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Reaktion

Es gibt Leute, die reagieren manchmal heftig auf eine Aussage – andere widerum überhaupt nicht. Und wenn etwas geschrieben ist, ist es sowieso schwieriger zu reagieren, weil ja keine Intonation im Satz ist.

Vorhin habe ich jemandem eine Nachricht geschickt und diese Person hat es negativ aufgefasst – dabei war es absolut nicht negativ – im Gegenteil. Und dann musste ich mich erklären, damit diese Person das richtig versteht. Dazu hab ich eine Sprachnachricht geschickt. War dann besser.

Und dann kam z.B. hierauf – bis jetzt – keine Reaktion… ich hätte mir zumindest eine kleine gewünscht.

Ich hätte gern ein Mittelmass 😀 . Aber ist nicht schlimm. Ist jetzt einfach grad so ein Gedanke.

Freundschaft

An eine Person, die mir sehr wichtig ist :

Ich weiß nicht genau, wo ich anfangen soll… Seit mehr als 1 Jahr kommunizieren wir ziemlich intensiv und täglich. Es wird mir mehr und mehr bewusst, wie wichtig Du für mich bist und dass ich nie gedacht hätte, jemanden wie Dich kennen lernen zu dürfen.

Ich habe manchmal Zweifel. Ich weiß nicht, ob das ewig dauern wird, aber ich weiß, dass ich Dich niemals vergessen kann, denn die Seiten die für Dich in meinem Buch bestimmt sind, sollen eine Ansammlung von tausend Farben werden.

Auch wenn wir nicht immer gleicher Meinung sind : mit Dir kann man debattieren, diskutieren, Neues lernen, staunen und manchmal verwundert sein. Und auch wenn Deine Worte manchmal hart sind, sind sie ehrlich und sehr bereichernd für mich.
Ich fühle mich nicht wohl, wenn ich keine Nachricht von Dir bekomme … wenn es diese Stille gibt… ich mich frage, ob was los ist … und ich weiss nicht recht, wie ich damit umgehen soll.

Du sagst oft, dass ich Dich nicht kenne… dabei glaube ich, dass ich Dich besser kenne als Du denkst…und ich habe manchmal Schiss, alles zu vermasseln, weil ich Dich vielleicht zu oft störe… ich befürchte manchmal, dass Du eines Tages genug davon hast und mir nicht mehr antwortest oder mich sogar blockierst… das wär wirklich sehr, sehr schlimm für mich.

Es wird nie mehr als eine Freundschaft sein, das ist mir klar – aber es ist eine der intensivsten und mir wichtigsten Beziehungen die ich je hatte... und ich hoffe, dass das versprochene Essen irgendwann statt findet…

Balkonien

Ich habe einen kleinen Balkon. Damals, als Mystic und Astrée noch da waren, habe ich in zwei grossen Blumenkisten Erde mit Gras bepflanzt, damit die beiden „im Gras“ liegen konnten – was sie auch gemacht haben. Etwas später hab ich dann manchmal auch Stroh rein gelegt und beide genossen diese Plätzchen.

Seit Wasabi & Saké da sind, wurden diese beiden Kisten mehr als Katzenkloh benutz (nur Pipi) und mit der zunehmenden Wärme im Juli, fing das ganz ziemlich an zu stinken… also hat Claudius mir die stinkende Erde entsorgt und ich habe sie mit neuem „Grün“ bepflanzt. Ich finde, es sieht toll aus. Was meint Ihr ?

Ich suche jetzt noch ein paar Deko-Spatzen. Falls jemand eine Idee hat, wo ich solche günstig finden könnte, bin ich dankbarer Abnehmer 😀

Vorbei wie im Flug…

… ging mein Urlaub.

Die 1. Woche war mein 5-jähriger Neffe da und wir haben verschiedene Dinge unternommen :

Am 1. Tag waren wir im Wald. Mein Neffe meinte, er hätte noch nie Feuer im Wald gemacht und war sehr happy.
Am 2. Tag fuhren wir nach Basel in den Zolli – am Schluss meinte mein Neffe : „Danke, dass Ihr mich hier her gebracht habt“.
Am 3. Tag verbrachten wir den Nachmittag am See. Leider konnte ich nicht ins Wasser…
Am 4. Tag machten wir eine Schifftour auf dem Lac Léman. 3 Stunden lang – es war herrlich und auch das hat meinem Neffen sehr gefallen. Er war noch nie auf einem Schiff und hatte grosse Freude.
Am 5. Tag blieben wir gemütlich zu hause, denn am Mittag kam sein Vater – mein Bruder – ihn holen.

Am Freitag hab ich dann gemeinsam mit Mama noch den Nachmittag/Abend verbracht.

Am Wochenende war ich in Evian. Wir hatten Sing-Wochenende und es war toll – ausser vielleicht die vielen Wespen am Morgen beim Frühstück.

Die 2. Woche war ruhiger und von Montag bis Mittwoch war ich mehrheitlich zu hause und habe einfach nichts getan. Ausser am Mittwoch, da bin ich in eine Glasscherbe getreten … Meine Babies hatten nachts wohl ihre 5 Minuten und haben eine Glasflasche – die zum entsorgen bereit stand – runter geschmissen. Ich hab in der Nacht nichts gehört, war dafür aber morgens sofort wach, als ich noch im Halbschlaf drauf getreten bin 😀 … aber es war Gott sei Dank nicht so tief. Geblutet hat es allerdings ziemlich fest und man hätte meinen können, es sei ein Mord in meiner Wohnung geschehen…

Am Donnerstag fuhr ich zu einer langjährigen Freundin ins Berner Oberland und half ihr, eine Eckbank aufzubauen. Wir hätten sowieso nicht viel unternehmen können, denn es war den ganzen Tag grau und ziemlich frisch, mit zwischenzeitlichen Regengüssen.

Am Freitag fuhr ich zu meiner Tante die bei Basel wohnt. Ich kam dort gegen 16h an und meine 2 Cousinen waren auch da. Wir hatten einen Tollen Apéro und Abend verbracht. Am Samstag besuchte ich meinen Bruder der in Basel wohnt und er kam mit mir dann mit, um beim Goldschmied mein Weissgoldkettchen abzuholen, welches ich im voraus zur Reparatur geschickt hatte. Ich bin so froh, dass ich endlich mein Kreuz und mein Baslerstab wieder „anziehen“ kann. Danach fuhren wir zu unserer Tante und machten noch kurz auf dem Friedhof halt. Ich wollte unbedingt noch bei meinen Grosseltern vorbei.
Wir haben dann zusammen gegessen und meinen Bruder später wieder nach Hause gefahren. Und am Sonntag begleitete ich meine Tante in ihren Gebetskreis. Na ja, es ist nicht so meins, aber der Prediger hat noch gut geredet. Über Liebe und Dämonen… Es gab dann auch noch Mittagessen und gegen 16h verabschiedete ich mich dann von meiner Tante und fuhr zurück in die Romandie.

Zuhause wartete Claudius auf mich – er hat auf meine 2 Babies, Wasabi & Saké, aufgepasst wärend ich weg war.

Tja, das waren sie, meine freine Tage… die nächsten sind dann an Weihnachten – abgesehen von kommendem Montag (örtlicher Feiertag) und dem 31.10 und 01.11. (da hab ich frei genommen).

Der Mensch ist eine Fehlkonstruktion

Meine Mama sagt das oft – und ich bin da je längs je mehr ganz ihrer Meinung. Menschen verkomplizieren sich ihr Leben selbst. Einer der Hauptgründe ist wohl das Empfinden von Dingen. Es gibt Situationen, da hat man das Gefühl, dies oder jenes sei passiert; dadurch wird man hibbelig, bekommt Bauchschmerzen, macht sich Sorgen… und im Endeffekt kommt raus, dass es ganz anders war, als man dachte und überhaupt nicht schlimm. Oder es war einfach ein Missverständnis.

Man schliesst auch oft von sich auf andere. Wenn ich z.B. eine Whatsapp bekomme, dann antworte ich in der Regel umgehend. Wenn ich das nicht tue, hat es 2 Gründe :

  1. ich bin z.B. in einer Sitzung und kann durch die Umstände nicht antworten – tu es aber, sobald ich die Möglichkeit habe.
  2. ich antworte extra nicht umgehend (was mir in der Regel sehr schwer fällt), weil diese Person immer Stunden braucht, um zu antworten – obwohl sie die Nachricht gesehen hat.

Oder wenn ich etwas geschenkt bekomme, freu ich mich zwar mit Sicherheit sehr darüber, kann es aber nicht unbedingt überschwänglich zeigen. Mein Gegenüber aber hätte das vielleicht gern, wenn ich mich auch so wie er freuen würde und versteht nicht, wieso ich es nicht tue. Wenn ich jemandem was schenke, und dann – fast übertrieben in meinen Augen – ein Freudentanz aufgeführt wird, mir zig Mal gedankt wird und allen rundherum ausgibig erklärt wird, wie toll dieses Geschenk ist… finde ich das nicht nötig.

Oder folgende Konversation :
XY : Ich wünsche Dir einen schönen Tag
ich : Danke, das wünsch‘ ich Dir auch
XY: Bitte – Danke

Wozu das „Bitte“ ?? Frank meint, das sei einfach nur höflich. Ok, ist es. Aber mich nervt es. Ich find es absolut unnötig, immer und bei allem „bitte“ zu sagen.

Ich glaube auch, dass der Mensch generell nicht dafür gemacht ist, zusammen zu leben. Wir tun das wohl aus verschiedenen Gründen : um nicht allein zu sein (dabei ist das manchmal so toll), um günstiger zu wohnen, um einander zu unterstützen. Aber eigentlich ist jeder Mensch sehr individuel, hat seine Gewohnheiten, seine Ansichten und geht sowieso meistens Konzessionen ein, wenn er mit jemandem zusammen lebt (beidseitig sollte es in der Regel sein, was auch nicht immer der Fall ist). Aber eigentlich, wenn wir uns ganz nüchtern als Säugetier ansehen und den Verstand ausschalten würden : wir würden uns wohl treffen für die Paarung und dann ginge jeder wieder seinen Weg – wie das bei den meisten Tieren üblich ist.

Na ja, wie gesagt : Der Mensch ist eine Fehlkonstruktion, und doch brauchen wir einander 🫂

Kennen

Kann man jemanden kennen, den man nicht kennt ? Ich meine, den man real nicht kennt ?
Ich denke schon, dass man jemanden kennen kann, wenn man täglich miteinander kommuniziert, auch wenn man sich noch nie gesehen hat.

Was meint Ihr dazu ?

CHF 63.-

Nach dem Hin- und Herschreiben und Telefonieren mit dem Strassenverkehrsamt, der Versicherung und meinem Courtier, war das Resultat am Ende echt unglaublich. Das ganze wurde eingeleitet, weil angeblich CHF 63.- zu spät gezahlt wurden. Ich habe am 8. Juli bezahlt und am 10. Juli gab die Versicherung dem Stgrassenverkehrsamt Bescheid, mir die Nummernschilder und den Fahrzeugausweis zu entziehen.

Das hat sich also gekreuzt – aber die Versicherung will partout die Rechnung von CHF 200.-, welche ich inzwischen vom Strassenverkehrsamt bekommen habe (man bedenke, es handelt sich um ein vorgedrucktes Formular, in welches die Nummer des Fahrzeuges eingetragen, auf „drucken“ geklickt, das Formular dann in einen Briefumschlag gesteckt und per Post versendet wird…) nicht annulieren lassen oder bezahlen.

Aber jetzt die Rechtschutzversicherung deswegen einschalten. Lohnt sich das ? Was ment ihr ?

Zwischen Wespenstich und Fahrzeugausweisentzug

Diese Wochenende war etwas turbulent.

Angefangen hat es eigentlich ganz gut Freitag abend bei Freunden. Wir sassen auf der Terrasse und genossen einen Cocktail, redeten, lachten und es war wirklich gemütlich. Der Schweinsbraten war vorzüglich und es versprach, ein toller Abend zu werden.
Doch dann hat eine Wespe sich meinen Arm für eine Pause ausgesucht und ich konnte sie grad noch wegwischen, bevor ihr Stachel ganz in meinem Arm war. Ich hatte den kleinen Piks gespürt und anfangs hat es einfach ein wenig gebrannt und gejuckt, aber sonst war’s eigentlich ok.

Allerdins habe ich danach ziemlich heftig darauf reagierte. Dass ich allergisch darauf bin, wusste ich nicht…

Heute ist es nur noch ein wenig hart, aber die Schwellung ist praktisch weg.

Am Samstag morgen habe ich immer Wäschetag zwischen 7h und 14h. Da wir mit Mama an den See wollten, habe ich also sehr früh damit angefangen, damit ich dann gegen 10h los konnte.

Gegen 9h30 klingelt es an der Tür. Der Postbote brachte mir ein Schreiben des Strassenverkehrsamtes. Ich war etwas erstaunt und glaubte, mich treff der Schlag, als ich den Brief öffnete :

Entscheidung über den Entzug von Nummernschildern und Fahrzeugausweisen
nach Ankündigung durch den Versicherer

Hallo ?? Wie bitte ?? Und natürlich war Samstag – weder bei der Versicherung noch beim Strassenverkehrsamt kann man samstags im Büro jemanden erreichen. Ich habe dann all meine Dokumente zusammengesucht : Versicherungsausweise und Bestätigung, dass alles bezahlt ist, damit ich bei einer etwaigen Polizeikontrolle beweisen kann, dass da ein Fehler vorliegt. Denn in dem Schreiben stand unter anderem, dass ich die Nummernschilder innert 5 Tagen abgeben muss und es verboten ist, jetzt noch mit dem Auto zu fahren; ansonsten kann es eine Gefängnisstrafe von bis zu 3 Jahren geben.

Ihr könnt Euch wohl in etwa vorstellen, wie mir zumute war. Aber ich fuhr dann trotzdem an den See und genoss den Tag mit Mama.

Am Sonntag blieb ich zu hause und hab einfach GAR NICHTS getan, ausser mir die ganze Zeit überlegt, was ich der Versicherung sage, wenn ich am Montag anrufen.

Heute morgen um 9h hab ich also bei der Versicherung angerufen. Da war ich dann erst Mal 10 Minuten in der Warteschleife. Als dann endlich eine Person am Telefon war, wurde ich weiterverbunden und musste nochmal gut 5 Minuten warten. Die Frau am anderen Ende erklärte mir, ich könne die Nummernschilder auf dem Strassenverkehrsamt holen, sie hätten die Versicherungsbestätigung geschickt. HALLO ?? Ich hab ihr dann – nochmal – erklärt, was Sache ist und da meinte sie „Ah, ja ok, dann rufen Sie das Strassenverkehrsamt an und erklären denen, dass alles ok sei“. Ja klar – ihr verbockt das Ganze und ich muss anrufen. Aber ok. Ich hab da also angerufen.

Wieder 10 Minuten Warteschleife… unglaublich. Als ich dann eine sehr nette Dame am anderen Ende dran hatte, meinte sie, sie hätten die Bestätigung soeben bekommen und es sei alles ok – ich kann also bedenkenlos rumfahren. Immerhin ! Aber die Rechnung über CHF 200.- werde ich trotzdem vom Strassenverkehrsamt (für den Aufwand, auf einen Knopf gedrückt zu haben, um den Wisch auszudrucken und mir zu schicken !) bekommen. Ich solle die Rechnung dann an die Versicherung schicken, denn schliesslich hätten die ja den Fehler gemacht.
Ja, das werde ich natürlich tun. Aber wenn die Versicherung diese Rechnung nicht bezahlt, muss ich dann wieder telefonieren oder schreiben und dem Strassenverkehrsamt erklären, dass ich mit der Versicherung einen Rechtsstreit habe und sie mir bitte keine Mahnungen schicken sollen. Und alles nur, weil heute nicht mehr richtig gearbeitet wird !

Aber – auch wenn das Wochenende grösstenteils gut war – hat mich diese Schreiben ganz schön gestresst und der Wespenstich war auch nicht ohne…

Betriebsausflug

Also ich weiss ja nicht, ob man das so nennen kann, wenn die Administration der kantonalen reformierten Kirche einen Ausflug macht. Ich sehe mich eigentlich nicht in einem „Betrieb“ .. aber gut, das ist ein Detail.

Wir hatten um 7h45 Rendez-Vous in der Bahnhofshalle in Lausanne und tuckerten mit dem Zug bis nach Romainmôtier-Croy. Von da ging es ein paar Schritte zum nächstgelegenen Café, wo uns Kaffee und Croissants erwarteten.

Dann ging’s zu Fuss bis zur Abtei Romainmôtier. Der Spaziergang wäre wunderbar gewesen, hätte mich mein Ischias nicht geplagt. Die letzten 200m waren echt schmerzhaft… Wir wurden herzlich vom dortigen Pfarrer empfangen und nach einer kurzen Andacht musikalisch von Taizé-Liedern 😍 begleitet, wurde uns ein 17-minutiger Film über das Kloster und die verschiedenen Epochen ab dem 5. Jahrhundert gezeigt. Es war wirklich sehr interessant !

Danach wurden wir in 3 Gruppen aufgeteilt (die wir vorab ausgesucht haben). Eine Gruppe bekam die Führung durch die Klosterkirche, die 2. Gruppe die Führung durch das Haus des Priors (es gibt noch einen dort) und die letzte Gruppe durch ein historisches Nebengebäude das zur Abtei gehört und in welchem einer der Synodalräte wohnt.

Ich war in Gruppe 2 – Das Haus des Priors. Ich liebe Führungen mit echten Menschen und ohne Audio-Guide. Es ist einfach ganz anders, lebendiger; man kann Fragen stellen, hat soziale Interaktion, und vorallem bewundere ich Menschen, die sich so viele geschichtliche Zahlen und Details merken können.

Kurz vor Mittag war die Führung zu Ende und wir begaben uns in den danebenliegenden Garten zum köstlichen Apéro. Es gab ein paar Ansprachen und Danksagungen und danach wurden wir im ehemaligen Rittersaal zu Tisch gebeten. Es gab ein geschmacklich wunderbares Essen, auch wenn es ein wenig Nouvelle cuisine war, was ich eigentlich nicht so mag. Leider habe ich verpasst, das Entrée zu fotografieren…

Gegen halb drei brachen wir auf und ein paar „wanderten“ noch bis La Sarraz – ein gut 1-stündiger Fussmarsch. Hätte ich nicht solche unmöglichen Ischias-Schmerzen, wär ich sehr gerne mitgegangen. Aber es war besser, dass ich es nicht getan habe.

Mama hat mich dann in Romainmôtier mit dem Auto abgeholt und wir waren noch gemeinsam in einem Tea-Room und haben bei dem wunderbaren Wetter ein Panaché genossen und spontan mit den 2 netten Herren am Nebentisch ein interessantes, sympatisches und anregendes Gespräch geführt 😀 .

Hier nun noch ein paar Eindrücke von gestern :

Schmerzen wegen „nichts“

Meine Lieben – Guten Morgen

Schlecht geschlafen – Schmerzen am Knie (oder exakter : Kniekehle).

Seit ich von der Fasnacht (!) zurück bin, habe ich in der Kniekehle Schmerzen. Anfänglich dachte ich, dass ich irgendwie ne blöde Bewegung gemacht habe und das dann schon wieder vorbei geht. Aber dem war nicht so. Als die Schmerzen mich nachts weckten, weil es von der Kniekehle nach oben und unten ausstrahlte, entschied ich dann doch den Arzt aufzusuchen.

Ein paar Tage später hatte ich einen Termin. Die Ärztin meinte, es sei wohl eine Bakerzyste und wir klären das mit einem Ultraschall ab. Den Termin dafür gabs aber erst 2 Wochen später.

Der Arzt, der den Ultraschall machte hat alles genaustens untersucht und einfach NICHTS gefunden. Er meinte dann, es könne vielleicht ein eingeklemmter Nerv oder aber Micro-Risse in den Muskeln sein.. diese könne er allerdings nicht mit dem Ultraschall erkennen.

Ich ging nach Hause und dachte mir : solange es keine Trombose oder sonst was schlimmeres ist, wird das schon wieder vorbei gehen.

Dem ist aber nicht so… seit 10 Tagen habe ich wirklich höllische Schmerzen und zusätzlich meldet sich auf der anderen Seite auch noch mein Ischias (obwohl, laut Arzt ist das nicht der Ischias sondern der Nerv L5…).

Ich habe vor 3 Wochen etwa einen anderen Arzt angerufen, da ich mit meiner Hausärztin nicht so zufrieden bin und ausserdem eine 2. Meinung haben méchte. Durch den glücklichen Zufall, dass Sohnemanns Arzt mich als Neupatientin nimmt, habe ich einen Termin bekommen … am 1. Juli !!

Aber wenn ich sehe (oder besser spüre), wie schmerzhaft beides ist (Ischias und Kniekehle), dann glaub ich, dass ich heute nochmals den Arzt anrufen und fragen, ob der Termin vom 1. Juli vorverschoben werden kann… Ich kann nicht noch 1 Monat so weiter machen…


Update nach der Pause : Ich habe einen Termin für nächsten Mittwoch, den 12. Juni bekommen. Immerhin !