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Vermissen

Wenn Menschen, die man mag, schweigen, merkt man, wie viel sie einem bedeuten…

Ich vermisse unsere Gespräche vorallem abends, mon cher Monsieur… Seit einiger Zeit schon sind Sie ab dem späteren Nachmittag nicht mehr online und ich habe das Gefühl, dass Sie das bewusst machen. Vielleicht täusche ich micht. Aber seien Sie sich gewiss, dass Ihre abendliche virtuelle Präsenz mir oft fehlt…

Es gibt auch noch jemanden anderen, den ich vermisse. Auch wenn unsere Zeit vorbei ist, schätze ich ihn sehr und seine Wiederkontaktaufnahme hat mich sehr berührt. Die Vertrautheit und Kommunikation sofort wieder da. Whatsapp-Nachrichten und Telefonate waren (sind) toll. Doch seit einiger Zeit ist es weniger geworden. Telefoniert haben wir schon länger nicht mehr – leider.

Die beiden Herren werden sich erkennen – und ihr anderen wisst wohl auch von wem ich rede…. Beide sind 600km und 700km von mir entfernt und doch fühl ich mich ihnen nah… Ich glaub, wenn sie um die Ecke wohnen würden, ginge ich manchmal einfach kurz vorbei. Ob die beiden das überhaupt wollen würden ?

Ich werde mich damit abfinden. Ich bin ja gut darin, vieles hinzunehmen und geduldig zu sein. Wie pflegte meine Grossmamme immer zu sagen : Geduld ist die Tugend der Könige…

Der „grüne“ Arzt

Meine ehemals beste Freundin musste kurz vor Weihnachten ihren geliebte Hund einschläfern lassen. Leider wohnt sie relativ weit von mir weg und ich konnte sie in ihrem Schmerz nicht wirklich unterstützen – ausser mal einem Emoji zu schicken oder eines ihrer TikTok’s zu liken ; unter anderem war auch noch der Vorfall mit meinem Bruder ab mitte November, der mich viel Kraft und Zeit gekostet hat.

Ich fühlte mich ihr gegenüber etwas mies und habe sie vor 2 Tagen angerufen. Sie klang relativ nüchtern, auch wenn sie ab und zu eine etwas weinerliche Stimme hatte. Irgendwann meinte sie, dass sie vor 2 Wochen von der Brücke springen wollte und dass aber ihr kürzlich verstorbener Hund sie daran gehindert hätte. Ohne Hund kann sie nicht. Es ist das einzige, was sie am leben hält. Sie ist mutterseelenallein, hat keine Familie oder sonstige nahestehende Freunde. Ihre Lebensgeschichte ist nicht schön – sie hat sehr viel mitgemacht seit sie Kind war.

Nun, sie erzählte dann, dass sie vielleicht einen neuen Hund haben könne, allerdings sei noch nichts sicher. Aber wenn das nicht klappe, dann ginge sie von dieser Welt. Den Termin beim grünen Arzt sei auf den 11. Februar schon abgemacht. Der grüne Arzt ist so etwas in der Art wie EXIT, nur etwas weniger legal soweit ich verstanden habe.

Also ich kann sie ja einerseits verstehen, sie hat es wirklich nicht leicht. Andererseits macht es mich traurig, dass in einem Land wie der Schweiz solchen Leuten keine konkrete Hilfe angeboten wird. Ausser irgendwelchen Forderungen von der IV (sie hat 100% Invaliden-Versicherung welche sie durch ihre Vorgeschichte bekommt, da es ihr gesundheitlich sehr schlecht geht), bekommt sie nicht wirklich Unterstützung.

Nun, jedenfalls hab ich ihr abschliessend gesagt, sie soll mich auf dem Laufenden halten. Da meinte sie ziemlich schroff „auf dem Laufenden von was !?“ – „Wegen dem Hund“ – „Ah, ja mal seh’n“. Dann verabschiedeten wir uns und legten auf. Kurze Zeit später sah ich ihr Profilbild auf Whatsapp nicht mehr… sie hat mich blokiert…

Irgendwie fühl ich mich fast etwas schuldig. Andererseits : ich kann nicht alle retten. Ich hoffe einfach, dass sie den letzten Schritt nicht geht und sie wieder einen Hund zu ihrer Lebensaufgabe machen kann.

Triste Realität

Seit ein paar Tagen empfinde ich Frank als relativ distanziert – zumindest verglichen mit vorigen Wochen. Da war unsere Kommunikation sehr intensiv. Nicht das wir nicht mehr schreiben, aber es ist eher spärlich.

Vielleicht bin ich halt doch zu anspruchsvoll ? Erwarte ich zu viel oder ist es einfach die triste Realität, dass man(n) wirklich ganz anders tickt ? Vielleicht ist es ihm zuviel ? Ich bin ihm vielleicht zu anstrengend ? Oder ist es eventuell eine Art Schutzmechanismus ?

Meine momentane (triste) Realität ist, dass ich abends immer sehr lang wach bin und nicht schlafen kann. Diese Nacht hatte ich wieder dieses beklemmende Gefühl… und Frank war seit 21h55 zum letzten Mal on-line. Meine letzte Nachricht von 22h01 hat er nicht gesehen. Und jene, welche ich um 01h10 geschickt habe, hab ich heute morgen wieder gelöscht… wieso ? Weil ich – nachdem ich sie nochmal gelesen habe – fand, dass Frank sicher denken wird, ich schreibe extra „so Zeug“, um irgendwie Mitleid zu bekommen. Das ist zwar überhaupt nicht wahr, aber ich kann mir vorstellen, dass das so rüber kommt.

Vielleicht fühl ich mich einfach einsam und allein gelassen ?

Also eigentlich bin ich nicht allein. Ich habe viele soziale Kontakte, gute Freundinnen und Bekannte. Gestern kam spontan ein ehemaliger Berufskollege vorbei und schlussendlich haben wir abends zusammen gegessen. Nachdem er um halb neun ging, schrieb mir grad eine Freundin, ob ich noch auf einen Drink vorbei käme. Gesagt – getan. Aber als ich mich dann um 1h wach im Bett hin und her wälzte, Frank offensichtlich schlief, Pierre sowieso seit dem 13. September kein Lebenszeichen mehr von sich gibt, überkam mich wieder dieses unangenehme Gefühl …

Das schlimmste an der ganzen Sache ist, dass ich gar nicht so sein will. Aber gestern abend haben wir mit meiner Freundin darüber geredet. Mir fehlt einfach jemand (um es direkt zu sagen : ein Mann) der mich einfach mal in die Arme nimmt. Es geht nicht um S*x ! Es geht um starke Arme… und auch wenn ich viele andere (ausser dem ehemaligen Arbeitskollegen von gestern eigentlich nur Frauen) habe, ist es einfach nicht das gleiche…

Vielleicht liegt es auch an der heutigen (egoistischen und individuellen) Gesellschaft ? Vielleicht daran, dass heute erwartet wird, dass man als Frau alleine stark sein muss ? Ich vermisse das alte Model irgendwie : Mann war Mann und Frau war Frau. Jeder hatte seine Rolle. Ja, natürlich bin ich für Gleichberechtigung und bin froh darüber, aber die Gesellschaft ist kaputt ! Jeder für sich und jeder schlussendlich allein ! Und dann dieses ganze Drama ums Klima (ich bin da – wie man heute betitelt wird – ein Komplotist), der Genderwahn, die (weltweit!) Politiker… für mich einfach nur noch krank !

Ich möchte ausbrechen – wenn schon allein, dann wenigsten irgendwo, wo ich mich nicht über die Gesellschaft und die ganzen „Dramen“ aufregen muss. Aber das ist eine Illusion – die triste Realität sieht (leider) anders aus…

Schlaflos

Diese Nacht war ich wieder mal sehr lange wach.

Gestern ging es mir – zusätzlich zu meinem grippalen Zustand seit Sonntag – moralisch nicht so gut. Ich hatte irgendwie so eine Weltuntergangsstimmung.

Frank hatte gestern nicht viel Zeit… seine Worte, der Austausch mit ihm fehlte mir sehr. Irgendwie war er sehr wortkarg. Er hatte wohl viel zu tun, oder vielleicht auch einfach keine Lust gestern und ich versuchte so gut es ging, mich irgendwie zu beschäftigen (siehe weiter unten). Kurz vor 20h schrieb ich Frank (ich hatte vorher schon ein paar Mal geschrieben, worauf aber nur knappe Antworten kamen) :

[19:48] boelleli 🐘: Monsieur… vos paroles commencent à me manquer… 🥺
Ich weiss, Sie arbeiten… aber es ist halt so still…

[20:56] : Wirklich sehr still…
Ich fühle mich nicht wohl, wenn ich keine Nachricht von Ihnen bekomme und ich spüre, wie sich alles in mir zusammenzieht, wenn es diese Stille gibt… und ich weiss nicht recht, wie ich damit umgehen soll. …


[20:59] Frank: So schnell gehe ich nicht kaputt

[21:01] boelleli 🐘: Das ist gut zu wissen…
Sie sind hoffentlich bald mit arbeiten fertig…
Geht grad nicht so wie ich möchte
😓

[21:04] Frank: Wie möchten Sie es denn gerne?

[21:04] boelleli 🐘: Weiss nicht, irgendwie grad nicht gut… 🤦🏻‍♀️😓
Dieser 🤧 ist mühsam, fühl mich schlapp und allein

Hab ein wenig ausgemistet heut Nachmittag… kam aber irgendwie nicht vorwärts.
RIO schauen war nicht so ne gute Idee (Nostalgie, aber das ist ’ne andere Geschichte)…
Abendessen allein (wie meistens)
Versucht zu lesen – Konzentrationsschwäche
TV nix G’scheites

Sie arbeiten (und ich wollt eigentlich gar nicht schreiben – mais c’était plus fort que moi)

Launen einer Frau ? Hab zwar manchmal das Gefühl, dass ich nicht so eine typische Frau bin… aber vielleicht ja doch… 🤷🏻‍♀️

[21:11] Frank: Vielleicht versuchen zu schlafen

[21:13] boelleli 🐘: Dafür hab ich zuviel im Kopf… geht nicht… ausserdem ist schlafen nicht die Lösung, sondern nur ein Mittel, sich nicht mit selbst zu beschäftigen…
[21:24]: Na ja, vielleich haben Sie morgen mehr Zeit… Sie scheinen noch viel Arbeit zu haben
Ich lass Sie…
Mals sehen, was ich tun kann, um das leide Gefühl los zu werden…

Eine knappe Stunde später, fragte Frank, wie es mir inzwischen gehe, worauf ich nur mit „nicht sonderlich“ antwortete. Ich betonte dann noch, dass es nicht an meinem grippalen Zustand läge, sondern meinem moralischen. Und um 23:19 schrieb ich :

Sie fehlen mir grad sehr…
Aber ich weiss, Sie haben auch ein Leben und ich bin nicht Ihre Priorität. Das ist auch richtig so. Ich bin schon sehr chanceuse, Sie überhaupt zu haben.
Ich werd noch ein bisschen raus gehen… halt das grad nicht aus…

Und ich fuhr mit dem Auto ein bisschen rum, hörte mir laut Musik an und landete schlussendlich auf dem Friedhofparkplatz (!).

Frank meinte noch, dass die Mitternachtsstimmung am See sicher interessant sei, worauf ich verneinend antwortete und erklärte, dass ich grad traurig sei. Wieso ? – Wusste ich nicht, hatte einfach Weltschmerzstimmung. Liegt vielleicht am Herbst ? Oder einfach an mir, weil ich zu emotional bin – was mich ehrlich gesagt ziemlich nervt. Darauf meinte Frank, dass mich das auszeichne…

Sollte ich das als Kompliment nehmen ? Denke schon, aber ich fragte nur „in was? La connerie ? (Schwachsinn)

Es kam nichts mehr zurück.

Als ich knapp vor 1h wieder zu Hause war, schrieb ich ihm noch

Sorry, bin grad sehr drüber…
Dieses ständige auf und ab in den letzten Wochen macht mich echt wahsinnig…

Aber er war wohl inzwischen eingeschlafen…

Meine Nacht war relativ kurz, denn um halb drei war ich immer noch wach und jetzt seit 7h wieder… Ich kann mir denken, was Ihr denkt… und vielleicht ist das ein bisschen so – kann zumindest so interpretiert werden – aber das ganze hat mit meinem Naturelle zu tun; so wie ich das gestern hier geschrieben habe…

Warten…

Manchmal denke ich, dass ich mein Leben mit Warten verbringe. Bei gewissen Dingen muss man warten, dass ist mir klar und logisch, aber bei anderen Sachen gäbe es vielleicht Möglichkeiten, etwas zu beschläunigen, wenn man nicht einfach passiv wartet.

Jemand sagte mir, dass ich – was Pierre betrifft – passiv warten soll. Aber wär pro-aktives Warten nicht besser…? Diese Warterei lähmt mich zunehmend. Ich hätte eigentlich tausend Dinge zu tun (Steuererklärung, Haushalt, Mozart üben, Sohn in den Hintern treten, ausmisten, lesen, schreiben,…), aber ich hab einfach die Kraft nicht… und dann wird das Warten zur Qual.

Und wärend ich so warte, „strickt es“ in meinem Kopf. Ich stelle mir tausend Fragen und bekomme keine Antworten. Ich kann mir nur irgendwelche Ausreden vorstellen, oder Schreckens-Zenarien, oder negative, traurige Erklärungen.

Es kommt vor, dass ich mir manchmal sage, ich sollte zwischenzeitlich andersweitig schauen. Und es gäbe vielleicht auch jemand. Aber diese Person gibt mir zu verstehen, dass das – aus verschiedenen Gründen, die ich hier nicht erläutern will, die ich teils verstehe und akzeptiere, teils aber auch nicht – nicht möglich ist und er nicht will. Und das habe ich auch zu akzeptieren – man kann niemande zu etwas zwingen – auch wenn es manchmal schwer fällt.

Vielleicht ist es irgendwann zu spät, weil ich einfach zu lang gewartet habe – oder der andere zu lang wartet, mich mindestens zu informieren, was er vor hat oder möchte ? Dann sieht’s irgendwann so aus :

Wie macht Ihr das, oder was macht Ihr, wenn Ihr auf etwas wartet, das mit Sentimentalität zu tun hat ?

Beklemmendes Gefühl

Gestern ging ich sehr früh zu Bett. Aber nicht um zu schlafen, sonder einfach um mich hinlegen zu können. Ich habe ja seit knapp einem Monat kein Sofa mehr, nur noch 2 grosse Ohrensessel :

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Die sind zwar äusserst bequem, aber man kann sich halt nicht hinlegen und die Beine ausstrecken 😀

Ich lag also im Bett, war ein bisschen auf FB, Insta und TikTok und schrieb meinem lieben Chat-Partner. Das letzte Mal online war er um 20h04 … und es kam keine Reaktion. Ok, dachte ich, er ist sicher beschäftigt und wird sich – hoffentlich – später melden. Als bis kurz vor 23h immer noch keine Antwort gekommen war (ich hatte nämlich am frühen Abend eine Frage gestellt), fing ich an, mir ein wenig Sorgen zu machen und fragte, ob alles ok sei ? Auch da kam nichts zurück. Vielleicht schlief er schon ? Wäre eine Möglichkeit, aber irgendwie stieg je längs je mehr ein beklemmendes Gefühl auf. Das wurde mit der Zeit so stark, dass es regelrecht weh tat.

Alles in mir zog sich zusammen, und ich hatte ein enormes Traurigkeitsgefühl. Das war wirklich fast erschreckend und ich begriff nicht, wieso das so plötzlich kam. Schlussendlich bekam ich einen regelrechten Heulanfall. Ihr denkt sicher, ich sei nicht ganz dicht. Aber ich musste wirklich weinen – die Tränen kamen einfach so.

Dann, um kurz vor Mitternacht kam eine (etwas) ernüchternde, knappe Nachricht. Aber das war egal, er hat sich immerhin gemeldet. Ich war immer noch traurig, aber nach ca 45 Minuten war ich dann wieder etwas ruhiger und konnte schlussendlich gegen viertel vor eins einschlafen.

Heute morgen war das beklemmende, traurige Gefühl sehr abgeschwächt – aber ganz weg ist es noch nicht…

Magen-Darm oder doch nur psychisch ?

Gestern um halb drei Uhr Nachmittags kam eine Nachricht von Pierre… Ich hatte ja eine Vorahnung, welche sich hiermit bestätigte. Er hat unser Date von heute, Sonntag, abgesagt.

Er hatte mir ja vor 3 Tagen vorgeschlagen, dass er ein Hotel bucht. Auf meine Nachfrage am nächsten Tag, ob er gebucht habe und meine spätere Nachricht, ob er jetzt doch einen Rückzieher mache, kam folgende Message :

PENG ! Das war eine Klatsche ! Ich hätt am liebsten laut geschrien, als ich das las. In meinem Magen tobten die (Gift-)Schmetterlinge, mir wurde regelrecht schlecht und ich wusste im Moment nicht wirklich, wie ich reagieren soll. Ausserdem war ich genau zu diesem Zeitpunkt bei Mama und musste (wollte) mich zusammenreissen. Ich will sie damit nicht auch noch belasten, sie hat zur Zeit selbst viele emotionale Hürden zu bewältigen (wegen meinem Bruder).

Ich versuchte also so ruhig wie möglich zu bleiben, schrieb meinem Chat-Partner und hoffte auf eine innerliche Beruhigung… was nicht wirklich funktionnierte, auch wenn mein lieber Chat-Partner sich grosse Mühe gab – ich danke ihm dafür !

Ich habe dann den Nachmittag mit Mama verbracht, sah gegen 17h eine Freundin zum Apéro und versuchte irgendwie, mich abzulenken. Es gelang mir nicht wirklich, aber ich glaube, meine Gegenüber haben nichts davon mitbekommen.

Als ich gegen 19h wieder zu Hause war, las ich seine Nachricht noch ein paar Mal und habe mich an einen Antwort-Entwurf gemacht. Ich habe etwa 3 Stunden dafür gebraucht und Pierre dann gegen halb elf folgende Nachricht geschickt :

Ich war irgenwie erleichtert und es ging mir besser, nachdem ich es geschickt hatte. Gegen halb zwölf ging ich (endlich wieder mal etwas früher) zu Bett und schlief auch erstaunlicherweise relativ schnell ein.

Heute morgen hatte ich eine Nachricht von Pierre … WOW, dachte ich, er hat tatsächlich reagiert :

Was meint Ihr dazu ? Ist es glaubhaft was er schreibt ? Ich denke schon, dass es ihm nicht gut geht. Vielleicht hat er sogar eine Magen-Darm-Grippe erwischt (hatte ich vor 2 oder 3 Wochen auch). Ich bin nun seit heute morgen am überlegen, ob, wann und was ich zurück schreiben soll… bin am Entwurf

Affaire à suivre…

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Vielleicht ist es

.. mein Schicksal, dass ich immer und immer wieder ins Straucheln komme, wenn sich Pierre meldet ? Ich nerv Euch sicher langsam damit, aber ich muss es einfach nochmal und nochmal schreiben, damit’s besser wird.

Eine Freundin sagt mir :

Sie hat ja so recht – und ich bin einfach zu tolerant und zu verständnisvoll. Ich entschuldige und dulde vieles, auch wenn es für mich eigentlich schmerzlich ist. Aber ich kann nicht aus meiner Haut.

Und ich bin davon überzeugt (ja, ich weiss, einige werden sagen, ich mach mir was vor, red mir was ein, etc), dass Pierre ebenso leidet, nur kann er das irgendwie anders handhaben. Oder er funktionniert einfach nur. Sein grosses Problem (welches eigentlich relativ einfach beseitigt werden könnte) ist seine Ehe, respektive die fixe Idee, dass er sich (aus welchen absurden Gründen auch immer) nicht trennen kann. Ich weiss einfach nicht, wie er so 20 Jahre und länger leben kann… ?

Ich habe seit 3 Tagen wieder dieses betäubende, fast unerträglich Kribbeln in mir. Am liebsten würd ich irgendwo hinsitzen und heulen. Mach ich natürlich nicht, aber es ist zermürbend…