen.

Auch dieses Jahr hatten die zwei eine wunderschöne Adventszeit und einen wunderschönen Heiligen Abend verbracht. Und seitdem kommt der kleine Stern jedes Jahr am 1. Dezember zu Arthéna…

Man fällt doch immer wieder aus den Wolken

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Heute habe ich etwas erfahren, dass mich schon etwas vom Hocker gerissen hat. Trotz der Distanz die ich inzwischen zu gewissen Dingen und/oder Menschen habe, gibt es Sachen, die mich noch verletzen können – so wie heute – und ich stelle mir bewusst die Fragen: Was habe ich falsch gemacht? Wieso hatte ich all die Jahre ein Brett vor dem Kopf?

Nachtrag, 21.12.2013 : Man(n) hat sich entschuldigt…

Ich will keine Babies !

… das sagte Sohnemann (knapp 9) gestern zu mir, vorauf ich natürlich fragte „Wieso?“023-vater-laesst-kind-fliegen

Da meinte er: „Weisst Du, wenn meine Frau mich dann mal verlässt, nimmt sie die Babies mit und ich seh sie nicht mehr“.

Ich war erst etwas sprachlos, erklärte ihm dann aber, dass er nicht an sowas denken soll. Wenn man jemanden liebe und mit ihm zusammen sei, sollte man nicht schon mit dem Gedanken der Trennung spielen, falls es nicht funktionnert. Natürlich könne man nie wissen, ob und wie lange man  mit einer Person zusammen bleibe, aber das heisse im Trennungsfall nicht, dass er dann seine Kinder nicht mehr sehen würde. Es gäbe Regelungen, damit der Vater die Kinder alle 2 Wochenende sehe und sogar eventuell – je nach Wohnort – die Kinder vielleicht sogar eine Woche pro Monat bei ihm seien. Ausserdem sei ich davon überzeugt, dass er ein wunderbarer Vater wäre !

Er schmunzelte ganz stolz und meinte : „Ja, ich würde mit meinen Kindern ganz viel unternehmen. Mit ihnen ins Schwimmbad gehen und Fussball spielen. In den Europapark fahren und mit ihnen rumalbern“.  … ich drückte ihn und gab ihm einen Kuss auf die Stirn. Dann sagte ich „Das wird sicher ganz toll – ich freu mich jetzt schon, wenn ich Grossmama deiner Kinder bin!“

… er war beruhigt und glücklich nach diesem Gespräch.

 

Hausaufgaben

media13452901Ich habe der Lehrerin einen Brief geschrieben. Die Hausaufgaben von Sohnemann sind jedesmal ein Graus:

Entweder versteht man nicht was er machen muss, und/oder Sohnemann kann mir nicht sagen, welche Aufgabe er lösen soll oder welches Blatt er lesen muss.Wenn es 3 Blätter im Sichtmäppchen mit Text hat und es heisst „lecture“ (also lesen), steht nirgends, welches der 3 Blätter gelesen werden muss… oder bei Mathe: Seite 43. Ok, alle Aufgaben der Seite? (manchmal sind die einzelnen Aufgaben ziemlich lang).

Zudem kommt, dass Sohnemann nicht gern Hausaufgaben macht und mir dann sagt „nein, ich muss nur 21B machen“ dabei hätter er auch 21C und 21D machen sollen…

Komischerweise hatte ich diese Problem mit Töchterchen in diesem Alter nie. Da stand in der Agenda immer genau, was gemacht werden muss (und ja, sie war lernbewusster als Sohnemann…).

Was mich am meisten dabei stört: es steht jede Woche bei mehreren Tagen „Hausaufgaben nicht gemacht“ drinn. Nicht alle natürlich, aber einige… und das nervt. Es gibt mir das Gefühl, als würde ich Sohnemann nicht bei den Aufgaben unterstützen, als wär es mir egal – und dem ist ja nicht so.

Drum habe ich jetzt einen Brief an die Lehrerin geschrieben. Wir müssen eine Lösung finden, denn so kann das nicht weiter gehen…

Brunsli & Co

Seit Sonntag morgen (ja, ja, das habe ich zwischen dem Aufstehen und dem Konzert auch noch gemacht) bin ich dabei, Weihnachtsgutzeli zu machen. Mein Vater bestellt jedes Jahr bei mir für den 6. Dezember 10 Säckchen Brunsli.

Am Montag morgen habe ich dann 150 Stk ausgestochen und heute werden sie verpackt :

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Dann habe ich gestern morgen auch noch gefüllte Datteln und am Nachmittag mit den Kids Mailänderli gebacken. Zur grossen Freude der Kids wie man hier sehen kann :

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Das Resultat sieht doch sehr verlockend aus, oder ?

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Geschieden

So, nun bin ich offiziell geschieden. Mein Ex-Mann und ich haben darauf mit einem roten Martini on the Rocks angestossen :

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Ich bin sehr froh darüber, dass wir normal miteinander umgehen können. Bei Gericht war ein Paar vor uns, die redeten nicht mehr miteinander. Ich finde es schlimm, wenn man so auseinander geht – immerhin hat man sich doch mal geliebt…

Konzert und so…

Am Samstag ist es wieder soweit. Mein Chor gibt sein(e) Weihnachtskonzert(e). Wir werden am Samstag in Genf und am Sonntag in Lausanne singen. Vielleicht ist ja zufälligerweise einer meiner Schweizer-Leser in der Nähe… 😉

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Der Chor hat sein 20-jähriges Bestehen zu feiern, und das Konzert wird sicher wunderbar werden – ich freu mich darauf ! Auch wenn bis Samstag noch ziemlich Stress angesagt ist:

Heute kommt meine Kidsfreundin zu Besuch und bleibt bis Sonntag. Bis sie heute Nachmittag ankommt, muss ich noch einiges erledigen. Neben einkaufen und haushalten kommt um halb zwölf auch  noch Zoé… Dann sollte ich heute auch noch Muffins für morgen machen – habe eine Bestellung von einer Kirchgemeinde für einen Weihnachtsbazar. 36 Stück sollen es werden. Nehme an, dass ich das heute abend machen werde – vorher komme ich wohl kaum dazu.

Morgen dann habe ich um 11h30 Scheidungstermin bei Gericht und Abends Hauptprobe von 19h-22h. Um 16h30 hat Sohnemann und um 17h30 Töchterchen noch Tanzen… ich weiss nur nicht, wer sie holt/bringt – das muss ich irgendwie noch organisieren.

Irgendwann sollte ich auch noch die beiden Adventskalender für die Kids machen – bin noch nicht dazu gekommen. Und am Sonntag ist 1. Dezember… So sah er letztes Jahr aus:

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Um 18h muss ich Samstag in Genf sein – vielleicht habe ich ja da vorher Zeit, die Kalender zu machen. Obwohl: es ist ein wenig mühsam, wenn die Kids da sind, damit sie die Sachen nicht sehen… na ja, mal seh’n.

Sonntag fährt meine Freundin am morgen nach Hause und um 14h muss ich in der Kirche in Lausanne sein. Nach dem Konzert (also ca gegen 20h) muss ich dann unbedingt noch den Brunsli-Teig machen. Mein Vater hat mir – wie jedes Jahr – die Bestellung für seine Geschäftskollegen aufgegeben.

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Ihr seht : mir wird nicht langweilig 😉