Genderwahn

Langsam hängt es mir wirklich zu Hals raus dieser Genderwahn ! Habe eben gelesen, dass in den Niederlanden die erste Transfrau „Miss Nederland“ geworden ist. Wozu eigentlich ?

Mich nervt das ganze Getue, dieser Genderwahn unheimlich. Ich würde mich – wäre ich in einer Randgruppe der Gesellschaft – nicht sonderlich toll fühlen, wenn man die ganze Zeit darüber reden würde, wie ich mich fühle, weil andere dies oder das denken oder nicht.

Früher gab’s das alles auch schon und niemand – ausser vielleicht ein paar wenige – hat sein Leben damit verbracht, alles zu ändern für eine Randgruppe. Und ich glaube wirklich, dass diese Randgruppen-Menschen nicht total unglücklich damit waren. Heute wird ja quasi mit dem Finger auf die „Armen“ gezeigt.

Ich habe überhaupt nichts gegen Transgender oder andere, wirklich nicht ! Aber : Leben und leben lassen – Punkt. Wozu alles umkrempeln und/oder neu erfinden ? Bei uns im Büro gibt es jetzt keine Männer- und Frauen-Toiletten mehr. Nur noch „Toilettes“. Gut, da hab ich jetzt nichts dagegen. Zu hause haben wir ja auch keine getrennten WC’s. Aber wenn ich in jedem Text alles mit * oder ausgeschrieben quasi verdoppeln muss… Die Pfarrer und die Pfarrerinnen, die Künstler*Innen, die Musiker und Musikerinnen, die Teilnehmer*Innen, etc… und dazu kommt noch, dass die Lektüre solcher Texte sehr mühsam ist – finde ich – und man manchmal den Überblick verliert und sich nicht mehr auf das Wesentliche konzentriert.

Hoffentlich hört das bald wieder auf !

Wenn alles so wäre…

… wie man es sich wünscht, würde es einem da nicht langweilig ?

Oft wünscht man sich Dinge oder Reaktionen, die dann entweder anders oder gar nicht kommen. Wieso ist das so ?

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Dinge, Reaktionen, die ich mir wünsche

  • dass Sohnemann aus seinem Maulwurfleben raus kommt…
  • dass Töchterchen ihre Ausbildung zu Ende schafft (nicht der Noten wegen, sondern des Drucks, resp. ihren autistischen Zügen wegen)…
  • dass Bruderherz endlich eine klare Entscheidung trifft und dann…
  • Mama wieder ruhiger wird…
  • dass gewisse Menschen klar sagen, was sie wollen oder fühlen…
  • dass ich Menschen habe, die sich genau so interessieren für mich wie ich mich für sie…
  • dass sich meine finanzielle Lage noch mehr verbessert (seit Töchterchen ausgezogen ist, ist es schon ein bisschen besser 🙂 )…
  • dass wir bald wieder Katzen haben (sie fehlen mir)…
  • dass ich endlich wieder ein paar kg verliere…

Wenn all obgenannte Dinge passieren würden, was hätte ich dann für Aufgaben oder Motivationen in meinem Leben ? Wäre mir nicht langweilig, wenn immer alles glatt und genau so funktionnieren würde, wie ich mir das wünsche …?

Was ich mir aber am allermeisten wünsche : Zufriedenheit, Gesundheit und Zuversicht für all die Menschen, die ich am meisten liebe und die mir wichtig sind !

Mach dich rar

Letzhin sagte mir jemand : du musst dich rar machen, das zieht an !

Wie doof ist eigentlich der Mensch ? Ich soll mich also rar machen, damit sich jemand für mich interessiert ? Was bitte schön ist daran toll, wenn man – obwohl man an der Person, der Beziehung (ob jetzt freundschaftlich oder partnerschaftlich) interessiert ist – sich rar macht ? Wenn ich jemanden mag, dann will ich mit diesem Menschen Kontakt. Und zwar nicht nur sporadisch. Es ist für mich auch unheimlich schwierig, eine Nachricht (whatsapp/sms/msg FB) nicht sofort zu lesen. Es kostete mich wirklich Überwindung und ich bewundere die Menschen, die zig ungelesene Nachrichten haben. Es gibt nicht viele Dinge, die mich stressen – aber das ist etwas, was in mir eine Art Stress auslöst.

Ich habe eine gute Freundin und jeden Morgen schreiben wir uns und/oder schicken eine Sprachnachricht – einfach um dem anderen zu zeigen, dass man ihn mag, an ihn denkt, wissen will wie es ihm geht und Anteil an seinen Freuden und Leiden hat.

Sind das einfach Spielchen ? Ich spiele nicht gern. Ich mag lieber konkrete Zeichen, als eventuelle Vermutungen.

Wie seht Ihr das ?

Liebe ist…

Ich mag diese Art von Musik. Habe es vor etwa 3 Tagen zum 1. Mal am Radio gehört und dachte, das ist doch Zaz (französisch). Ich finde, sie hat eine interessante Stimme. Namika kannte ich nicht; auch sie hat eine spezielle Stimme. Ich finde das Lied – sowohl musikalisch wie textlich – anregend.

Von guten Mächten

1. Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben
und mit euch gehen in ein neues Jahr.

2. Noch will das alte unsre Herzen quälen,
noch drückt uns böser Tage schwere Last.
Ach Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen
das Heil, für das du uns geschaffen hast.

3. Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern
des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
aus deiner guten und geliebten Hand.

4. Doch willst du uns noch einmal Freude schenken
an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
dann wolln wir des Vergangenen gedenken,
und dann gehört dir unser Leben ganz.

5. Laß warm und hell die Kerzen heute flammen,
die du in unsre Dunkelheit gebracht,
führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.

6. Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
so laß uns hören jenen vollen Klang
der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
all deiner Kinder hohen Lobgesang.

7. Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiß an jedem neuen Tag.

Dietrich Bonhoeffer

Geduld bringt Rosen

Ist das wirklich so ?

Ich habe schon mehrere Male darüber geschrieben, dass ich ein sehr geduldiger Mensch bin. Und ich bin auch davon überzeugt, dass es meistens nichts bringt, wenn man sich darüber aufregt, wenn etwas nicht sofort klappt und es wohl einen Grund hat, dass gewisse Dinge auf sich warten lassen.

Aber wenn ich per Emails Informationen erfrage oder simple Fragen stelle, und dann einfach nichts kommt – keine Reaktion, keine Antwort, einfach nur Schweigen – dann zweifle ich doch sehr daran, ob das Gegenüber in umgekehrter Situation sich nicht fragen würde, was los ist.

Auch beruflich finde ich zumindest eine Reaktion erforderlich. Natürlich kann man manchmal auf eine Frage oder Bitte nicht sofort reagieren, aber zumindest kurz zurück schreiben, den Empfang bestätigen und mitteilen, dass man sich darum kümmert… finde ich das Mindeste.

Ich erwarte eigentlich, dass man sich so verhält wie man selbst gerne hätte, dass sich jemand einem gegenüber verhält. Aber wie heisst es so schön : Mach was ich sage, aber nicht was ich mache…

Zurück zu Geduld bringt Rosen : Es würde also bedeuten, dass wenn ich geduldig genug bin, die Antwort dann überwältigend positiv ist (wenn denn überhaupt eine Antwort kommt) ? Ich habe meine Zweifel an dieser Redensart. Wäre das wirklich so, hätte ich nicht so viele Enttäuschungen mit Pierre erlebt. Obwohl, nimmt man das Wort Enttäuschung auseinander… Ent – Täuschung. Eine Täuschung wird aufgehoben. Also wurde ich die ganze Zeit nur getäuscht… Aber eigentlich werde ich lieber enttäuscht, als dass ich jahrelang in Ungewissenheit bleibe.

Enttäuschung ist das Ende einer Täuschung. Entweder täuscht uns jemand absichtsvoll – dann taugt er nichts als Freund oder Geliebter. Oder wir waren es selbst, die uns über die Qualitäten eines anderen getäuscht haben. Dann könnt wir uns nur selbst verurteilen. Aber will man sich eingestehen, dass man sich getäuscht hat ?

Was meint Ihr zu diesen Aussagen (Redensarten / Sprüchen) :

  • Wer nichts erwartet, kann auch nicht enttäuscht werden. (Haben wir nicht alle gewisse Erwartungen ?)
  • Wer in der Liebe enttäuscht wird, vertraut seinem Herzen nicht mehr so schnell. (Ja, das glaube ich, obwohl…)
  • Eine Enttäuschung kann schmerzhafter sein, als eine äußere Verletzung. (Absolut !)
  • Wer enttäuscht wird, wacht wieder in der Realität auf. (Leider !)
  • Entweder man kommt mit Enttäuschungen zurecht oder man bekämpft sich selbst. (Ich will nicht mit mir kämpfen !)
  • Vertraue nicht zu voreilig, du könntest enttäuscht werden. (Hat vielleicht mit Naivität zu tun ?)
  • Du bist enttäuscht worden? Lasse die Person nicht mehr in dein Leben! (Schwierig je nach Person)
  • Viele Kinder sind von ihren Eltern enttäuscht, dabei meinen die Eltern es meist nur gut. (Das versteht man erst, wenn man selbst Kinder hat)

Dietrich Bonhoeffer

Letzte Woche bin ich durch einen Beitrag bei Der Wilhelm bloggt wieder mal auf Dietrich Bonhoeffer gestossen.

Ich kenne ihn schon lange, und was ich da gelesen habe, veranlasste mich, das Buch „Widerstand und Ergebung – Briefe und Aufzeichnungen aus der Haft“ zu bestellen.

Obwohl eine permanente Konzentration bei einigen Kapiteln notwendig ist, liest sich das Buch unglaublich toll. Gewisse Gedankengänge Bonhoeffer’s sprechen mir direkt aus der Seele. Und wie war er doch positiv eingestellt, trotz Haft. Bemerkenswert, dieser Mann.

Unter anderem befindet sich in diesem Buch auch eine Traupredigt, welche er im Mai 1943 in seiner Zelle schrieb. Die Auslegung von Kol 3, 18-19 „18 Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter, wie sich’s gebührt in dem Herrn. 19 Ihr Männer, liebt eure Frauen und seid nicht bitter gegen sie.“ hat für mich eine neue Bedeutung bekommen.

Liest man das einfach so, denkt man in der heutigen Zeit logischerweise, ob’s eigentlich noch geht ! Wir wollen Gleichberechtigung und sind sicher nicht Untertan der Männer ! Aber halt ! Bonhoeffer hat mir etwas Licht ins Dunkle gebracht. Ich kann hier nicht die ganze Predigt aufschreiben, aber wenn ihr die Gelegenheit habt, solltet Ihr sie unbedingt mal lesen. Hier könnt Ihr das sogar online tun 🙂

Oft ist es ja so, dass man gewisse Bibel-Zitate gar nicht sinngemäss versteht. Erst durch Gespräche oder theologischen Ausführungen wird einem bewusst, was eigentlich genau damit gemeint ist.

Nun werde ich weiter lesen – und vielleicht werde ich mir weitere Werke von Bonhoeffer ergattern. Sympatisch ist mir dieser Mann auf jeden Fall – auch das Foto auf dem Buch strahlt eine gewisse Ruhe und Zuversicht aus. Ich mag es, wenn ich weiss, wie ein Autor (oder sonstwer der schreibt) aussieht… Natürlich kann ein Foto niemals die genau Persönlichkeit eines Menschen widerspiegeln, aber man hat immerhin eine etwaige Vorstellung, wie das Gegenüber aussieht – auch wenn dies keine Rolle spielt, ob man schlussendlich jemanden mag oder nicht. Wichtig ist nur, wie der Mensch mit sich und seinen Mitmenschen umgeht.

Jacht oder Alphüttli ?

Ich hatte gestern ein Gespräch darüber, ob ich mir wohl einen Jachtbesitzer suchen soll, der mir ein Alphüttli finanziert.

Konkret denkt mein Gesprächspartner, ich sollte mich an den Jachthäfen prommenieren um potentielle Milliärdere anzuziehen. Und wenn ich dann einen an Land gezogen habe, sollte vertraglich festgehalten werden, wie es dann weiter geht. Einen befristeten Vertrag, versteht sich – so ein Jahr etwa mit einem monatlichen Einkommen von 1 Mio …

Ich habe dann erklärt, dass ich nicht Maryline Monroe heisse 🤣🤣🤣

Ausserdem nur „schön“ dastehen, am Champagnerglas nippen und charmant lächeln – das bin nicht ich. Und abgesehen davon : ich habe keine Topfigur und ich bin auch nicht blond 😅

Nein, Escort-Girl ist nichts für mich. Und dann wollen die vielleicht noch mehr von einem. Nur schon die Vorstellung daran, mich mit solchen Snobs abzugeben, schaudert mich.

Da wünsch ich mir lieber das einsame Alphüttli, mit einem einfachen, bodenständigen und lieben Mann, der nicht angeben muss und bei welchem ich nicht jemanden spielen muss, der ich nicht bin.

Geld macht nicht glücklich – Geld beruhigt… und ich bin lieber glücklich und habe wenig, als reich und nur Deko zum Zweck.

Kriterien

Seit etwa einer Stunde suche ich einen alten Blogeintrag von mir, aber ich finde ihn einfach nicht… 😠 Es geht dabei um Kriterien, welche ein potenzieller Mann in meinen Augen haben sollte.

Warum ich diesen Eintrag suche ? Nun, jemand hat mir gesagt, dass er gemäss meinen „Anforderungen“ nicht ins Profil passt und ich wollte gern nachlesen, was ich da genau geschrieben haben.

Aus heutiger Sicht (damals hatte ich vielleicht eine andere), finde ich Männer interessant, wenn sie kultiviert sind, sich für vieles interessieren, man sich angeregt unterhalten – vielleicht auch debatieren – kann und sie nicht nur an das Eine denken. Und natürlich sollte er einfühlsam, romantisch und bodenständig aber nicht egositisch und von sich selbst eingenommen sein. Künslter-Typen mit Diva-und Künstler-Allüren ziehen mich zwar an, sind aber zu anstrengend. Wie ich irgendwo geschrieben habe, sind die interessanten Männer entweder vergeben oder zu alt und wohnen meistens zu weit von mir weg.

Aber was ist alt ? Ich bin jetzt 48 (auch wenn ich mich höchstens wie 35 fühle) und ein „zu alter Mann“ wäre mindestens 65 oder älter. Ich würde lieber einen „älteren“ als einen „zu jungen“ Partner haben. Eine sehr gute Freundin von mir ist mit einem über 20 Jahre älteren Mann verheiratet und sie scheinen sehr glücklich miteinander. Spielt das Alter wirklich eine so grosse Rolle ? Wo die Liebe hinfällt – oder ?

Und was ist „zu weit weg“ ? Man(n) sagte mir, dass für eine interessante Person, oder besser für eine Frau jeder Weg auf sich genommen wird und man(n) halt hinfährt. Das ist ehrenswert, sicher, aber das wär dann wieder Liebe auf Distanz. Grundsätzlich habe ich dagegen nichts. Was bei so einer Beziehung meines Erachtens das Wichtigste ist : Vertrauen – blindes Vertrauen. Reaktivität auf Nachrichten (sms, whatsapp, mail) empfände ich auch als essenziell.

Und der Mann muss sich einfach bewusst darüber sein, dass ich nicht von hier wegziehe – ausser auf eine Alp in den Bergen, mit 2 Geissen (Ziegen), ein paar Hühnern, einem Hund und Katzen und als Selbstversorger. So wie Heidi und der Alpöhi (das soll jetzt in keinster Weise eine Anspielung aufs Alter sein !)

Also, falls jemand von Euch meinen gesuchten Blogeintrag findet, darf er ihn mir gerne in der Kommentarfunktion verlinken 😉

Ich wünsche Euch einen schönen Tag und warte freudig auf Nachrichten von Euch 😉