2024 – 5

Die Adventszeit ist auch eine Zeit, in welcher man oft kleine kulinarische Geschenke macht.

Heute bringe ich meinen Arbeitskollegen die schon lang erwĂŒnschten Weihnachts-Gutzeli mit in BĂŒro :

Inzwischen ist es fast sowas wie eine Tradition geworden. Jedes Jahr ab so Mitte November werde ich gefragt, wann ich sie denn bringe. Meistens am 6. Dezember zu St. Nikolaus. Aber dieses Jahr fĂ€llt das auf morgen, und freitags sind die meisten im HomeOffice… drum bekommen sie es heute schon đŸ€—

Psychische Krankheiten VI

Letztes Wochenende war also mein Neffe „bei uns“. Sprich : geschlafen hat er bei Mama, ansonsten waren wir die ganze Zeit zusammen.

Meine SchwÀgerin und wir haben je den halben Weg gemacht und uns auf dem Parkplatz vom McDo in N. getroffen. Sie hatte VerspÀtung durch Stau am Zoll. Sie wohnen ja ca 20 Autominuten von der Genfergrenze in Frankreich.

Als sie mit meinem Neffen ankam, haben wir uns „herzlich“ (wir können gut schauspielern) begrĂŒsst, die Tasche vom einen in das andere Auto gepackt, den Kleinen im Kindersitz festgeschnallt und uns wieder verabschiedet.

Wir wussten, dass meine SchwĂ€gerin am Samstag meinen Bruder aus dem Krankenhaus fĂŒrs Wochenende nach Hause holt, um zu sehen „wie’s so geht“… und am Sonntag, wenn wir uns wieder treffen, kĂ€me dann mein Bruder mit, zusammen mit ihr und ihrem Vater. Denn das Auto meines Bruder stand seit dem 14.11.24 auf dem Besucherparkplatz bei Mama… und es wurde ausgemacht, dass wir das Auto am Sonntag mitbringen. Da aber Bruderherz noch nicht fahren darf, kam der Schwiegervater mit…

Nun gut. Klein M. war ziemlich still auf der Nachhause-Fahrt und als wir bei Mama daheim waren, haben wir etwas gegessen und dann noch ein wenig miteinander Eisenbahn gespielt.

Als es Zeit war, zu Bett zu gehen, wurde klein M. ganz still und fing leise an zu weinen. Papa fehlt mir, schluchtze er. Es war herzzerreissend und ich habe ihm erklĂ€rt, dass Papa bald wieder gesund sei und nach hause komme. Er weinte sich in den Schlaf…

Am Samstag Nachmittag habe ich klein M. und Mama zu mir geholt und wir haben gemeinsam MailĂ€nderli gemacht. Klein M. hatte viel Spass daran und wir haben dann auch gemeinsam zu Abend gegessen… CrĂȘpes-Party geht immer 😀 .

Gegen 20h sind wir dann zu Mama zurĂŒck und ich habe klein M. zu Bett gebracht. Er meinte, dass er jetzt wieder traurig werden wĂŒrde, weil Papa nicht da sei… aber er hat nicht geweint. Wir haben zusammen abgemacht, dass ich am Sonntag morgen zum FrĂŒhstĂŒck komme und blieb dann noch 5 Minuten bei ihm. Kurz darauf ist er eingeschlafen… ganz ohne weinen.

Sonntagmorgen gegen 9h war ich dort, wir frĂŒhstĂŒckten gemeinsam und haben dann noch gemĂŒtlich den Morgen mit spielen und zeichnen verbracht. Gegen halb eins gab’s Mittagessen und dann war es auch schon Zeit klein M. wieder zurĂŒck zu bringen.

Wir waren vor den anderen am vereinbarten Ort und gingen rein. Als Bruderherz, SchwĂ€gerin und deren Vater kamen, setzten sie sich und Mama fragte, ob sie auch einen Kaffee wollen. Bruderherz meinte, vielleicht ein Cappucchino wĂ€r gut. Da sagte meine SchwĂ€gerin wie aus der Pistole geschossen „Kommt gar nicht in Frage! Das ist verboten ! Man trinkt keinen Cappucchino nachmittags in Italien !“ … 😼 Ich glaubte, ich spinn und wollte eigentlich sagen „wir sind hier aber nicht in Italien!“ aber ich sagte nichts… das hĂ€tte nur ein Hin- und Her gegeben und wĂ€r noch mehr Stress fĂŒr Bruderherz gewesen. Dieser hat dann kleinlaut beigegeben und ok, ist gut gesagt. Und dann wollte er nicht mal einen normalen Kaffee und niemand von den 3 hat etwas bestellt.

Mein Bruder sah aus wie ein Zombie. Total mĂŒde und irgendwie zugedröhnt. Die neune Medikamente sind noch nicht ganz richtig eingestellt und es braucht eine gewisse Zeit, bis sich das einpendelt und er dann wieder stabil und normal ist. Aber ich war froh zu wissen, dass er abends zurĂŒck ins Krankenhaus geht.

Wir haben uns dann verabschiedet und Mama ist noch einen Moment zu mir nach Hause gekommen.

Montag morgen, knapp vor 10h bekomme ich von meinem Bruder eine Whatsapp : Ich werde heute entlassen. Ich war einen Moment sprachlos und schrieb dann zurĂŒck „Ah ja ? das geht jetzt aber schnell finde ich.“ darauf meinte er, das sei halt so, die (Ärzte) wollen keine Patienten behalten, denen es besser geht.

Ich habe keinen Moment geglaubt, dass die Ärzte das gesagt haben und war davon ĂŒberzeugt, dass meine SchwĂ€gerin ihn unter Druck gesetzt hat, indem sie ihm sagte „ich brauch dich, reiss dich zusammen und komm endlich raus“ oder so Ă€hnlich. Dann hab ich den ganzen Tag nichts von ihm gehört und schrieb ihm gegen 21h ob er nun zuhause sei. Worauf ein „ja, seit 14h“ kam.

Und gestern, also Dienstag, fragte Bruderherz Mama, ob er und klein M. zu ihr kommen könnten von Di bis Mi (so wie das oft der Fall war vor der grossen Kriese). Sie kamen also gestern Abend und ich ging auch hin. Und als ich ihn sah, dachte ich wie kann man nur so unverantwortlich sein. Er sieht immer noch aus wie ein Zombie. Und dann hab ich bestĂ€tigt bekommen, dass er (also Bruderherz) sich selbst entlassen hat (mit Sicherheit auf Forderung meiner SchwĂ€gerin). Die Medikamente machen ihn immer noch sehr mĂŒde… wie kann eine Mutter ihr eigenes Kind solch einer Gefahr aussetzen ??? Sie (also meine SchwĂ€gerin) lĂ€sst den Sohn mit dem Vater im Auto fahren, obwohl er eigenlich gar nicht Auto fahren sollte. Wie egoistisch und narzisstisch muss man sein, um so etwas zu machen ?

Ich versteh’s nicht, wirklich nicht… ich könnte meine SchwĂ€gerin echt grad erwĂŒrgen…

2024 – 4

Die Tage werden kĂŒrzer und man hat noch  soviel zu erledigen.

Nach dem langen Arbeitstag wurde gestern Abend noch mit Töchterchen eine Wohnung fĂŒr sie besichtigt, dann zu hause mit Töchterchen, Bruderherz (darĂŒber spĂ€ter mehr), Neffe und Mama gegessen.

Als alle gegangen waren, hab ich noch die Änisbrötli fertig gemacht…

Den andern eine Freude machen, sie einladen oder besuchen – auch das ist Advent.

2024 – 3

Wenn man jetzt abends schon frĂŒh all die kleinen Lichter erblickt, steigt ein wohliges GefĂŒhl mit Kindheitserinnerungen auf.

Was mir persönlich nicht so gefÀllt, sind die blinkenden und farbigen Lichter die in den letzten Jahren vermehrt benutzt werden.

In der sonst schon hektischen Zeit macht einen das doch nur noch nervĂ”ser… jedenfalls empfinde ich das so.

2024-2

Die Adventszeit sollte eine stille und besinnliche Zeit sein.

Heute ist es schwierig, in all der Hektik noch den wahren Grund der Adventszeit zu erkennen.

Versuchen wir es wenigstens, und freuen uns an kleinen Dingen… wie z.B. WeihnachtsplĂ€tzchen mit meinem Neffen zu backen…

2024 – 1

Diese Jahr wird der Adventskalender hier eher einfach sein.

So viele Dinge sind die letzten Wochen passiert, dass ich einfach nicht dazu gekommen bin, mir etwas Spezielles auszudenken.

Aber auch an kleinen Dingen soll man ja Freude haben… ich wĂŒnsche Euch allen eine schöne Adventszeit.

Adventszeit

Am Sonntag ist 1. Advent… und langsam muss ich anfangen zu planen, wann ich welchen Gutzeli-Teig mache. Im BĂŒro fragen sie schon seit 2 Wochen, wann ich denn mein WeihnachtsgebĂ€ck mitbringe, damit sie dann ja auch alle da sind, um davon zu essen 🙂

Und vor 2 Tagen habe ich von meinem Bruder D. ein Paket bekommen … auch er wartet darauf. Und dann gibt’s noch ein paar weitere Personen, die es kaum erwarten können, meine WeihnachtsplĂ€tzchen zu probieren.

ZusĂ€tzlich will ich dieses Jahr auch noch GlĂŒhwein verschenken. Hatte letztes Jahr Erfolg. Eigentlich war es nicht vorgesehen, aber da ich noch GlĂŒhwein ĂŒbrig hatte, habe ich 4 kleine FlĂ€schchen fĂŒr ein paar Freunde abgefĂŒllt, und die waren alle begeistert. Also ? Warum nicht daraus ein paar Geschenke machen 🙂

Dann wollen wir mal den Brunsliteig in Angriff nehmen… und 4 Kerzen muss ich auch noch kaufen… fĂŒr meinen Adventsbalken (ja, ich habe keinen Kranz, aber einen Balken. Foto folgt spĂ€ter 🙂 )

Und ich muss mir noch ĂŒberlegen, was ich Euch dieses Jahr fĂŒr einen Adventskalender hier prĂ€sentiere… bis jetzt ist mir noch nichts eingefallen…

Gutherzig

Wenn man gutherzige Menschen verletzt, werden sie nicht schreien, sie werden ihren Schmerz in sich behalten. Sie werden sanft und leise wegdriften und nie wieder zurĂŒckkehren. Sie werden nicht aufhören, gut zu sein, sie werden dir nie wieder vertrauen. Genau hier hast du sie verloren.

@ DieWahrheitssuchende netzfund

VĂȘpres pour la Paix

Letzten Samstag abend hatten wir ja Konzert mit dem Chor. Es war super ! Trotz Bedenken bei der Hauptprobe am Mittwoch davor, hat alles bestens geklappt :

  • Das Publikum war begeistert
  • Wir haben wirklich gut gesungen
  • Ich hatte praktisch keine Ischias-Beschwerden und konnte das ganze Konzert problemlos stehen (ich hatte davor meinen Kindern gesagt, sie sollen doch bitte ein wenig an mich denken. Und als ich ihnen nach dem Konzert geschrieben hatte, wie gut alles geganen sei, meinte Sohnemann „ich habe fĂŒr dich gebetet. Scheinbar hat es funktionniert 🙂 “ . Das fand ich so sĂŒss.

HĂ€tte Euch gern eine „Kostprobe“ gepostet – geht aber irgendwie nicht. Und leider wurde bis jetzt noch nichts auf unserem Youtube-Kanal hochgeladen. Falls es dann doch noch kommt, kann ich ja Bescheid geben 😀 .

Unser nĂ€chste kleines Konzert findet am 5. Januar 2025 zusammen mit einem Carillonneur (Glockenspieler ?) in einer fĂŒr ihr Glockenspiel bekannten Kirche statt finden. Da freu ich mich auch schon sehr drauf 🙂

Schmerzen

Also ich will mich ja eigentlich nicht beklagen – das ist nicht so meins – aber langsam geht’s mir echt auf den Geist !

Ich hab ja im April schon darĂŒber geschrieben und zwischenzeitlich hab ich auch ein MRT des Knies gemacht. Dabei ist raus gekommen, dass ich „nur“ einen angerissenen Meniskus, sowie angerissene KreuzbĂ€nder habe – das soll sich aber laut Arzt von selbst regenerieren. Ansonsten haben Sie ein alterndes Knie, Madame, mit etwas Artrose, meinte der Spezialist. Ok ist gut – diese Diagnose kostet mich CHF 550.-. Ich hab’s ja in Massen… 🙄

Inwzischen geht’s dem Knie eigentlich ganz gut. Der Ischias hingegen plagt mich immer wieder, mal mehr, mal weniger. Als ich das letzte Mal beim Arzt war, meinte er, wir machen ein MRT. Ja was denn !? Nochmal CHF 550.- damit man mir sagt ja, Madame, der Ischias-Nerv ist eingeklemmt … viel kann man nicht tun… ?

Langsam hab ich mich ja schon daran gewohnt. Aber jetzt kommt’s : Seit gestern abend schmerzt meine rechte Hand. Und zwar so, wie wenn sie „am erwachen“ wĂ€r. Es tut richtig weh und ich kann schlecht etwas halten oder aufheben. Ich hab dann gestern Abend ein Schmerzmittel genommen. Hat – dĂŒnkt es mich zumindest – ein bisschen was geholfen. Aber heute morgen waren die Schmerzen wieder da. Nachdem ich dann gegen 8h nochmal eine Tablette genommen habe, hat dies ein ganz klein wenig was gebracht und jetzt sind die Schmerzen wieder stĂ€rker. Hab jetzt nochmal ein Ibuprofen 600 genommen und hoffe, es wird weniger.

Ehrlich Leute ! Was soll das ? Ich kann das alles wirklich nicht brauchen. Ich hab soviele Dinge zu tun – vorallem WeihnachtsgebĂ€ck. Es fragen schon alle, wann ich es ins BĂŒro mitbringe und einer meiner BrĂŒder hat mir gestern sogar ein Paket mit folgendem Inhalt geschickt:

Wie soll ich Teig kneten, wenn meine rechte Hand so weh tut ? Langsam finde ich, es reicht. Ich bin noch keine 50 und habe ĂŒberall Schmerzen als wĂ€r ich 80… Hallo !!??

Jemand eine Idee, was ich machen könnte ?