Hunde

Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm

gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen.

Ernst R. Hauschka

Mein Hund Gino, *14.01.2008, ein Mischling (Appenzeller / Berner Sennenhund)

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Coco, mein Havaneser der mit 16 eingeschläfert werden musste.***

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Mit einem kurzen Schweifwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken,

als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.
Louis Armstrong

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divers 016

 Nakim, der Hund von meiner Mama, den wir ebenfalls mit 16 einschläfern mussten.

Das Tier hat ein fühlendes Herz wie Du,

das Tier hat Freude und Schmerz wie Du,

das Tier hat einen Hang zum Streben wie Du,

das Tier hat ein Recht zu leben wie Du.
Peter Rosegger*

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v.l.n.r: Coco (Havaneser), Jerry (Königspudel) und Nakim (Shi-Tzu).

Von den drei lebt leider keiner mehr…

Wo die Liebe hinfällt…

Manche Beziehnung entstehen durch Zufälle – so wie meine irgendwie. Ich glaube daran, dass nichts grundlos passiert. Dass es Schicksal ist, wenn zwei Menschen zusammen kommen – unter welchen Umständen auch immer.

Um eine neue Beziehung eingehen zu können, muss man „frei“ sein, muss man das Alte hinter sich lassen und nach vorn schauen. Ich sage mir immer: meine Zeit mit meinem Mann war schön – mit Höhen und Tiefen – aber diese Zeit ist nun vorbei und ich behalte die schönen Augenblicke in Erinnerung. Ich habe damit abgeschlossen und wir können heute normal miteinander umgehen – was ich sehr schön finde. Und es gibt weder von seiner noch von meiner Seite Andeutungen, dass wir den anderen wieder wollen. Wir haben ein familiäres Verhältnis –  was nach 14 Jahren Ehe ja irgendwie auch normal ist und ich gönne es sowohl ihm wie auch mir, dass wir beide wieder jemanden gefunden haben, den wir lieben.

068Allerdings brauchte ich schon eineinhalb Jahre um darüber hinwegzukommen. Und es kommt auch immer darauf an, wie man sich getrennt hat: wurde oder hat man verlassen für jemanden anderen? Hat man sich in gegenseitigem Einverständnis getrennt? Hat oder wurde man den/vom anderen verlassen, weil es einfach nicht mehr passte (ohne dass da ein neuer Partner/eine neue Partnerin war) ? Hat oder wurde man betrogen? Und es kommt auch darauf an, ob man der Verlassende oder der Verlasser ist…

Es gibt aber auch Leute, die glauben, eine Beziehung erzwingen zu müssen. Dass sie damit noch die letzte eventuelle Chance verspielen ist ihnen in dem Moment nicht bewusst. Anstatt sich damit abzufinden, zerstören sie die letzte eventuelle Möglichkeit. Aber warum tun das gewisse Leute? aus Liebe (wobei man sich da dieFrage stellen sollte, ob man sich nicht nur was vormacht ?) aus Frust?aus Eifersucht? aus Habgier? aus Angst vor dem Alleinsein? aus Rache? aus finanzieller Abhängigkeit? Solche Versuche, die Liebe des anderen wieder zu bekommen, respektive erzwingen zu wollen, scheitern oft daran, dass sie glauben, der andere käme zurück, indem sie böse oder gemeine oder verletzende Sachen sagen oder tun, Drohungen aussprechen oder versuchen eine neue Liebe zu entzweien – dabei verlieren sie nur noch mehr und verspielen sich sogar die Eventualität, dass eine Beziehung auf freundschaftlicher Basis entstehen könnte… oder zertören die letzten freundschaftlichen Gefühle des anderen…

Nun, wie auch immer: es ist nicht einfach Liebe wirklich zu erkennen und von Freundschaft zu trennen, aber es kommt darauf an, was geschehen ist. Um es mit den Worten von Charles Tschopp zu sagen:

Freundschaft und Liebe werden an den Enttäuschungen gemessen, die sie zu ertragen vermögen.

Mittelalter

Das Mittelalter fasziniert mich!

Wenn man bedenkt, wie schwierig es die Leute damals hatten (ausser man war gehobenen Standes)… Man musste schon viel Kraft und Willen haben um damals zu überleben… bewundernswert! Wenn ich da nur schon an die Outlaws denke…

Ich würde gerne mal ein Kleid von damals schneidern…. ob ich’s dann auch anziehen würde? Keine Ahnung – wohl eher nicht, ausser ich würde auf eine kostümierte Party eingeladen… aber das ist eher unwahrscheinlich… oder aber ich würde gern mal an ein Mittelalterspektakulum gehen (das will ich schon lang mal machen! – leider gibt’s hier in der Schweiz nicht soviele)

Ich lese auch oft Mittelalterromane. Nicht alle sind gut, aber ich habe einige gelesen, die waren sehr mitreissend und ich fühlte mich wirklich in die Zeit von damals versetzt. Ich konnte kaum aufhören mit lesen und es machte sich eine gewisse innere Aufregung breit. Eine Art Adrenalinstoss – kann das gar nicht richtig erklären.

Einer der besten Romane fand ich die Trilogie der Hebamme:

Das Geheimnis der Hebamme von Sabine Ebert

Roman aus dem 12. Jahrhundert. Das Deutsche Reich unter Kaiser Barbarossa:
Weil Kaiser Barbarossa’s Sohn tot geboren wurde, will Burgherr Wulfhart der jungen Hebamme Marthe Hände und Füsse abschlagen lassen. Um zu überleben, schliesst sie sich einer Gruppe Siedler an, die ostwärts in das heutige Sachsen zieht.

Die Spur der Hebamme von Sabine Ebert

Fortsetzung des Romans “Das Geheimnis der Hebamme”.
1173: Die Hebamme Marthe und ihr Mann Christian könnten glücklich und zufrieden sein, doch da erreicht sie eine schlimme Nachricht: Randolf, Christians ärgster Feind, ist aus dem Heiligen Land zurückgekehrt.

Die Entscheidung der Hebamme von Sabine Ebert

Letzter Roman der Trilogie.
1179: Marthe und ihr Mann Christian müssen jeden Tag damit rechnen, dass der Krieg auch ihr Dorf erreicht. Wärend Christian als Heerführer in den Kampf zieht, muss Marthe sich mit dem ältesten Sohn des Marktgrafen herumschlagen, welcher in Christians Abwesenheit das Kommando übertragen wird…

Ich habe die drei Romane, einen nach dem anderen, zwischen dem 06.07.09 und dem 13.08.09 gelesen – jeder Roman hat ca 650 Seiten…

mittelalter

Hier noch ein interessanter Link zur Geschichte der Schweiz im Mittelalter.

Hier ein Link “Das Leben im Mittelalter”

Und hier noch ein Link für Allerlei aus dem Mittelalter.

Hoffnung – Erwartung – Enttäuschung

HOFFNUNGWas ist Hoffnung? Laut Wikipedia:

… ist eine zuversichtliche innerliche Ausrichtung, gepaart mit einer positiven Erwartungshaltung, dass etwas Wünschenswertes in der Zukunft eintritt, ohne dass wirkliche Gewissheit darüber besteht. …weiter lesen

Oft verwechselt man Hoffnung aber auch mit Erwartung.Wikipedia zu Erwartung:

Soziologisch gesehen, beschreibt Erwartung die Annahme eines Handelnden darüber, was ein anderer tun sollte und man hofft insgeheim, dass der andere das tut, was man erwartet.

Psychologisch gesehen, ist die Erwartung die Annahme oder Antizipation eines zukünftigen Ereignisses.

Nun, ich hoffe, dass mir die Zunkunft dies oder das bringt, aber in Wirklichkeit erwarte ich es den Umständen entsprechend. Doch man sollte ja eigentlich keine Erwartungen haben, damit man nicht enttäuscht wird. Ich finde es sehr schwierig, den Unterschied zwischen Hoffnung und Erwartung zu erkennen.

Ich hab mal irgendwo gelesen, dass Erwartung die höhere Form der Hoffnung ist.

Man sagt auch: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber ist es gut, ein lebenlang auf etwas zu hoffen, was man eigentlich erwartet? Und wenn es dann nicht eintritt, ist man enttäuscht… Wobei wir beim Wort Enttäuschung wären.

Die Ent-Täuschung. Also: Man hofft oder erwartet etwas und wird dann enttäuscht, was ja eigentlich nichts anderes bedeutet, als dass man im Moment der Hoffnung (oder Erwartung) getäuscht ist. Manchmal macht man sich sogar selbts etwas vor. Man glaubt etwas und ist verblendet, und anstatt der Realität ins Auge zu sehen wird man schlussendlich enttäuscht. Wikipedia schreibt interessant:

Eine Enttäuschung bezeichnet das Gefühl, einem sei eine Hoffnung zerstört oder auch unerwartet ein Kummer bereitet worden.

Das zugrundeliegende Verb enttäuschen wurde im 19. Jahrhundert als erfolgreiches Ersatzwort für die aus der französischen Sprache entlehnten Fremdwörter „detrompieren“ (détromper) und „desabusieren“ (désabuser) gebildet.

Es hatte zunächst die positive Bedeutung „aus einer Täuschung herausreißen“, „eines Besseren belehren“. Der negativen Bedeutung von „täuschen“ folgend, entwickelte sich der negative Sinngehalt als „einer Erwartung nicht entsprechen“.

Nun, erwartungsgemäss, hoffe ich auf nicht enttäuschende Kommentare 😉

Gedanken

 

070

Die Stille lenkt meine Gedanken zu Dir,

sind nicht abzuwenden – sind in mir.

Die Erinnerung an uns’re gemeinsame Zeit,

sieht mein inneres Auge als Vollkommenheit.

 

Deine Berührungen fehlen mir so sehr,

Ich lechze nach noch so viel mehr.

Ich spür‘ Dich trotz der Distanz ganz nah,

Ich wünscht‘ mir so, Du wärst jetzt da!

 

Es fühlt sich alles so gut an,

Ja – Du hast es mir angetan.

Will Dich küssen und Dir sagen:

Werd Dich lieben – an allen Tagen…

(c) by boelleli

Guten Morgen liebe Sorgen…

Guten Morgen liebe Sorgen, seid ihr auch schon alle da….

Dieses Lied kennt Ihr ja sicher von Jürgen von der Lippe. Also manchmal ist das ja schon so. Man erwacht morgens und „paff“, knallen sie einem ins Gesicht.

niedergeschlagenMomentan sollte ich ja eigentlich sehr glücklich sein (ich bin es auch!), aber es gibt schon ein paar Dinge, die mir Sorgen bereiten. z.B. Töchterchen, die nachts nie einschlafen kann und bis morgens um 2h wach ist, oder Sohnemann, der in der Schule ein paar Kollegen hat, die ziemliche Schlägertypen sind (er ist 8!), oder mein Auto, das so komische Geräusche von sich gibt, oder meine Freundin, die nicht mehr mit mir redet, oder Leute, die mich so hinstellen wie ich überhaupt nicht bin und Sachen sagen, die nicht stimmen, und noch andere Sorgen, die ich jetzt hier nicht unbedingt erörtern will.

Natürlich: es gibt für alle Probleme eine Lösung. Manche Lösungen wären radikal, vielleicht verletzend, und man tut es schlussendlich aus Menschlichkeit nicht – andere kann man nicht unbedingt umsetzen, weil z.B. das Geld fehlt oder der andere sich total quer stellt und nicht mehr mit einem redet oder weil er total verblendet ist und nur an sich denkt.

Aber da ich ein von Natur aus positif eingestellter Mensch bin, bin ich zuversichtlich… auch wenn einige Dinge Zeit brauchen…

Konstanz

… Das Wochenende verging viiiiiiiieeeeel zu schnell – es war einfach nur AMAZING AND FULL OF LOVE !

Trotz dem grauen Himmel mit gelegentlich schwarzen Wolken, die uns ein wenig die Stimmung vermiesten, trugen wir die Sonne im Herzen… Die Chemie stimmt zu 100% überein und ich kann kaum bis zum nächsten Treffen warten…

Das sagt eigentlich alles…

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Arme Kinder !

Mein Nachbar von oben hatte einen heftigen Streit mit seiner Freundin vorgestern abend. Es war kurz vor 21h und ich hörte Gerangel und Schreie im Treppenhaus. Nach gefühlten 10 Minuten (reell wohl nur etwa 2) ging ich raus, und fragte, ob was los sei und ob sie Hilfe brauchen – JA ! Ich ging hoch und er meinte: Kannst Du dich bitte um die Kleine kümmern (seine Freundin sass derweilen am Boden zusammengekauert und schrie, er hielt sie fest). Ich ging dann in die Wohnung, und fand die Kleine (4 !) weinend und sitzend in ihrem Bett mit ihren beiden Plüschtieren im Arm … „Papa! Papa!“ . Ich konnte sie aber relativ schnell beruhigen und wartete mit ihr im Zimmer.

Nach etwa 10 Minuten kam er dann – total erschöpft – und kümmerte sich um seine Tochter. Seine Freundin war gegangen. Ich sagte ihm, falls irgendwas sei, könne er streitjederzeit kommen oder anrufen und ging wieder runter.

Ich seh noch die Kleine, wie sie in ihrem Bett sass und total unwissend und ängstlich in ihrem Bett sass. Sie tat mir so leid. Wieso müssen Erwachsene bei einem Streit handgreiflich werden? Anscheinend – so wie mir mein Nachbar am nächsten Tag weinend in meiner Küche erzählte – sei sie ausgetickt (unbegründetet Eifersucht, laut ihm) und hätte ihn geboxt, worauf er ihr eine Ohrfeige gegeben habe… sie habe dann der Kleinen zugeschrien „Dein Papa schlägt mich !“ (sie ist nicht die Mutter).

Ich habe gerade noch diesen Artikel gefunden. Es ist ja sicher richtig, was die Frau Jacob sagt – aber manchmal nicht einfach umzusetzen. Und in diesem Artikel steht, unter anderem :

…Lässt sich der Konflikt vor Kinderohren nicht verbergen, kommt es vor allem auf den Tonfall und die Fähigkeit an, auf Augenhöhe zu kommunizieren. «Kinder sollten lernen, dass beim Streiten eine bestimmte Grenze nicht überschritten wird. Das heißt, dem anderen respektvoll begegnen, ihn ausreden lassen», rät Egert. …

Und wie soll man das bewerkstelligen, wenn der eine das tut, der andere aber nicht…? Es ist immer „einfach“ gute Ratschläge zu geben – sie umzusetzen… das ist ein anderes paar Stiefel…