Gedanken

 

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Die Stille lenkt meine Gedanken zu Dir,

sind nicht abzuwenden – sind in mir.

Die Erinnerung an uns’re gemeinsame Zeit,

sieht mein inneres Auge als Vollkommenheit.

 

Deine Berührungen fehlen mir so sehr,

Ich lechze nach noch so viel mehr.

Ich spür‘ Dich trotz der Distanz ganz nah,

Ich wünscht‘ mir so, Du wärst jetzt da!

 

Es fühlt sich alles so gut an,

Ja – Du hast es mir angetan.

Will Dich küssen und Dir sagen:

Werd Dich lieben – an allen Tagen…

(c) by boelleli

Guten Morgen liebe Sorgen…

Guten Morgen liebe Sorgen, seid ihr auch schon alle da….

Dieses Lied kennt Ihr ja sicher von Jürgen von der Lippe. Also manchmal ist das ja schon so. Man erwacht morgens und „paff“, knallen sie einem ins Gesicht.

niedergeschlagenMomentan sollte ich ja eigentlich sehr glücklich sein (ich bin es auch!), aber es gibt schon ein paar Dinge, die mir Sorgen bereiten. z.B. Töchterchen, die nachts nie einschlafen kann und bis morgens um 2h wach ist, oder Sohnemann, der in der Schule ein paar Kollegen hat, die ziemliche Schlägertypen sind (er ist 8!), oder mein Auto, das so komische Geräusche von sich gibt, oder meine Freundin, die nicht mehr mit mir redet, oder Leute, die mich so hinstellen wie ich überhaupt nicht bin und Sachen sagen, die nicht stimmen, und noch andere Sorgen, die ich jetzt hier nicht unbedingt erörtern will.

Natürlich: es gibt für alle Probleme eine Lösung. Manche Lösungen wären radikal, vielleicht verletzend, und man tut es schlussendlich aus Menschlichkeit nicht – andere kann man nicht unbedingt umsetzen, weil z.B. das Geld fehlt oder der andere sich total quer stellt und nicht mehr mit einem redet oder weil er total verblendet ist und nur an sich denkt.

Aber da ich ein von Natur aus positif eingestellter Mensch bin, bin ich zuversichtlich… auch wenn einige Dinge Zeit brauchen…

Konstanz

… Das Wochenende verging viiiiiiiieeeeel zu schnell – es war einfach nur AMAZING AND FULL OF LOVE !

Trotz dem grauen Himmel mit gelegentlich schwarzen Wolken, die uns ein wenig die Stimmung vermiesten, trugen wir die Sonne im Herzen… Die Chemie stimmt zu 100% überein und ich kann kaum bis zum nächsten Treffen warten…

Das sagt eigentlich alles…

***

Arme Kinder !

Mein Nachbar von oben hatte einen heftigen Streit mit seiner Freundin vorgestern abend. Es war kurz vor 21h und ich hörte Gerangel und Schreie im Treppenhaus. Nach gefühlten 10 Minuten (reell wohl nur etwa 2) ging ich raus, und fragte, ob was los sei und ob sie Hilfe brauchen – JA ! Ich ging hoch und er meinte: Kannst Du dich bitte um die Kleine kümmern (seine Freundin sass derweilen am Boden zusammengekauert und schrie, er hielt sie fest). Ich ging dann in die Wohnung, und fand die Kleine (4 !) weinend und sitzend in ihrem Bett mit ihren beiden Plüschtieren im Arm … „Papa! Papa!“ . Ich konnte sie aber relativ schnell beruhigen und wartete mit ihr im Zimmer.

Nach etwa 10 Minuten kam er dann – total erschöpft – und kümmerte sich um seine Tochter. Seine Freundin war gegangen. Ich sagte ihm, falls irgendwas sei, könne er streitjederzeit kommen oder anrufen und ging wieder runter.

Ich seh noch die Kleine, wie sie in ihrem Bett sass und total unwissend und ängstlich in ihrem Bett sass. Sie tat mir so leid. Wieso müssen Erwachsene bei einem Streit handgreiflich werden? Anscheinend – so wie mir mein Nachbar am nächsten Tag weinend in meiner Küche erzählte – sei sie ausgetickt (unbegründetet Eifersucht, laut ihm) und hätte ihn geboxt, worauf er ihr eine Ohrfeige gegeben habe… sie habe dann der Kleinen zugeschrien „Dein Papa schlägt mich !“ (sie ist nicht die Mutter).

Ich habe gerade noch diesen Artikel gefunden. Es ist ja sicher richtig, was die Frau Jacob sagt – aber manchmal nicht einfach umzusetzen. Und in diesem Artikel steht, unter anderem :

…Lässt sich der Konflikt vor Kinderohren nicht verbergen, kommt es vor allem auf den Tonfall und die Fähigkeit an, auf Augenhöhe zu kommunizieren. «Kinder sollten lernen, dass beim Streiten eine bestimmte Grenze nicht überschritten wird. Das heißt, dem anderen respektvoll begegnen, ihn ausreden lassen», rät Egert. …

Und wie soll man das bewerkstelligen, wenn der eine das tut, der andere aber nicht…? Es ist immer „einfach“ gute Ratschläge zu geben – sie umzusetzen… das ist ein anderes paar Stiefel…

„Nur, wer nicht in der Zeit, sondern in der Gegenwart lebt, ist glücklich.“

Ludwig Josef Johann Wittgenstein

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Das ist ja eigentlich auch richtig – aber nicht immer einfach. Vorallem auch dann nicht, wenn man eine Enttäuschung erlebt hat, oder etwas nicht so klappte, wie man sich das wünschte oder vorgestellt hat.

Ich bin zwar jemand, der immer versucht, in der Gegenwart zu leben. Doch manchmal ist es nicht einfach. Erinnerungen kommen hoch und man spürt einen Klotz im Hals, fragt sich, wieso ist dies oder das passiert? Was wäre wenn…

Und dann gibt es Situationen, in welchen man in Versuchung gerät, etwas nochmal zu probieren – obwohl es ja gescheitert ist. Und dann braucht es eine gewisse Willenskraft, mit dem Kopf zu sagen: NEIN ! Es funktionniert nicht!

In der Gegenwart zu leben… ja, aber: die Gegenwart ist ja geprägt durch das, was in der Vergangenheit gewesen ist. Und manchmal ist es sehr schwierig, loszulassen. Ich bin froh, dass ich es geschafft habe, gewisse Dinge und Leute „loszulassen“, Leute oder Situationen (gefühlsmässig), die wie ein Damokless Schwert über meinem Kopf hingen, die es verhinderten, vorwärts zu kommen.

Sich neu verlieben hilft dabei sehr… Und es geht nur noch ein paar Tage, bis ich die 100%-ige Gewissheit habe, dass es wirklich passt. Ich lebe in der Gegenwart, die Vergangenheit ist passé und ich freu mich auf meine Zukunft !

Perfect

I am far from perfect.

But I will be perfect

for that imperfect someone

who is perfect for me.

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Verbyy

Und schon sind die „drei scheenschte Daag“ wieder vorbei. Es war eine wundervolle Fasnacht. Wir sind schon sonntags gegen 19h in Basel angekommen und konnten bei meiner Cousine – die 5 Gehminuten vom Stadtzentrum wohnt – übernachten.

Um 21h steckte ich die Kids (eine Freundin von Töchterchen war noch dabei) ins Bett – geschlafen haben sie allerdings nicht vor 23h… und um 2h45 hab ich sie dann geweckt. Selbst hab ich etwas über 2 Stunden geschlafen. Um halb vier waren wir vor dem Haus, wo eine gute Bekannte von mir schon mit ihrem Sohn auf uns wartete. Gemeinsam marschierten wir dann in die Altstadt und warteten gespannt auf 4h.

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Kurz vor 4h wurde es muxmäuschenstill, keiner redete und alle warteten gespannt darauf, dass die Stadt im Dunkeln verschwand und nur noch die vielen Kopflaternen und Laternen der verschiedenen Cliquen die Dunkelheit erhellten. „Morgestraich, vorwärt, marsch!“ – wow, dieses Gefühl ist unbeschreiblich, wenn alle Pfeiffer und Trommler anfangen zu spielen.

Kurz vor fünf kehrten wir ein und es gab die obligate Ziibelewaie (Zwiebelwähe), Kääswaie (Käsewähe) und Basler Mehlsuppe. Es hat geschmeckt und gewärmt und gegen 6h in der früh waren wir wieder daheim.

Nachdem wir ein paar Stunden geschlafen haben, ging’s um 13h wieder „uff d’Gass“ (auf die Strasse). Der Cortège (Umzug) war bunt und das Wetter wunderbar…

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Am Dienstag holten wir dann Mama am Bahnhof ab und waren ab 15h wieder in der Stadt. Wir haben meine Cousinen getroffen und schlenderten dann gemeinsam zu einer guten Bekannten, die jedes Jahr am Dienstag ab 16h „Open House“ macht. Das heisst: man kann zu ihr gehen und bekommt dort selbstgemachte Faschtewaie und Kaffee.

Knapp 1h30 später waren wir wieder „uf dr Gass“ und schauten dem Treiben zu. Das Guggenkonzert lassen wir jedes Jahr aus – wir sind nicht so Guggemuusig-Fans. Uns gefallen Cliquen viel besser. Und das schönste überhaupt an der Fasnacht ist das „gässle“. Das bedeutet: den Cliquen hinter her gehen, im gleichen Schritt, durch die ganze Stadt. Ich kann das stundenlang machen – bis morgens um 4h oder 5h… aber mit den Kindern geht das natürlich nicht. Also haben wir einen Kompromiss gefunden: wir bleiben etwas länger, setzen uns auf irgendeinen Fenstersims und schauen den vorbeigehenden Cliquen zu.

Am Mittwoch morgen, als wir aufstanden, mussten wir mit bedauern feststellen, dass das Wetter umgeschlagen hat. Es war grau, nieselte und schneite teilweise… wir waren nicht so motiviert, bei diesem Wetter rauszugehen. Also warteten wir etwas ab und wagten uns dann gegen 16h in die Kälte. Wir hatten Glück: es war zwar grau, aber es nieselte nicht mehr… Es war ein wundervoller Abend, die Cliquen pfiffen und trommelten was das Zeug hielt. Es blieb trocken und ich glaube, Petrus ist doch ein Basler ! 😉

Wir blieben bis nach Mitternacht in der Stadt und es war wiedermal eine Super-Fasnacht!

Übrigens: wer mal an die Basler Fasnacht kommen will, sollte unbedingt gewisse Regeln beachten und befolgen ! (durch Peter darauf aufmerksam geworden – danke für den Link !)