Meine beste Freundin

999883_547730208597860_998087681_nVor ein paar Monaten hat meine beste Freundin nichts mehr von mir wissen wollen. Ich war darüber sehr erstaunt und traurig (siehe hier).

Sie hatte mich auch auf FB weggekickt und auf meine sms vor etwa 6 Wochen nicht reagiert. Ich schrieb ihr nur, dass ich hoffe, es gehe ihr gut und dass sie mir fehle. Dass ich warten werde und hoffe, dass sie sich irgendwann wieder melde.

Ich habe dann noch einen gemeinsamen Freund auf FB angeschrieben, ob er wisse, wie es ihr gehe – auch er reagierte nicht.

Nun habe ich aber vor 2 Tagen plötzlich eine Freundschaftsanfrage bekommen… von meiner Freundin. Ich hatte Tränen in den Augen und habe mich so darüber gefreut. Sie meinte, wir wollen es langsam angehen und nicht über früher reden… ich akzeptiere es momentan. Vielleicht werde ich sie später mal darauf ansprechen, denn ich weiss immer noch nicht, welche Gründe sie damals dazu bewegt haben, mich abzuschiessen.

Jedenfalls bin ich dankbar dafür und hoffe, dass unsere Freundschaft wieder so stark wird, wie sie war…

Bloggertreffen

wp-bloggerVor etwa 2 Wochen habe ich eine Mail von Herrn B bekommen. Er sei von dann bis dann in der Schweiz und ob wir uns nicht gemeinsam mit Rosalie treffen wollen?

Ich war von der Idee natürlich hell begeistert und so trafen wir uns gestern abend in der Nähe von Rosalies Wohnort.

Es war ein toller Abend. Wir haben zusammen gegessen und viel geredet. Um Mitternacht war ich wieder zu hause.

Es war mein erstes Bloggertreffen (abgesehen von M.) und ich fand es sehr bereichernd – ausserdem: die beiden sind sehr sympathisch und ich hoffe, dass wir das mal wiederholen – vielleicht in Berlin 😉 ?

 

Jugend

Manchmal, da wär ich gern nochmal 18… ich komm darauf, weil ich eben dieses Lied gehört habe :

Als ich 18/19 war, ging ich Abends oft in eine Pianobar in einem der besten Hotels von Lausanne. Mit der Zeit kannte ich dort den Barman, den Pianisten und einige Gäste, welche – wie ich – oft da waren. Der Vorteil in dieser Pianobar war, dass man als Frau allein sehr gut dort hin gehen konnte. Man wurde nicht blöd angemacht oder schräg angeschaut. Ich ging sehr gern dorthin.

Ein Pianist dort war Brasilianer. Sah zwar sehr europäisch aus, kam aber ursprünglich von Rio. Er hiess Arnaldo und war damals etwa 60/65. Wir sympatisierten schnell und oft wünschte ich mir irgendwelche Musikstücke von ihm.

Unter anderem sang er eben auch The girl from Ipanema… ich asoziere dieses Lied (und noch ein paar andere) an diese sehr schöne Zeit. Manchmal möchte ich gern am Zeitrad drehen und nochmals zurück gehen.

Ich frage mich, ob Arnaldo noch lebt? Immerhin ist das jetzt 20 Jahre her…

Ich werd jetzt ein bisschen in Erinnuerungen schwelgen … hach…

Manche Leute…

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… sind schon komisch…

Aber ich werd mir jetzt nicht zu viele Fragen stellen… will mir nicht den Sonntag verderben.

Allen einen schönen Sonntag !

Kantönligeist

Diese Bezeichnung finde ich irgendwie witzig. Was es genau bedeutet, könnt Ihr HIER lesen.

Ich finde es eigentlich gut, dass jeder Kanton seine Eigenart hat. Es ist ein bisschen wie Europa: Jeder für sich und doch zusammen. Ein kleines Europa in Europa 😀 .

Was ich immer so lustig finde: Wenn ich als Baslerin in einem anderen Kanton ein Auto mit Basler Kennzeichen sehe, dann entsteht sowas wie eine Verbundenheit. Die anderen Kantone sind mir in dem Moment nicht so wichtig. Wenn ich aber im Ausland bin, z.B. in Frankreich oder Deutschland, und da ein Auto mit Kennzeichen irgend eines schweizer Kantonts sehe… dann ist diese Verbundenheit auch da.

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Ich bin stolz, Schweizerin zu sein – auch wenn das von vielen verpöhnt wird. Ich verstehe nicht, wieso die Franzosen, die Italiener, oder alle anderen stolz sein dürfen und ich nicht? Als ich mit 16 in der Schule war, hatte ich eine griechische Freundin. Irgendwann haben wir mal darüber geredet und als ich sagte, ich sei stolz, Schweizerin zu sein, meinte sie: „was? Du bist stolz? also echt ey !“… ich sagte ihr dann: „Bist du stolz, Griechin zu sein?“ – „Ja, klar doch!“  – „Also: Wieso soll ich dann nicht stolz sein, Schweizerin zu sein? Wieso hast Du das Recht und ich nicht?“… darauf sagte sie nichts mehr.

Ich bin kein Rassist – im Gegenteil. Eine meiner besten Freundinnen ist Algerierin, eine andere halbe Ägypterin, dann habe ich gute Bekannte die kommen aus Argentinien, Polen, Portugal und Marokko… aber ich sehe nicht ein, wieso alle auf ihre Herkunft stolz sein dürfen, nur ich nicht??

Ich finde, dass wir Schweizer im grossen und ganzen sehr tolerant sind. Wenn man bedenkt, dass auf knapp 8 Millionen Einwohner über 1,5 Million Ausländer im Land sind (statistisch gesehen, sind das etwas über 22% der Gesamtbevölkerung).

Wir lassen den verschiedenen Völkern ihre Religionsfreiheit. Das geht soweit, dass in Zürich sogar am Samstag eine ganze Strasse gesperrt wird, damit Moslems beten können.

Das geht soweit, dass es Aufstände gibt, wenn eine Schule dagegen ist, dass Mädchen den Schleier tragen oder  verlangen, den Schwimmkurs zu besuchen.

Das geht soweit, das verlangt wird , dass in Schulen oder anderswo Kreuze abgehängt werden müssen.

Das geht soweit, dass man einführen will, in Kindergärten nur noch Hochdeutsch und keinen Dialekt mehr zu sprechen.

Geht’s noch?? Können wir in den anderen Ländern verlangen, dass in einer Schule der Koran nicht gelesen wird oder das unsere Töchter und Frauen ohne Schleier herumlaufen können? Wir müssen uns anderswo auch anpassen, aber gleichzeitig in unserem eigenen Land akzeptieren, dass sie ihre Religion leben. Und dann wird behauptet, wir seien untolerant !

Ich habe  nichts gegen diejenigen, welch hier integriert sind, arbeiten, Steuern zahlen und sich anpassen – und auch dass sie ihre Religion oder Tradition leben, akzeptiere ich. Ich habe nur dann etwas dagegen, wenn man die Schweizer kritisiert und als untolerant hinstellt. Ich sage immer: leben und leben lassen !

Ich finde, wir Schweizer sollten zu unserem Land, unserern Traditionen und unseren Vorfahren stehen! Vor ein paar Jahren war unser Gemeindeamman (Bürgermeister) eine ehemalige Spanierin (sie ist hier geboren und hat auch die schweizerische Staatsangehörigkeit). Aber am 1. August – unserem Nationalfeiertag – spielte eine spanische Musikgruppe irgendwelche spanischen Lieder. Hallo?? Am Nationalfeiertag? Da erwarte ich als Schweizerin Hudigäggeler und Jodler… (Am darauffolgenden Jahr fuhren wir am 1. August ins Berner Oberland… Ach war das ein schöner 1. August !!!)

Damals  – 1291 – haben die drei Urkantone dagegen gekämpft, um nicht mehr von anderen regiert zu werden. Wie heisst es so schön im Rütlischwur :

***

Wir wollen sein ein einzigVolk von Brüdern

in keiner Not uns trennen und Gefahr.

Wir wollen frei sein, wie die Väter waren,

eher den Tod, als in der Knechtschaft leben.

Wir wollen trauen auf den höchsten Gott

und uns nicht fürchten vor der Macht der Menschen.

 

Schiffchen bauen

Heute Nachmittag war ich als Begleitung der Schulklasse bei der Naturkundestunde dabei. Wir haben erst etwas aus dem Rucksack gegessen und anschliessend wurden Bötchen gebaut.

Die Kids bastelten aus Stöckchen, Blättern, Zweigen, Rinde, etc kleine Boote, welche sie dann auf dem kleinen Bach schwimmen liessen. Sohnemanns Boot ging unter … 😀

Hier ein paar Eindrücke:

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Auf dem Balkon

066-47Nach einem schwülen Tag, geniesse ich nun die Frische auf meinem Balkon.

Ein paar romantische Lichter, um nicht ganz in der Finsternis zu sitzen – obwoh, mit dem Laptop kann’s ja gar nicht ganz dunkel sein – geniesse ich das Alleinsein.

Eine Tasse Kaffee (ja, ja, ich bin eine Kaffeetante… ich trinke sehr viel Kaffee – manchmal auch noch morgens um 1h), 80er Musik (hach – meine Jugend) und meine Gedanken.

Ich bin ganz gerne ab und zu allein – obwohl, wenn man so ganz mit sich allein ist, hat man Tendenz zu viel nach zu denken. Man fängt an, verschiedene Dinge im Kopf hin und her zu drehen, versucht, Antworten zu finden auf Fragen, die man sich schon tausend Mal gestellt hat.Verwirft einen Gedanken schnell wieder, weil er einen traurig stimmt. Malt sich Situationen aus, die man sich wünscht.

Ich habe soeben festgestellt, dass ich  eines der besten Wochenende seit langem verbracht habe. Ich war zufrieden, fröhlich, glücklich. Es war alles so unbeschwehrt, alles so easy. Ich habe nicht einen Gedanken an irgendwen aus der Vergangenheit verschwendet. Ich lebte einfach grad im Hier und Jetzt.

Eigentlich sollte man das immer tun, nur fällt das nicht immer so leicht. Wie jetzt zum Beispiel, wenn ich hier so ganz allein auf meinem Balkon sitze. Wie schön wäre es, diesen lauen Sommerabend mit jemandem zu verbringen. Diesen Moment mit jemandem zu teilen…

Klassentreffen – danach

WOW ! Es war einfach nur SUPER !

Wir waren zwar nur 10 von 22, aber wir waren eine total lustige Runde. Wir hatten es wirklich gut und die alten Zeiten brachten so manchen in Verlegenheit oder zum lachen. Wir hatten ab 17h zum Apéro eingeladen und fuhren dann gegen 19h ins Restaurant. Das Essen war vorzüglich und nicht mal teuer.

Die ersten gingen so gegen 23h30. Gegen halb zwei war ich zuhause (also bei T. und mit T.). Wir zwei haben es uns dann noch bis 3h morgens auf dem Balkon gemütlich gemacht. Wir haben schon das nächste Treffen geplant. Diesmal aber in einer Waldhütte und mit Anhang.

Geschlafen haben wir gegen 4h morgens… was zwischen 3h und 4h passiert ist wollt ihr nicht wissen… 😛

Ich habe den Wecker auf 10h gestellt – aber um halb acht war ich schon wieder wach – respektive wurde ich geweckt…

Gegen 9h gab’s dann Frühstück mit frischem Zopf (das ist ein Hefegebäck für die nicht Schweizer hier 😉 und frische Brötchen. Ja, T. war Bäcker und wohnt direkt über der Bäckerei… also war es naheliegend, dass er das holte 😉

Um 11h fuhr ich dann wieder nach Hause zurück und nach 2Std Fahrt stiess ich zu Mama und den Kindern die schon am und im See waren.

Wir liessen den Abend mit einem Kebab und Eis ausklingen.

Es war rundum ein gelungenes Wochenende !

Und was T. betrifft: Nein, wir sind nicht wieder zusammen oder so. Es war einfach nur schön…