
#yellowday 11

#yellowday 11

Diese Wochenende war etwas turbulent.
Angefangen hat es eigentlich ganz gut Freitag abend bei Freunden. Wir sassen auf der Terrasse und genossen einen Cocktail, redeten, lachten und es war wirklich gemütlich. Der Schweinsbraten war vorzüglich und es versprach, ein toller Abend zu werden.
Doch dann hat eine Wespe sich meinen Arm für eine Pause ausgesucht und ich konnte sie grad noch wegwischen, bevor ihr Stachel ganz in meinem Arm war. Ich hatte den kleinen Piks gespürt und anfangs hat es einfach ein wenig gebrannt und gejuckt, aber sonst war’s eigentlich ok.
Allerdins habe ich danach ziemlich heftig darauf reagierte. Dass ich allergisch darauf bin, wusste ich nicht…



Heute ist es nur noch ein wenig hart, aber die Schwellung ist praktisch weg.
Am Samstag morgen habe ich immer Wäschetag zwischen 7h und 14h. Da wir mit Mama an den See wollten, habe ich also sehr früh damit angefangen, damit ich dann gegen 10h los konnte.
Gegen 9h30 klingelt es an der Tür. Der Postbote brachte mir ein Schreiben des Strassenverkehrsamtes. Ich war etwas erstaunt und glaubte, mich treff der Schlag, als ich den Brief öffnete :
Entscheidung über den Entzug von Nummernschildern und Fahrzeugausweisen
nach Ankündigung durch den Versicherer

Hallo ?? Wie bitte ?? Und natürlich war Samstag – weder bei der Versicherung noch beim Strassenverkehrsamt kann man samstags im Büro jemanden erreichen. Ich habe dann all meine Dokumente zusammengesucht : Versicherungsausweise und Bestätigung, dass alles bezahlt ist, damit ich bei einer etwaigen Polizeikontrolle beweisen kann, dass da ein Fehler vorliegt. Denn in dem Schreiben stand unter anderem, dass ich die Nummernschilder innert 5 Tagen abgeben muss und es verboten ist, jetzt noch mit dem Auto zu fahren; ansonsten kann es eine Gefängnisstrafe von bis zu 3 Jahren geben.
Ihr könnt Euch wohl in etwa vorstellen, wie mir zumute war. Aber ich fuhr dann trotzdem an den See und genoss den Tag mit Mama.
Am Sonntag blieb ich zu hause und hab einfach GAR NICHTS getan, ausser mir die ganze Zeit überlegt, was ich der Versicherung sage, wenn ich am Montag anrufen.
Heute morgen um 9h hab ich also bei der Versicherung angerufen. Da war ich dann erst Mal 10 Minuten in der Warteschleife. Als dann endlich eine Person am Telefon war, wurde ich weiterverbunden und musste nochmal gut 5 Minuten warten. Die Frau am anderen Ende erklärte mir, ich könne die Nummernschilder auf dem Strassenverkehrsamt holen, sie hätten die Versicherungsbestätigung geschickt. HALLO ?? Ich hab ihr dann – nochmal – erklärt, was Sache ist und da meinte sie „Ah, ja ok, dann rufen Sie das Strassenverkehrsamt an und erklären denen, dass alles ok sei“. Ja klar – ihr verbockt das Ganze und ich muss anrufen. Aber ok. Ich hab da also angerufen.
Wieder 10 Minuten Warteschleife… unglaublich. Als ich dann eine sehr nette Dame am anderen Ende dran hatte, meinte sie, sie hätten die Bestätigung soeben bekommen und es sei alles ok – ich kann also bedenkenlos rumfahren. Immerhin ! Aber die Rechnung über CHF 200.- werde ich trotzdem vom Strassenverkehrsamt (für den Aufwand, auf einen Knopf gedrückt zu haben, um den Wisch auszudrucken und mir zu schicken !) bekommen. Ich solle die Rechnung dann an die Versicherung schicken, denn schliesslich hätten die ja den Fehler gemacht.
Ja, das werde ich natürlich tun. Aber wenn die Versicherung diese Rechnung nicht bezahlt, muss ich dann wieder telefonieren oder schreiben und dem Strassenverkehrsamt erklären, dass ich mit der Versicherung einen Rechtsstreit habe und sie mir bitte keine Mahnungen schicken sollen. Und alles nur, weil heute nicht mehr richtig gearbeitet wird !
Aber – auch wenn das Wochenende grösstenteils gut war – hat mich diese Schreiben ganz schön gestresst und der Wespenstich war auch nicht ohne…

#yellowday10

Erinnerst du dich? Der Baum im Park, wo wir uns zum ersten Mal trafen!! Der Tag, an dem wir die ersten beiden Buchstaben unseres Namens auf seinen Stamm schrieben. Wir unterschrieben die beiden mit einem Kuss. Heute hat mich der Baum nach dir gefragt…
Ich habe heute kein Yogi-Bild … und es wird in nächster Zukunft wohl auch keine mehr geben. Vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt wieder, oder einfach ab und zu mal – sporadisch.

#yellowday9


#yellowday 8
Also ich weiss ja nicht, ob man das so nennen kann, wenn die Administration der kantonalen reformierten Kirche einen Ausflug macht. Ich sehe mich eigentlich nicht in einem „Betrieb“ .. aber gut, das ist ein Detail.
Wir hatten um 7h45 Rendez-Vous in der Bahnhofshalle in Lausanne und tuckerten mit dem Zug bis nach Romainmôtier-Croy. Von da ging es ein paar Schritte zum nächstgelegenen Café, wo uns Kaffee und Croissants erwarteten.
Dann ging’s zu Fuss bis zur Abtei Romainmôtier. Der Spaziergang wäre wunderbar gewesen, hätte mich mein Ischias nicht geplagt. Die letzten 200m waren echt schmerzhaft… Wir wurden herzlich vom dortigen Pfarrer empfangen und nach einer kurzen Andacht musikalisch von Taizé-Liedern 😍 begleitet, wurde uns ein 17-minutiger Film über das Kloster und die verschiedenen Epochen ab dem 5. Jahrhundert gezeigt. Es war wirklich sehr interessant !
Danach wurden wir in 3 Gruppen aufgeteilt (die wir vorab ausgesucht haben). Eine Gruppe bekam die Führung durch die Klosterkirche, die 2. Gruppe die Führung durch das Haus des Priors (es gibt noch einen dort) und die letzte Gruppe durch ein historisches Nebengebäude das zur Abtei gehört und in welchem einer der Synodalräte wohnt.
Ich war in Gruppe 2 – Das Haus des Priors. Ich liebe Führungen mit echten Menschen und ohne Audio-Guide. Es ist einfach ganz anders, lebendiger; man kann Fragen stellen, hat soziale Interaktion, und vorallem bewundere ich Menschen, die sich so viele geschichtliche Zahlen und Details merken können.
Kurz vor Mittag war die Führung zu Ende und wir begaben uns in den danebenliegenden Garten zum köstlichen Apéro. Es gab ein paar Ansprachen und Danksagungen und danach wurden wir im ehemaligen Rittersaal zu Tisch gebeten. Es gab ein geschmacklich wunderbares Essen, auch wenn es ein wenig Nouvelle cuisine war, was ich eigentlich nicht so mag. Leider habe ich verpasst, das Entrée zu fotografieren…
Gegen halb drei brachen wir auf und ein paar „wanderten“ noch bis La Sarraz – ein gut 1-stündiger Fussmarsch. Hätte ich nicht solche unmöglichen Ischias-Schmerzen, wär ich sehr gerne mitgegangen. Aber es war besser, dass ich es nicht getan habe.
Mama hat mich dann in Romainmôtier mit dem Auto abgeholt und wir waren noch gemeinsam in einem Tea-Room und haben bei dem wunderbaren Wetter ein Panaché genossen und spontan mit den 2 netten Herren am Nebentisch ein interessantes, sympatisches und anregendes Gespräch geführt 😀 .
Hier nun noch ein paar Eindrücke von gestern :





















