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1. August

Mein Wunsch für den 1. August :

Ich wünsche mir, dass die Schweiz wieder so neutral und speziell wird, wie sie es einst war ! Schweizer, lasst Euch nicht manipulieren von Europa ! Seid Eidgenossen, welche stolz auf ihr Land sind, die Neutralität verteidigen und wieder einzigartig werden !

„Wir wollen sein ein einig Volk von Brüdern,
in keiner Not uns trennen und Gefahr.
Wir wollen frei sein, wie die Väter waren,
eher den Tod, als in der Knechtschaft leben.
Wir wollen trauen auf den höchsten Gott
und uns nicht fürchten vor der Macht der Menschen.“
Friedrich Schiller

Kantorianerorden

Habe soeben mit einem Freund über die Idee geredet, ins Kloster zu gehen. Ich muss gestehen, wenn es einen Kantorianerorden wirklich geben würde, ich glaub ich würde sofort eintreten. Spiritualitàt durch singen, Natur, Tiere und Bescheidenheit – eigentlich alles was ich brauche.

Schaute mir grad folgendes Video nochmals an. Bei solch einer Interpretation (ab 1:25) bekomme ich Gänsehaut ❤️

Ich war ja damals schon total begeistert… und Daniel Brühl finde ich immer noch 😍

Dietrich Bonhoeffer

Letzte Woche bin ich durch einen Beitrag bei Der Wilhelm bloggt wieder mal auf Dietrich Bonhoeffer gestossen.

Ich kenne ihn schon lange, und was ich da gelesen habe, veranlasste mich, das Buch „Widerstand und Ergebung – Briefe und Aufzeichnungen aus der Haft“ zu bestellen.

Obwohl eine permanente Konzentration bei einigen Kapiteln notwendig ist, liest sich das Buch unglaublich toll. Gewisse Gedankengänge Bonhoeffer’s sprechen mir direkt aus der Seele. Und wie war er doch positiv eingestellt, trotz Haft. Bemerkenswert, dieser Mann.

Unter anderem befindet sich in diesem Buch auch eine Traupredigt, welche er im Mai 1943 in seiner Zelle schrieb. Die Auslegung von Kol 3, 18-19 „18 Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter, wie sich’s gebührt in dem Herrn. 19 Ihr Männer, liebt eure Frauen und seid nicht bitter gegen sie.“ hat für mich eine neue Bedeutung bekommen.

Liest man das einfach so, denkt man in der heutigen Zeit logischerweise, ob’s eigentlich noch geht ! Wir wollen Gleichberechtigung und sind sicher nicht Untertan der Männer ! Aber halt ! Bonhoeffer hat mir etwas Licht ins Dunkle gebracht. Ich kann hier nicht die ganze Predigt aufschreiben, aber wenn ihr die Gelegenheit habt, solltet Ihr sie unbedingt mal lesen. Hier könnt Ihr das sogar online tun 🙂

Oft ist es ja so, dass man gewisse Bibel-Zitate gar nicht sinngemäss versteht. Erst durch Gespräche oder theologischen Ausführungen wird einem bewusst, was eigentlich genau damit gemeint ist.

Nun werde ich weiter lesen – und vielleicht werde ich mir weitere Werke von Bonhoeffer ergattern. Sympatisch ist mir dieser Mann auf jeden Fall – auch das Foto auf dem Buch strahlt eine gewisse Ruhe und Zuversicht aus. Ich mag es, wenn ich weiss, wie ein Autor (oder sonstwer der schreibt) aussieht… Natürlich kann ein Foto niemals die genau Persönlichkeit eines Menschen widerspiegeln, aber man hat immerhin eine etwaige Vorstellung, wie das Gegenüber aussieht – auch wenn dies keine Rolle spielt, ob man schlussendlich jemanden mag oder nicht. Wichtig ist nur, wie der Mensch mit sich und seinen Mitmenschen umgeht.

Fürbitte

Herr, wir bitten dich, gib uns ein demütiges und sanftes Herz, das dem deinen gleicht.

Öffne unsere Herzen für die Liebe zu unseren Mitmenschen, hier in unserer Kirche und überall sonst.

Erleuchte unseren Blick mit deiner Klarheit und gib uns die Kraft, Häuser des Friedens und der Freude zu sein.

Erneuere in uns die Geduld, die Ausdauer und unser Vertrauen, damit wir Zeugen deines Wortes sein können.

Herr, wir bitten dich, erhalte in uns allen die kleine Flamme der Hoffnung und gib uns die Kraft, die Schwierigkeiten des Augenblicks in Liebe und Klugheit zu überwinden.

Herr, empfange unser Gebet und begleite uns auf den Wegen unseres Lebens.

Entscheide dich, glücklich zu sein!

Die meisten Menschen, wenn sie unglücklich sind, meinen, daran seien allein äußere Bedingungen oder andere Personen schuld. Das ist ein Irrtum! Einzig der Mensch selbst kann für sich die Entscheidung treffen, glücklich oder unglücklich zu sein. Wer glücklich sein will, der versuche einfach, nach diesen Regeln zu leben:

1.

Liebe dich selbst.

Lerne dich selber anzunehmen und zu mögen, wie du bist, mit deinen Stärken und Schwächen. Mache dir bewußt, daß du einzigartig bist auf dieser Welt und unendlich kostbar. Nimm dir ausreichend Raum und Zeit für dich, gehe liebevoll mit dir um, und tu dir Gutes. Spüre deinen Körper, höre darauf, was er dir sagen möchte, und sei aufmerksam für die Bedürfnisse, die er dir signalisiert.

2.

Sei gelassen.

Betrachte deine Ziele und Wünsche, deine Sorgen und Ärgernisse nicht mit übertriebenem Ernst und nimm dich selber nicht zu wichtig. Lerne über dich und deine Fehler zu lachen,antstatt überehrgeizig und verkrampft zu sein. „Wer sich nicht selbst zum besten haben kann, der ist bestimmt nicht einer von den besten!“, sagt Goethe.

3.

Sei dankbar.

Empfinde deine Dankbarkeit für das Geschenk des Lebens, für die täglich neu aufgehende Sonne, für die Farbenpracht des Herbstes, für jede Stunde ohne Schmerzen, dafür, daß du Luft zum Atmen hast und Menschen, die gut zu dir sind. Dankbarkeit ist die schönste Form des Glücks. Zeige anderen Menschen deine Dankbarkeit, und teile dein Glück mit ihnen.

4.

Gehe mit dir in die Stille.

Jeden Tag ein paar Minuten in der Stille zu sein hilft dir, zu deiner inneren Mitte zu finden. Es hilft dir, gelassener zu werden, Unvermeidliches annehmen zu können, wie es ist, und mit Problemen leichter umgehen zu können. Es hilft dir, Antworten auf Fragen zu finden und Zufriedenheit mit dir selber zu fühlen.

5.

Atme richtig.

Die richtige Atmung ist das Fundament für ein glückliches Leben. Atme tief, spüre, wie sich dein Bauch dabei vorwölbt, behalte die Luft ein Weilchen in dir, und atme ganz langsam wieder aus. Gewöhne dir diese Atmung an, und du wirst staunen, wie wohl sie auch deinem seelischen Befinden tut.

6.

Lebe den Augenblick.

Konzentriere dich ganz auf das, was du gerade tust, ganz gleich, was es auch immer ist. Genieße das Jetzt als etwas Unwiederholbares. Wenn deine Gedanken abwandern, hole sie immer wieder in den Augenblick zurück. So erlebst du dein Gegenwärtigsein in seiner ganzen Tiefe.

7.

Erlebe die Welt mit wachen Sinnen.

Nimm alles, was dich umgibt, mit neugierigem Blick wahr. Schau die Dinge, mit denen du täglich umgehst, mit staunenden Augen an, so als sähest du sie zum ersten Mal. Du wirst überrascht sein, was du dabei alles entdeckst, und welche Freude dir daraus erwächst. Nimm kein Ding, keinen Handgriff, keinen Weg als selbstverständlich hin, sondern suche immer wieder das noch Unbekannte, Spannende darin. Dann wird dein Leben, und sei es noch so eintönig, wahrhaft reich.

So ist Glücklichsein möglich!

Das habe ich bei vielen schwerkranken und notleidenden – und trotzdem glücklichen – Menschen bestätigt gefunden.

© Eberhard E. Küttner 3.10.2005

Lichtvoller Tag

Die allermeisten Kirchen sind nach den Himmelsrichtungen ausgerichtet. Ist dir das schon einmal aufgefallen? Fast immer zeigt der Chorraum aber nach Osten – und das aus gutem Grund. Denn im Osten geht die Sonne auf. Von da kommt das Licht und beginnt jeder neue Tag. Das Licht vertreibt ja nicht einfach nur die Nacht. Es vertreibt auch die schlechten Gedanken, die mich manchmal plagen können. Wenn ein neuer Tag anbricht, dann ist das manchmal wie eine Erlösung.


Morgen beginnt die Karwoche, also die Woche, die an die letzten Tage im Leben von Jesus vor fast 2000 Jahren erinnert. Es waren finstere Tage – für Jesus selbst und genauso für seine Freunde. Für die Männer und Frauen die ihn nach Jerusalem begleitet hatten. Sie haben miterlebt, wie Jesus angefeindet wurde. Wie sich die Stimmung immer weiter aufgeheizt hat und es immer gefährlicher wurde für sie. Eine Zeit wie ein Albtraum in der Nacht. Und der einfach nicht enden wollte. Am Ende ist Jesus tot. Und seine Freunde? Verlassen und verloren, wie in einem Albtraum und wie gefangen in einer Nacht, die einfach nicht enden will.
Aber dann ist doch ein neuer Morgen angebrochen, an Ostern, drei Tage später. Und er hat die Männer und Frauen um Jesus herum erlöst aus dem Albtraum der Nacht. Sie konnten aufatmen, den Kopf heben und sich aufmachen in einen neuen Tag und eine neue Zeit.

Und davon erzählen die Gotteshäuser bis heute. Jedes Mal, wenn ein neuer Tag sie, von Osten her, zum Leuchten bringt. Möge es heute für euch alle ein licht-voller Tag werden!

Nonne

Manchmal denke ich „jetzt werd‘ ich Nonne“.

Seit gestern habe ich verschiedene Dokumentar-Sendungen geschaut, welche über berühmte Nonnen berichten.

Zum Beispiel über Lucia dos Santos, welche gemeinsam mit 2 ihrer Cousins eine (respektive 6) Marienerscheinung (en)(Das Wunder von Fatimà) – hatte und schlussendlich Nonne wurde. Eine aussergewöhnliche Geschichte, welche viele Fragen in mir aufwirft.

Oder die Geschichte der heiligen Thérèse de Lisieux, welche von der römisch-katholischen Kirche heilig gesprochen wurde. Ebenfalls eine erstaunliche Geschichte, welche mich nachdenklich stimmt.

Irgendwie faszinieren mich solche Geschichte.

In unserer heutigen Zeit lebt eine Nonne natürlich nicht mehr wie damals. Wenn man Serien wie „Um Himmels Willen“ sieht, scheint es eher hektisch zu sein. Obwohl, diese Serie ist wohl nicht sehr realistisch – auch wenn ich sie total gerne sehen.

Aber manchmal hätte ich gerne ein „einfaches“ Leben wie damals. Man musste sich keine wirklichen Sorgen über Geld oder sonstige Verpflichtungen machen. Man verbrachte seinen Tag mit Arbeit, Gebeten und Stille. Ja, manchmal vermisse ich die Stille in unserer hektischen Welt und ich frage mich, ob die Menschheit es jemals wieder auf die Reihe kriegt, sich „ent-schleunigt“ und wieder „normal“ wird… allerdings : was ist normal ?

Irischer Segenswunsch

Den tiefen Frieden über dem stillen Land wünsche ich dir.

Den tiefen Frieden im schmeichelnden Wind wünsche ich dir.

Den tiefen Frieden im Rauschen der Wellen wünsche ich dir.

Den tiefen Frieden unter den leuchtenden Sternen wünsche ich dir.

Den tiefen Frieden vom Sohne des Friedens wünsche ich dir.

Danke Universum !

Ich danke dem Universum (oder Gott, oder einer höheren Macht – was auch immer), dass :

  • Töchterchen regelmässig arbeiten kann und sich langsam eine Existenz aufbaut
  • Sohnemann am Donnerstag ein Vorstellungsgepräch für eine Steinmetz-Lehre hat und diese bekommen wird
  • Sohnemann sehr motiviert ist und „aus dem Loch“ in welchem er ein Jahr lang war gekommen ist
  • Mein Ex-Mann sich – für einmal – für Sohnemann eingesetzt hat (Vorstellungsgespräch am Donnerstag) und sich ein bisschen kümmert
  • Töchterchens Freund seine Metzger-Lehre abgeschlossen und mit nur einer einzigen Bewerbung eine Stelle gefunden hat
  • Mama immer für mich da ist
  • Papa sich nicht einsam fühlt
  • Bruderherz sich lagsam wieder etwas annähert
  • Bruderherz 2 (ich habe 2 Halbbrüder, Zwillinge, aus 2. Ehe von Papa die 30 sind) mich finanziell unterstützt hat
  • Unsere 2 Katzen uns viel Liebe und Geborgenheit geben
  • Unser Hund Gino bei Bruderherz 2 super aufgehoben ist
  • Ich eine super Freundin habe, welche seit 10 Jahren meine Höhen und Tiefen miterlebt

Danke Universum, dass alles ins Lot kommt – einfach Danke für all das !

Neuer Tag

Lieber himmlischer Vater, ein neuer Tag beginnt. Gib mir neue Kraft und Geduld. Tröste mich durch dein Wort. Erquicke mich in meiner Mattigkeit. Sei du bei mir, wenn Schmerzen kommen und ich mutlos werde. Lass mich den Tag bestehen und dankbar annehmen, was Menschen mir Gutes erweisen. Du bist mein Vater, dir vertraue ich mich an. Amen.