Gefunden auf youtube und für gut befunden:
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Gefunden auf youtube und für gut befunden:
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Meine Kindheit war ganz toll.
Meine Mama war immer für meinen Bruder und mich da. Wir bekamen viel Liebe, genossen eine gute Erziehung und durften einfach Kind sein.
Mein Papa war (ist) ein Workoholic… das war auch der Hauptgrund, dass meine Mama damals – nach 18 Jahren Ehe – die Scheidung wollte. Sie war einfach immer nur allein. Aber ich konnte und kann auch heute noch auf ihn zählen, wenn’s hart auf hart kommt. Es ist kein Problem, ihn morgens um 3h anzurufen oder vorbei zu gehen, wenn ich Sorgen habe. *
Und auch als meine Eltern geschieden waren (ich war damals 12 und mein Bruder 6), durften wir weiterhin ein unbeschwertes Leben geniessen. Meine Eltern haben keinen Rosenkrieg geführt, gingen normal miteinander um. Wenn wir bei Papa waren, wurde nicht schlecht über Mama geredet, und umgekehrt sowieso nicht. Wenn wir Kinder mal keine Lust hatten, das Wochenende bei Dad zu verbringen, machte niemand Terror. Meine Eltern gingen auf uns ein und zwangen uns zu nichts.
Ich schä(t)ze es sehr, dass meine Eltern das so hingekriegt haben. Sogar als mein Dad wieder heiratete… Die zweite Frau wurde eine Freundin von Mama… Wir waren auch schon alle gemeinsam in den Ferien: Mein Dad, mit Frau und Kindern (meine Halbbrüder), meine Mama, mein Bruder, meine Kinder und ich… Meine Eltern haben auch heute noch ein gutes Verhältnis. Sie waren einfach nicht gemacht dafür, als Mann und Frau zu leben, sondern halt eher wie Bruder und Schwester. Dazu muss ich noch sagen, dass auch viel der 2. Frau meines Dad’s zu verdanken ist: Sie hat nie Stress gemacht – auch als Papa damals einmal pro Woche bei Mama (berufsbedingt) übernachtete. Sie hat sehr wohl gesehen und gefühlt, dass zwischen den beiden nichts ist und auch nie mehr sein wird.
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Meiner Meinung nach, hängt das ganze weitere Leben von der erlebten Kindheit ab. Soziales Verhalten, Zufriedenheit und vieles mehr.
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Manchmal frage ich mich, war für Erwachsene die heutigen Kinder geben werden. Wie oft sehe ich verwöhnte Gören, unanstämdige und/oder vulgär sprechende, zickige und unzufriedene, agressive und gestresste Kinder. Ich finde es erschrekend und traurig, dass die heutige Gesellschaft nicht einsieht, dass diese anti-autoritäre und lasche Erziehung nur negatif auf das bevorstehende Leben auswirkt.*
Ein Kind sollte viel Liebe bekommen und gleichzeitig Regeln haben. Bitte und Danke sagen, grüssen, nicht vorlaut und frech sein, aber trotzdem ernst genommen werden.*
Viele Kinder sind heute auf sich allein gestellte. Beide Eltern arbeiten, die Kinder werden von Krippe, über Tagesmütter zu Nachbarn “abgeschoben”… Die Frau will heute arbeiten. Muss manchmal wohl auch arbeiten, aber manchmal denke ich, dass es einfach übertrieben wird.
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Als ich mit Töchterchen schwanger war, besuchte ich einen Kurs über Geburtsvorbereitung. Wir waren 12 Frauen und davon waren zwei (eine andere Frau und ich), die nach dem Mutterschaftsurlaub NICHT wieder arbeiten gingen. Einige hatten schon Krippenplätze für das noch ungeborene Kind reserviert… Ich sagte damals in die Runde, dass ich das nicht gut fände und dass ich – wenn ich ein Kind habe – für mein Kind da sein wolle und nicht jemand anders mein Kind erziehen soll. Persönlich denke ich, dass man sich zwischen Kind und Arbeit entscheiden muss. Die meisten der Frauen im Kurs waren irgendwie völlig erstaunt, dass man in der heutigen Zeit noch so denken kann…. aber das war und ist mir egal ! Ich werde für meine Kinder da (also zuhause) sein – mindestens bis sie 15/16 sind…
Ich habe es jedenfalls sehr geschätzt, dass meine Mama zu Hause war und ich hoffe, dass auch meine beiden dadurch später fröhliche, offene, charakterstarke, soziale und sich gerne an die Kindheit erinnernde Erwachsene werden, so wie ich…
Lebe Deine Leidenschaft – Hab‘ eine Affäre — So lautet der Slogan für eine Dating-Internetplattform und ich finde das irgendwie ziemlich krass.
Heute sind Partnerschaften eh nicht mehr das, was sie mal waren. Man gibt viel zu schnell auf, „wirft“ einen Partner viel zu schnell weg. Es gibt so viele, die die ganze Zeit – obwohl sie in einer Beziehung sind – diesen KICK brauchen, die Bestätigung, dass sie gefallen und das andere Geschlecht noch anziehen. Wenn ich da an eine Bekannte denke, die mir kurz vor ihrer Hochzeit sagte „Ach weisst Du, wenn’s nicht klappt, dann scheiden wir halt„. Sie ging schon mit dem Gedanken in die Ehe und nach knapp 2 Jahren wurde auch geschieden.
Ich hatte zwar wärend meiner Ehe auch Reibereien, aber ich lief nicht gleich beim ersten Streit davon. Wir waren immerhin 14 Jahre zusammen – was doch relativ lang ist für die heutige Zeit. Es gibt Leute, die sagen, dass Affären eine Beziehung beleben… aber irgendwie ist das doch unfair und hinterhältig. Man spielt dem Partner etwas vor, wärend man sich mit einem / einer anderen vergnügt. Ist es das Heimliche, das so anziehend ist?
Natürlich gab’s das schon immer – aber dass man jetzt via Internet den Liebhaber oder die Liebhaberin sucht? Hallo? Wie verknorkst ist eigentlich unsere Gesellschaft?
Irgendwie macht mir das Ganze Angst. Ich frage mich, wie unsere Kinder damit später umgehen? Sie sehen jetzt solche Werbungen am TV… das muss ja dann irgendwie völlig normal für sie erscheinen?
Ich habe letzhin ein Bild (Comic) gesehen, das ich leider nicht mehr finde. Aber es ging darum, dass ein Mädchen (ca 8) mit 3 Jungs (Markus, Stefan und David) spielte. Sie hatte eine Puppe auf dem Arm und sagte: „Also Markus, du nimmst die Kleine jedes 2. Wochenende und du David – als ihr Stifvater solltest dich schon etwas mehr kümmern…. “ auch wenn Stefan eigentlich der leibliche Vater ist (was aber Markus, der ExMann, nicht weiss).
Und so ist es heute schon irgendwie. Ich habe eine Bekannte, die hat zwei Kinder. Ein Mädchen aus 1. Ehe und ein Mädchen aus einer 2. Beziehung. Allerdings hat sie schon 3 Mal abgetrieben und die Mädchen haben die ganze Zeit andere Männer zu hause. Ich finde das für die Kinder nicht gerade witzig – aber so ist das heute oft.
Was denkt Ihr darüber?
Gestern war ein schrecklicher Tag. Schrecklich im Sinn von: moralisch total down. Ich hätte am liebsten den ganzen Tag geheult. Aber ich musste mich zusammen nehmen, schliesslich mussten die Muffins und Schoko-Cake für heute gemacht werden.
Also fuhr ich zu meiner zukuftigen Schwägerin und wir machten die Küche unsicher 😀
Dummerweise habe ich von den fertigen Zitronen-Muffins und den fertigen Cakes kein Foto gemacht – lag wohl an meiner Stimmung…
Jedenfalls kamen die Sachen gut an heute. Denn heute war nämlich ein spezieller Tag: 1. Kommunion von Sohnemann. Er war ganz chic und total stolz. Seine Geschenke machten ihn sehr glücklich und ich freute mich so für ihn.
Demzufolge ging es mir heute auch viel besser und auch jetzt bin ich irgendwie aufgestellt und zufrieden. Ich bin dankbar, dass ich eine tolle Family habe, die immer für mich da ist, einen Freund habe, der mich moralisch aus der Ferne so gut es geht unterstützt, Kinder, die – auch wenn manchmal frech – eigentlich totale Engel sind. Ich brauche nicht haufenweise Geld, ein Haus oder sonstigen Luxus – ich habe alles was ich brauche und bin dafür sehr dankbar….
Warum ist es manchmal so schwierig, etwas zu sagen?
Manchmal möchte man gewissen Leuten etwas sagen, traue sich aber nicht, weil man Angst vor der Reaktion hat, Angst hat, nicht die Antwort zu erhalten, die man sich wünscht. Und je nach dem, wie wichtig einem das Gegenüber ist, überlegt man sich dann tagelang, wie man etwas formulieren soll, um den anderen nicht vor den Kopf zu stossen. Es ist auch schwierig, jemandem etwas zu sagen oder zu fragen, wenn man ihm nicht direkt gegenüber sitzt. Am Telefon oder per Mail ist es nicht das selbe, und doch hat man nicht immer die Wahl…
Warum ist es manchmal so schwierig, etwas zu entscheiden?
Manchmal kann man etwas nicht entscheiden, weil weder das eine noch das andere wirklich die Lösung ist. Manchmal nimmt man auch viel zu viel Rücksicht auf Drittpersonen (man sollte etwas mehr an sich denken. Denn unglücklich und/oder frustriert sein, weil man etwas wegen anderen nicht tut, dient niemandem). Manchmal hat man Angst, eine Entscheidung zu treffen, aus Angst, ob es die richtige ist. Manchmal trifft man auch keine Entscheidung, weil man einfach ein Gewohnheitstier ist. Es gibt Leute, die entscheiden sich nie und man hat das Gefühl, sie warten einfach ab um zu schauen, was passiert.
Warum ist es manchmal so schwierig, etwas für sich zu behalten?
Manchmal fällt es schwer, etwas für sich zu behalten, das man eigentlich gerne los werden möchte. Es gibt Situationen, da ist man von etwas überzeugt, sagt aber nichts, weil man niemanden verletzen will. Manchmal möchte man den anderen wachrütteln, im Dinge sagen, Dinge tun – aber man macht’s nicht… aus Liebe? aus Rüchsicht?
Das schwierigste finde ich, ist, wenn man auf etwas wartet und das Gefühl hat, das endlich etwas gehen muss. Wie sagte Georg Christoph Lichtenberg ?
Es gibt Dinge, die man nicht begreift. 
Momente, in denen einem alles egal ist.
Träume, die man vergisst.
Worte, die weh tun.
Lieder, die man nicht mehr hören kann.
Orte, an die man zurückgehen möchte.
Menschen, den man sehr vermisst.
Erinnerungen, die schmerzen.
Gefühle, die nicht steuerbar sind.
Tränen, die einfach kommen.
Augenblicke, die im Kopf verankert sind.
Einiges, dass man besser hätte machen können.
Tage, an denen man nicht mehr weiter weiss.
Stunden, in denen man sich allein gelassen fühlt.
Minuten, in denen man versteht, was einem wirklich fehlt.
Sekunden, in denen man verzweifelt ist.
Es gibt Momente im Leben eines jeden Menschen, da hört die Erde für einen Moment auf, sich zu drehen… und wenn sie sich dann wieder dreht, wird nichts mehr sein wie vorher.
Man sagt, die Zeit heilt alle Wunden, das stimmt so nicht ganz… Man lernt nur, damit zu leben!
Geht das?
Kann man gleichzeitig glücklich und traurig sein?
Also ich jedenfalls würde meinen aktuellen Gemützszustand so beschreiben. Einerseit bin ich sehr happy, doch irgendwie auch traurig.
Hier mal eine Gegenüberstellung :
| HAPPY | TRIST | ||
| Kinder
Familie |
Sie sind gesund und haben was sie brauchen.
Ich habe eine super Family und wir sind ein richtiger Clan |
Ich kann ihnen nicht das bieten, was ich eigentlich möchte. | |
| Beziehung | Mit M. ist es sehr schön, die Liebe zwischen uns ist wunderbar. | Er fehlt mir so, weil er so weit weg ist. Und gewisse Umstände machen es leider nicht möglich, sich wenigstens alle 2 Wochen zu sehen. Das macht mir schon etwas zu schaffen. | |
| Gesundheit | Alles bestens | Wieso kann ich nicht aufhören mit rauchen und wieso schaff ich es nicht, seit 8 Jahren mein Gewicht wieder auf das vor den Schwangerschaften zu senken… | |
| Geld | Ich habe alles was ich brauche | Aber etwas mehr wär halt schon toll… damit vielleicht auch mal ein Flug nach München oder so drinn wär… | |
| Freunde | Mein Freundeskreis ist toll – ich möcht ihn nicht missen | … aber meine beste Freundin fehlt mir sehr. Ich habe immer noch nichts von ihr gehört |
Und das schlimmste daran ist: Ich bin überzeugt davon, dass wenn Punkt Beziehung sich ändert (sprich: wir zusammen sind) der ganze Rest von allein gelöst wird… Aber dafür braucht es Geduld….
Kopf hoch,
dann wird auch
der Horizont sichtbar.
~ © Joachim Panten, alias karlundemil ~
Ich bin ja eigentlich ein „Stehaufmännchen“ und ich versuche immer, ein Ziel – den Horizont – vor Augen zu haben. Ich erreiche auch meist was ich will – auch wenn’s manchmal etwas dauert.
Aber momentan habe ich grad irgendwie den Horizont aus den Augen verloren. Durch neue Informationen scheint er mir extrem weit weg – der Horziont. Ich habe das Gefühl, nicht zu wissen, was ich tun soll oder muss.
Es scheint grad alles so kompliziert, unrealisierbar, verschwommen irgendwie… Als würde ich das Ziel aus den Augen verlieren. Aber das will und werd ich nicht. Ich werde dafür kämpfen – auch wenn’s Jahre dauert !