„Ich muss mal schnell…“, „Kannst du mal schnell…“, „Ich habe keine Zeit“ – wie oft sagen oder denken wir solche Sätze im Alltag? Warum sagen wir nicht gleich: „Ich muss jetzt mal ganz schnell mein Leben hinter mich bringen“? Dann hätten wir’s endlich geschafft, wären am Ziel und müssten nicht mehr wie irre durch’s Leben rasen und hätten endlich unsere Ruhe. Wer den Gedanken glaubt „Ich habe nicht genug Zeit“, der erschafft hierdurch erst das Gefühl scheinbaren Zeitmangels.
Je schneller wir durch unser Leben laufen, desto weniger nehmen wir die Schönheit und Kostbarkeit des Lebens wahr. Je mehr wir uns Ziele setzen und ihnen nachjagen, desto gehetzter wird unser Leben. Denn ist ein Ziel einmal erreicht, wartet schon das nächste auf uns. Nicht die beschleunigte Welt da draußen ist schuld an unserer Hetzerei. Sie ist nur der Spiegel unseres eigenen Bewusstseins, unserer eigenen inneren Rastlosigkeit, Angst, Unzufriedenheit und Leere, vor der wir auf der Flucht sind.
Sei bewusst da in der Zeit und tue die Dinge, die du tust, bewusst und achtsam. Aufwachen, den Tag und dich selbst begrüßen, duschen, anziehen, frühstücken, aufräumen, zur Arbeit fahren usw.. Die vielen Dinge des Tages kannst du entweder ‚schlafend‘/unbewusst und widerwillig oder bewusst/gegenwärtig, dankbar und mit Genuss und Freude tun. Das ist deine Wahl!







