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Kribbeln im Bauch

028712414374Ja, das hab ich grad. Warum? Keine Ahnung.

Es ist, wie wenn demnächst jemand kommen würde und ich ganz aufgeregt bin – aber es kommt ja niemand…

Komisch, oder?

Allein

Mieux vaut être seul que mal accompagné

Lieber allein als in schlechter Gesellschaft

Ich frage mich manchmal, wieso eigentlich Männer immer gleich wieder jemanden haben müssen? Sind sie unfähig, allein zu leben? Viele Frauen tun das doch auch (wenn auch nicht immer gewollt). und sind deswegen nicht am Boden zerstört. Gut, oft sind Kinder da und dann muss Frau einfach – ob sie will oder nicht. Es gibt sicher auch Männer, die allein leben – Ausnahmen bestätigen die Regel!

Natürlich fühle ich mich abends manchmal einsam, hätte gerne jemanden zum anlehnen. Aber wenn ich zwischen einem x-beliebigen Mann (nur um nicht allein zu sein) und dem Alleinsein wählen kann – dann bleib ich lieber allein. Ich höre manchmal Geschichten, da denke ich mir: Wieso tut sie/er sich das an?

Ich bin nächsten Samstag an eine White Pool Party eingeladen. Der Veranstalter ist der Bijoutier hier in meiner Stadt. Gute Partie wenn man so will. Und die geladenen Gäste sind wohl alle eher von der High Society und meist wohl auch als Paar eingeladen. Muss ich mir das antun? 1. gehör ich nicht zu der High Society, 2. bin ich Singel, 3. Ich mag diese snobige Art nicht…. „…, ich war letzte Woche auf meiner Yacht“ …. „… ah, nächste Woche fliege ich schnell nach Las Vegas. „…. „… dieser Château Rotschild ist sehr mundig, doch ich bevorzuge trotzdem Moët Chandon…“ ….. Nein Danke !

Jemand meinte, es könnte doch interessant sein, dort jemanden kennen zu lernen. Aber ich bevorzuge einfache Leute, ohne Wichtigtuerei, etc… auch wenn ich dann allein bin.

Oeukumene

Ich bin christkatholisch, obwohl: ich wurde reformiert getauft und ging auch bis 13 in den reformierten Religionsunterricht und die Sonntagsschule. Als meine Eltern damals geheiratet hatte, wurde meine Mama reformiert. Sie wollte nicht, dass wir Kinder eine christkatholische Mutter und einen reformierten Vater haben.

Als dann meine Eltern aber geschieden haben, wurde meine Mama wieder christkatholisch und somit wir Kinder auch. Ein Vorfahre meiner Mama war bei den Gründern logo-christkatholisch-64pxder Christkatholiken dabei. Ich hatte dann – etwas spät – meine 1. Kommunion und meine Konfirmation bei den Christkatholiken und bin es heute immer noch. Wir haben auch christkatholisch geheiratet und meine Kinder sind christkatholisch getauft. Ich fühle mich bei den Christkatholiken wohl.

Seit wir in der Westschweiz wohnen (seit 1990) spiele ich in unserer Kirchgemeinde einmal pro Monat das Harmonium wärend des Gottesdienstes. Ich war auch eine Zeitlang Kassier und betreue unsere Website. Unter anderem gestalte ich auch unser Kirchenblatt, das 4 x jährlich erscheint. Und nächstes Jahr werde ich mich zur Wahl als Synodaldelegierte stellen.

logo-busanAber eigentlich ist es nicht so wichtig, das ich christkatholisch bin. Wichtig ist für mich, das ich Christ bin. Heute hatten wir eine oeukumenische Feier in der Kathedrale von Lausanne. Es waren um die 20 verschiedene christliche Kirchen vertreten und ich habe im Chor mitgesungen. Es war 10 Jahre CECCV (Communauté des Eglises Chrétiennes dans le Canton de Vaud = Gemeinschaft christlicher Kirchen im Kanton Waadt). Mir gefallen solche oeukumenische Veranstaltungen. Denn eigentlich spielt es ja keine Rolle, ob man katholisch, reformiert, methodistisch oder orthodox ist – wir sind alles Christen…

Nebst Bless the Lord haben wir z.B. das gesungen:

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Letzte Tage

Noch 4 mal schlafen und die Schule (und somit der Altag) beginnt wieder. 7 Wochen Ferien sind zwar lang – aber es ist halt schon toll, wenn man nicht zeitgebunden ist. Rückblickend waren diese Sommerferien toll:

Die ersten 2 Wochen waren die Kids im Sommerlager und ich 5 Tage unterwegs.

Am Wochenende der 3. Woche war ich mit einer Freundin, deren Sohn und meinen Kids campen (ich stell NIE WIEDER ein Zelt in praler Sonne, nachmittags um 15h bei 33 Grad im Schatten auf !!)

In der 4. – 5. Woche waren wir zwar zu hause, verbrachten aber viel Zeit am See mit baden und nichtstun. Am Genfersee fühlt man sich wirklich wie im Urlaub.

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In der 6. Woche musste ich arbeiten. Die kleine Zoé (2 Jahre) war Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 9h – 18h hier.

Und in der 7. und letzten Woche fuhren wir zu meinem Vater ins Berner Oberland. Wir haben dort im Garten im Zelt geschlafen – zur grossen Freude der Kids. Am Lindenbach haben wir gebadet und mit Steinen die Zeit vertrieben. Nachts konnten wir einen Igel beim fressen beobachten. Das Landleben bringt auch Plagen wie Fliegen mit sich … und am letzten Abend gab es ein grosses Feuer im Garten, damit wir um Mitternacht noch grillieren konnten 🙂 … Mein Vater wohnt auf 1000m ü.M. … also die letzte Nacht hab ich – trotz Schlafsack und Decke, dickem Pyjama und Socken – gefroren. Aber was tut man nicht für die Kids…

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Heute muss ich arbeiten und zwischen Freitag und Sonntag haben wir auch noch was vor.

Jetzt muss ich aber los – Zoé kommt in 1/2 Std und ich bin noch nicht mal angezogen… :-S

Virus

virusSohnemann kam vor 3 Tagen morgens um 00h30 plötzlich zu mir und klagte über Bauchschmerzen und Übelkeit. Es dauerte auch nicht lange, und er musst zwischen 1h und 4h morgens 3 mal erbrechen… :-O

Nach 3 Stunden Schlaf erwachte ich dann morgens um 7h mit dem selben Gefühl. Mein Gott, war mir schlecht… und auch ich musste mich dann gegen Mittag übergeben und lag den ganzen Tag flach… Am nächsten Morgen war alles vorbei.

Natürlich fragte ich mich, ob wir was schlechte gegessen hatten – aber Töchterchen hatte keines der Symptome und musste auch nicht erbrechen. Wir hatten wohl einen Virus eingefangen…

Na ja, inwzischen geht’s uns wieder gut 😉

Einfach

Es ist einfach, jemanden zu lieben
Es ist einfach, jemanden zu hassen
Es ist einfach, jemandem weh zu tun
Es ist einfach, jemandem zu helfen
Es ist einfach, jemanden zu mögen
Es ist einfach, jemanden zu ignorieren

Doch jemanden vergessen – das ist nicht einfach…

Nothing…

nothing

In diesem Sinne wünsche ich Euch ein schönes Wochenende !

Ich für meinen Teil werde jetzt mit den Kids an den See fahren und das Nichtstun geniessen.

Lesen, nicht zu viel studieren, die Aussicht geniessen, mit meiner Family die Schönheit des Augenblicks festhalten und einfach Sein.

Dicke Mädchen

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Wer kenn schon
die Not eines überaus dicken Mädchens?

Man sagt:
nun ja – doch sie hatte ein gutes Herz

Stets braucht die Gesellschaft
dicke Mädchen mit guten Herzen
in Heimen, Spitälern, Kantinen
in Fabriken, Geschäften, Büros

Doch manchmal
möchten auch ihre Herzen
verrückt und geliebt
statt immer nur gut sein

Dann träumen sie liebe
in wetterleuchtenden Farben
liebkosen den einsamen Körper
abends im traurigen Bett
mit den fühlsamen Händen
des zärtlich erdachten Freunds

Später verschliessen sie
solche Träume tief in ihre Enttäuschung
und versuchen so tapfer als möglich
gut und gütig zu bleiben
statt böse und bitter zu werden

Doch wer kennt schon
die heimlichen Kämpfe
der überaus dicken Mädchen
die man zur Rolle bestimmt hat
gut und selbstlos zu sein?

Ach wäre ein Gott
ach wäre ein Gott
der Fleisch wird im Fleisch
eines überaus dicken Mädchens

(im www gefunden)

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„In jedem fetten Mensch sitzt ein dünner gefangen,

der mit wilder Zeichensprache darum bittet, herausgelassen zu werden“

(Cyril Connolly)

Religion


Die Frage ist nicht,

was mir die Religion nützt,

sondern was ich durch sie werde.


~ © Ernst R. Hauschka ~

… und es ist auch ganz egal, welche Religion. Ob Christ, Buddhist oder Moslem. Ich bin einfach davon überzeugt, dass Menschen mit einem Glauben – egal in welche Richtung – ausgeglichener sind. Ich rede jetzt nicht von Extremisten, sondern von solchen, die ihren Glauben leben – in einem normalen Rahmen.

Ich bin zwar Christ, aber ich bin sehr oeukumenisch. Eine meiner besten Freundinnen ist Muslima. Wir tauschen uns viel aus, reden über Gott, respektive Allah und die verschiedenen christlichen und muslimischen Traditionen. Ich finde diese Gespräche immer sehr bereichernd. Aber auch im Buddhismus und der Esotherik kann ich viel lernen und für mich heraus nehmen.

Ich glaube auch, dass ich durch meinen Glauben (unter anderem, natürlich nicht nur) auch die nötige Kraft habe, meinen Gefühlszirkus und die täglichen Probleme besser in den Griff zu bekommen…

Frühreif… ?

Heute morgen war ich mit den Kids in der Stadt.

Shoppen ist zur Zeit die Lieblingsbeschäftigung meiner Tochter (12,5). Heutzutage sind die Kids ja extrem frühreif – na ja, wie sollte es auch anders sein, wenn man mit 5 schon Sexualkunde in der Schule hat…

037Aber zurück zum Shopping: Wir waren also in verschiedenen Läden, hauptsächlich für Kleider (zum Leid von Sohnemann, 8, der das gar nicht spannend fand. Aber auch er kam später noch auf seine Kosten !). Töchterchen hatte ihr Taschengeld dabei und kaufte sich einen neuen Bikini und 3 Leggins… und dann wünschte sie sich schon seit langem BH’s… na ja, so richtige, obwohl sie eigentlich noch praktisch keinen Busen hat. Aber alle in der Schule haben das – „man“ muss mit dem Trend gehen… also gut, ich habe ihr zwei gekauft: einen schwarzen und einen weissen.

Manchmal macht es mir Angst, dass sie mit 12 schon so ist wie ich damals mit 15/16… Eben noch war sie noch so klein und jetzt schon eine junge Dame. Mode, Schminke, Haare…. alles im Rahmen, nicht übertrieben. Ich finde sogar, sie macht das sehr dezent und ausgesprochen gut.

Doch ich frage mich manchmal: war ich auch so? Ich kann mich nicht erinnern, das es wichtig für mich war, das mein Busen wächst. Irgendwann war er einfach da… . Mit schminken habe ich angefangen, als ich 15/16 war und die Haare… na ja, ich hatte immer gepflegte Haare, aber nicht so, dass ich jetzt stundenlang vor dem Spiegel stand und mit dem Babyliss dran rum werkelte…

Meine Tochter ist diesbezüglich ganz anders als ich. Crèmen für dies und jenes sind jetzt schon wichtig, Make-Up wie Stars (sie hat mehr Schminkzeug als ich – selbst gekauft) ein absolutes Muss. Aber sie ist sehr vernünftig und obwohl ich ihr die Freiheit lasse, schminkt sie sich immer sehr wenig und natürlich. Ich bin stolz auf meine Tochter, wie sie das alles handhabt.

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Andererseits vermisse ich jetzt schon die Zeit, als sie noch ein kleines Mädchen war, ich ihr putzige Röckchen von H&M anziehen und tolle Mädchenfrisuren machen konnte – nach meinem Geschmak. Heute kann ich ihr nicht mehr einfach etwas kaufen, denn unsere Geschmäker sind ziemlich verschieden. Natürlich lasse ich sie machen, sie muss ja ihre eigene Persönlichkeit, ihren eigenen Style entwickeln… doch ab und zu wüschte ich mir, sie wär noch mein kleines Mädchen…