Einmal quer durch die Schweiz…

… und zurück.

Das habe ich dieses Wochenende gemacht. Ich bin vom Genfersee an den Bodensee gefahren. Etwas über 300km ein Weg.

Was ich am Bodensee gemacht habe? Nun, ich habe meine Kinderfreundin Diana besucht. Wir kennen uns seit wir 2 Jahre alt sind – sprich bald 39 Jahre lang.

Wir hatten all die Jahre immer den Kontakt beibehalten. Damals – als wir 7 waren – zog sie vom Aargau in den Thurgau an den Bodensee. Mit 8 zog ich woanders hin, aber wir sahen uns trotzdem ab und zu. Sie kam manchmal zu mir in die Ferien und wir spielten eine Woche lang Monopoly 🙂

Einmal wärend den Ferien haben wir ein Theater aufgeführt – für die Nachbarn. Das war ein tolles Erlebnis und bleibt auch heute noch eine schöne Erinnerung. Wir haben damals richtig geprobt und dann verlangten wir 50 Rappen Eintritt. Dafür gabs nach der Aufführung etwas zu trinken und ein Stück Zitronen-Cake (von meiner Mama gemacht). Wir tanzten, sangen, erzählten Witze… es war toll und wir hatten Erfolg bei der Nachbarschaft.

danke_fuer_deine_freundschaft_5Als Teenager haben wir uns dann ein wenig aus den Augen verloren – Obwohl, an meinem 20. Geburtstag kam sie extra bis in die Westscheiz zu meinem Fest.

Und jetzt, seit wir erwachsen sind, sehen wir uns so 1x pro Jahr. Sie ist schon einige Male an die Konzerte meines Chors gekommen und kommt vielleicht auch dieses Jahr am 22. April wieder.

Jedenfalls war ich dieses Wcohenende bei ihr, und wir hatten es total gemütlich, quatschten von alten Zeiten, von aktuellen Sorgen und spielten sogar mit dem Babyfoot 🙂

Ich finde es toll, solch eine Freundschaft zu haben !

 

 

Blockiert

Heute habe ich Ex-Herzbube ein Whatsapp geschickt und gefragt, wie’s so geht. Er anwortete mir „ja, gut soweit, danke“ und hat mich anschliessend blockiert…block-f61c827b7d0d77ac

Das hat mich irgendwie ein bisschen gekränkt. Ich meine, ich habe ihm ja nichts getan – im Gegenteil… Immerhin war er über ein Jahr lang fast täglich bei uns. Hat mit uns gegessen, bei uns übernachtet, ich habe sogar ab und zu seine Wäsche gewaschen.

Seit 2 Wochen vor Weihnachten habe ich ihn nicht mehr gesehen. Nachdem ich ihn am 25.12. dazu gebracht habe, sich medizinisch untersuchen zu lassen, musste er ja schlussendlich 4 Tage im Krankenhaus bleiben. Dann habe ich ihm am 1. Januar ein gutes neues Jahr gewünscht – was er mir zurück wünschte; seit dann hatte ich keine News mehr und ihm auch nicht mehr geschrieben. Schliesslich ist es ja nicht meine Geschichte, auch wenn ich sehr daran teil gehabt habe und unter der Trennung der beiden (noch ein wenig) leide…

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Update 31.01.2016 : er hat mich deblockiert. Ich denke, er hat das irgednwie aus Trotz gemacht. Keine Ahnung. Na ja. Ich habe ihm jedenfalls nicht mehr geschrieben.

AMEN

nebel

Lieber himmlischer Vater,

ein neuer Tag beginnt.

Gib mir neue Kraft und Geduld.

Tröste mich durch dein Wort.

Erquicke mich in meiner Mattigkeit.

Sei du bei mir, wenn Schmerzen kommen und ich mutlos werde.

Lass mich den Tag bestehen und dankbar annehmen,

was Menschen mir Gutes erweisen.

Du bist mein Vater, dir vertraue ich mich an.

Amen.

Ein bisschen Geschichte…

Wie Ihr vielleicht ja schon wisst, habe ich eine spezielle Seite hier auf meinem Blog meiner Heimatstadt BASEL gewidmet – siehe HIER

Als ich letzhin ein Büchlein in die Hände bekam, mit Fotos von alten Postkarten von Basel, fand ich darin ein kleines Zettelchen, welches ein paar interessante Dinge über Basel erzählt.

Ich tippe das jetzt mal ab:

 

 

 

dreilandereck_9595Geprägt von einer ereignisvollen 2000jährigen Geschichte, wirkt das vom einfachen Fischerdorf zur blühenden Stadt entwickelte Gemeinwesen am markanten Rheinknie seit Jarhunderten gleichsam als Katalsysator verschiedenartigster Traditionen und Kulturen. Deshalb ist der Basler von offener, grosszügiger Lebensart. Hilfsbereitschaft und Toleranz zeichnen seinen Charakter aus und haben eine Gastfreundschaft entfaltet, welche die Stadt am Dreiländereck zu einem facettenreichen Zentrum von internationaler Bedeutung hat aufrücken lassen.

 

 

 

 

 

 

basel-muensterObwohl die ältesten Zeugnisse der Anwesenheit von Menschen in der Gegend von Basel in die Würmeiszeit fallen, d.h. etwa 80’000 v. Chr., wird die Entstehung der Stadt in römische oder allenfalls gallische Zeit datiert. Sicher aber bildete der Münsterhügel hoch über dem Rhein seit dem 1. Jahrhundert v. Chr. ein militärisches Zentrum. Hier ist anno 1019 das spät-romanische Münster, Basels Kathedralkirche, in Gegenwart des Stifters, Kaiser Heinrich II., eingeweiht worden. Seit der Reformation von 1529 ist das Münster die Hauptkirche der Evangelisch–Reformierten Kirchgemeinde.

 

 

 

 

 

 

SpalentorDas Spalentor stellt, neben dem St. Johanntor und dem St. Albantor, einer der ganz wenigen Zeugen der gigantischen mittelalterlichen Stadtbefestigung dar, die mit ihren 7 toren, 40 Türmen, 42 Letzen und 1099 Zinnen der Einwohnerschaft während rund 500 Jahren sicheren Schutz geboten hatte. Der von zwei mächtigen Rundtürmen flankierte quadratische Torturm wird 1428 als das „newe Tor ze Spalen“ genannt und hatte wohl eher der Repräsentation des wohlhabenden und kunstverständigen baslerischen Gemeinwesen zu dienen, als fortifikatorischen Zwecken.

 

 

 

 

 

 

1688049Das Rathaus, welches nach dem Eintritt Basels in den Bund der Eidgenossen anno 1501 neu erbaut worden war, ist Sitz von Parlament und Regierung. Die Legislative hält im stilvollen Grossratssal ihre Plenarsitzungen ab. Die aus 7 Mitgliedern bestehende Exekutive trifft ihre Entscheidungen wöchentlich im Regierungsratssaal, der mit prächtigen Beispielen spätmittelalterlichen Kunstschaffens ausgestattet ist.

 

 

 

 

Der um 1390 errichtete fischmarktbrunnenFischmarktbrunnen, dessen Säule mit drei Heiligenstauten geschmückt ist (Maria, Petrus und Johannes) gilt als der bedeutenste Pfeilerbrunnen der Schweiz.

 

 

 

 

 

 

wildsche hausAuch wenn die Bedürfnisse einer neuen Zeit zahlreiche kostbare Baudenkmäler zum Verschwinden gebracht haben, so trägt doch noch mancher Strassenzug sein ursprüngliches Antlitz. Erhalten geblieben sind auch charmante Herrschaftshäuser, die in ihrer schlichen Eleganz geschmackvoll baslerisches Stilempfinden verkörpern. In der Reihe der schönesten Rokokobauten gehört zweifellos auch das sogenannte Wildt’sche Haus am Petersplatz, das Jeremias Wildt-Socin, einer der reichsten und skurrilsten Basler seiner Generation, 1762 hat erbauen lassen.

 

 

Wozu?

Manchmal frage ich mich, wozu wir eigenlich leben?

Ich meine:

  • Wir versuchen unser ganzes Leben Liebe zu finden. Manche finden sie und leben sie auch. apfel-herzAndere haben sie zwar gefunden, können sie aber nicht leben. Und wieder andere werden ihr ganzes Leben niemals die Liebe ihres Lebens finden…
  • Wir versuchen, Geld zu verdienen, damit wir nicht auf der Strasse leben müssen. Zumindest hier in Mitteleuropa gelingt uns das ganz gut. Wir haben auch Sozialämter die den schwächeren helfen. Obwohl: ich habe nicht gross das Gefühl, dass mir geholfen wird. Ich habe zwar Ergänzungsleistungen, da ich nicht job100% arbeite, aber eine Wohnung zu finden… da lässt man mich einfach stehen. Niemand hilft wirklich. Abgesehen davon, dass ich vom Sozialamt einen Brief habe, welcher garantiert, dass die Miete übernommen wird. Nur leider interessiert das die Verwaltungen herzlich wenig. Wenn ich bis November 2016 keine Wohnung bekomme… was mach ich dann? Geh ich dann mit meinen Kindern unter die Brücke? Es belastet mich enorm!
  • Wir versuchen, uns gesund zu ernähren. Damit wir gesund bleiben. Achten auf Zucker, sh_94993798_Ernaehrung_gesund_800x462.jpg.115644Cholesterin, etc… Und trotzdem sind wir oft übergewichtig. Ich habe mal gelesen, dass sozial schlecht gestellte Menschen (also so wie ich) viel eher zu Übergewicht neigen als die oberen 10’000. Weshalb? Weil die schlecht Verdienenden es sich einfach nicht leisten können, sich wirklich gesund zu ernähren. Wir kaufen billige Sachen. Gemüse und Früchte sind teuer. Fleisch sowieso (zumindest hier in der Schweiz).
  • Wir versuchen, unsere Kinder zu erziehen. In der heutigen Zeit ist es sehr schwierig, da die Einflüsse von aussen (Schule, Sport) sowie die schnelllebige Zeit mit den sozialen Medien silhouette-74876_640manchmal fast die Überhand bekommt. Die Spiele für die Playstation sind zwar erst ab 18 – aber alle 10-jährigen haben diese Spiele. Und wenn sie diese Spiele nicht selbst besitzen, werden sie halt bei den Freunden gespielt. Wir Eltern sind praktisch machtlos dagegen – ausser man erlaubt seinen Kindern einfach gar nichts,  sperrt sie zuhause ein und überwacht sie strengstens.
  • Wir versuchen, die Familie zusammen zu halten. Aber heute geht jeder mit jedem. Bei den geringsten Problemen trennt man sich. Und schon hat man den nächsten Partner (ausser ich). Familie hat heute keine Bedeutung mehr, irgendwie. Patchwork-Familien sind „in“.
  • Wir versuchen, glücklich zu sein. Was ist Glück? Für mich bedeutet Glück inneren Frieden, ladybug-on-daisy-flower-pics-for-merchFamilie, genug Mittel zu haben, um nicht jedesmal 3 mal zu überlegen, ob man dies oder das kaufen kann. Ich brauche weder eine Haus mit Garten, noch eine Jacht oder teure Autos.

Aber wozu versuchen wir das eigentlich alles? Wir werden ja sowieso sterben.

In letzter Zeit habe ich so genug davon, immer zu kämpfen. Sei’s jetzt um eine Wohnung, einen Job oder die Liebe. Manchmal möchte ich einfach alles hinschmeissen und davon laufen… hab grad ziemlich die Nase voll von allem! Ist ja nicht verwunderlich, dass ich seit 3 Tagen höllische Rückenschmerzen habe und zeitweise kaum gehen kann. Zuviel Last und Sorgen liegen momentan auf meinen Schultern.

Aber: Die Erde wird sich weiter drehen. Morgen ist ein neuer Tag. Und irgendwann wird es sich auch bei mir wieder zum  Besseren wenden…. hoffentlich!

 

Baff

… war ich gestern gleich zweimal.

  1. hat mir Sohnemann gestern einfach so ein Blumenkörbchen geschenkt :

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2. Ich bin gestern Abend gegen 23h auf dem Sofa (wie sooft) eingeschlafen. Um 00h20 bin ich erwacht… instinktiv habe ich mein Handy zur Hand genommen. Eine sms? Wer schickt mir um diese Zeit eine sms? WOW ! Ich traute meinen Augen nicht :

Allein in einem Hotelzimmer in Solothurn… Denke an Dich und will Dich… das gibt’s oder soll’s geben…

Er hatte mir dies um Mitternacht geschickt. Habe ihm dann zurück gesimst:

… allein … zu hause … was machst Du in Solothurn (ausser an mich denken…)… ?

Es kam nicht’s mehr zurück.

Na ja… immerhin…. er macht Fortschritte… er schreibt mir …

Na denn. Wir werden sehen…

Anfrage

Gestern hat mich unser ehemaliger Pfarrer angerufen. Er ist jetzt in der Kirchgemeinde tätig, in welcher auch Pierre ab und zu mithilft.

Nun gut, ich war ziemlich überrascht, dass er mir telefoniert, doch schlussendlich sehr froh darüber.

Er hat mich gefragt, ob ich gemeinsam mit ihm im Gremium der soundso-Edition Mitglied sein wolle. Er als Pfarrer hat vor ein paar Jahren mitgholfen, ein Buch über die verschiedenen Weltreligionen für die Schule mitzugestalten. Jetzt wurde das Ganze neu aufgebaut und sie brauchen nun von jeder Konfession (also von den Katholischen, den Evangelischen, den Orthodoxen, etc) 2 Personen. Also hätte er an mich gedacht. Diese Kommission trifft sich 2 mal pro Jahr. Es werden dann Texte und so diskutiert und überarbeitet. Ziemlich interessant – finde ich.

Jedenfalls freute ich mich sehr darüber und bin gespannt, wann das 1. Treffen stattfindet und wie es sich entwickelt. Ausserdem: gemeinsam mit unserem ehemaligen Pfarrer… das wird sicher toll !

Nun wünsche ich Euch ein schönes Wochenende ! Ich muss noch Sohnemanns Koffer packen, denn er fährt am Montag mit seiner Klasse in ein Skilager (ja, der Gips wurde heute abgenommen und es ist alles ok und der Arzt meinte, er könne auf jeden Fall skifahren – Gott sei Dank!)

Ich sitze hier…

… im Büro und komm nicht voran.IMG-20160110-WA0007

Habe diese Nacht kaum geschlafen – Sohnemann hatte gestern einen Unfall. Sein rechter Fuss kam unter einen Autoreifen… Gott sei Dank ist nichts gebrochen, nur gequetscht. Aber wir sind natürlich in die Notaufnahme gefahren und waren knapp 3 Stunden dort. Nun hat er einen Gips und den Fuss zu stabilisieren und nicht unnötig zu belasten.

Nachdem wir dann um 21h30 draussen waren, hatten wir noch nicht gegessen… Sohnemann meinte, er hätte Hunger. OK – gut gibt’s nicht weit von  uns eine McDo… Schlussendlich war Sohnemann um 23h im Bett und ich konnte Feierabend machen…

Feierabend ist gut! Ich habe mich erst mit ein wenig CandyCrush abgelenkt und dann so gegen Mitternacht mal mein Schlafmittel (sprich TV) genommen. Als ich ein bisschen gezappt habe, fand ich den Film „Die Päpstin“ und blieb hängen. War sehr spannend – ich liebe solche Filme. Schlussendlich war 2h morgens und ich immer noch hellwach.

Also habe ich eine langweilige Sendung eingeschalten. Hat aber nichts genützt. Um 3h war ich immer noch wach…

Gedanken kreisen… worüber muss ich wohl nicht erwähnen. Es nervt mich ! Ich muss mich zusammen nehmen. Ich frage mich ob es ihm wohl auch so geht? Wenn ich daran denke, was er mir gesagt hat, denke ich schon. Aber wie kann er so „still“ bleiben? Ist dies einer der ach so famosen Unterschiede zwischen Mann und Frau? Ich würde einerseits am liebsten zur Schule (wo er arbeitet) hinfahren und an die Tür klopfen – einfach so. Und doch würd ich mich das andererseits niemals trauen. Es kann doch nicht sein, dass ich jetzt wieder Monate warten muss. Oder doch? Fasnacht z.B. ist ja bald. Aber weder er noch ich haben Ferien und wir werden dieses Jahr wohl beide nicht hingehen können. Andere Gelegenheiten gibt’s kaum. Ich wüsste nicht wann und wo. Oder soll ich wirklich einfach mal an einem Dienstag abend nach B. fahren und ihn vor vollendete Tatsachen stellen? Aber eigentlich habe ich das ja letzten Sonntag schon gemacht. Was hat’s gebracht? Nicht wirklich was – ausser einem schönen Moment. Ich will endlich die Seite weiterblättern… aber irgendwie schlag ich die blöden Buchseiten immer wieder zurück. Ich bin doof ! Anders kann ich es mir nicht erklären.

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Und dann hatte ich doch gestern abend noch eine Nachricht von einem Typen. Ich hatte mich vor 3 Jahren oder so mal bei Twoo eingeschrieben (hab ich nicht mal mehr gewusst). Er sagte, hallo wie gehts… blablabla… und nach dem 5. Satz kam: Du willst wohl etwas Seriöses und nicht nur Sex? Hallo ??? Wieso geht es eigentlich immer nur um SEX ? Mich nervt das total!

Bin grad  ziemlich von allem und jedem enttäuscht…

 

Verlagen

Will Dich berühren
Dir Küsse schenken
Deinen Atem spüren
Und nichts anderes denken

Komm nicht los von Dir
Und stell mir vor
Du lässt Dir von mir 54aff69ea3ef3
Öffnen das Tor

Die Lust ist gross
Das Verlangen noch mehr
Nicht hoffnungslos
Doch wahnsinnig schwer

Meine Gefühle für Dich
Kann ich nicht lenken
Gäb mein ganzes ich
Will es Dir schenken

Ich werde auf dich warten
Dauerts auch ’ne Ewigkeit
Und kommst Du dann in meinen Garten
Gibt’s endlich Zweisamkeit

08.01.16 by boelleli