Ich habe das schon einmal gepostet… aber ich finde es so gut, dass ich nochmals poste. Es lohnt sich wirklich, sich das anzuschauen…
Ich habe das schon einmal gepostet… aber ich finde es so gut, dass ich nochmals poste. Es lohnt sich wirklich, sich das anzuschauen…
Ich kenne da eine Seite, die hat wirklich tolle Infos über das verschwundene Basel :
Stadttore-und-Stadtbefestigung-1860-1890
Ich hätte so gern damals oder noch früher dort gelebt. Heute ist Basel zu über 50% nicht mehr den Baslern…
Es gibt Schulklassen, da hat es grad mal 1 Schweizerkind….
Na ja, die Zeiten ändern sich (leider), aber ma darf ja von früher träumen 😉
Ja, „verbyy“ sind die 3 schönsten Tage des Baslers; und ich konnte nur am Mittwoch Nachmittag hinfahren. Aber besser als gar nicht 😉
Wir hatten einen tollen Nachmittag mit Sohnemann. Hier ein paar wenige Impressionen :
hätt ich’s fast vergessen:
Am Valentinstag habe ich Pierre eine sms geschickt:
Wünsche Dir einen Happy Valentine Day !
Mehr nicht.
Nach 5 Minuten kam zurück:
… danke, bin etwas aufgewühlt, mein Vater starb vor zwei Tagen…
Hab ihm dann mein Beileid ausgesprochen und ein paar tröstende Worte. Sein Vater war 94…
Aber es kam nichts mehr zurück…
… 3 Tage an die Fasnacht kann, hole ich mir halt – zumindest kulinarisch – ein bisschen Fasnacht nach Hause.
Heute morgen um 4h war Morgestraich und leider haben meine Kinder dieses Jahr keine Ferien und wir können nur am Mittwoch Nachmittag hinfahren. Wenigstens das.
Inzischen habe ich heute den ganzen Morgen Tele Basel gschaut (gehört), wärenddem ich Basler Mehlsuppe, eine Zwiebelwähe und Faschtewaie gemacht habe:
Nun wünsche ich allen eine gute Woche und ich werde sicher noch ein paar Fotos vom Mittwoch-Cortège posten 😉
… und zurück.
Das habe ich dieses Wochenende gemacht. Ich bin vom Genfersee an den Bodensee gefahren. Etwas über 300km ein Weg.
Was ich am Bodensee gemacht habe? Nun, ich habe meine Kinderfreundin Diana besucht. Wir kennen uns seit wir 2 Jahre alt sind – sprich bald 39 Jahre lang.
Wir hatten all die Jahre immer den Kontakt beibehalten. Damals – als wir 7 waren – zog sie vom Aargau in den Thurgau an den Bodensee. Mit 8 zog ich woanders hin, aber wir sahen uns trotzdem ab und zu. Sie kam manchmal zu mir in die Ferien und wir spielten eine Woche lang Monopoly 🙂
Einmal wärend den Ferien haben wir ein Theater aufgeführt – für die Nachbarn. Das war ein tolles Erlebnis und bleibt auch heute noch eine schöne Erinnerung. Wir haben damals richtig geprobt und dann verlangten wir 50 Rappen Eintritt. Dafür gabs nach der Aufführung etwas zu trinken und ein Stück Zitronen-Cake (von meiner Mama gemacht). Wir tanzten, sangen, erzählten Witze… es war toll und wir hatten Erfolg bei der Nachbarschaft.
Als Teenager haben wir uns dann ein wenig aus den Augen verloren – Obwohl, an meinem 20. Geburtstag kam sie extra bis in die Westscheiz zu meinem Fest.
Und jetzt, seit wir erwachsen sind, sehen wir uns so 1x pro Jahr. Sie ist schon einige Male an die Konzerte meines Chors gekommen und kommt vielleicht auch dieses Jahr am 22. April wieder.
Jedenfalls war ich dieses Wcohenende bei ihr, und wir hatten es total gemütlich, quatschten von alten Zeiten, von aktuellen Sorgen und spielten sogar mit dem Babyfoot 🙂
Ich finde es toll, solch eine Freundschaft zu haben !
Heute habe ich Ex-Herzbube ein Whatsapp geschickt und gefragt, wie’s so geht. Er anwortete mir „ja, gut soweit, danke“ und hat mich anschliessend blockiert…
Das hat mich irgendwie ein bisschen gekränkt. Ich meine, ich habe ihm ja nichts getan – im Gegenteil… Immerhin war er über ein Jahr lang fast täglich bei uns. Hat mit uns gegessen, bei uns übernachtet, ich habe sogar ab und zu seine Wäsche gewaschen.
Seit 2 Wochen vor Weihnachten habe ich ihn nicht mehr gesehen. Nachdem ich ihn am 25.12. dazu gebracht habe, sich medizinisch untersuchen zu lassen, musste er ja schlussendlich 4 Tage im Krankenhaus bleiben. Dann habe ich ihm am 1. Januar ein gutes neues Jahr gewünscht – was er mir zurück wünschte; seit dann hatte ich keine News mehr und ihm auch nicht mehr geschrieben. Schliesslich ist es ja nicht meine Geschichte, auch wenn ich sehr daran teil gehabt habe und unter der Trennung der beiden (noch ein wenig) leide…
Update 31.01.2016 : er hat mich deblockiert. Ich denke, er hat das irgednwie aus Trotz gemacht. Keine Ahnung. Na ja. Ich habe ihm jedenfalls nicht mehr geschrieben.

Habe grad ein bisschen meinen Blog durchstöbert und DIESEN Blogpost vom April 2013 (!) wieder gefunden.
Man könnte meinen, er sei von heute…
Wie Ihr vielleicht ja schon wisst, habe ich eine spezielle Seite hier auf meinem Blog meiner Heimatstadt BASEL gewidmet – siehe HIER
Als ich letzhin ein Büchlein in die Hände bekam, mit Fotos von alten Postkarten von Basel, fand ich darin ein kleines Zettelchen, welches ein paar interessante Dinge über Basel erzählt.
Ich tippe das jetzt mal ab:
Geprägt von einer ereignisvollen 2000jährigen Geschichte, wirkt das vom einfachen Fischerdorf zur blühenden Stadt entwickelte Gemeinwesen am markanten Rheinknie seit Jarhunderten gleichsam als Katalsysator verschiedenartigster Traditionen und Kulturen. Deshalb ist der Basler von offener, grosszügiger Lebensart. Hilfsbereitschaft und Toleranz zeichnen seinen Charakter aus und haben eine Gastfreundschaft entfaltet, welche die Stadt am Dreiländereck zu einem facettenreichen Zentrum von internationaler Bedeutung hat aufrücken lassen.
Obwohl die ältesten Zeugnisse der Anwesenheit von Menschen in der Gegend von Basel in die Würmeiszeit fallen, d.h. etwa 80’000 v. Chr., wird die Entstehung der Stadt in römische oder allenfalls gallische Zeit datiert. Sicher aber bildete der Münsterhügel hoch über dem Rhein seit dem 1. Jahrhundert v. Chr. ein militärisches Zentrum. Hier ist anno 1019 das spät-romanische Münster, Basels Kathedralkirche, in Gegenwart des Stifters, Kaiser Heinrich II., eingeweiht worden. Seit der Reformation von 1529 ist das Münster die Hauptkirche der Evangelisch–Reformierten Kirchgemeinde.
Das Spalentor stellt, neben dem St. Johanntor und dem St. Albantor, einer der ganz wenigen Zeugen der gigantischen mittelalterlichen Stadtbefestigung dar, die mit ihren 7 toren, 40 Türmen, 42 Letzen und 1099 Zinnen der Einwohnerschaft während rund 500 Jahren sicheren Schutz geboten hatte. Der von zwei mächtigen Rundtürmen flankierte quadratische Torturm wird 1428 als das „newe Tor ze Spalen“ genannt und hatte wohl eher der Repräsentation des wohlhabenden und kunstverständigen baslerischen Gemeinwesen zu dienen, als fortifikatorischen Zwecken.
Das Rathaus, welches nach dem Eintritt Basels in den Bund der Eidgenossen anno 1501 neu erbaut worden war, ist Sitz von Parlament und Regierung. Die Legislative hält im stilvollen Grossratssal ihre Plenarsitzungen ab. Die aus 7 Mitgliedern bestehende Exekutive trifft ihre Entscheidungen wöchentlich im Regierungsratssaal, der mit prächtigen Beispielen spätmittelalterlichen Kunstschaffens ausgestattet ist.
Der um 1390 errichtete
Fischmarktbrunnen, dessen Säule mit drei Heiligenstauten geschmückt ist (Maria, Petrus und Johannes) gilt als der bedeutenste Pfeilerbrunnen der Schweiz.
Auch wenn die Bedürfnisse einer neuen Zeit zahlreiche kostbare Baudenkmäler zum Verschwinden gebracht haben, so trägt doch noch mancher Strassenzug sein ursprüngliches Antlitz. Erhalten geblieben sind auch charmante Herrschaftshäuser, die in ihrer schlichen Eleganz geschmackvoll baslerisches Stilempfinden verkörpern. In der Reihe der schönesten Rokokobauten gehört zweifellos auch das sogenannte Wildt’sche Haus am Petersplatz, das Jeremias Wildt-Socin, einer der reichsten und skurrilsten Basler seiner Generation, 1762 hat erbauen lassen.