Margariten

Die Lieblingsblume meine Grossmamme waren Margariten. Töchterchen hatte (und hat immer noch) eine spezielle Verbindung zu ihrer „Uri“ (Ableitung, resp. Kürzel von Ur-Grossmutter erfunden von Töchterchen als sie etwa 3 war). Manchmal, wenn Töchterchen etwas erzählt, kommt mir meine Grossmamme in den Sinn. Sie hat einige Ähnlichkeiten mit ihr 🙂 .

Ich habe ja zu meinem Geburtstag von Töchterchen Margariten bekommen und gestern wurden sie gesetzt und sind jetzt auf dem Balkon :

Einen angenehmen Abend…

… habe ich gestern verbracht.

Mama hat ein Raclette vorbereitet und einen Kuchen, respektive einen Apfel-Cake, gebacken – welchen wir im Laufe des Abends dann auf „Smash-Cake“ umgetauft haben 😀 . Nun, ihr war der Cake leider bei ihr zu Hause ungeschickt zu Boden gefallen und total auseinander gebrochen. Nach einer kurzen innerlichen Aufregung und Enttäuschung wurde sie kreativ und hat den Cake in eine Schüssel getan. Es sah etwas aus wie ein Crumble … und wir haben wirklich alle herzhaft gelacht als sie es uns erzählte.

Töchterchen und Sohnemann waren beide sehr süss und wir hatten einen tollen Abend.

2 schöne Kerzen von Sohnemann, einen grossen Margeritenstrauss, respektive in einem Topf für den Balkon von Töchterchen, sowie einen Tulpenstrauss von Mama haben dem ganzen noch das nötige Ambiente verschafft.

Nun denn, frisch auf für ein neues Lebensjahr !

Es gibt sie noch…

… die lieben und guten Menschen.

Ich bin wieder einmal – wie so oft – sehr knapp mit dem Geld. Es ist der 14, April und ich habe noch CHF 30.- bis Ende Monat.

Ich finde es schlimm, dass in der Schweiz die Armut so unter den Teppich gekehrt wird. Praktisch alle nicht-Schweizer haben das Gefühl, dass alle in der Schweiz reich sind. Dabei gibt es bei knapp 9 Millionen Einwohnern über 1 Million Arme… die Mittelschicht ist praktisch ausgelöscht.

Aber es gibt doch Menschen hier, die grosszügig und mitfühlend sind. Ich bin bei FB in einer Gruppe, die „Hilfe mit Herz für Menschen in Not Schweiz“ heisst. Da hab ich heute geschrieben, dass ich sehr knapp bin und etwas Unterstützung brauchen könnte.

Es ging keine 30 Minuten, da haben mir schon 4 Leute Hilfe in Form einer kleinen Geldüberweisung angeboten. Wir haben hier in der Schweiz ein System das TWINT heisst. Da kann man Geld direkt von einem Konto auf das andere über die Handy-Nummer überweisen. Innert 5 Minuten ist das Geld auf dem Konto (im Normalfall – es ist schon vorgekommen, dass es etwas länger gedauert hat).

So konnte ich jetzt wenigstens etwas einkaufen gehen und werde auch noch für nächste Woche etwas haben. Tanken muss ich auch noch, da ich sonst nicht zur Arbeit fahren kann.

Das alles ist heute Anfang Nachmittag passiert und jetzt vor ca 15 Minuten hat mir eine Person aus dieser Gruppe geschrieben, dass er mir gerne eine Vorratspäckchen schicken möchte. So mit Mehl, Zucker, Teigwaren, etc. Er kenne dieses Gefühl, wenn man sich jeden Monat durchkämpfen müsse. Er habe zwar selbst auch nicht sehr viel, aber für das reiche es allemal.

Ja, es gibt sie noch… die lieben und guten, grosszügigen, herzlichen Menschen – ich bin sehr dankbar 🙌🏻

Ungeduld

Warten… das ist etwas was ich gut kann. Warten auf

  • den Abend / das Wochenende / die Ferien
  • Nachricht von Pierre
  • Kommentare
  • den Lohn, oder besser : eine Lohnerhöung
  • einen Lottogewinn (dafür müsste ich allerdings Lotto spielen)
  • eine geniale Idee
  • Antwort auf eine email (ich habe schon – und das ist nicht sehr lange her – 6 Jahre auf eine Antwort gewartet. Als ich nachgefragt habe, bekam ich zwar eine Reaktion, aber nicht die erhofte Antwort. Ich warte also weiter… 😉 )
  • ein Wunder

Manchmal werde ich ungelduldig und hoffe, dass das Warten bald ein Ende hat…

Chatten

Als ich etwa 17 war und Internet langsam so richtig aufkam, hatten wir zu Hause ebenfalls einen Zugang zu Compuserve. Kennt Ihr das noch ? Caramail war da auch noch. Man konnte so schöne Email veschicken. Und MSN natürlich 🙂

Ich chattete vorallem in verschiedenen Foren und ich habe mich bewusst in Foren aufgehalten, wo französisch gesprochen wurde. Wie oft habe ich mich genervt, wenn das Modem nicht wollte und es 10 Minuten lang versuchte, die Verbindung her zu stellen 😀

So habe ich damals auch meinen (Ex-) Mann* kennen gelernt.

Ich habe Nächte damit verbracht zu chatten. Damals war da noch ein gewisser Respekt und man konnte manchmal sehr interessante Gespräche führen.

Heute gibt’s das so nicht mehr. Leider. Heute sind es meist nur noch Dating-Apps und wenn als 1. Satz so was wie „willst Du fi*%+#“ kommt, wird mir schlecht.

Es geht eigentlich immer nur um das Eine und ich finde das irgendwie richtig abstossend. Wieso geht es den Menschen immer nur um das ? Es gäbe so viele interessante Gesprächsstoffe…

Ich würde gerne manchmal abends mit jemandem chatten… mich austauschen. Eigentlich am liebsten über Whatsapp… aber leider habe ich niemanden, der mir antwortet…

Tja, so schwelge ich halt manchmal in Erinnerungen und wünschte ab und zu, das Zeitrad zurück drehen zu können…

* Wir haben uns in einem Forum im Juni 97 kennen gelernt, trafen uns zum 1. Mal am 15. Oktober, haben uns am 24. November verlobt und am 20. Juni 98 zivil und am 23. Mai 99 kirchlich geheiratet. Wir waren 15 Jahre verheiratet (allerdings zog er nach 13 Jahren aus) und sind seit dem 14.02.14 (Valentinstag 😀 ) offiziell geschieden. Wir haben 2 Kinder zusammen und immer noch Kontakt. Witzigerweise – obwohl mein Ex-Mann wieder geheiratet hat – schreibt er mir, wenn irgend etwas passiert ist oder er einen Rat braucht…

Wettbewerb April 2023

Wettbewerb im April :

Wieviel CHF sind das ?

Auflösung

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Wer den richtigen Betrag herausfindet, oder – wenn es niemand herausfindet – derjenige, der am nächsten dran ist (Lösung / Auslosung am 30.04.23), bekommt eine Tafel Schokolade

(ich schicke sie auch ins Ausland 😉 )