Endlich…

… hab ich den Frühling nicht nur im Herzen sonder auch auf dem Balkon 😀cibfsaintvalentin

Es wurde schon lagsam Zeit und ich geniesse es, wenn ich morgens aufstehe und direkt nach draussen gehen kann.

Die Vögel zwitschern, die Sonne lacht, die Temperatur ist angenehm – was will man mehr?

Nur eines fehlt mir hier… bei meinen Frühlingsgefühlen…

Frühling !

- 010Es scheint, als wär er endlich eingezogen – der Frühling.

Also werde ich mich heute auf meinem Balkon nützlich machen und die alten Sachen wegräumen, damit der Balkon auch wirklich benutzbar wird.

Ja, das ist bei mir immer so: im Winter wird der Balkon zur Deponie allerlei Dinge… aber das wird jetzt alles entsorgt, versorgt oder richtig verwendet…

Ich bin dann mal draussen… bis später !

Leidenschaft

Wenn Liebe zur Passion wird,

verlieren Dinge ihre Wichtigkeit,

werden Gefühle zu Strudeln

und Sehnsüchte zur Hauptbeschäftigung.

boelleli

Passion : Leidenschaft = sich in starkem Gefühl, in heftigem, ungestümem Besitzverlangen äußernde Zuneigung zu einem Menschen.

In dem Wort Leidenschaft steckt das Wort leiden. Wir benutzen das Wort Leidenschaft aber in einem positiven Sinn, doch wenn man es genau nimmt, hat es keine positive Bedeutung.

Durch das Gefühlschaos – den Strudel – und der Sehnsucht nach dem anderen Menschen, entwickeln wir diese Leidenschaft für den anderen und leiden : Wir quälen uns mit Warten auf eine sms, ein Telefon, eine Mail, das nächste Wiedersehen! Wie ertragen Enttäuschungen, weil wir gewisse Sachen erwarten oder uns wünschen.

Einerseits ist dies ein irrealer Zustand und doch eigentlich ziemlich masochistisch.

Liegt es daran, dass es viel Geduld und Kraft brauch, dies auszuhalten – durchhalten bis endlich „die Erlösung“ (das Wiedersehen / die Erwartung) kommt?
leidenschaft

Liegt es nur am sexuellen Verlangen des anderen ?

Gibt es unendliche Leidenschaft oder erlischt sie irgendwann?

Zerstört es uns, wenn das Gegenüber unsere Leidenschaft nicht erwidert?

Zeigt uns dieser Zustand, dass wir lebendig und verletzlich sind?

Der französische Poet, Schriftsteller und Journalist Sébastien Chamfort sagte:

„Durch die Leidenschaft lebt der Mensch, durch die Vernunft existiert er bloss.“

Warum träumen wir?

Ich träume nicht jede Nacht. Obwohl: anscheinend träumt man ja jede Nacht und kann sich dann am morgen einfach nicht daran erinnern… weil unser Unterbewusstes es für besser hält, wenn wir uns nicht erinneren (hab ich mal gelesen – siehe auch HIER).

Ich habe 2 Bücher – Traumlexiken – da kann man die Bedeutung gewisser Sachen erfahren. Ob sie stimmen? Ich weiss nicht. Sehr oft hat es mit Sexuellem zu tun und irgendwie bezweifle ich, dass sich unser Leben nur um Sex dreht – auch wenn’s natürlich ist und dazu gehört.

~ ~ * ~ ~

friedhof-hilllIch hatte auch schon Alpträume:

Einmal starb meine Mutter. Wir fuhen mit 2 Autos und meine Mam war vor uns. Meine Grossmutter sass mit mir im Auto. Wir fuhren irgendwo auf einer Bergstrasse und plötzlich seh ich, wie meine Mama vor uns die Kurve nicht kriegt und geradewegs gerade weiter fährt und das Auto über den Abgrund stürzt…. und meine Grossmutter fand das lustig …

Einmal – als mein Sohn noch ein Baby war – fuhr ich mit dem Auto und seine Jacke war in der Tür eingeklemmt. Er aber war ausserhalb des Autos und „flatterte“ quasi mit, indem er immer wieder auf dem Boden aufschlug. Jemand war mit im Auto und ich versuchte, den jemand zu stoppen – aber er fuhr immer weiter und mein Kind hatte fürchterliche Schmerzen. Es war schrecklich…

~ ~ * ~ ~

Auch erotische Träume hatte ich schon. Fantasien? Es kamen teilweise Männer drinn vor, die ich kenne, manchmal aber auch total Fremde.

~ ~ * ~ ~

Dann erinnere ich mich an ein oder zwei Träume, die ich als Kind hatte. Ich weiss es noch, als wär’s gestern gewesen. Waren aber keine schlimmen Träume.

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St. Nazaire, toter britischer SoldatDann gibt’s einen, an welchen ich mich erinnern kann, der ziemlich makaber ist:

Ein Ex-Freund von mir stürzte sich von einer Brücke. Ich fand ihn am Ufer. Plötzlich war ich daheim und unter meiner Treppe war dieser Freund vergraben…

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Was ich (leider) noch nie geträumt habe, ist, dass ich fliege. Schon einige haben mir davon erzählt, wie toll das ist… aber eben: ich kam nie in den Genuss bis anhin…

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Auch Tagträume gibt’s. Allerdings glaube ich nicht, dass ich persönlich schon wirklich einen Tagtraum hatte. Ich habe mir sicher schon gewisse Situationen bildlich vorgestellt – aber das sind keine Tagträume, oder?

~ ~ * ~ ~

Dann gibt’s auch Zukunftsträume. Die habe ich ganz klar vor Augen. Sie sind mein Ziel. Und ich werde das Ziel verfolgen, damit sich mein Traum l34487-fotografie_menschen-der_tagtraumzur Wirklichkeit wandelt.

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Was den Satz „Träume nicht dein Leben – lebe deinen Traum“ betrifft:

Gewisse Träume realisieren sich nie – aber das ist auch gut so.

Man sollte nie aufhören zu träumen…

Der richige Blick

Mögest du immer einen Blick haben für die Sonne,
die durch dein Fenster fällt;
und nicht für den Staub, der auf ihnen liegt.

(aus Irland)

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Das heisst ja eigentlich nichts anderes, als positiv denken. Aber manchmal scheint die Sonne eben nicht, und dann ist es schwierig, den Staub nicht zu sehen… obwohl das oft DIE Gelegenheit ist, zu putzen…

Denn wenn’s draussen nass, grau und kalt ist – was gibt’s besseres, als die Zeit dafür zu nutzen, endlich wieder mal „klar Schiff“ zu machen. Ausmisten, sich von Dingen (die einem mehr Leid als Freude bringen [sprich: irgendwelche Liebesbeweise aus alten Tagen]) trennen.

Abschliessen mit der Vergangenheit – den Staub aus vergangenen Tagen wegwischen !1339234463829

Natürlich können solch graue Tage genau das Gegenteil bewirken: man ist schlapp und hat zu gar nichts Lust. Man ist traurig, erinnert sich an gewisse Sachen oder Situationen, versteht’s nicht, grübelt nach und wird dadurch deprimiert… und der Staub bleibt liegen.

Man sollte aber versuchen, aus jeder Situation das beste zu machen und das Positive raus zu holen. Das ist nicht immer einfach, aber – denke ich – notwendig, um voran zu kommen.

Ich habe, als mein Ex damals ausgezogen ist, die ganze Wohnung umgestellt und neu eingerichtet. Ich MUSSTE das tun (und ich bin da sicher nicht die einzige). Zu viele Erinnerungen steckten in all den Sachen und es war fast unaushaltbar. Heute stehen in meiner Wohnung nur noch drei Dinge von damals und ich fühle mich wohl. Und ich habe dieses „sauber machen“ auch nicht in einem Tag geschafft. Es brauchte 1.5 Jahre dazu…

Und jetzt?

Nachdem ich bei mir alles geändert und „gesäubert“ hatte, fühlte ich mich frei.

Fühlte ich mich stark.

Fühlte ich mich bereit für Neues.

sonne-gluechlich copieEs liess auch nicht lange auf sich warten und heute bin ich wieder glücklich. Der Staub der Vergangenheit ist verweht… es gibt zwar noch ein oder zwei Spinnweben in einer Ecke… aber die stören mich nicht weiters.

Ich wünsche Euch allen die Kraft und den Mut die Sonne und nicht den Staub zu sehen !

Ich bin der Weg…

 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

[Johannes 14, 6]

Die Kinder haben von gestern auf heute beide spontan bei ihrem Papa übernachtet. Irgendwie war’s komisch, so ganz allein – aber auch mal schön.

Und doch: irgendwie war ich traurig, hatte Bedenken was gewisse Dinge betrifft… es „strickte“ in meinem Kopf. Aber ich habe dann noch mit M. telefoniert und es tat gut, seine Stimme zu hören… Ich war danach etwas ruhiger und schlief kurz später gegen 3h morgens ein.

Heute morgen erwachte ich gegen halb neun. Nachdem ich mir Kaffee gemacht habe, setzte ich mich vors TV und zappte rum. Normalerweise mach ich das morgens nicht, aber heute – so ganz allein – hatte ich irgendwie Lust dazu. Ich war schon bei Sender 209 oder so, als ich auf BibelTV traf. Diesen Sender schau ich eigentlich selten, denn meist kommt es mir sehr sektenhaft vor. Aber ich blieb hängen.

Der Pfarrer Heiko Bräuning predigte  unter freiem Himmel. Er zitierte aus dem Evangelium Johannes 14, 6 (siehe oben) und seine Predigt war für mich sehr bewegend. Passte irgendwie total zu meiner momentanen Stimmung. Hier könnt Ihr die ganze Sendung anschauen.

Der Gospel Musiker Helmut Jost war zu Gast. Dieser hat – laut Interview – 10 Semester Theologie studiert, sich dann aber schlussendlich der Musik zugewendet.

Ich träume davon….

Ich träume von dir jede Nacht…
Ich träume davon, in deinen Armen zu sein… romantisch-liebe-hintergrundbilder
Ich träume davon, deine Hand zu halten…
Ich träume davon, dass du mich küsst…
Ich träume davon, wie wir rumalbern…
Ich träume davon, neben dir einzuschlafen und aufzuwachen…
Ich träume davon, mit dir gemeinsam zu kochen…
Ich träume davon, mit dir zu kuscheln…
Ich träume davon, dich fest zu halten…
Ich träume davon, mit dir am See spazieren zu gehen…
Ich träume davon, dir Dinge ins Ohr zu flüstern…
Ich träume davon…
All das träume ich, bis du wieder bei mir bist….
Das ist jetzt alles ziemlich kitschig – irgendwie. Und doch empfinde ich genau das…. *träum*

Die Liebe ist ein „ich„, das ein „du“ sucht, um ein „wir“ zu werden.

Schlaflos…

… nein, nicht in Seattle

Ich frage mich, wieso man manchmal nicht schlafen kann. Es gibt Tage, an welchen viel los ist. Man musste früh aufstehen, hatte eine menge Arbeit oder wurde emotional enorm gefordert. Man ist abends körperlich und/oder auch geistig total müde und kann dennoch nicht schlafen. Man dreht sich hin und her, möchte schlafen, kann aber nicht. Alles dreht sich im Kopf, man schliesst die Augen, nimmt sich fest vor, gleichmässig zu atmen und einzuschlafen – aber es klappt nicht.

Aber laut Wikipedia gibt es verschiedene Arten von Schlaflosigkeit, auch medizinisch bedingt. Kennt ihr das Wort „Schlafhygiene“?  Ich kannte es nicht. Die Definition dafür lautet:

Schlafhygiene ist die Nutzung bestimmter Lebensgewohnheiten und Verhaltensweisen, um einen gesunden, erholsamen Schlaf zu ermöglichen oder zu fördernund Schlafstörungen zu vermeiden oder zu beheben. Schlafhygienische Maßnahmen sind beispielsweise die Gestaltung der Schlafumgebung, das Einüben von Schlafritualen oder Entspannungstechniken.
Verschiedene psychische und körperliche Belastungen können den Schlaf aus dem Gleichgewicht bringen. Dazu zählen auch äußere Einflüsse wie Licht, Lärm, Raumtemperatur, beengende Schlafkleidung, eine ungeeignete Matratze oder ein schlechtes Bett. Daneben können falsche Ernährung, sowie Alkohol-, Nikotin- und Koffeingenuss Schlafstörungen auslösen oder bestehende Probleme verstärken. Besonders Schichtarbeiter oder Personen mit sehr unregelmäßiger Arbeitszeit entwickeln Schlafstörungen, wobei dies oft erst nach häufigen Umstellungen des Schlaf-Wach-Rhythmus über längere Zeit der Fall ist. []

sleepIch selbst hatte als Kind oft Mühe mit Einschlafen. Ich brauchte meistens etwa 2 Stunden dafür. Meine Tochter hat das auch – allerdings braucht sie nicht 2 Stunden sondern manchmal bis zu 4 Stunden… morgens ist sie dann aber so müde, dass sie kaum aufstehen mag. Sie tut mir manchmal echt leid. Ich habe jetzt angefangen, ihr vor dem Einschlafen Rückenmassagen mit einem ätherischen Oel zu machen und ihr gleichzeitig etwas entspannendes zu erzählen. Eine vom Arzt verschriebene, pflanzliche Medizin hilft dabei, etwas ruhiger zu werden und die beiden Sachen kombiniert funktionnieren ganz gut.

Ich selbst hatte die letzten Jahre keine Mühe mehr zu schlafen. Angefangen hat es eigentlich erst wieder, als ich mit den Kids allein lebte. Da ging mir soviel durch den Kopf… ich konnte gewisse Dinge nicht begreifen, hinterfragte immer und immer wieder. Doch auf Dauer konnte das so nicht weiter gehen. Für meine Kinder und in meinem Job als Tagesmutter konnte ich es mir nicht leisten, tagsüber halbtot rumzuliegen. Ich musste was ändern. Schlafmittel wollte ich keine nehmen – auf keinen Fall – also hab ich ein „Schlafmittel“ gefunden, das mir half  (denn seit ich M. kenne, haben sich meine „Schlafstörungen“ gelegt… Auch wenn er phyisch nicht neben mir im Bett liegt, fühle und spüre ich seine Gegenwart und das gibt mir die nötige Ruhe, um einschlafen zu können). Aber wenn es doch ab und zu mal zu Einschlafproblemen kommt, zähle ich keine Schafe sondern schau ich mir im TV eine Serie oder Film an, die/den ich schon kenne und es gelingt mir somit, relativ schnell ins Land der Träume zu kommen.

Ich wünsche allen hier, die ab und an mit dem Einschlafen Probleme habe, dass sie einen Weg finden – so wie ich. Zuwenig schlaf schlägt auf die Gesundheit und das Gemüt.

Und zum Schluss noch was lustiges:

hirn