Schutzengel

309919_290083904447711_371068439_nBildquelle: Angel’s Attic

๑ ♡ ๑ Schutzengel ๑ ♡ ๑

Ich schick Dir einen Engel,
der Dich stets bewacht,
der mit Dir ein Tränchen weint,
aber auch mal lacht.

Ich schick Dir einen Engel,
der sich um Dich sorgt,
der Dir wenn Du ratlos bist,
gern sein Ohr mal borgt.

Ich schick Dir einen Engel,
der Dich innig liebt,
der mit seinem Flügelschlag
Dir wieder Hoffnung gibt.

© Norbert van Tiggelen

Aktueller Stand der Männer :)

537027_289525174503584_323857197_nIch habe hier in meinem Blog schon über einige Männer geschrieben.

Wie ist der Stand der Dinge heute?

Dudelsack: er hat inzwischen eine Freundin und scheint glücklich zu sein. Wir reden ab und zu mal auf FB (aber sehr selten) – und er schuldet mir immer noch 400.-

Läggerli : na ja, also ich hab ihn ja seit 2005 nichts mehr von ihm gehört – war einfach meine 1. grosse Liebe

M. : aus persönlichen Gründen schreibe ich dazu nichts.

Pierre: Ich habe bis heute auf seine sms nicht geantwortet…

Scorpio: Ich habe nicht mehr von Scorpio geschrieben, seit er bei meinem Auto die Bremsscheiben ausgewechselt hat. Allerdings war ich irgendwann im Oktober oder so bei ihm und seiner „Schwester“ mit den Kids eingeladen. Ich kann mich nicht mehr ans Datum erinnern – ist auch nicht so relevant. Jedenfalls hatte er uns eingeladen und wir verbrachten den Tag bei ihnen. Alles in allem war es ganz gut, aber er war mir zu direkt (wortmässig). Er flirtete was das Zeugs hält und mir war manchmal nicht ganz wohl. Er ist ein schräger Typ. Ich mein: er repariert Autos und in seiner Freizeit fertigt er Hochzeitskleider an. Er wollte sogar, dass ich ein Gothik-Kleid anziehe. Hab ich aber nicht getan… Schlussendlich, da es schon den ganzen Tag geschneit hatte und ich noch keine Winterrreifen hatte, konnte ich ihn dann davon überzeugen, dass ich heim muss (gegen 18h)… obwohl er wollte, dass ich mit den Kids bei ihnen übernachte. Ich fuhr dann heim und schickte noch eine sms, dass ich gut angekommen bin. Seitdem hab ich ihn nicht mehr gesehen. Wir haben noch 2 mal oder so telefoniert, aber irgendwie hat mich der Tag bei ihm etwas abgeschreckt. Der Typ ist nicht normal… er hat mich noch 3 oder 4 mal angerufen, ich habe aber nicht abgenommen. Er sprach dann aufs Band – also ich glaub, er war betrunken und ich hoffe, dass ich nie wieder was von ihm höre…

T. : Von T. habe ich zu Weihnachten eine sms bekommen. Ganz banal – sonst nichts mehr. Aber das ist auch gut so. Wir werden sicher die Klassenzusammenkunft machen.

Voilà, mehr gibt’s nicht zu sagen. Nur soviel: ich bin momentan sehr glücklich…

 

 

Mehr Leidenschaft…

Ich habe eben diesen Artikel gefunden.

7RGgy4cxir0huskbgYJBn90Go1_500Ich finde, es ist ein Unterschied, ob man leidenschaftlichen Sex oder einfach „nur“ Sex hat. Man kann 3 oder 4 mal die Woche mit seinem Partner schlafen – aus puren „ehelichen Pflichten“… ob da oft was von Leidenschaft zu spühren ist, frag ich mich, vorallem eben auch wenn Kinder da sind.

Denn: wenn man seit früh morgens 5h oder 6h auf ist, sich den ganzen Tag um die Kinder kümmert, den Haushalt macht, einkaufen geht, Wäsche wäscht, kocht, der Nachbarin aushilft, etc und dann abends – wenn Feierabend ist – nur noch todmüde auf dem Sofa sitzt, hat man vielleicht nicht unbedingt Lust, auf leidenschaftlichen Sex. Auf „nur“ Sex eventuel, aber vielleicht eben auch nur, um dem Parnter „einen Gefallen“ zu tun?

Ich finde halt, es ist besser, dem Partner zu sagen, dass man müde ist, anstatt nur des Friedenswillen etwas zu tun, auf was man eigentlich gar nicht so Lust hat… Es ist einfach zu sagen:

  1. Suchen Sie nicht nach einem Grund für Sex. Tun Sie es. Heute noch.
  2. Suchen Sie nicht nach einem idealeren Tag für Sex. Den gibt es nicht.
  3. Suchen Sie nach Sex. Zu Hause.
  4. Sex beschwingt. Das ist zwar schwer zu glauben, wenn man die Bluse voller Brei und Sabber trägt, aber wir erinnern uns vage.
  5. Sex vor 22 Uhr. Danach schlafen Sie garantiert vor dem Höhepunkt ein.
  6. Lassen Sie Sex Sex sein. Streben Sie nicht (jedes Mal) nach dem ultimativen Orgasmus.

Denn: 1. ist es anders und 2. als man denkt….

Melancholie

o1zpqtfkIch sitze hier am PC… Sohnemann schläft (halb krank – fiebrig), Töchterchen ist nicht da (kommt morgen vom Skilager zurück – juppi), ich höre Alan Parson – wundebar, und irgendwie bin ich melancholisch.

Einerseits ist alles wunderbar, könnte eigentlich besser nicht sein. Und doch bin ich irgendwie traurig, fühle mich allein. Wieso gibt es im Leben plötzlich und quasi aus heiterem Himmel solche melancholische Momente? Wer oder was ist der Auslöser? Im jetzigen, aktuellen Moment ist ja nichts vorgefallen… Warum also bin ich down?

So viele Fragen – und keine Antwort… Sie fehlt mir…. Er fehlt mir… grad jetzt bräuchte ich wenigstens einen der beiden der mich einfach nur hält oder mich wenigstens anruft…

Manchmal …

… sitze ich da und denke nach. Über meine gescheiterte Beziehung, über meine Kinder, über mich, über meine Familie, über meine Zukunft, über meine beste Freundin, über meine Arbeit, über zwischenmenschliche Beziehungen.

Zwischenmenschliche Beziehungen, egal ob Mann/Frau – Eltern/Kinder – Bruder/Schwester – Arbeitgeber/Arbeitnehmer – Mieter/Besitzer – Linke/Rechte… überall gibt es immer wieder Reibungen. Manchmal aus Neid oder Eifersucht, manchmal aus Verletztheit, manchmal wegen Geld, manchmal wegen Verlust, manchmal wegen begangenen Fehlern. Aber – wenn ich es mir richtig überlege – geht es doch immer nur um das eine: Die Macht über den anderen…

Grad heute Abend hat mir eine Bekannte erzählt, dass in ihrer wackeligen Beziehung der Hauptgrund das Machtgehabe sei: wer hat über wen mehr Macht? Wieso ist das so? Wieso wollen Menschen immer über andere Menschen Macht haben?

Nehmen wir z.B. Europa. Wozu ist das gut? Um mehr Macht (politisch, militärisch, was auch immer) über die USA zu haben? Seit Europa – so wie heute – besteht, ist doch nur noch Chaos… Sogar in Europa selbst geht’s nur darum, wer mehr Macht hat. Frankreich oder Deutschland? Sind wir ehrlich: was haben die anderen Länder schon gross zu melden… ?

Oder Kinder die streiten: Beide wollen das selbe Auto zum spielen, obwohl es noch 10 andere Autos hat – der unbewusste Hauptgrund aber ist doch: wer hat mehr Macht und gewinnt… !?

Ja, solche Sachen denke ich manchmal, wenn ich so alleine da sitze…

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Loslassen

An die Stützen, die wir wanken fühlen, klammern wir uns doppelt fest.

Marie von Ebner-Eschenbach

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Das ist leider Realität. Oft klammern wir uns an etwas oder jemandem fest, obwohl wir eigentlich genau wissen, dass wir verloren haben.

Irgendwie menschlich und doch paradox: man verletzt sich damit ja schlussendlich nur selbst. Man hält an Dingen fest, obwohl sie einem schon fast entglitten sind. Man versucht zu kämpfen, tut Dinge, die man besser nicht tun sollte – und doch ist man davon überzeugt, es ist das einzig richtige. Aber irgendwann hat man den Kampf verloren und manchmal sogar noch mehr: denn wer nicht loslassen kann, wird am Ende ganz verlassen…

Sehnsucht

391203Oft bekommt man sie zu spüren,
ohne sich gross zu rühren,
fällt sie plötzlich über einen her

Man wird nicht von ihr gewarnt,
schliesst die Augen – ist umarmt,
doch alles war nur Vorstellungskraft

Man kann nichts gegen sie machen,
sie auch nicht verschachern,
sie kommt und geht unverständlich

Manchmal wünscht man sie sich fort,
weit weg an einen fernen Ort,
doch sie kehrt immer wieder

Man kann sie nicht so recht beschreiben,
und mancher würde dazu neigen,
in die Verbannung sie zu schicken

Doch dies wär’ dann doch wohl zu schade,
denn in gewisser Weise ist es Gottes Gabe,
solche Gefühle zu empfinden

Nein, ich möchte sie nicht missen,
obwohl in gewisser Weise ich möcht’ wissen,
was genau sie ist

Doch anstelle mich zu fragen,
ziehe ich es vor mich zu erlaben,
an jener Sache, nämlich der Sehnsucht

(C) by boelleli

Hass

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Was ist Hass? Wikipedia meint dazu:

Hass ist eine menschliche Emotion scharfer und anhaltender Antipathie. Ausgehend von der Fähigkeit zu intensiven negativen Gefühlen wird der Begriff auch im übertragenen Sinne verwendet und steht allgemein für die stärkste Form der Abwendung, Verachtung und Abneigung. Die Motive des Hassenden sind oft unbewusst, können in der Regel jedoch bewusst gemacht werden.

Meistens hasst man Personen. Und meistens hasst man sie, weil sie irgendwas getan oder nicht getan haben. Aber oft ist Hass auch mit Egoismuss verbunden. Man hasst jemanden, der einem den Partner weg genommen hat. Es ist ja eigentlich auch normal, denn man ist verletzt, versteht es nicht. Oft vergisst man dabei allerdings, dass man selbst den ehemaligen Partner vielleicht auch verletzt hat? Im Moment des Hasses denk man aber nicht daran, ist nur mit sich selbst beschäftigt, bemitleidet sich und sagt oder tut Dinge, die man sonst nicht tun würde.

Ich habe auch schon Personen gehasst. Allerdings waren es eher Personen, die mich hintergangen haben. Personen, welchen ich vertraute und sich dann herausstellte, dass ich mich komplett in ihr getäuscht habe. Eigentlich war dann aber der Hass mehr auf mich selbst gerichtet. Ich hasste mich dafür, dass ich es nicht erkannt hatte.

Aber früher oder später vergeht Hass – sollte er zumindest. Denn: wer immer einen Hass in sich trägt, verschwendet sein Leben. Man muss vergeben und vergessen können, sonst geht man am Hass zugrunde…