Tag-Archiv | Sonne

Unerklärliche Gedanken

5h30 : Ich habe unerklärliche Gedanken… es gibt viele davon in meinem Kopf… es ist ein Wirrwarr und ich würde sie gerne alle entwirren… aber es gelingt mir nicht.

6h30 : Ich muss raus ! Zieh mich an und geh an den See. Morgens um 7h ist die Welt noch in Ordnung ! Ich blicke über den See, hinter den Bergen erwacht die Sonne.

Meine Gedanken sind nicht klarer geworden und die Bilder vor meinem inneren Auge sind ebenfalls nicht sehr scharf, ich brauche mehr Licht. Ein sehr helles und starkes Licht, damit ich wirklich erkennen vermag, was ich sehe. Vielleicht aber glaube ich einfach etwas zu sehen, was gar nicht ist? Möglicherweise ist es nur eine Illusion ? Vielleicht bilde ich mir das nur ein ?

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7h30 : Die Sonne erstrahlt in ihrer ganzen Pracht. Ein wunderbares Spektakel konnte ich mitverfolgen. Mein Verstand und mein Herz sind sich einig : Nein ! es ist keine Einbildung. Diese Bilder und Gedanken sind so präsent, auch wenn sie noch ein wenig vom Nebel umhüllt sind. Aber die Sonne hat mir wieder Mut gegeben, mir etwas Licht ins Dunkle gebracht und mir Zuversicht gegeben, dass eines Tages – und da bin ich mir sicher – sich der Nebel lichten wird …

… ich warte (un)geduldig auf diesen Tag …

O Sonne, Königin der Welt,
Die unser dunkles Leben erhellt,
O Sonne, Königin der Welt,
Die unser dunkles Rund erhellt,
In lichter Majestät;
Erhab’nes Wunder einer Hand,
Die jene Himmel ausgespannt
Und Sterne hingesät!

Noch heute seh’ ich deinen Glanz,
Mir lacht in ihrem Blumenkranz
Noch heute die Natur.
Der Vögel buntgefiedert Heer
Singt morgen mir vielleicht nicht mehr
Im Wald und auf der Flur.

Ich fühle, dass ich sterblich bin,
Mein Leben welkt wie Gras dahin,
Wie ein verschmachtend Laub.
Wer weiss, wie unerwartet bald
Des höchsten Wort an mich erschallt:
Komm wieder in den Staub!

Wie im Fluge…

… sind die 3 Wochen vergangen.

Die 1. Woche am Neuenburgersee war toll. Trotz relativ grauem Wetter die ganze Woche, hat Sohnemann jeden Tag im See gebadet und am Samstag hatten wir sogar den ganzen Tag Sonne und ich habe es fertig gebracht, einen Sonnenbrand einzufangen.

Wir haben ein römisches Museum besucht, schifften rüber nach Neuenburg, besuchten Estavayer-le-Lac, fuhren bis nach Basel in den Zolli und ich war an diesem Tag abends noch ans Tatoo eingeladen. Das kleine Chalet war ein wenig „Camping-mässig“ ausgestattet. Irgendwas zusammen gewürfelt. Aber es hat vollkommen gereicht und wir fanden es lustig. Die Aussicht beim Frühstück war unglaublich, mit direktem Blick auf den See. 3 Schritte und wir konnten baden. Das WC-Häuschen draussen wurde allerdings (Gottseidank laut Aussage von Töchterchen) nur noch als Abstellkammer für Sonnenschirme, etc benutzt.

Hier ein paar Eindrücke dieser Woche:

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Am 31. Juli kamen wir abends nach Hause und  ich dekorierte noch den Balkon für den 1. August (Nationalfeiertag in der Schweiz) :

In der 2. Wochen waren wir zuhause. Haben mal einen ganzen Tag am Genfersee verbracht, von 9h morgens bis 21h abends. Hatten alles dabei: Gummiboot, Grill, Tisch, etc. Am Nachmittag kamen 2 Pferde um zu baden. Das war echt witzig.

 

 

 

 

 

 

 

Sohnemann hat auch kurz vor meinen Ferien das Fischen entdeckt. In der 3. Woche fuhren wir für 2 Tage nach Frankreich zu meinem Vater und haben dort dann auch einen Teich gefunden, an welchem er fischen konnte:

Einmal diese Woche kamen noch liebe Freunde vorbei und wir verbracheten einen tollen Nachmittag an der Seepromenade hier bei mir. Ich wohne 150m vom See entfernt …

 

Tja, morgen geht’s wieder in den Alltag. Die Kids haben noch eine Woche Ferien und dann heisst es auch für sie „Adieu Ferien“…

Machts gut Ihr Lieben und bis bald!

PS: Pierre hat sich nicht mehr gemeldet (obwohl er ja in seiner letzten sms vom 24. Juni meinte, er gäbe mir rasch Bescheid wegen Sonntag, 9. Juli). Aber ehrlich gesagt habe ich nicht mal an ihn gedacht. Nur vor 2 Tagen als ich bei einer Freundin zum Kaffee war und sie mich danach gefragt hat, fiel mir auf, dass ich ihn ganz vergessen hatte 🙂

Beachtung

Guter Gott,
die Pflanzen und Bäume
brauchen Wärme und Licht.
Sie wenden sich der Sonne zu.
Auch die Menschen brauchen
immer wieder Beachtung.
Wenn ich gesehen, gegrüßt
und beim Namen genannt werde,
wenn man mir zulächelt,
dann geht bei mir die Sonne auf,
und ich bin tagelang glücklich.
Wenn ein Mensch freundlich ist
und seine Güte von Herzen kommt,
dann wird die Welt glücklicher.
Um solche Menschen bitte ich
für mich und für die anderen.
Amen.

Aus Afrika