Job

Töchterchen hat einen Teilzeit-Job bei Protectas gefunden. 30-40%. Ich bin froh, dass sie etwas hat und selbst etwas verdient. Jetzt muss nur noch Sohnemann etwas finden… leider sehr schwierig zur Zeit. Er ist ja „erst“ 16 …

Aber das kommt schon alles gut – ich bin zuversichtlich 🙂

Es braucht nicht viel, um glücklich zu sein…

Ich freue mich, wenn ich von meinem Fenster aus die Vögel im Futterhäuschen beobachten kann. Ihre schönen Farben werden durch den Schnee noch verstärkt. Sie kommen allein oder in Gruppen. Angesichts des großen Andrangs an bestimmten Tagen scheinen sie hunger zu haben, und ich achte darauf, dass genügend Samen vorhanden sind.
An der Schwelle zu einem Jahr, in dem die ganze Erde die Menschheit vor ihrer Gier und ihren Exzessen warnt, möchte ich mir der einfachen Dinge, Gesten und Haltungen bewusst werden, die in Reichweite sind und mich glücklich machen. Ich möchte dieses Jahr nicht als ein Rennen betrachten, und ich möchte mir auch nicht vorstellen, dass mein Glück weit weg von dem ist, was mein tägliches Leben ausmacht. Ich werde also versuchen, es einfach zu halten, den gegenwärtigen Moment mit Aufmerksamkeit zu leben. Und dieses Glück um mich herum zu teilen. Was meint Ihr dazu?

Happy Birthday

Heute vor 16 Jahren bist Du geboren. Ein kleiner Mann der gross geworden ist. Wie doch die Zeit vergeht ! Happy Birthday, Sohnemann ❤

2020

2020, ein beschissenes Jahr? Vielleicht, äh… aber nicht nur:

Ein 1. Januar-Spaziergang, ein 4. Januar der gleichzeitig ein Freuden- (Geburts-) sowie ein Trauer- (Todes-) Tag war;

Ein Februar-Wochenende in Basel; ein Frühlingsanfang mal anders, sich mit sich selbst beschäftigen, Waldspaziergänge wieder zu entdecken;

Ein April mit vielen Gedanken, meinem Geburtstag via Zoom und viel Sonne; nostalgischen Fernsehserien; einer so nicht vorhesehenen Zugfahrt;

Katzen adoptieren im Sommer, einen Basler-Tag im Herbst und einer nervenaufreibenden Suche mit Happy-End im Oktober;

Zum 2. Mal ins HomeOffice verstetzt worden, neue Rezepte ausprobiert und den 20. Geburtag von Töchterchen im kleinen Kreis gefeiert;

Einen Adventskalender für Euch gestaltet, Weihnachtsbebäck und kleine Geschenke gemacht, einen ruhigen Heiligen Abend verbracht.

So schlecht war dieses Jahr gar nicht, schlussendlich können wir alle froh sein, dass wir gesund sind, ein Dach über dem Kopf haben, nicht hungern und frieren müssen.

In diesem Sinne suggeriere ich Euch, Euer Jahr revue passieren zu lassen, um festzustellen, dass es eigentlich gar kein so schlechtes Jahr gewesen ist !

Der erste Brief des Johannes, Kapitel 1

Das Wort des Lebens: 1,1- 4

1 Joh 1,1Was von Anfang an war, was wir gehört haben, was wir mit unseren Augen gesehen, was wir geschaut und was unsere Hände angefasst haben, das verkünden wir: das Wort des Lebens.
1 Joh 1,2Denn das Leben wurde offenbart; wir haben gesehen und bezeugen und verkünden euch das ewige Leben, das beim Vater war und uns offenbart wurde.
1 Joh 1,3Was wir gesehen und gehört haben, das verkünden wir auch euch, damit auch ihr Gemeinschaft mit uns habt. Wir aber haben Gemeinschaft mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus.
1 Joh 1,4Wir schreiben dies, damit unsere Freude vollkommen ist.

Nein, nein, ich werde keine Predigt halten 🙂 Aber ich habe soeben eine Predigt gesehen, welche mit diesem Bibeltext angefangen und mich sehr nachdenklich gestimmt hat.

Das Johannes Evangelium ist wirklich aussergewöhnlich, denn er schreibt nicht wie die anderen Evanglisten (Matthäus, Markus und Lukas) über Anekdoten mit und von Jesus, sondern sieht es aus einem anderen Blickwinkel. Er will darüber nachdenken, was er gesehen und von der Person Jesus verstanden hat.

Ich finde oft, dass die Kirchen zu sehr auf das Wort (die Bibel) schauen, es aber nicht in Taten umwandeln. Das Zitat „Taten statt Worte“ fehlt in den Kirchen oft. Aber nicht nur in den Kirchen, auch sonst im Allgemeinen.

In unserer heutigen Gesellschaft, in welcher immer alles noch schneller gehen muss, noch mehr gekauft werden muss, noch grösser sein muss, haben wir das Wesentlich vergessen. Wie heisst es doch so schön : „Weniger ist mehr“. Ich denke, wir sollten dieses letzte Jahr als Lektion sehen. Begreifen, dass Konsum nicht alles ist. Dass kleine Dinge oft Grösseres bewirken. Viele sind geblendet und sehen nicht, was wir eigentlich alles haben.

Ich wünsche uns allen, dass wir das neue Jahr besinnlich beginnen und darüber nachdenken, was wir vermindern könnten, um schlussendlich reicher zu sein…

24. Dezember – Er ward geboren

Er ward geboren, ob du es wolltest oder nicht – um deinetwillen, ob du es willst oder nicht

Er ging seinen Weg, ob du es wolltest oder nicht – um deinetwillen, ob du es willst oder nicht

Denn er liebt dich, ob du es willst oder nicht

Wilma Klavinghaus