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Karfreitag – ein Moment der Stille

Karfreitag spricht nicht laut.
Er lädt uns ein, still zu werden –
vor dem Geheimnis des Leidens,
vor dem Kreuz, das Schmerz und Liebe zugleich trägt.

Ein Tag, an dem die Welt innehält
und der Himmel sich für einen Moment verdunkelt.

Die Zeit steht still, ein Schatten weht,
ein Kreuz im Wind der Weltgeschichte steht.
Ein letzter Hauch in Dunkelheit –
daraus erwächst Unendlichkeit.

In diesem Schweigen liegt eine tiefe Wahrheit:
dass Leben durch Hingabe wächst,
dass Hoffnung im Dunkeln wurzelt
und Gottes Gegenwart selbst im Sterben bleibt.

Ein Tag, der uns lehrt,
dass aus dem Ende ein Anfang spricht.

Karma

KarmaGlaubt Ihr an Karma? Ich schon.

Vielleicht denkt Ihr jetzt, dass ich (als bekennende und praktizierende Christin) doch nicht an Karma glauben könne – doch kann ich! Ich glaube z.B. auch an Reinkarnation, was ja ein Christ normalerweise nicht glaubt, denn schliesslich eifert der Christ nach dem ewigen Leben.

Aber ich bin halt sehr offen. Ich denke, dass ich – wie meine Mama auch von sich manchmal sagt – ein buddhistischer Christ bin. Ich glaube an Gott, oder eine grössere Macht. Eigentlich kann  man es nennen wie man will. Jedenfalls gibt es Etwas… da draussen, da oben, da im Irgendwo.

Ich kann beten und Meditationen machen. Beides gibt mir etwas: Kraft, Ruhe, Ausgeglichenheit.

Ich kann in die Kirche gehen und dort die Stille in unserer hektischen Welt geniessen.

Ich kann in die Natur gehen und dort das göttliche (oder die höhere Macht) überall finden: in Mensch, Tier, Pflanze, Stein, Wasser, etc

Karma ist schlussendlich das, was uns zu dem macht, was wir sind; wie wir handelt; wie wir leben; wie wir die Welt sehen und uns in ihr bewegen. Und je mehr Positives wir denken, um so eher erleben wir Positives.

Ich wünsche Euch allen eine „THINK POSITIV“ gute Woche!

 

Fassungslos …

… und schockiert !paris2

Ich muss zugeben, dass es mir ziemlich Angst macht – wir gehen auf den 3. Weltkrieg zu !

Es kann doch nicht sein, dass immer erst eine Katastrophe passieren muss, bevor etwas unternommen wird! Wie oft habe ich gesagt, dass man endlich aufhören soll, alle rein zu lassen (ob Frankreich, Schweiz, Deutschland, Österreich…. ist überall das Gleiche!)

Aber man wird dann ja immer gleich als Rassist abgestempelt!

Nostradamus hat gesagt, dass ein moslemischer König die Welt beherrschen wird – er hat aber auch gesagt, dass 2025 der Islam besiegt werden sei. Hoffentlich behält er recht…!

parisAm schlimmsten finde ich es für die Moslems, die keine Fanatiker sind! Die werden nämlich in den selben Topf geschmissen! Aber es ist ja immer so, dass diejenigen, die nichts dafür können am meisten abbekommen.

Ich kann nicht verstehen, dass man in unserer heutigen Zeit noch so vorgeht. Und es soll mir ja keiner kommen, die Christen hätten auch Kreuzzüge gemacht. Die Kreuzzüge wurden gemacht, weil auch damals die Moslems vor den Toren zu Europa standen! Bis vor Wien sind sie gekommen.

Ich bin ein gläubiger Mensch und aktiv in der Kirche tätig – ohne ein „Frömmeler“ zu sein. Der Oeukumismus ist von grosser Bedeutung für mich und absolut nötig! Es ist egal, ob man katholisch, evangelisch, ,orthodoxisch ist. Nur gemeinsam können wir gegen die Islamierung kämpfen! Und heute brauchen wir Christen den Papst mehr denn jeh! Der Papst ist die einzige weltbekannte Figur, die die Christen vertritt – auch wenn ich mit einigem des Papstes nicht einverstanden bin, ist er dennoch von unschätzbarem Wert!

Meine Gedanken sind bei den Hinterbliebenen der Opfer und ich werde für sie beten !

 

Oeukumene

Ich bin christkatholisch, obwohl: ich wurde reformiert getauft und ging auch bis 13 in den reformierten Religionsunterricht und die Sonntagsschule. Als meine Eltern damals geheiratet hatte, wurde meine Mama reformiert. Sie wollte nicht, dass wir Kinder eine christkatholische Mutter und einen reformierten Vater haben.

Als dann meine Eltern aber geschieden haben, wurde meine Mama wieder christkatholisch und somit wir Kinder auch. Ein Vorfahre meiner Mama war bei den Gründern logo-christkatholisch-64pxder Christkatholiken dabei. Ich hatte dann – etwas spät – meine 1. Kommunion und meine Konfirmation bei den Christkatholiken und bin es heute immer noch. Wir haben auch christkatholisch geheiratet und meine Kinder sind christkatholisch getauft. Ich fühle mich bei den Christkatholiken wohl.

Seit wir in der Westschweiz wohnen (seit 1990) spiele ich in unserer Kirchgemeinde einmal pro Monat das Harmonium wärend des Gottesdienstes. Ich war auch eine Zeitlang Kassier und betreue unsere Website. Unter anderem gestalte ich auch unser Kirchenblatt, das 4 x jährlich erscheint. Und nächstes Jahr werde ich mich zur Wahl als Synodaldelegierte stellen.

logo-busanAber eigentlich ist es nicht so wichtig, das ich christkatholisch bin. Wichtig ist für mich, das ich Christ bin. Heute hatten wir eine oeukumenische Feier in der Kathedrale von Lausanne. Es waren um die 20 verschiedene christliche Kirchen vertreten und ich habe im Chor mitgesungen. Es war 10 Jahre CECCV (Communauté des Eglises Chrétiennes dans le Canton de Vaud = Gemeinschaft christlicher Kirchen im Kanton Waadt). Mir gefallen solche oeukumenische Veranstaltungen. Denn eigentlich spielt es ja keine Rolle, ob man katholisch, reformiert, methodistisch oder orthodox ist – wir sind alles Christen…

Nebst Bless the Lord haben wir z.B. das gesungen:

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