Am 21. Juni ist immer Fête de la musique (Musikfest) in Lausanne. Mein Chor macht dieses Jahr wieder mit :
Ich freue mich darauf. Schade ist nur, dass ich danach nicht bleiben kann, denn ich habe eine Probe mit dem für eine Hochzeit zusammengestellten Chor von 19h30 bis 22h.
Ja, gestern war es also soweit. Töchterchen hat Astrée & Mystic geholt – und dazu noch, als ich nicht zu Hause war. Ich wusste das zwar, aber es war trotzdem komisch. Morgens sagte ich den beiden noch „Tschüss“ und als ich abends nach Hause kam, waren sie, der Katzenbaum, die Katzenkisten, die Spielsachen fort… es war ein bizarres Gefühl, so leer und leblos – irgendwie fehlt was.
Ich war eigentlich immer eher der „Hunde-Typ“, aber seit 3 Jahren – seit Mystic & Astrée bei uns eingezogen sind – habe ich eine Beziehung aufgebaut und eins starke Verbindug ist entstanden. Ich frage mich, ob ich schlussendlich nicht doch eher ein „Katzen-Typ“ bin 🐈🐈
Gestern Abend gegen 21h habe ich dann doch noch Töchterchen geschrieben und gefragt, wie es den beiden geht. Sie hat mir dann ein Video geschickt… Mystic sass im Schrank und beobachtete, Astrée lag auf dem Gestell und schien weniger verängstig. Aber es geht ihnen gut und sie sind ja nicht weit weg 🙌🏻
Ich sagte vor ein paar Tagen zu meiner Mama : „Ich gehe jetzt einfach die ganze Zeit bei Töchterchen vorbei. Das wird sie nerven und sie wird die beiden zurück bringen 😅😂🤣“. – Nein, das werde ich natürlich nicht tun, aber es wird wohl ein paar Tage dauern, bis ich mich daran gewöhne, dass sie nicht mehr da sind…
… und ich habe schon geschaut, um selbst 2 Katzen zu adoptieren. Sohnemann und ich können nicht mehr ohne 😻
Als ich am 18. Mai an der Journée Romande war (ich habe darüber hier geschrieben), traf ich Pierre’s Mutter. Sie umarmt mich immer ganz herzlich und freut sich, mich zu sehen. Sie ist eine sehr aufgestellte Person. Ich sagte dann mal so nebenbei, ob Pierre sich wieder gedrückt hätte zum Kommen. Da meinte sie, er hätte sehr viel zu tun, aber sie hätte es ihm auch gesagt, dass es schade sei…
Nun denn, als ich abends nach hause kam, schrieb ich Pierre eine Nachricht :
Schade, dass du heute nicht gekommen bist… hätte mich gefreut, dich wieder mal zu sehen… – Ja, gestern war klar, dass ich komme… heute fast den ganzen Tag im Bett gewesen… konnte keine zwei Schritte machen… schade wirklich schade… Ohje, was hattest Du? Fieber? – Nein, bin einfach erschöpft… bin immer wieder eingeschlafen und die Lunge hat mit diesen Polle Mühe. Das ist wohl der Grund, habe gestern den Rasen gemäht und bin fast erstickt. Das gehört eifach dazu… tja Ach so, ja Allergien können manchmal schlimme Auswirkungen haben… Hast (gibst) Du irgendwann mal wieder Konzerte? Dein Mami hat so so was erzählt 😊 – Juuh, jetzt ist die Tournée vorbei, aber im Herbscht sind einige Daten vorgesehen, allerdings in Hamburg, Berlin, Brüssel und Biel. Villeicht noch in Neuenburg. Morges ist noch nicht geplant 😉 Hättest auch mal was sagen können… oder kann man das irgendwo online finden (nächste Daten) ? Wir singen nächstes Jahr in Neuenburg … – Ok, Neuenburg ist gut. Ja, ich sag dir dann, wann und wo… villeicht hast du ja lust zum kommen…. Würde dich gern wieder mal sehen –
– 16.,17.,18., Juni ist die Aufführung meines 8.Klass-Theaterstücks in Biel, habe dann aber nur wenig Zeit…
Dann fragte ich wo und um welche Zeit und das hat er mich auch gesagt, bis dann plötzlich folgendes kam: – Mein Hals schmerzt ich muss ins Bett… sorry Dann gute Nacht ✨ – Ebenfalls und träum süss ✨
Tja, ist jetzt ein Monat her… nichts mehr gehört – und ich auch nicht geschrieben… und nach Biel bin ich gestern und heute auch nicht gefahren und werde es auch morgen nicht tun. Gut so !
Seit etwa 2 Monaten hat Töchterchen einen neuen Freund. Sie hat ihn uns am Muttertag vorgestellt und ich finde ihn sehr angenehm und nett. Vielleicht kommt auch noch dazu, dass seine Mutter aus dem Graubünden ist und er dadurch etwas die deutschweizer Mentalität hat (was mir manchmal hier bei den Romands fehlt). Er ist 4 Jahre älter als Töchterchen und wird in Kürze 27. Er ist Heizungsmonteur, arbeitet, hat seine eigene Wohnung, sein Auto und steht mit beiden Beinen fest im Leben. Töchterchen sagte mir letzthin (als sie sich von ihrem vorherigen Freund getrennt hatte) „Ich brauche einen Mann, keinen Teenager der eine Mutter sucht“… ich glaub, sie hat ihn mit ihm gefunden – jedefalls scheinen sie sehr glücklich miteinander und ich freue mich sehr für Töchterchen.
Seit ca 1 Monat ist klar, dass Töcherchen zu ihm zieht. Eigentlich wohnt sie schon bei ihm seit fast 2 Monaten, war sie doch abends eher selten zu hause. Nach und nach holt sie ihre Sachen und langsam wird ihr Zimmer leer. Ich habe damit überhaupt keine Probleme, finde es eigentlich sogar sehr gut. Auch unser Verhältnis ist seit dem noch besser geworden, als es schon seit einiger Zeit geworden war.
Das einzige was mich etwas traurig macht ist, dass sie ihre beiden Katzen, Mystic und Astrée, mitnimmt. Am Montag ist es soweit… Als die beiden damals zu uns kamen, war ich ja erst ein bisschen skeptisch und ich hatte ganz klar gesagt, dass wenn sie (Töchterchen) eines Tages auszieht, sie dann die Katzen mitnehmen müsse. Schliesslich wollte sie damals Katzen und hat sich auch um alles ganz allein gekümmert… Heute bereue ich das ein wenig 😀 . Nun denn, es ist wie es ist und die beiden werden mir sicher sehr fehlen. Es wird gewöhnungsbedürftig sein, wenn sie morgens wenn ich aufstehe nicht mehr um mich schleichen, weil sie Hunger haben und abends nicht hinter der Türe warten, wenn ich nach Hause komme. Aber sie wohnen ja nicht weit weg, und ich werde sie mit Sicherheit ab und zu sehen.
Mit Sohnemann haben wir schon besprochen, dass wir wieder 2 Katzen wollen. Am liebsten ein Geschwisterpaar – aber wir werden nichts überstürzen und werden „unsere“ Katzen sicher finden wenn die Zeit gekommen ist…
Vor ein paar Jahren, habe ich Euch mal – unter anderem – von Simon erzählt. Seitdem hatten wir immer wieder mal per WhatsApp Kontakt.
Letztes Jahr hätten wir uns eigentlich in Bern bei einem Kirchen-Event treffen sollen… aber ich hatte Covid und musste kurzfristig absagen.
Wir trafen uns dann aber dieses Jahr am 18. Mai in La Chaux-de-Fonds an der Journée romande. Das ist ein Kirchentag, welcher immer an Auffahrt stattfindet und jedes Jahr von einer anderen französischsprechenden Kirchgemeinde organisiert wird. Ich hatte Simon darauf irgendwann im März mal angesprochen. Er meinte, er müsse schauen, ob er kommen könne – er würde sich melden. Ich habe ihn dann einfach provisorisch angemeldet und knapp eine Woche vor dem 18. Mai hat er mir geschrieben, dass er komme, jedoch der Anmeldeschluss schon vorbei sei. Ich sagte ihm dann, das sei kein Problem – hatte ihn ja provisorisch angemeldet 😉 . Ich riet ihm, trotzdem noch eine Mail zu schicken und zu erwähnen, dass er provisorisch von mir schon angemeldet worden sei. Das hat er dann auch getan 😀
So trafen wir uns also wieder – nach über 5 Jahren – und verbrachten gemeinsam mit allen anderen einen tollen Tag. Er ist ein interessanter Mensch. Er hat (laut Linkedin) ein Master of Arts, History, Political Science an Public Law und wir können immer sehr gut reden – die Gesprächsthemen gehen nie aus. Vorteilhaft ist auch, dass er ebenfalls bilingue ist und sowohl deutsch wie französisch spricht und versteht. Sein Berndeutsch mag ich gern :-). Wie ich schon in meinem letzten Beitrag von 2018 erwähnte, bin ich mir nicht sicher, ob Simon homosexuell ist. Relevant ist das eigentlich nicht, aber irgendwie würde ich es gern wissen. Aber wie soll ich das fragen ? Ich meine, es ist irgendwie etwas plump wenn ich einfach sage „Du sag mal, bist du eigentlich schwul ?“… oder ? Wie würdet Ihr das machen ?
Jedenfalls haben wir seit dieser letzten Begegnung ziemlich regelmässig WhatsApp-Kontakt und heute morgen, als wir so hin und her schrieben, meinte er unter anderem, dass er eigentlich am Mittwoch immer frei habe. Da ergriff ich die Gelegenheit und schlug vor, dass er ja mal an einem Mittwochnachmittag in meine Gegend kommen könnte. Schliesslich ist es am Lac Léman (vor allem im Sommer) sehr schön und ausserdem hab‘ ich am Nachmittag mittwochs auch frei … er fand die Idee toll und wir haben sofort einen Termin vereinbart.
Am 19. Juli kommt er also her und dann schauen wir, was wir machen. Ich freue mich 🙂
Letztes Wochenende waren wir mit dem Chor in Albertville. Könnt Ihr Euch noch an die olymischen Winterspiele von 1992 dort erinnern ? Benannt ist die Stadt nach König Karl Albert I., der sie 1836 gründete. Der Vorgängerort war die Cité Médiévale de Conflans; sie liegt heute als mittelalterlich geprägter Ort mit Stadtmauer oberhalb von Albertville.
Wir hatten ja am 6. Mai ein Konzert hier in Lausanne gemeinsam mit dem französischen Chor Cantabile aus Albertville. Und nun waren wir bei ihnen und haben dort nochmal ein gemeinsames Konzert gegeben.
Wie die Choristen von Cantabile, wurden auch wir jeweils bei einem Choristen des Gastgeberchores logiert. Wir fuhren mit dem Car gegen Mittag von Lausanne weg und waren nach etwas mehr als 2 Stunden am Ziel angekommen und wurden herzlich empfangen.
Das Konzert war gut, dass gemeinsame Abendessen mit einem üppigen kalten Buffet köstlich und das Beisamensein amüsant.
Gegen 22h fuhr dann jeder mit seinem Gastgeber nach Hause und ich war bei Robert und Hélène gut aufgehoben. Am nächsten Morgen fuhr mich dann Robert zum vereinbarten Treffpunkt nach Conflans. Dort wurden wir schon erwartet und genossen eine interessante Führung durch das mittelalterliche Städtchen.
Nach einem gemeinsamen Pic-Nic kehrten wir noch für einen Kaffee ein, bevor es dann gegen 14h mit dem Car wieder heimwärts ging.
Hier noch ein paar Eindrücke :
Im Car am Lac d’Annecy vorbeiKirche St Laurent in UgineAussicht am Morgen nach dem AufstehenRobert’s AutoBeim Marktplatz von ConflansIm heutigen Park, früher Garten von NonnenAussicht auf AlbertvilleWer weiss, wozu die Löcher im Turm sind ?Auf dem Retourweg
Her MIM hat mit seinem Post [Fragen] Unter uns… eine Frage aufgeworfen, die ich mir auch schon mehrere Male gestellt habe : Halten wir uns für einen besseren Menschen als die anderen ?
Ich glaube, dass jeder Mensch gut ist. Jeder handelt doch meistens so, wie er es für richtig hält, wie es ihm am besten scheint. Jeder glaubt doch, es sei am besten, wenn man etwas so oder so handhabt oder empfindet. Dadurch denkt man irgendwie automatisch, dass der andere es weniger gut macht.
Ich z.B. kann nicht verstehen, wieso gewisse Personen schnell nervös werden oder Panik bekommen, wenn irgend etwas in ihrem Leben passiert. Ich selbst bin von Natur aus eher gelassen und versuche, in jeder Situation erst mal ruhig zu bleiben, das ganze zu analysieren und dann eine Lösung zu suchen. Andere aber werden innerlich unruhig, so sehr, dass sie manchmal nicht mehr schlafen können und nur noch an die eine Sache denken. Mich stresst dann mehr, dass dieser Mensch panisch ist, als dass er sich bewusst wird, was das eigentliche Problem und die eventuelle Lösung dafür ist.
Ich lebe eigentlich nach folgendem Prinzip :
Aber jeder ist anders und man sollte versuchen, den anderen zu verstehen und sich in ihn hinein zu versetzen. Das ist allerdings nicht immer einfach…
Ein anderes Beispiel : wenn ich eine Nachricht bekomme (ob per Whatsapp, sms oder Mail), antworte ich meistens innerhalb der nächsten Minuten. Ich kann nicht verstehen, wie manche Leute eine Nachricht sehen und es dann Tage, Wochen, Monate – ja sogar Jahre – geht, bis sie antworten. Ich überstürze meine Antworten nicht und bei einer Mail werd ich sicher etwas mehr Zeit brauchen, um zu antworten. Generell bekommt aber mein Gesprächspartner innert höchstens einer Woche Antwort.
In letzter Zeit habe ich ziemlich viel zu tun und es ist viel los, was mich etwas hindert, regelmässig hier zu schreiben. Eigenlich nervt mich das, aber abends bin ich dann einfach zu müde…
Seit meinem letzten Blog-Eintrag vom 31. Mai – übrigens hat Grinsekatze mich noch nicht kontaktiert, um den Gewinn zu erhalten 🙂 – hier nun eine kurze Zusammenfassung :
Stadttor „Toerli“ der historischen Altstadt Liestal
Am 2. und 3. Juni war ich an der Synode der christkatholischen Kirche in Liestal. Ich bin Delegierte für unsere Kirchgemeinde Lausanne. Ich finde es immer toll an die Synode zu gehen, denn da treffe ich Leute, welche ich eben nur bei diesem Anlass sehe. Leider mussten wir erfahren, dass unser Bischof auf Ende November in den Ruhestand geht. Eigentlich bleibt ein Bischof (wie der Papst) bis zu seinem Tod im Amt – ausser es gibt gesundheitliche Gründe. Bei unserem Bischof trifft wohl eher zu, dass er frustriert ist, dass die Kirche je längs je mehr langsam zu Grunde geht. So kam es für mich jedenfall rüber, als er die Ankünigung machte.
Am Sonntag den 4. Juni habe ich 2 Artikel für die deutsch- und französischsprachige Kirchenzeitung abgeschlossen und den zuständigen Verantwortlichen der jeweiligen Zeitung geschickt. Ich freue mich schon, wenn diese erscheinen und ich habe auch vor, der deutschsprachigen Kirchenzeitung anzubieten, ab und zu einen Artikel aus der Romandie zu redigieren. Ich habe schon immer gern geschrieben, wollte ich doch früher mal Journalistin werden 🙂
Am Montag dann wie gewohnt zur Arbeit gefahren. Wir haben momentan relativ viel zu tun, sodass ich abends nicht sehr früh heim kam.
Am Mittwochmorgen kam der Elektriker. Mein Interphone musste ausgewechselt und dementsrechend neu programmiert werden. Somit war ich am Mittwoch erst gegen 10h statt um 9h im Büro und nachmittags musste ich nach Genf, Sohnemanns Freundin zum Bahnhof bringen (über dies werde ich später in einem anderen Beitrag mehr erzählen). Gegen 18h waren wir zurück und ich ging noch schnell bei Mama vorbei bevor ich dann zur Chorprobe davon flitzte.
Donnerstag hatte ich beim Erwachen eine Migräne – na toll 😦 . Ich habe dann eine Tablette genommen und legte mich nochmals hin. Gegen 8h informierte ich dann mein Team, dass ich deswegen etwas später käme. Abends assen Sohnemann und ich gemeinsam am See einen French Tacos.
Eglise St Laurent Ugine
Heute bin ich im HomeOffice und ich habe nicht sehr viel zu tun. Allerdings muss ich heute abend noch Wäsche machen und dann meine Sachen packen, denn morgen fahren wir mit dem Chor (im Car) nach Albertville. Wir werden dort in der Umgebung – um genau zu sein : in der Kirche St Laurent in Ugine ein Konzert geben und übernachten. Ich freue mich darauf !
Am Sonntag kommen wir gegen halb fünf zurück und dann gehts gleich weiter an eine Chorprobe für eine Hochzeit. Unser Pfarrer heiratet am 8. Juli (ja, christkatholische Pfarrer können/dürfen heiraten) und das Ehepaar hat mich und ein paar andere gefragt, ob wir an ihrer kirchlichen Trauung singen. Es gibt 3 Proben und die 1. findent am Sonntag zwischen 16h und 19h statt. Ich habe aber schon informiert, dass ich später dazu kommen werde.
Wie Ihr seht, ist momentan viel los und es wird auch den ganzen Juni noch so weiter gehen 😅