Ich bin der Weg…

 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

[Johannes 14, 6]

Die Kinder haben von gestern auf heute beide spontan bei ihrem Papa übernachtet. Irgendwie war’s komisch, so ganz allein – aber auch mal schön.

Und doch: irgendwie war ich traurig, hatte Bedenken was gewisse Dinge betrifft… es „strickte“ in meinem Kopf. Aber ich habe dann noch mit M. telefoniert und es tat gut, seine Stimme zu hören… Ich war danach etwas ruhiger und schlief kurz später gegen 3h morgens ein.

Heute morgen erwachte ich gegen halb neun. Nachdem ich mir Kaffee gemacht habe, setzte ich mich vors TV und zappte rum. Normalerweise mach ich das morgens nicht, aber heute – so ganz allein – hatte ich irgendwie Lust dazu. Ich war schon bei Sender 209 oder so, als ich auf BibelTV traf. Diesen Sender schau ich eigentlich selten, denn meist kommt es mir sehr sektenhaft vor. Aber ich blieb hängen.

Der Pfarrer Heiko Bräuning predigte  unter freiem Himmel. Er zitierte aus dem Evangelium Johannes 14, 6 (siehe oben) und seine Predigt war für mich sehr bewegend. Passte irgendwie total zu meiner momentanen Stimmung. Hier könnt Ihr die ganze Sendung anschauen.

Der Gospel Musiker Helmut Jost war zu Gast. Dieser hat – laut Interview – 10 Semester Theologie studiert, sich dann aber schlussendlich der Musik zugewendet.

Ich träume davon….

Ich träume von dir jede Nacht…
Ich träume davon, in deinen Armen zu sein… romantisch-liebe-hintergrundbilder
Ich träume davon, deine Hand zu halten…
Ich träume davon, dass du mich küsst…
Ich träume davon, wie wir rumalbern…
Ich träume davon, neben dir einzuschlafen und aufzuwachen…
Ich träume davon, mit dir gemeinsam zu kochen…
Ich träume davon, mit dir zu kuscheln…
Ich träume davon, dich fest zu halten…
Ich träume davon, mit dir am See spazieren zu gehen…
Ich träume davon, dir Dinge ins Ohr zu flüstern…
Ich träume davon…
All das träume ich, bis du wieder bei mir bist….
Das ist jetzt alles ziemlich kitschig – irgendwie. Und doch empfinde ich genau das…. *träum*

Die Liebe ist ein „ich„, das ein „du“ sucht, um ein „wir“ zu werden.

Schlaflos…

… nein, nicht in Seattle

Ich frage mich, wieso man manchmal nicht schlafen kann. Es gibt Tage, an welchen viel los ist. Man musste früh aufstehen, hatte eine menge Arbeit oder wurde emotional enorm gefordert. Man ist abends körperlich und/oder auch geistig total müde und kann dennoch nicht schlafen. Man dreht sich hin und her, möchte schlafen, kann aber nicht. Alles dreht sich im Kopf, man schliesst die Augen, nimmt sich fest vor, gleichmässig zu atmen und einzuschlafen – aber es klappt nicht.

Aber laut Wikipedia gibt es verschiedene Arten von Schlaflosigkeit, auch medizinisch bedingt. Kennt ihr das Wort „Schlafhygiene“?  Ich kannte es nicht. Die Definition dafür lautet:

Schlafhygiene ist die Nutzung bestimmter Lebensgewohnheiten und Verhaltensweisen, um einen gesunden, erholsamen Schlaf zu ermöglichen oder zu fördernund Schlafstörungen zu vermeiden oder zu beheben. Schlafhygienische Maßnahmen sind beispielsweise die Gestaltung der Schlafumgebung, das Einüben von Schlafritualen oder Entspannungstechniken.
Verschiedene psychische und körperliche Belastungen können den Schlaf aus dem Gleichgewicht bringen. Dazu zählen auch äußere Einflüsse wie Licht, Lärm, Raumtemperatur, beengende Schlafkleidung, eine ungeeignete Matratze oder ein schlechtes Bett. Daneben können falsche Ernährung, sowie Alkohol-, Nikotin- und Koffeingenuss Schlafstörungen auslösen oder bestehende Probleme verstärken. Besonders Schichtarbeiter oder Personen mit sehr unregelmäßiger Arbeitszeit entwickeln Schlafstörungen, wobei dies oft erst nach häufigen Umstellungen des Schlaf-Wach-Rhythmus über längere Zeit der Fall ist. []

sleepIch selbst hatte als Kind oft Mühe mit Einschlafen. Ich brauchte meistens etwa 2 Stunden dafür. Meine Tochter hat das auch – allerdings braucht sie nicht 2 Stunden sondern manchmal bis zu 4 Stunden… morgens ist sie dann aber so müde, dass sie kaum aufstehen mag. Sie tut mir manchmal echt leid. Ich habe jetzt angefangen, ihr vor dem Einschlafen Rückenmassagen mit einem ätherischen Oel zu machen und ihr gleichzeitig etwas entspannendes zu erzählen. Eine vom Arzt verschriebene, pflanzliche Medizin hilft dabei, etwas ruhiger zu werden und die beiden Sachen kombiniert funktionnieren ganz gut.

Ich selbst hatte die letzten Jahre keine Mühe mehr zu schlafen. Angefangen hat es eigentlich erst wieder, als ich mit den Kids allein lebte. Da ging mir soviel durch den Kopf… ich konnte gewisse Dinge nicht begreifen, hinterfragte immer und immer wieder. Doch auf Dauer konnte das so nicht weiter gehen. Für meine Kinder und in meinem Job als Tagesmutter konnte ich es mir nicht leisten, tagsüber halbtot rumzuliegen. Ich musste was ändern. Schlafmittel wollte ich keine nehmen – auf keinen Fall – also hab ich ein „Schlafmittel“ gefunden, das mir half  (denn seit ich M. kenne, haben sich meine „Schlafstörungen“ gelegt… Auch wenn er phyisch nicht neben mir im Bett liegt, fühle und spüre ich seine Gegenwart und das gibt mir die nötige Ruhe, um einschlafen zu können). Aber wenn es doch ab und zu mal zu Einschlafproblemen kommt, zähle ich keine Schafe sondern schau ich mir im TV eine Serie oder Film an, die/den ich schon kenne und es gelingt mir somit, relativ schnell ins Land der Träume zu kommen.

Ich wünsche allen hier, die ab und an mit dem Einschlafen Probleme habe, dass sie einen Weg finden – so wie ich. Zuwenig schlaf schlägt auf die Gesundheit und das Gemüt.

Und zum Schluss noch was lustiges:

hirn

 

Ein bisschen wie Sterben…

… so kommt es uns vor, wenn wir uns auf Widersehen sagen müssen.

M. ist Montag abend erst angekommen – etwas später als vorgesehen. Durch Autopanne war es leider nicht anders möglich – aber Hauptsache: er war hier ! Es war total toll und die Zeit verging viel zu schnell…

Seit er heute morgen kurz vor 11h wieder fahren musste, fehlt er mir so. Es ist so leer ohne ihn… Sehnsucht ohne Ende. Ich konnte nicht nach Hause gehen. Zu gegenwärtig war er noch. Ich fuhr zu Mama und wollte die Kids holen. Doch wir redeten, gingen noch einkaufen und sogar Abend essen. Zu Hause war ich erst um 20h. Als ich die Haustür öffnete, dachte ich: es kann nicht sein, dass er schon wieder weg ist…

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Sehnsucht nach dem anderen zu haben, ist gleichzeitig schön und schmerzhaft. Das Verlangen, den andern bei sich zu haben – auch nur, um gemeinsam Kaffee zu trinken – ist gewaltig.

Ich habe vor über 15 Jahren mal dieses Gedicht geschrieben, was ziemlich gut beschreibt, was ich empfinde:

Sehnsucht

Oft bekommt man sie zu spüren,
ohne sich gross zu rühren,
fällt sie plötzlich über einen her

Man wird nicht von ihr gewarnt,
schliesst die Augen- ist umarmt,
doch alles war nur Vorstellungskraft

Man kann nichts gegen sie machen,
sie auch nicht verschachern,
sie kommt und geht unverständlich

Manchmal wünscht man sie sich fort,
weit weg an einen fernen Ort,
doch sie kehrt immer wieder

Man kann sie nicht so recht beschreiben,
und mancher würde dazu neigen,
in die Verbannung sie zu schicken

Doch dies wär’ dann doch wohl zu schade,
denn in gewisser Weise ist es Gottes Gabe,
solche Gefühle zu empfinden

Nein, ich möchte sie nicht missen,
obwohl in gewisser Weise ich möcht’ wissen,
was genau sie ist

Doch anstelle mich zu fragen,
ziehe ich es vor mich zu erlaben,
an jener Sache, nämlich der Sehnsucht

(c) by boelleli, 1996

Danke !

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Ich danke allen, die meine Träume belächelt haben.
Sie haben meine Fantasie beflügelt.

Ich danke allen, die mich in ihr Schema pressen wollten.
Sie haben mich den Wert der Freiheit gelehrt.

Ich danke allen, die mich belogen haben.
Sie haben mir die Kraft der Wahrheit gezeigt.

Ich danke allen, die nicht an mich geglaubt haben.
Sie haben mir zugemutet, Berge zu versetzen.

Ich danke allen, die mich abgeschrieben haben.
Sie haben meinen Trotz geschürt.

Ich danke allen, die mich verlassen haben.
Sie haben mir Raum gegeben für Neues.

Ich danke allen, die mich verraten und missbraucht haben.
Sie haben mich erwachsen werden lassen.

Ich danke allen, die mich verletzt haben.
Sie haben mich gelehrt, im Schmerz zu wachsen.

Ich danke allen, die meinen Frieden gestört haben.
Sie haben mich stark gemacht, dafür einzutreten.

Ich danke allen, die mich verwirrt haben.
Sie haben mir meinen Standpunkt klar gemacht.

Vor allem aber danke ich all denen, die mich lieben, so wie ich bin.
Sie geben mir die Kraft zum Leben! Danke.

 

Paulo Coelho

Karfreitag

Der Karfreitag ist im Zusammenhang mit Ostern für die Christen einer der höchsten Feiertage. An ihm gedenkt die Kirche des Todes Jesu Christi in Erwartung seiner Auferstehung. Nach ihrem Glauben litt und starb Jesus als „Gottesknecht“ und nahm im Kreuzestod freiwillig die Erbsünde und Schuld aller Menschen auf sich. Durch Tod und Auferstehung Jesu wird allen Menschen erst Sündenvergebung und damit Errettung aus dem Tod und ewiges Leben zuteil. Gleichzeitig betont die katholische Theologie zunehmend die Konsequenz seiner Gottessohnschaft, deren Botschaft von der Zuwendung des Schöpfergottes zu den Menschen nicht an Gewalt und Tod ihre Grenzen findet.

Das Karfreitagsgeschehen ist nicht isoliert zu betrachten, sondern steht in einer Reihe mit Ostern, Christi Himmelfahrt und Pfingsten. Nicht das Opfer Jesu soll damit allein das Große sein, sondern der Sieg über Hölle, Tod und Grab.

(Quelle: Wikipedia)

karfreitag.gif

PS: Bilder hochladen geht wieder – wie Ihr seht 😉