Noch eine Woche…

ferien-ende-naehmaschinenpause-2… dann sind endlich die Schulferien vorbei. 7 Wochen ist schon sehr lang… vorallem jetzt, da ich ja arbeite und nicht 7 Wochen frei nehmen kann.

Diese letzte Woche habe ich Sohnemann in einem Kurs für Bühnenkunst eingeschrieben. Heute war der 1. Tag und es scheint ihm zu gefallen. Er ist sich durch das Tanzen und das Saxophon spielen gewoht, auf der Bühne zu sein und produziert sich eigentlich gern. Am Freitag gibt’s dann eine kleine Aufführung und ich freu mich darauf.

Sohnemann findet natürlich, dass er lieber noch ein paar Wochen Ferien hätte – aber ich bin froh, wenn wieder Altag ist… 🙂

 

Der Hundeflüsterer

Kennt Ihr Cesar Millan, den Hundeflüsterer? Ich finde ihn fantastisch!

Habe eben Kritiken gelesen und verstehe das nicht ganz. Mir scheint nicht, als sei das Tierquälerei.

Letzhin habe ich eine Sendung von ihm gesehen, in welcher er Hunde zu sich nahm, die nach einem Hurrican aus verlassenen Häusern gerettet wurden. Es war so schön zu sehen, wie die Hunde dankbar waren, vorallem auch der, der wieder zu seiner Familie gefunden hat.

Also ich finde ihn super!

Gast

Seit 3 Tagen, respektive Nächten, haben wir jeden Abend eine Gast. Immer so gegen 21h, wenn es eindunkelt, kommt der kleine angeflogen. Er setzt sich oben auf das runde Metallstück, welches aus dem Pfeiler kommt (und früher mal für die Sonnenstoren gedient hat) und verbringt dort die ganze Nacht.

Mir scheint, es ist ein junger Spatz der diesen Frühling geschlüpft ist. Ich finde das so süss. Leider ist die Aufnahme nicht super… aber trotzdem herzig 🙂

spatz copie

1. August

keep-calm(Kleine) 1. August-Rede

In erster Linie erinnert mich der 1. August an meine Kindheit. Damals z.B. als wir in St. Moritz in den Ferien waren und ich mit Papa am Lampionumzug war, wärend Mama mit Bruderherz (3 Monate war er alt) zu hause blieb.. Den Lampion habe ich überigens immer noch – er ist inzwischen 35 Jahre alt…

Aber er erinnert mich auch daran, wieder einmal über die Beziehung zu meinem Land nachzudenken.

Ich liebe mein Land – auch wenn ich es ab und zu kritisiere. Kein Land und niemand ist perfekt, aber ich bin stolz auf mein Land.

Die Schweiz ist eigentlich Europa im Kleinformat: 26 Kanton (also eigentlich 23 + 3 Halbkantone) die jeder einerseits für sich (mit eigenen kantonalen Gesetzen oder Schulsystemen) existiert und aber auch dem gesamtschweizerischem Rechstsystem unterliegt. Kantönligeist sagt man oft. Jeder Kanton ist auf seine Art und Weise speziell. Die Basler und die Zürcher leben in einer sogenannten Hassliebe, wie auch die Genfer und die Waadtländer. Und doch gehören sie zusammen. Und wenn man im Ausland ein Auto mit einem Nummernschild aus irgendeinem Kanton sieht, entsteht eine gewisse Verbundenheit.

Wir brauchen nicht nach Europa – wir haben Europa schon selbst im Land. (Man merke: ich bin gegen Europa – Bravo Grossbritannien!)

Der Rütlischwur (nach Friedrich Schillers Gestaltung der Sage von Wilhelm Tell) sagt eigentlich alles :

Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern,

in keiner Not uns trennen und Gefahr.

Wir wollen frei sein, wie die Väter waren,

eher den Tod, als in der Knechtschaft leben.

Wir wollen trauen auf den höchsten Gott

und uns nicht fürchten vor der Macht der Menschen.

Auch finde ich unserer Nationalhymne sehr schön. Es gibt einige in der Schweiz, die finden den Text veraltet und wollen eine neue Hymne. Wozu bitte??? Eine Landeshymne ist Tradition, eine Landeshymne ist Liebe zu seinem Land, eine Landeshymne ist Identität eines Landes. Nur weil die Gutmenschen es – vorallem den anderen – recht machen wollen, sollen wir UNSERE Landeshymne ändern? Geht’s noch!!? Wir sind ein christliches Land und wir tolerieren sehr viele andere Kulturen bei uns, aber unserer Landeshymne ist nun mal wie sie ist und soll bitte auch so bleiben! Ich habe jedesmal Tränen in den Augen wenn ich sie höre oder singe :

Allen einen schönen 1. August !

Manchmal ist es nicht leicht…

… Mama zu sein.

Meine Tochter wird im November 16. Sie ist ein Teenie, und eigentlich kann ich mich im Grossen und Ganzen nicht beklagen. Wie schnelle die Zeit vergeht… erst habe ich sie in die 1. Klasse gebracht und Ende August kommt sie ins Gymnasium….

Natürlich ist sie jetzt in dem Alter, dass sie sich oft mit Freunden trifft. Sie hat ihre Clique und die Jungs und Mädchen da sind eigentlich alle ganz in Ordnung.

Sie durfte dieses Jahr auch zum 1. Mal für 2 Wochen „allein“ in die Ferien. Also natürlich nicht ganz allein. Sie durfte mit den Eltern ihrer besten k9293041Freundin (und mit der Freundin natürlich) nach Südfrankreich. Irgendwie war das ja schon komisch, dass sie ganze 2 Wochen weg war – aber ich habe es ihr gegönnt.

Jetzt wärend den Ferien darf sie auch unter der Woche abends in den Ausgang. Wir wohnen in einer kleinen Stadt mit knapp 20’000 Einwohnern. Sie kommt immer pünktlich nach Hause und darf ab und zu auch bei einer Freundin übernachten. Gestern z.B. hat sie bei der Freundin mit welcher sie in den Ferien war übernachtet. Sie kam dann heute gegen 14h nach Hause und ist heute abend wieder mit der Clique unterwegs. Und eben hat sie mich gefragt, ob sie nochmal bei der Freundin übernachten dürfe. Und morgen auch (morgen ist 1. August – Nationalfeiertag der Schweiz). Irgendwie ist mir das jetzt ein bisschen zu viel. Ich kann es einerseits verstehen, andererseits möchte ich sie aber auch ab und zu mal sehen… findet Ihr das übertrieben? Das eine oder andere?

Hinzu kommt noch, dass ich immer etwas unruhig bin, wenn sie nach dem Ausgang nicht nach Hause kommt, sondern bei der Freundin übernachtet. Ich vertraue ihr zwar, aber ein bisschen Misstrauen ist immer irgendwo tief in mir…

Es ist irgendwie schwer, zuzusehen wie schnell sie erwachsen wird … es ist schwer, loszulassen… es ist wirklich nicht einfach, Mama zu sein… und der Satz von Gerhard Kocher trifft es (in meinem Fall) sehr:

Frei wie die Väter waren die Mütter nie.

© Dr. rer. pol. Gerhard Kocher
(*1939), Schweizer Politologe und Gesundheitsökonom

Chaplin’s World

Es war einfach nur GRANDIOS! Das Chaplin’s World Museum ist absolut ein Besuch wert !

Er war ein Genie – seiner Zeit voraus – aktueller denn je! Ich war total fasziniert.

Die Umsetzung von seinem Wohnhaus ob Vevey am Genfersee ist einfach nur genial. Nebenan hat es ein angebautes „Studio“, in welchem man aktiv sein kann. Hier ein paar Eindrücke:

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Legende zum 1. Bild:

Mitten in solch einem Glück, setze ich mich manchmal wärend des Sonnenuntergangs auf unserer Terrasse und bewundere die Weite der grünen Wiese und von weitem den See und darüber hinaus die geborgene Präsenz der Berge. Und ich bleibe hier, denke an nichts und geniesse die wunderbare Ruhe.

Hinter jeder Tür…

hoffnung-2

 

Ich bin von Natur aus ein positiver Mensch. Ich versuche immer, das Gute zu sehen, vorwärts zu gehen und mich der jeweiligen Situation anzupassen. Es ist nicht immer einfach, aber meiner Erfahrung nach geht es einem mit dieser Einstellung einfach besser.

Natürlich hat jeder Mal eine schlechte Phase – auch ich, aber ich bin mit wenig zufrieden und freue mich über kleine Dinge.

Ich kann Menschen, die immer nur negativ denken einfach nicht verstehen. Mein Ex-Mann z.B. : oft schlecht gelaunt, immer nur das Negative sehen, selten zufrieden. Ich bin ja momentan dabei, auszumisten. Ich habe viele alte „Liebeszettelchen“ gefunden. Aber praktisch alle (nicht vergessen: ich kenn ihn seit 20 Jahren!) fangen mit dem gleichen Satz an: „Es tut mir leid, dass ich dir eine Kriese gemacht habe, aber verstehst Du, ich habe dieses Leben satt. blablabla….“ . Ja! Seit ich ihn kenne, hat er finanzielle und vorallem Beziehungsprobleme – also nicht nur Mann/Frau sondern allgemein. Er hatte wärenddem wir verheiratet waren, 2 sehr gute Jobs. Beide hat er nach knapp 1.5 Jahren verloren. Der Grund? 1. sind für ihn alle Leute doof und wissen sowieso nichts (nur er hat die Weisheit mit dem Löffel gefressen) und 2. hat er Tendez zum Schürzenjäger… .

Gut, schlussendlich hat er mich ja vor 5 Jahren für eine andere verlassen (nur so nebenbei: er war 2 Monate mit ihr zusammen und dann war Schluss). Im Moment hat mich das natürlich sehr getroffen, vorallem auch dass er am 31.12.2010 um 23h aus dem Haus ging und erst am 01.01.2011 um 15h nach Hause kam, um dann um 17H wieder abzuhauen. Das dauerte etwa 1 Woche bis ich dann sagte „JETZT REICHTS!“. Aber heute bin ich so froh darüber! Eigentlich bin ich ihm dankbar dafür, denn es hat mein Leben so verändert, dass ich mich wieder wohl fühle. Es wurde mir letzhin bewusst, dass ich mich in diesen 5 Jahren enorm weiter entwickelt habe – er jedoch immer noch gleich wie vor 20 Jahren tickt!

Seine jetzige Frau (ja er hat inzwischen wieder geheiratet und ein Kind das im August 1 Jahr alt wird) tut mir leid. Wir kennen uns und kommen gut miteinander aus. Aber er ist immer noch derselbe… Auch wenn wir inzwischen ein gutes Verhältnis haben: Ich möchte ihn um keinen Preis zurück!

Mir geht es gut: ich habe Arbeit, verdiene jetzt allmählich genug, um nicht mehr vom Sozialamt abhängig zu sein und sehe nach vorn. Ich hatte die Hoffnung nie aufgegeben und das Rad ist nun dabei, sich zu meinen Gunsten zu drehen. Ich hatte genug Selbstvertrauen, Hoffnung und Glaube mich weiter zu entwickeln – und ich bin stolz darauf!

Mein Ex-Mann ist übrigens nicht der einzige in meinem Umfeld der so tickt! Meine Tante z.B. – sie ist 62 – verhält sich immer noch als wär sie 20. Ist oft betrübt und immer ist alles schlecht. Ich versteh’s nicht, aber manche lernen es einfach nie…

Humor ist wenn man trotzdem lacht

feeIm Wallis trifft ein Asylant au eine Fee💫… Sie gwährt ihm aus Mitleid 3 Wünsche…🔮
Als erstes wünscht er sich viel Geld💶 für sich und seine Familie👩‍👩‍👧‍👧… Die Fee💫prüft das im schweizer🇨🇭Asylgsetzbuch📘 und meint:“Kein Problem, das passt!“👍
Als zweites wünscht🔮 er sich ein grosses Haus🏡 für sich und seine Familie, und zwar so gross, dass er auch noch seine Familie aus seinem Heimatland nachholen kann👩‍👩‍👧‍👧… Die Fee💫 schlägt das wieder im Gesetzbuch📘 nach und findet:“🆗, können wir machen👍!“
Jetzt hat der Flüchtling schon viel Geld💶💷 und ein grosses Haus🏡 und überlegt sich was er sonst noch möchte…
Er sagt zur Fee💫 dass er und seine Familie👩‍👩‍👧‍👧 gern den Schweizerpass🇨🇭 hätten… Da gibt’s plötzlich einen enormen💣 Knall💥 und das Geld💶 💷und das Haus🏡 sind weg🌀😳
Völlig empört fragt er die Fee💫 was der Scheiss💩 soll Sie meint nur trocken: „Hal’s Maul, du bist jetzt ein Schweizer🇨🇭… Geh arbeiten 💪 und schau selbst wie du zurecht kommst… !

2 Monate

loslassen2Seit über 2 Monaten – bald 3! –  habe ich nun Pierre nicht mehr geschrieben und auch nichts von ihm gehört. Das letzte Mal gesehen haben wir uns am 5. Mai.

Ich weiss nicht, aber irgendwie fällt es mir überhaupt nicht schwer, nicht zu schreiben und nicht die ganze Zeit daran (an ihn) zu denken. Ob ich geheilt bin? Befreit bin? Endlich wirklich loslassen konnte? Ich hoffe es einerseits sehr, denn dieser Zustand war ziemlich mühsam.

Ferien

Seit letzten Montag habe ich Ferien. Meine beiden und der Vierbeiner sind zurück und ich geniesse es… allerdings schwitzend, denn 1. ist es ziemlich heiss (nicht dass ich mich beklagen will, immerhin haben wir ziemlich lang auf den Sommer warten müssen!) und 2. bin ich am ausmisten.

Schon 2 Mal war ich auf dem Werkhof und habe ein gefülltes Auto entsorgt (also den Inhalt, nicht das ganze Auto 😀 )

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Am Dienstag waren wir in Bern und haben eine sehr interessante Führung durch das Bundeshaus gemacht. Auch den Kids hat’s gefallen – es ist wirklich sehr empfehlenswert und sollte (meiner Meinung nach) als Pflichtprogramm der Oberstufen ins Schulsystem aufgenommen werden!

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Nach der Führung habe wir sehr gut neben dem Rathaus in Bern gegessen und sind dann anschliessend noch in die christkatholisch Kirche St Peter und Paul.

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Es war ein toller Tag!

Nächste Woche werden wir noch einen Ausflug ins neue Charlie Chaplin Museum machen – werde darüber berichten.

Bis dahin wünsche ich Euch allen schöne Sommertage !