Guillaume Farel

Gestern war ich an einem Gedenkgottesdienst der evangelischen Kirche, welcher dem Reformator Guillaume Farel gewidmet war.

Es war sehr interessant.

Im Jahr 1526 predigte in der Kirche St. Jacques, heute Farel-Kirche genannt, der Reformator Guillaume Farel „le pur Evangile“. Dank seiner und der Zustimmung der damaligen Bewohner ist Aigle die erste französischsprachige reformierte Gemeinde weltweit geworden.

Wer mehr über Guillaume Farel wissen möchte, kann das hier tun.

Stellenangebot

Prozessberatung_28-k

 

Jetzt arbeite ich seit knapp 3 Monaten im neuen Job – ob es mir gefällt?

Na ja, geht so. Jedenfalls schicke ich heute eine Bewerbung für eine andere Stelle.

Meine aktuelle Arbeit passt mir irgendwie nicht so wirklich.

Es ist ziemlich chaotisch und unorganisiert – das mag ich nicht wirklich.

Drückt mir die Daumen, dass es für die andere Stelle klappt !

 

In knapp 2 Monaten…

… werd ich ihn wieder sehen. Ja – ich habe es vor ein paar Tagen erfahren.

Am 8. November bin ich an einen offiziellen Anlass eingeladen, bei welchem ich voraussichtlich einen Speach halten werde. Und jetzt habe ich durch Zufall erfahren, dass Pierre auch anwesend sein wird. Allerdings weiss er nicht, dass ich da sein werde. Denn ich bin inoffiziell eingeladen worden – also eigentlich weiss da niemand (ausser der Person die mich eingeladen hat), dass ich da sein werde.

Na toll! Vernüftigerweise sollte ich am besten nicht gehen. Aber da ich schon zugesagt habe, dass ich einen Überraschungs-Speach halten werde, kann ich wohl schlecht absagen.

Nun könnt Ihr Euch in etwa denken, dass ich mich die ganze Zeit frage, wie es wohl sein wird.

Eine Freundin meinte, ich solle mich an diesem Anlass von ihm fernhalten. Ja – ok, dass hatte ich ja bei den anderen Malen auch versucht… erfolglos, da er mir ja die ganze Zeit „auf den Versen war“. Ich überlege die ganze Zeit, wie ich mich verhalten soll? Seit dem 21. März hab ich ja nichts mehr von ihmglueckskeks gehört. Ihm auszuweichen wird wohl schwierig werden – ausserdem brauche ich dazu enorme Willenskraft und Vernunft.

Warum muss es eigentlich so kompliziert sein?? Hört das denn nie auf? Oder ist es Schicksal? So à la „ihr gehört zusammen – die Zeit dafür ist aber noch nicht reif – aber vergiss ihn nicht“ … Mann !

 

Loslassen

20150824_151127„Loslassen ist reine Kopf-Sache“ heisst es unter anderem in diesem Artikel .

Ja, das stimmt und ich habe das auch schon mehrere Male geschafft. Es ist „einfach“ etwas loszulassen, das nicht mehr ist. Wenn z.B. jemand stirbt, dann schmerzt das zwar und man muss loslassen, doch es ist einfacher, jemanden loszulassen, der nicht mehr da ist und nie wieder kommen wird, als jemanden loszulassen, der plötzlich irgendwann irgendwo wieder vor einem steht! Auch wenn man die ganze Kopfarbeit getan hat und soweit ist, sein Leben wieder „normal“ zu meistern, ist dann so eine Begegnung wie ein Schlag ins Gesicht.

Und genau davor habe ich Angst. Denn es ist mir schon mehr als einmal mit Pierre passiert. Ich habe losgelassen, vergessen, nach vorn geschaut. Und dann *peng* stand er einfach ohne Vorwarnug vor mir. Und auch dann habe ich mir sogar gesagt „vergiss es!“ und habe alles getan, ihm aus dem Weg zu gehen… doch er „verfolgte“ mich wieder und sagte / tat Dinge, die dazu führten, dass ich gefangen wurde und wieder fest hielt…

 

Besessen?

Manchmal frag ich mich, ob ich von Pierre besessen bin… !??

Ich war vor einer Woche bei meiner Freundin. Sie wohnt nicht sehr weit von Pierre entfernt und als ich heimwärts fuhr, habe ich einen kleinen Umweg gemacht und bin durch das Dorf gefahren, in welchem Pierre jetzt wohnt. Also ich möchte ja dort nicht wohnen – sowas von abgelegen und trist, ausserdem war sehr schlechtes Wetter. Ich habe ihm dann eine sms geschickt:

„… das trostlose Wetter bei Dir … etwa gleich traurig wie mein Gemüt… Wär ich etwas mutiger, käm ich vorbei und würde fragen, ob du mir einen Kaffee machst… aber das trau ich mich nicht… miss you… “

Natürlich – wie sollte es auch anders sein – kam keine Reaktion zurück. Bis heute nicht…

tumblr_m8ar18lxaz1ruyvvto1_500_largeAber ich habe wieder von ihm geträumt. Er sagte mir im Traum, indem er mir seine Hand auf die Schulter legte,  dass seine Frau tot sei. Total krass irgendwie. Das muss wohl mein Wunschdenken sein, welches meinem Unterbewusstsein einen Streich spielt.

Ich will endlich loslassen… aber es gelingt mir einfach irgendwie nicht. Ich habe ja viel Ablenkung mit dem neuen Job und verschiedenen Dingen die ich mache… doch immer und immer wieder schweifen die Gedanken zu Pierre… Langsam aber sicher nervt’s !

Müde

Dieses Jahr haben sich meine Ferien mit meinem neuen Job überschnitten. Ich habe ja am 6. Juli angefangen und eigentlich hätte ich vom 20.7. bis 8.8. Ferien gehabt… doch durch die rapide Anstellung fiel das ins Wasser. Natürlich, ich war in Pécs. Aber eigentlich waren das keine „richtigen“ Ferien mit „Nichtstun“… wir hatten ja jeden Morgen Sing-Ateliers (mussten also spätestens um 7h30 aufstehen) und nachmittags hattens wir Konzerte. Natürlich hatten wir auch „Freizeit“ – sonst hätte ich ja nicht Tourist spielen können – aber es war alles in allem eine arbeitsreiche Woche.

Am 31. Juli kam ich abends nach Hause und am 1. August (Nationalfeiertag in der Schweiz) konnte ich den Kids natürlich nicht sagen „nein, wir bleiben zu hause“… also war ich auch da bis Mitternacht unterwegs. Und am 2. August bin ich zu meinem Vater nach Frankreich gefahren, um meinen Hund abzuholen. 3 Std Fahrt ein Weg… und ich musste am selben Tag zurück kommen, dann Montag morgen arbeitete ich…

moeEs ist schon eine Umstellung, jeden morgen aus dem Haus zur Arbeit zu fahren. Und irgendwie ist der Zeitpunkt auch nicht der Hit, denn die Kids haben ja Sommerferien… aber gut, ich will mich nicht beklagen, denn eigentlich habe ich diesen Job ja sehr schnell gefunden, wenn man bedenkt, dass ich seit Januar aktiv Arbeit gesucht habe 🙂 Aber ich merke, dass ich viel müder bin als sonst…

Gut, dass meine Mama nur am Montag und Donnerstag nachmittags arbeitet. So kann ich mich mit ihr arrangieren und sie kommt morgens gegen 10h her, damit (vorallem Sohnemann) nicht den ganzen Morgen vor seiner Playstation sitzt… 😛

So, ich muss mich fertig machen, die Arbeit ruft…. 😉

I’m back !

So, da bin ich wieder 🙂 Die Woche mit meinem Chor in Pécs war SUPER ! Unvergessliche Momente, tolle Begegnungen, musikalische Höhepunkte, historische Besuche. Ich kann verstehen, dass Kaiserin Sissi so in Ungarn – sowohl das Land wie die Leute – verliebt war! Hier ein paar Eindrücke von Pécs :

Pécs

So, morgen geht’s los: Ich fliege um 14h05 mit meinem Chor nach Budapest um von dort dann via 2-stündiger Busfahrt in Pécs anzukommen. Dort werden wir am Europa Cantat Festival teilnehmen – ich freu mich darauf.

Oben links: Szent István und Kathedrale, oben rechts: Széchenyi-Platz und das Hotel Nádor, darunter Barbacane, unten links: der Kossuth-Platz und unten rechts die Moschee von Jakováli Hasszán.

Oben links: Szent István und Kathedrale, oben rechts: Széchenyi-Platz und das Hotel Nádor, darunter Barbacane, unten links: der Kossuth-Platz und unten rechts die Moschee von Jakováli Hasszán

Das einzige was mich etwas „beunruhigt“ ist das Fliegen. Nicht dass ich Angst vorm fliegen habe… nur ist mein letzter Flug über 20 jahre her … 😀 . Na ja, wird schon schief gehen. Morgen werde ich mit dem Zug an den Genfer Flughafen fahren – das Ticket hab ich schon.

Hoffentlich habe ich nichts vergessen: Mein Koffer ist parat, die Noten sind drinn, mein Konzertoutfit auch. Geld habe ich gewechselt, ID-Karte habe ich auch… ok, ich denke, ich habe alles.

Nun denn, ich wünsch Euch eine gute Woche! Am 31.7.15 komm ich zurück 😉

Sternenmeer

sternschnuppe

Das Sternenmeer in seiner Pracht
Erhellt mir meine dunkle Nacht
So klein und einsam fühl ich mich
Doch plötzlich – Da! – ein helles Licht

Der Stern zerglüht im steilen Fall
Direkt zur Erde aus dem All
Schnell ! Ein Wunsch ist ausgedacht
Wärst Du doch hier in dieser Nacht…

(c) by boelleli

Noch eine Woche…

… und dann bin ich meinen Job als Tagesmutter los. Irgendwie komisch. Ich freue mich zwar total, dass ich jetzt einen Job gefunden habe, der meinen Erwartungen entspricht, und doch ist es irgendwie seltsam, die Kinder dann nicht mehr zu haben.

Na ja, ich werde Ende nächste Woche die beiden Kinderhochstühle entsorgen, sowie die Spielsachen (welche in meinem Wohnzimmer sind!) in den Keller verfrachten.

Und in 2 Wochen geht’s dann nach Ungarn mit meinem Chor – da freu ich mich total darauf. Obwohl: laut gesammelten Infos soll es dort im Sommer zwischen 30 und 35 Grad und viele Mücken haben, ausserdem sei die Luft sehr trocken… hoffentlich funktionniert die Dusche im Hotel 😛