Ich habe da so einen Newsletter abonniert, welcher heute als Betreff „ Egoismus ist geil! “ hat.
Da heisst es unter anderem:
Egoismus ist verpönt. Es wird gleichgesetzt mit Eigensinn, ausgefahrenen Ellenbogen und einer „alles meins“-Mentalität.
Dabei hat Egoismus NULL etwas damit zu tun.
Egoismus heißt in seiner ursprünglichen Form einfach nur: Eigenliebe, Eigennutz, Ichbezogenheit.
Des weiteren heisst es:
Tu ja nix für dich selber, sei erst mal für die anderen da. Wer bist du denn schon, dass du dir hier was für dich selber rausnimmst? Und wehe dem, der es sich selber gut gehen lässt, dem werden wir’s schon zeigen, dem Egoisten dem… So ein katastrophaler SCHWACHSINN!
Was diese Leute mal wieder überhaupt nicht kapieren ist, dass es erst mal dir selber gut gehen muss, damit du anderen helfen kannst. Wie willst du für andere da sein, wenn es dir selber nicht gut geht?
und dann noch :
Egoismus in seiner positiven Form ist lebenswichtig, und sei dir eins sicher, die Leute, die stark sind und ein glückliches Leben leben, praktizieren diese Selbstliebe auf einem ganz hohen Niveau – jeden Tag!
Tu es ihnen gleich. Achte erst mal auf dich selber, bevor du gleich wieder anderen hinterherrennst oder wieder irgendwo hilfst, obwohl du dich selber dabei gar nicht gut fühlst.
Also ich bezeichne mich selbst überhaupt nicht als egoistisch. Doch es kommt natürlich darauf an, wie Egoismus definiert wird.
Natürlich schaue ich darauf, dass ich mich wohl fühle, dass es mir soweit gut geht und doch bin ich immer für andere da… soweit es in meiner Macht steht. Manchmal geht es mir sogar danach besser, weil ich jemandem etwas Gutes tun konnte. Natürlich sage ich auch mal nein – das kommt allerdings selten vor. Denn das Problem ist: ich fühle mich total schlecht, wenn ich nicht für andere da sein kann. Ist das das Helfersyndrom? Sollte ich effektiv wengier für andere und mehr für mich tun?
Ein Freund sagte mir mal: Im Leben musst Du egoistisch sein, sonst gehst Du unter…




















