Heute ist der Tag der drei heiligen Könige. Drum habe ich gestern abend noch den Drei-Königskuchen gemacht :
Ich heirate eine Familie…
… kennt Ihr die Serie noch?
So kommt sich wohl J.D. in etwa vor 😀 …. er war vom 24.12.2013 bis 01.01.2014 hier bei uns. Es war eine tolle Zeit, allerdings sicherlich etwas stressig manchmal für ihn. Schliesslich hat und hatte er selbst nie Kinder, führt seit über 4 Jahren ein Singel-Leben… muss eine echte Umstellung sein für ihn. Aber er meinte, er hätte uns alle in sein Herz geschlossen.
Mal sehen, was die Zukunft bringt – jedenfalls bin ich zur Zeit glücklich…
Happy New Year
Eine Weihnachstgeschichte
Zum 4. Advent möchte ich Euch eine selbstgeschriebene Weihnachtsgeschichte „schenken“. Letztes Jahr habe ich Euch „Engelszauber“ vorgestellt, dieses Jahr soll es „Arthena’s Stern“ sein.
Ich wünsch Euch allen ein wundervolles Weihnachstfest und einen guten Rutsch ins 2014 – vermutlich werde ich mich erst im Januar wieder hier melden. Danke Euch allen für Eure Treue und lieben Worte !
Arthéna’s Stern
Es war einmal ein kleiner Stern, welcher sich immer ganz fest Mühe gab, um hell zu leuchten. Immer wenn der Mond vorbei kam, strengte er sich noch mehr an. Als er so fest leuchtete, schaute er gleichzeitig zur Erde und eines Tages stellte er plötzlich fest, dass es auch auf der Erde viele Lichter gab.
Eines Abends, als der Mond vorbei kam, fragte er ihn, warum es jetzt auf der Erde plötzlich so viele Lichter habe. Der Mond erklärte ihm, dass jetzt auf der Erde Adventszeit sei. „Was ist die Adventszeit?“ wollte der kleine Stern wissen. Der Mond erzälte ihm, dass das die Zeit vor dem Heilig Abend sei. An Heilig Abend sei Jesus geboren und die Menschen feiern das jedes Jahr. Um diese Zeit sinnlich verbringen können, hängen die Menschen kleine Lichter an Bäume und Fenster, Terrassen und Dächer. Dann ist der Mond weiter gegangen und der Stern wurde langsam müde. Er dachte: „ Morgen frag ich den Mond, ob ich wohl mal auf die Erde kann, um mir das anzusehen.“
Am nächsten Abend fragte der Stern also den Mond und er sagte: „ Weil du dir immer solch eine Mühe machst, um schön und hell zu leuchten, will ich dir diesen Wunsch erfüllen.“ Der Stern war ganz aufgeregt und hüpfte vor lauter Freude hin und her. Und plötzlich, als er so umher tollte, verlor er das Gleichgewicht und fiel runter. Hui! Das ging aber schnell nach unten.
Gleichzeitig war unten auf der Erde Arthéna dabei ins Bett zu gehen. Jeden Abend stand sie noch ans Fenster und schaute die vielen Sterne an. Auf einmal sah sie eine Sternschnuppe. Sie wünschte sich was und ging zu Bett.
Unser kleiner Stern war immer noch am fallen und langsam bekam er ein wenig Angst, denn er fiel immer schneller. Plötzlich machte es „plumps“ und der Stern landete in einem Heuhaufen.
Im Stall daneben hörten das Pferd und die Kühe etwas, und weil das Pferd am mutigsten von allen war, streckte er vorsichtig den Kopf aus dem Stall. Er stubste die Stalltür mit der Nase auf und ging langsam raus. Auf dem Heuhaufen sah er etwas leuchten und ging näher. Er traute seinen Augen nicht. Da lag doch tatsächlich ein kleiner Stern. Der kleine Stern hatte Angst. Das Pferd war so gross und der Stern versuchte, nicht zu fest zu leuchten. Er zitterte und hörte plötzlich die Stimme des Pferdes: „Du musst keine Angst haben, kleiner Stern. Ich mach dir nichts. Komm mit in den Stall, hier draussen ist es viel zu kalt. Und so wie’s aussieht, wird es wohl schneien“. Der Stern nickte nur und dann nahm ihn das Pferd vorsichtig mit dem Maul und trug ihn in den Stall.
Als die Kühe sahen, was das Pferd da brachte, gab es ein lautes gemuhe. „Psssst!“ schnaubte das Pferd „ihr weckt noch Arthéna!“. Der Stern war inzwischen so müde, dass er gar nicht mehr richtig mitbekam, was passierte und er schlief ein. Na ja, es war ja auch schon fast hell. Und Sterne schlafen schliesslich tagsüber und sind nachts wach…
Kurz darauf stand Arthéna auf. Sie zog sich an und ging – wie jeden morgen – in den Stall um ihren Tieren einen schönen Tag zu wünschen bevor sie zur Schule ging. Als sie in den Stall kam, trottete das Pferd geradewegs auf sie zu und packte sie sanft am Ärmel um sie zum Heuhaufen zu ziehen, wo der kleine Stern schlief. Arthéna traute ihren Augen nicht. Nachdem sie ein Moment lang so dort stand, nahm sie den kleinen Stern vorsichtig auf und trug ihn in ihr Zimmer. Sie wollte ihn nicht wecken und legte ihn vorsichtig in ihr Puppenbettchen. Noch schnell die kleine Decke drüber und dann musste sie sich beeilen, damit sie noch rechtzeitig in die Schule kam.
Als sie abends zu Bett ging, sah sie plötzlich, dass der kleine Stern anfing zu leuchten: Er erwachte, rieb sich seine Äuglein und sah verdutzt drein. Als er dann richtig wach war, kam ihm in den Sinn, was gestern passiert war. Er sah sich vorsichtig um und entdeckte auf einmal Arthéna. Schnell versteckte er sich unter der Puppendecke. Arthéna aber ging lagsam auf ihn zu und sagte: „du brauchst keine Angst zu haben, ich tu dir nichts!“. Da lugte er vorsichtig unter der Decke hervor und als er das herzige Mädchen erblickte, verflog sein Angst von selbst.
Er setzte sich auf und Arthéna wollte natürlich wissen, wie er auf die Erde gekommen ist. Der kleine Stern erzählte ihr alles und als er fertig war, fragte Arthéna:“meinst du, dass du an Heilig Abend auf unserem Weihnachtsbaum zuoberst schön leuchten könntest? Dann hätten wir nämlich den schönsten Weihnachtsbaum überhaup!“ Der Stern hatte nichts dagegen – im Gegenteil: er freute sich richtig darauf. Dann schlief Arthéna ein und der Stern leuchtete vor sich hin und wartete bis es morgen war. Als Arthéna aufstand, hatte er eben die Augen geschlossen. Es ist schon anstrengend die ganze Nacht zu leuchten und sich Mühe zu geben, nicht zu hell zu werden damit Arthéna nicht erwacht. Und so ging das bis zum 24. Dezember.
An Heilig Abend ging Arthéna in ihr Zimmer und trug den Stern vorsichtig in die Stube. Ein wunderschöner Weihnachtsbaum stand dort und das Beste kam erst noch: Unser kleiner Stern. Ganz stolz sass er zuoberst auf dem Baum und leuchtete aus voller Kraft. Arthéna verbrachte einen schönen heiligen Abend und der Stern gab sich Mühe auch immer schön zu leuchten.
Als dann Arthéna und alle anderen zu Bett gingen, hat auch der Stern ein bisschne weniger gestrahlt. Auf einmal kam ein Engel und sagte dem Stern: „Deine Zeit hier auf Erden ist vorbei. Morgen Abend komm ich dich holen und bring dich zurück an deinen Platz im Himmel.“ Der Stern war ein wenig traurig, aber dankbar, dass er eine so schöne Adventszeit und einen solch schönen Heilig Abend verbrigen durfte. Der Engel flog davon und der Stern schlief ein.
Am nächsten Abend, bevor Arthéna zu Bett ging, wollte sie dem Stern noch gute Nacht sagen. Da erzählte er ihr, was der Engel letzte Nacht gesagt hatte. Auch Arthéna war traurig, aber sie verstand es natürlich. Da meinte der Stern: „Nun, wenn ich mir das ganze Jahr Mühe gebe schön zu leuchten und du durchs Jahr immer lieb und brav bist, darf ich vielleicht nächstes Jahr wieder kommen!“. Dieser Gedanke gefiel Arthéna und sie nahm sich fest vor, wärend des kommenden Jahres schön artig zu sein. Dann gab sie dem Stern einen Kuss und ging zu Bett.
Sie war kaum eingeschlafen, kam auch schon der Engel. Er nahm den kleinen Stern sanft in seine Hände und flog mit ihm zum Himmel.
Wärend des ganzen Jahres beobachtete der kleine Stern Arthéna und gab sich auch ganz fest Mühe, schön zu leuchten. Auch Arthéna schaute jeden Abend in den Himmel. Sie wusste, welches ihr Stern war.
So ging das Jahr vorbei und tatsächlich, am 1. Dezember, als Arthéna morgens im Stall den Tieren einen schönen Tag wünschte, fand sie den kleinen Stern im Heuhaufen. Das war ein freudiges Wiedersehen. Der Stern hatte alles dran gesetzt noch wach zu sein, wenn sie in den Stall kommt. Als sie dann gegangen war, konnte er endlich einschlafen.
Auch dieses Jahr hatten die zwei eine wunderschöne Adventszeit und einen wunderschönen Heiligen Abend verbracht. Und seitdem kommt der kleine Stern jedes Jahr am 1. Dezember zu Arthéna…
Man fällt doch immer wieder aus den Wolken
Heute habe ich etwas erfahren, dass mich schon etwas vom Hocker gerissen hat. Trotz der Distanz die ich inzwischen zu gewissen Dingen und/oder Menschen habe, gibt es Sachen, die mich noch verletzen können – so wie heute – und ich stelle mir bewusst die Fragen: Was habe ich falsch gemacht? Wieso hatte ich all die Jahre ein Brett vor dem Kopf?
Nachtrag, 21.12.2013 : Man(n) hat sich entschuldigt…
… ♥ …
Hals über Kopf
… ist J.D. verliebt. Und ich muss zugeben… es geht mir ähnlich.
Am Freitag abend haben wir spontan beschlossen, dass er Samstag vorbei kommt. Erst wusste ich nicht so recht, ob es eine gute Idee ist – denn diese Love Story steht ja noch ganz am Anfang. Aber irgendwie wusste ich im Unterbewussten, dass es kein Problem sein wird.
Es war ein tolles Wochenende. Mit den Kids – ich hatte ihnen im Vorfeld schon von ihm erzählt – hat es wunderbar funktionniert. Sie finden ihn sympatisch und ich glaube, die Wellenlänge zwischen ihnen stimmt auch.
Er ist sehr grosszügig und Sohnemann fand, er sei wohl reich. Da meinte Töchterchen vorhin „na ja, er will uns halt beeindrucken…“. Dumm ist Töchterchen ja nicht 🙂 . Natürlich will er bei den Kids gut dastehen – ist ja irgendwie logisch. Er hat ihnen was Kleines mitgebracht und fragte mich vorhin am Telefon, was ihnen denn Freude bereiten würde zu Weihnachten.
Ich muss sagen, ich finde es sehr süss von ihm. Er bemüht sich wirklich sehr.
Nun, ich habe das Gefühl, dass diese Beziehung was wirklich ernstes werden könnte. Jedenfalls sind meine Gedanken oft bei ihm und ich freue mich jedesmal, wenn ein *pling“ auf meinem Handy ertönt und er es ist…
Ich muss gestehen, dass ich Pierre in den letzten paar Wochen etwas vergessen habe – und das ist gut so! Ich fühle mich toll und glaube, dass ich dabei bin, mich zu verlieben… An Weihnachten geschehen ja bekanntlich Wunder… 😉
Ich will keine Babies !
… das sagte Sohnemann (knapp 9) gestern zu mir, vorauf ich natürlich fragte „Wieso?“
Da meinte er: „Weisst Du, wenn meine Frau mich dann mal verlässt, nimmt sie die Babies mit und ich seh sie nicht mehr“.
Ich war erst etwas sprachlos, erklärte ihm dann aber, dass er nicht an sowas denken soll. Wenn man jemanden liebe und mit ihm zusammen sei, sollte man nicht schon mit dem Gedanken der Trennung spielen, falls es nicht funktionnert. Natürlich könne man nie wissen, ob und wie lange man mit einer Person zusammen bleibe, aber das heisse im Trennungsfall nicht, dass er dann seine Kinder nicht mehr sehen würde. Es gäbe Regelungen, damit der Vater die Kinder alle 2 Wochenende sehe und sogar eventuell – je nach Wohnort – die Kinder vielleicht sogar eine Woche pro Monat bei ihm seien. Ausserdem sei ich davon überzeugt, dass er ein wunderbarer Vater wäre !
Er schmunzelte ganz stolz und meinte : „Ja, ich würde mit meinen Kindern ganz viel unternehmen. Mit ihnen ins Schwimmbad gehen und Fussball spielen. In den Europapark fahren und mit ihnen rumalbern“. … ich drückte ihn und gab ihm einen Kuss auf die Stirn. Dann sagte ich „Das wird sicher ganz toll – ich freu mich jetzt schon, wenn ich Grossmama deiner Kinder bin!“
… er war beruhigt und glücklich nach diesem Gespräch.
Sweet
WOW
Ich werde aber jetzt trotzdem ein paar Worte darüber verlieren 😉
Dieses Wochenende war es also so weit. Ich habe J.D. getroffen. Ich habe am Samstag morgen den Zug um 8h41 bestiegen und bin gut 3 Stunden später dort angekommen. Er stand auf dem Bahnsteig und holte mich ab. Ich habe ihn sofort erkannt und wir begrüssten uns wie alte Freunde.
Dann gab’s erst mal einen Kaffee im Tea Room und er meinte „Wir müssen eine Kaffeemaschine besorgen – ich habe meine entkalkt und jetzt geht sie nicht mehr…“ .
Nachdem wir die Maschine besorgt hatten, fuhren wir zu ihm nach Hause. Inwzischen war kurz nach 13h und er fing an zu kochen. Er war irgendwie ein wenig nervös, denn er verschüttete doch einiges 😀
Das Essen war vorzüglich und danach machten wir es uns auf dem Sofa mit einem Kaffee aus der neuen Maschine bequem. Wir legten einen DVD ein und nach etwa der Hälfte des Films meinte er „Du darfst Dich schon an mich lehnen, wenn du magst…“
Ich mochte… An das Ende des Films kann ich mich irgendwie nicht mehr so richtig erinnern…. 😀
Er fragte mich dann, ob wir abends auswärts essen wollen und reservierte einen Tisch in einem sehr schönen Lokal. Wir haben ausgesprochen gut gespiesen und hatten interessante und anregende Gespräche.
Gegen 22h fuhren wir dann in die nächste Stadt und besorgten Kino-Eintritte für die Spätvorstellung von „Der Lieferheld„. Da wir aber noch bis 23h30 Zeit hatten, setzten wir uns dann in eine Bar und quatschten bei einem Caipirinia über dies und jenes.
Im Kinosaal waren wir ca 10 Leute und der Film war soso lala. Witzig aber kein absolutes Muss. Wir kuschelten uns gemütlich in das 2-er Sofa und genossen es einfach.
Als wir dann gegen 2h morgens zu hause waren, gab’s noch einen Kaffee und der Rest ist zensiert 😀
Sonntagmorgen, 8h ca erwachten wir. Es war schön, nicht allein aufzustehen. Nach dem gemeinsamen Frühstück fragte ich „und? was gibt es hier Sehenswertes zu besuchen?“. Wir machten uns fertig und gingen zu Fuss los. Er zeigte mir die schöne Altstadt, den Stadtweiher und die Einkaufsstrasse. Eigentlich wär ich gern noch in die Kirche gegangen, aber es war grad ein Gottesdienst im Gang und ich erklärte, dass wenn ich in eine Messe „reinlaufe“ ich dann drinn bleibe…. Also liessen wir das mit der Kirche und bestaunten stattdessen die alte Kirchenglocke davor aus dem Jahre 1589. Als Abschluss gab’s noch einen Kaffee im einzigen offenen Tea Room der Stadt 🙂
Zurück in der Wohnung machte sich J.D. ans Mittagessen – er kocht wirklich sehr gut !
Danach kuschelten wir noch eine ganze Weile bevor ich dann um kurz nach halb vier in den Zug zurück stieg. Der Abschied fiel etwas schwer und ich denke, wir werden uns – hoffentlich – bald wieder sehen… Es war ein wundervolles Wochenende mit einem ganz besonderen, interessanten, sympatischen und tollen Mann.
To be continued…





