Gebucht

Wien_6Zwar nichts weltbewegendes, aber immerhin 5 Tage weg von hier im Juli und zwar nach… Wien. Ja, ich habe da einen alten Jugendfreund, den hab ich schon Jahre nicht mehr gesehen und ich wollte ihn schon lage mal besuchen. Und da ich ja jetzt meine Ferien nicht wie geplant verbringe, musst ich was anderes finden. Denn 2 Wochen nur allein zu Hause hocken – Nein Danke !

Also – Hotels gebucht 😀 und erst noch ganz nah von Schönbrunn (versteht sich ja wohl von selbst…).

Gemeinsam mit Mama werden wir erst nach Meersburg fahren (Mama möchte unbedingt mal diese Burg sehen), dort übernachten und dann am nächsten Tag weiter bis nach Wien fahren.

Ich freu mich darauf – muss nur noch wen finden, der mir in dieser Zeit meinen Hund Gino hütet…

 

Wenn Du Kummer und Sorgen hast…

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… geh mit offenen Augen durch den Wald. Denn in Baum und in jedem Strauch, jedem Tier und jeder Blume wird dir die Allmacht Gottes zu Bewusstsein kommen und dir Trost und Kraft geben… (Sissi).

Ja, so ging es mir heute morgen. Ich bin mit offenen Augen durch den Wald gegangen – zusammen mit meinem Hund Gino. Es hat gut getan. Momentan geht es mir wirklich nicht sonderlich und ich muss mich extrem zusammen nehmen.

Wenn die Kids nicht wären… ich würd wohl mal so ein Monat oder so weg fahren. Einfach mal raus aus dem Altag, die Gedanken frei machen… was anderes denken…

 

Napoleon 3

Es ist halb zwölf und ich bin überhaupt nicht müde. Mach dem Singen bin ich eigentlich selten müde – nach einem Konzert noch weniger. Also werde ich mir jetzt Teil III von Napoléon anschauen. Teil I und Teil II hatte ich mit M. gemeinsam (er bei sich, ich bei mir, aber trotzdem gemeinsam) angesehen… Teil 3 werd ich jetzt halt allein schauen…

Konzert

Gestern Abend hatten ich mein 1. Konzert mit dem Chor. Es fand in einer alten romanischen Kirche statt, gleich am Ufer des Genfersees. Die Ambiance war umwerfend, die Akkustik wunderbar und das Konzert ein voller Erfolg. Wir hatten zwei Zugaben und danach nur positives Echo vom Publikum. Auch meiner algerische Freundin hat es sehr gefallen. Sie fragte mich nach dem Konzert, was ich fühle, wenn ich singe. Irgendwie war diese Frage schwierig zu beantworten. Es ist ein Gefühl von Freude und Erleichterung. Es tut meiner Seele gut – ich fühle mich immer sehr frisch und glücklich nach dem Singen.

Heute Abend um 17h gibt’s nochmal ein Konzert. Diesmal in Genf, in der Eglise St Joséph. Ebenfalls eine sehr schöne Kirche, viel grösser als die von gestern. Ich freue mich darauf und hoffe inständig, dass eine gewisse Person zum Konzert kommt…

Nachtrag 26.05.2013, 22h54 –> Das heutige Konzert war noch besser als gestern ! Etwa 140 Zuhörer… die Akkustik noch besser… Was besagte „gewisse Person“ betrifft: sie war nicht da… aber ich geb die Hoffnung nicht auf… 😉

Eines meiner Lieblingslieder, das wir singen, ist „An die Sonne„:

 (das ist nicht mein Chor 😉 )

Das Sternchen…

… knallte hart auf den Boden. Es wusste nicht recht, was ihm geschah. Wie betäubt lag es auf der Erde, konnte sich kaum bewegen und war ziemlich benommen vom Aufprall.

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Langsam versuchte es, sich aufzurichten – aber es war schwach. Es versuchte zu begreifen, was da grad passiert war. Wer hat es von seinem 7. Himmel gestossen? Warum wurde es runtergeschubst? Was war passiert?14583406-froschkonig-auf-weiss-isoliert-cartoon-vektor-illustration

Es versuchte sich zu erinnern: Sein Herz gehörte einem Froschkönig . Er hatte es geschaft, es nach seinem letzten Sturz zu stärken, denn seine Wunden waren tief, sein Herz gebrochen.

Mit ihm konnte es wieder in die Zukunft sehen und glücklich sein. Auch wenn er unten in seinem Weiher sass und das Sternchen weit oben im Himmel war – sie waren immer füreinander da. Es konnte sich auf ihn verlassen. Sie waren zusammen für 3 Tage verreist –  beide hatten dafür ihren gewohnten Lebensraum verlassen und sie trafen sich an einem wunderbaren Ort.

Dann einmal war der Froschkönig plötzlich nicht mehr da. Das Sternchen suchte ihn und fand ihn einen Weiher weiter. Es versuchte zu verstehen, was los war und konnte ihn davon überzeugen, dass der andere Weiher besser ist – auch wenn die Distanz bis zum Himmel weit war, aber immerhin konnten sie sich von weitem sehen. Und irgendwann würden sie zusammen im himmlischen Weiher zusammen sein. Also kam der Froschkönig zurück zu seinem Weiher und bald darauf hüpfte er so hoch, dass er beim Sternchen im Himmel landete. Sie verbrachten wieder ein paar tolle Tage gemeinsam und das Sternchen freute sich, dass seine Familie den Froschkönig kennen lernen konnte.

Der Abschied war schwer, und das Sternchen liess ihn nur ungern zurück zu seinem Weiher – aber er konnte nicht bleiben. Seine beiden Kinder brauchten ihn und auch sein Job als Weiher-Wärter verlangte ihm viel ab. Manchmal nachts, oder in der früh.

Doch vor ein paar Tagen war der Froschkönig irgendwie etwas komisch. Das Sternchen versuchte herauszufinden, was los war. Aber eine richtige Antwort bekam es nicht. Bis gestern. Da schwebte eine Feder bis zum Himmel rauf. Sie war beschrieben. Der Froschkönig erklärte ihm, dass es so nicht weiter gehen könne. Dass er das so nicht länger aushalte.

traurig copieBeim lesen schnürte es dem Sternchen die Kehle zu. Es konnte nicht begreifen, warum plötzlich dieser Wandel kam und es war sehr traurig. Mit jedem weiteren Wort das es las, schwanden seine Kräfte… es fiel in Ohnmacht und als es wieder erwachte, lag es auf der Erde.  Seine Leuchtkraft liess nach, sein

Gefühl keine Kraft zu haben schien gleich wie damals, als der Froschkönig es nach seinem Sturz gesund pflegte.

***

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Es bemühte sich, den Weiher zu erreichen, doch es fand nur ein leeres Seerosenblatt vor…

Das Sternchen fühlte sich sehr einsam, verlassen und verletzt. Es versuchte, einen klaren Kopf zu behalten, und ein wenig kam seine Leuchtkraft zurück. Gerade genug, um wieder in den Himmel zu fliegen. Doch es schimmert nur ganz schwach – grad soviel, dass es oben bleiben konnte.

Die Wunden sassen tief und die Schmerzen waren fast unerträglich, doch jetzt musste das Sternchen sich selbst heilen, denn der Froschkönig kam nicht zurück… und es wird wohl eine Weile dauern, bis das Sternchen wieder in seiner ganzen Pracht am Himmel scheinen wird. Je öfters man fällt, je länger dauert die Heilung…gebrochen copie

Eintauchen

… in die Welt von Robert Langdon und Herrn Fabian.

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Ich brauche Ablenkung… wird sicher bei beiden eine interessante Reise. Angefangen habe ich mit Inferno schon gestern und bin bereits bei Kapitel 8. Ich habe alle Bücher von Dan Brown gelesen – und jedesmal war ich fasziniert von seiner Schreibweise.

Das Buch Fabian von Erich Käster ist sicher auch gut. Kann nur gut sein – denn Erich Kästner ist einer meiner Lieblingsschriftsteller der deutschen Sprache.

Unser Lied…

Es ist schon sehr traurig das alles… Ich komme mir vor, als wär ich 2 Jahre zurück versetzt, damals, als mein Mann mich verliess.

Manchmal habe ich das Gefühl, ich ziehe die problematischen Beziehungen an… die dann schlussendlich zum scheitern verurteilt sind…

Nachtrag 18:30 — Heute hätte ich meinen 15. Hochzeitstag (kirchliche Trauung). Irgendwie komisch, dass das grad heute ist…