
Yogi – 34


Spendenaufruf !
Was nicht ist, kann ja noch werden… ich brauche CHF 3’000.- um meine Auotreparaturen zu bezahlen… entweder ich liess die Reparaturen machen, oder das Auto kam nicht durch den TÜV. Verkaufen oder verschrotten war aus folgenden Gründen keine Option :

Leute spenden für jeden und alles… warum nicht mal jemanden unterstützen, der nicht tausende von km weit weg ist (und man nie mit Sicherheit weiss, ob die Spende auch wirklich am richtigen Ort ankommt) ? Wenn ich sehe, dass mehrer Millionen für gewisse Dinge zusammen kommen und ich „nur“ 3’000.- bräuchte, frag ich mich, was mach ich falsch ?? Wo ist die Solidarität im eigenen Volk, in der eigenen Familie, im eigenen Freudeskreis ?
Ich weiss grad nicht so recht, wie ich das zahlen soll. Also falls Ihr eine Idee habt… oder mir das Geld vielleicht leihen wollt… ich bin für jeden Denkanstoss und jeden Franken dankbar…
… das zu tun, was man wirklich möchte ?
Herr Mim hat eine Frage gestellt, auf welche ich im Kommentarfeld antwortete.
Kurze Zusammenfassung : Macht man heute, was man ursprünglich (beruflich) machen wollte ?
Ich mache heute nicht, was ich urspünglich machen wollte, nämlich die Werbeagentur meines Vater übernehmen. Leider gibt es die Werbeagentur nicht mehr, und dieser Traum ist „geplatzt“, als ich so um die 20 war.
Ich hab eine kaufmännische Ausbildung gemacht und kurz danach mit 22 geheiratet, mit 25 und 30 Kinder bekommen, später geschieden und gezwungenermassen einen Job in meinem gelernten Beruf gesucht.
Ich denke, als Frau ist es vielleicht schwieriger, wirklich das zu tun, was man eigentlich möchte…? Hätte ich keine Kinder, hätt ich vielleicht nach der Scheidung eine Weiterbildung gemacht, oder wäre auf Reisen gegangen. Aber die Verantwortung gegenüber meinen Kindern trieb mich gezwungenermassen dazu, einen Job zu suchen, um uns alle drei durchzubringen. Ja, der Kindsvater hat sich nie gekümmert und auch nie Alimente bezahlt. Geschweige denn, die Kinder am Wochenende mal genommen…
Für einen Mann ist das – in der Regel – doch schon einfacher, nicht ? Nach der Scheidung hat der Mann – im Normalfall und wenn er ein Minimum an Verantwortung hat – die Kinder so jedes 2. Wochenende, vielleicht noch die Hälfte der Schulferien. Aber die restliche Zeit sind die Kinder meist bei der Mutter, die alles immer so organisiert, dass es für die Kinder ok ist – und er kann tun und lassen, was er will…
Wie seht Ihr das?
… friedlich …

Es wird immer früher – ja, 04h20 war ich wach und konnte nicht mehr einschlafen. Also bin ich um halb fünf aufgestanden, hab mir einen Kaffee gemacht und setzte mich in meinen Ohrensessel.
Sohnemann war grad zu Bett gegange (!) – ich weiss echt nicht mehr, wie ich ihm beibringen soll, dass es so nicht weiter gehen kann. Er hat seit Monaten die Nacht zum Tag gemacht und umgekehrt. Manchmal frage ich mich echt, wann es (er) wieder „normal“ wird.
Im Büro war ich um 07h30 … Motivation hab ich gar keine, auch wenn ich zu tun habe. Die fehlt mir in letzter Zeit oft… aber das liegt wohl an all meinen immerwährenden Gedanken über meine Finanzen 🤦🏻♀️, mein Liebesleben (das es gar nicht gibt) 🤷🏻♀️, meinen Sohn, und allgemein das Leben, die Gesellschaft, die „Dramen“ (Klima, Gender, etc), usw. …
… manchmal mag ich das alles nicht mehr, will nur noch weg, nur noch Menschen (wenn überhaupt) um mich haben, die „normal“ sind (was ist normal?)…

Hätt ich einen Wunsch frei, würde ich mir ein Waldhüttchen wünschen, wie Schneewittchen bei den 7 Zwergen , aber ohne Zwerge 😅 … Eremit werden, das wär’s … oder vielleicht doch lieber ins Kloster ?
Das Wochenende war kompliziert – 1001 Fragen im Kopf und keine Antworten.

Samstag morgen war der obligate Wäschemorgen, nachmittags hab ich mich mit Mama zum Kaffee getroffen. Was für ein wunderbarer goldener Herbsttag ! Es waren ein paar Stunden, in welchen ich den Kopf etwas leeren konnte. Der Abend gestaltete sich wieder schwieriger.
Die Nacht war irgendwie nicht sehr erholsam und Sonntag fühlte ich mich nicht so toll. Gut, dass wir jetzt Wasibi und Saké haben – ich verbrachte mehrere Male am Tag Zeit damit, sie etwas „zutraulicher zu machen“… es wird wohl noch ein wenig dauern, bis wir sie anfassen können – aber ich bin zuversichtlich.
Abends kam Mama zum Essen und ich hatte den Tag mehr oder weniger überstanden. Wirklich kompliziert gestaltete sich der Abend, nachdem Mama um halb neun nach Hause fuhr…
Ich hab Frank dann geschrieben :

Sein (ich rede von Pierre) bis bald kam vor 1 Monat !! Hallo? Langsam reicht’s mir
Er braucht vielleicht Zeit, ok, aber ich hab langsam keine mehr… oder besser: ich will meine restliche Zeit nicht mit Warten verbringen
Finalement, bin immer ich es, die darauf wartet, Antwort(en) zu bekommen oder Taten zu sehen. (Nicht nur was Pierre betrifft – sondern allgemein. Ich habe die Gabe, nur solche Leute anzuziehen, oder von ihnen angezogen zu sein. )
Ja, es liegt wohl einfach an mir
Aber was reg ich mich auf oder hinterfrage ich?? Ich bin’s ja gar nicht anders gewohnt (was Männer betrifft). Die „Blöde“ und die, die allein ist, bin schlussendlich immer ich… mein Ex-Mann hat wieder geheiratet und wird wohl recht haben, mit dem, was er mir damals an den Kopf warf… 😔
Ist wohl einfach mein Schicksal…
… und ja, ich bin grad – wieder mal – drüber, dreh am Rad, bin unausstehlich und nervend… tut mir leid
Schade, dass ich nicht trinke… sonst würd ich mich glaub jetzt betrinken
aber Frank war zu müde oder zu beschäftigt um mir irgendwie ein bisschen den Blues zu nehmen. Er antwortete nur „Versuchen Sie zu schlafen“.

Ich war irgendwie etwas enttäuscht – aber ich mache ihm keine Vorwürfe ! Er ist ja nicht mein Therapeut 😅
Ja, das Wochenende war irgendwie kompliziert – und heute morgen fing eine neuen Woche an. Immerhin habe ich ziemlich zu tun – aber es beschäftigt mich … Der Beweis: Ich schreibe während unserer wöchentlichen Team-Sitzung einen Artikel in meinem Blog…
Seit ein paar Tagen empfinde ich Frank als relativ distanziert – zumindest verglichen mit vorigen Wochen. Da war unsere Kommunikation sehr intensiv. Nicht das wir nicht mehr schreiben, aber es ist eher spärlich.
Vielleicht bin ich halt doch zu anspruchsvoll ? Erwarte ich zu viel oder ist es einfach die triste Realität, dass man(n) wirklich ganz anders tickt ? Vielleicht ist es ihm zuviel ? Ich bin ihm vielleicht zu anstrengend ? Oder ist es eventuell eine Art Schutzmechanismus ?

Meine momentane (triste) Realität ist, dass ich abends immer sehr lang wach bin und nicht schlafen kann. Diese Nacht hatte ich wieder dieses beklemmende Gefühl… und Frank war seit 21h55 zum letzten Mal on-line. Meine letzte Nachricht von 22h01 hat er nicht gesehen. Und jene, welche ich um 01h10 geschickt habe, hab ich heute morgen wieder gelöscht… wieso ? Weil ich – nachdem ich sie nochmal gelesen habe – fand, dass Frank sicher denken wird, ich schreibe extra „so Zeug“, um irgendwie Mitleid zu bekommen. Das ist zwar überhaupt nicht wahr, aber ich kann mir vorstellen, dass das so rüber kommt.
Vielleicht fühl ich mich einfach einsam und allein gelassen ?
Also eigentlich bin ich nicht allein. Ich habe viele soziale Kontakte, gute Freundinnen und Bekannte. Gestern kam spontan ein ehemaliger Berufskollege vorbei und schlussendlich haben wir abends zusammen gegessen. Nachdem er um halb neun ging, schrieb mir grad eine Freundin, ob ich noch auf einen Drink vorbei käme. Gesagt – getan. Aber als ich mich dann um 1h wach im Bett hin und her wälzte, Frank offensichtlich schlief, Pierre sowieso seit dem 13. September kein Lebenszeichen mehr von sich gibt, überkam mich wieder dieses unangenehme Gefühl …

Das schlimmste an der ganzen Sache ist, dass ich gar nicht so sein will. Aber gestern abend haben wir mit meiner Freundin darüber geredet. Mir fehlt einfach jemand (um es direkt zu sagen : ein Mann) der mich einfach mal in die Arme nimmt. Es geht nicht um S*x ! Es geht um starke Arme… und auch wenn ich viele andere (ausser dem ehemaligen Arbeitskollegen von gestern eigentlich nur Frauen) habe, ist es einfach nicht das gleiche…
Vielleicht liegt es auch an der heutigen (egoistischen und individuellen) Gesellschaft ? Vielleicht daran, dass heute erwartet wird, dass man als Frau alleine stark sein muss ? Ich vermisse das alte Model irgendwie : Mann war Mann und Frau war Frau. Jeder hatte seine Rolle. Ja, natürlich bin ich für Gleichberechtigung und bin froh darüber, aber die Gesellschaft ist kaputt ! Jeder für sich und jeder schlussendlich allein ! Und dann dieses ganze Drama ums Klima (ich bin da – wie man heute betitelt wird – ein Komplotist), der Genderwahn, die (weltweit!) Politiker… für mich einfach nur noch krank !

Ich möchte ausbrechen – wenn schon allein, dann wenigsten irgendwo, wo ich mich nicht über die Gesellschaft und die ganzen „Dramen“ aufregen muss. Aber das ist eine Illusion – die triste Realität sieht (leider) anders aus…
Nein, das war nicht mein Apéro gestern abend… das sind unsere 2 neuen, süssen Mitbewohnerinnen :




Wie findet Ihr das eigentlich, dass Twitter jetzt X heisst ?
Beruflich gesehen finde ich das irgendwie schräg, wenn ich live-X statt live-tweets sehe … vorallem als Kirche (grad jetzt mit dieser ganzen Problematik in der römisch-katholischen Kirche noch mehr). Gut, ich arbeite in der reformierten Kirche, aber irgendwie finde ich es schon unpassend, wenn man die Synode per live-X mitverfolgen kann… nicht ?

Und das neue Logo finde ich jetzt auch nicht grad „dr Hit“ … sowas wär doch – wenn schon – viel besser gewesen (gefunden im Netz, ohne Quellenangabe) :