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Recherchen

… oder auf deutsch : Forschungen.

Es gibt verschiedene Arten von Forschung, dabei geht es aber immer um Erkenntnisse. Es ist eine systematische Suche nach unbeantworteten Fragen und Recherche wird immer mit Wissenschaft verbunden.

Aber es gibt auch Recherchen, welche eigentlich nichts mit Wissenschaft zu tun haben. Obwohl : wenn man das Wort „Wissenschaft“ auseinander nimm, dann erkennt man, dass wenn man Forschungen unternimmt, diese dann Wissen schafft

Der Mensch ist allgemein auf der Suche nach Klarheit oder Auflösung, Also WISSEN. Ich hatte mal einen Lehrer, der sagte immer : Wissen ist Macht. Obwohl : ist es nötig, Macht zu haben ? Ich finde manchmal, dass es den Menschen nur darum geht, wer mehr Macht hat… aber das ist eine andere Debatte.

Meine Freundin sagt mir manchmal, ich sei besser als das FBI, wenn es darum geht, Recherchen ĂŒber Personen zu machen 😀 . Es ist allerdings nicht immer einfach, und momentan zerbreche ich mir ein wenig den Kopf, um Antworten – respektive Informationen – ĂŒber gewisse Personen zu finden.

Aber ich mache das gern. Ich finde es spannend, wenn ich irgendwo eine Info finde, welche aber dann doch noch ĂŒberprĂŒft werden muss, um ganz sicher zu sein.

Schwierig wird es, wenn Personen einen Null-Acht-FĂŒnfzen Namen haben, oder der Name/Vorname 10 x bei einer Suchabfrage bei Google erscheint; oder aber die Suchmaschine Dokumente hervorbringt, welche aus dem Jahr 2010 oder so und mit ziemlicher Sicherheit nicht mehr aktuell sind…

Nun denn, ich werde meine Recherchen weiter fĂŒhren und wĂŒnsche Euch inzwischen ein schönes Pfingstwochenende !

Vergriffen

Keine Ahnung, ob man das fĂŒr nicht mehr produziertes Parfum auch sagt, jedenfalls habe ich heute zum 2. Mal herausgefunden, dass „mein“ Parfum nicht mehr hergestellt wird.

Vor vielen Jahren (als ich ca 18 war) hatte ich Berlin von JOOP!

Als ich dann ein paar Jahre spĂ€ter erfahren habe, dass es dieses nicht mehr gibt, ging es sicher 2 Jahre, bis ich ein Eau de Parum fand, das diesem Geruch Ă€hnlich war. Es handelte sich um Voile d’Ambre von YVES ROCHER.

Seit ein paar Jahren allerdings habe ich kein Parfum mehr und heute habe ich gelesen, das Yves Rocher die Filialen in der Schweiz schliesst, allerdings via Internet noch aktiv bleibt. Also dachte ich, ich könnte mir vielleicht wieder mal eines bestellen.

Leider musste ich feststellen, dass es dieses Eau de Parfum auch nicht mehr gibt.

Auf ebay kann man Berlin oder Voile d’Ambre noch finden, aber zu horrenden Preisen. Damals habe ich fĂŒr Voile d’Ambre ca CHF 45.- bezahlt… die Preise sind (da vergriffen und nicht mehr hergestellt, nehm ich jetzt mal an) 3 oder 4 mal soviel 😩

RĂŒckblick

Das Wochenende war toll. Unser Konzert war ein Erfolg und der Chor aus Frankreich fĂŒhlte sich – gemĂ€ss RĂŒckmeldungen – sehr wohl.

Am Sonntag habe wir noch eine kleine FĂŒhrung durch die Altstadt von Lausanne gemacht und gegen 13h gab’s Pick-Nick am See, bevor sie dann mit dem Car wieder davon fuhren.

Es war ein gelungenes Wochenende und ich freu mich schon, wenn wir am 10./11. Juni nach Albertville fahren und dort bei ihnen nochmal ein sicher tolles Week-End verbringen werden.

Schon wieder…

Heute morgen um 6h bin ich erneut mit einer MigrÀne erwacht. Nachdem ich etwas getrunken hatte und es nicht besser wurde, habe ich eine Tablette genommen und mich nochmals hingelegt.

Knapp 5 Minuten spĂ€ter kam AstrĂ©e und installierte sich „auf mir“ 😀 (dieses Video ist nicht von heute). So blieb sie 1h30 bis es mir etwas besser ging.

Ich habe im BĂŒro Bescheid gesagt und war schlussendlich um halb zehn (statt halb acht) vor Ort. Inzwischen ist das Kopfweh ganz weg.

Ich frage mich, wieso ich in letzter Zeit öfters MigrĂ€ne habe. Gut, ich habe einige Sorgen (die Kinder, die Finanzen, Anerkennung unserer Kirche gegenĂŒber dem Staat (das erzĂ€hle ich ein ander Mal, ist zu lang und komplex um nur eine Anmerkung zu machen), die Arbeit, der Chor (ich bin im Vorstand und am Samstag haben wir Konzert), etc… dazu kommt vielleicht das Wetter und eventuell auch, dass ich seit einem Monat meinen Kaffeekonsum stark vermindert habe. Ich habe von 8-10 Tassen auf 3-4 pro Tag reduziert. Vielleicht bin ich auf Koffein-Entzug ??

MigrÀne

Ich hatte praktisch das ganze Wochenende MigrĂ€ne. Ich konnte allerdings einige Dinge erledigen, aber ich hatte den ganzen Tag einen Druck. Wie ein Helm ĂŒber den ganzen Kopf verteilt.

Auch heute morgen spĂŒhre ich es noch ein bisschen.

Liegt wohl an meinen Sorgen…

Spenden

Manchmal denke ich, ich mache jetzt einen Spenden-Aufruf .

Wenn ich manchmal sehen, wofĂŒr Menschen spenden und dabei vergessen, dass es in ihrem direkten Umfeld viele gibt, die – salop gesagt – „aus dem letzten Loch pfeifen“, „auf dem Zahnfleisch gehen“, „dem Abgrund nahe sind“ es auch nötig hĂ€tten… da frage ich mich doch, wieso man nicht zuerst „den Eigenen“ hilft, bevor man Geld ins Ausland schickt (und nicht mal sicher ist, dass es auch da ankommt, wo es sollte…) ! Ich gebe und teile gern, aber erst versorge ich meine Familie, meine Landsleute bevor ich anderen helfe.

Ich habe heute meine Zahlungen gemacht. Na ja, was soll ich sagen … nachdem ich nur das strikte Minimum bezahlt habe, bleiben mir fĂŒr den ganzen Monat Mai noch knapp CHF 200.-. Davon sollte ich einkaufen und tanken (das sind die 2 Sachen, die wirklich nötig sind, um essen und arbeiten gehen zu können).

Ich weiss echt nicht, wie ich erneut einen Monat so ĂŒberleben soll… ich kann nicht schon wieder auf FB eine Anfrage stellen. Laut Gruppenregel darf man sich nicht jeden Monat melden.

Ich versuche auch Sachen wie Kleider, nicht genutzte Kaffeemaschine, nicht genutzter Sodaclub, und vieles mehr zu verkaufen, aber die Leute haben selbst kein Geld und ich bringe die verschiedenen Dinge einfach nicht los. Ich mache unser Brot selber, versuche so billig wie möglich einzukaufen (meistens vor Ladenschluss, weil dann einiges reduziert ist), gehe praktisch nie aus, nehme mein Mittagsessen immer von zu Hause mit, kaufe mir praktisch nie etwas.

Ich habe 3 Jobs (ich bin kaufmĂ€nnische Angestellte) . 1 x 80% + 1 x 15% + 1 x 10% …. wer rechnen kann, stellt fest, dass ich 105% arbeite. Dann habe ich ab und zu einen Auftrag um Homepages zu erstellen oder bei schon gemachten Websites ein Update zu machen. Aber das kommt 2-3 Mal pro Jahr vor. Diese Arbeit erledige ich dann abends oder am Wochenende.

Ich weiss wirklich nicht, was ich noch machen soll.

Manchmal denke ich, wieso ich keinen gut situierten Mann hatte (oder habe). Wieso musste ich an jemanden geraten, der – obschon er Jurist ist und eigentlich vieles gut kann – einfach nichts auf die Reihe kriegt. Er ist (immer noch!) auf dem Sozialamt.

Ich habe mich damals nach der Scheidung raus gekĂ€mpft. Habe alles getan, um Arbeit zu finden… schlussendlich verdiene ich mehr als damals, jedoch habe ich auch mehr Ausgaben. Wenn man auf dem Sozialamt ist, zahlt man weder Steuern noch Krankenkasse. Artzrechnungen, Brille, Orthodont, etc werden vom Solzialamt ĂŒbernommen. All diese Sachen zahle ich heute selber und so habe ich schlussendlich zwar mehr Lohn, aber auch mehr Ausgaben und eigentlich unter dem Strich ca CHF 1’000.-/mtl weniger. Dazu kommt auch, dass ich weder vom Kindsvater eine Alimente bekomme (wie auch, Sozialgeld ist nicht da um Alimente zu bezahlen. Und die Stelle, welche das in solchen FĂ€llen ĂŒbernimmt, zahlt nur bis zum 18. Lebensjahr), noch sonstige Hilfe. Töchterchen ist in Ausbildung (da bekomme ich Kinderzulage, was aber nicht enorm ist), Sohnemann sucht eine Ausbildung oder Arbeit (da bekomme ich gar nichts). Ich arbeite sozusagen fĂŒr 3 Erwachsene, fĂŒr welche ich praktisch alles bezahle. Töchterchen hat einen Lehrlingslohn. Sie zahlt ihre Telefonrechnung und ihre Kleidung uns sonstige persönliche Dinge, aber alles andere geht auf meine Rechnung…

Wenn also jemand eine Idee hat, was ich tun könnte, um monatlich mehr einzunehmen – oder falls jemand eine Spende machen will 🙂 – ich bin dankbare Abnehmerin, denn langsam aber sicher kann ich nicht mehr !

Margariten

Die Lieblingsblume meine Grossmamme waren Margariten. Töchterchen hatte (und hat immer noch) eine spezielle Verbindung zu ihrer „Uri“ (Ableitung, resp. KĂŒrzel von Ur-Grossmutter erfunden von Töchterchen als sie etwa 3 war). Manchmal, wenn Töchterchen etwas erzĂ€hlt, kommt mir meine Grossmamme in den Sinn. Sie hat einige Ähnlichkeiten mit ihr 🙂 .

Ich habe ja zu meinem Geburtstag von Töchterchen Margariten bekommen und gestern wurden sie gesetzt und sind jetzt auf dem Balkon :

Einen angenehmen Abend…

… habe ich gestern verbracht.

Mama hat ein Raclette vorbereitet und einen Kuchen, respektive einen Apfel-Cake, gebacken – welchen wir im Laufe des Abends dann auf „Smash-Cake“ umgetauft haben 😀 . Nun, ihr war der Cake leider bei ihr zu Hause ungeschickt zu Boden gefallen und total auseinander gebrochen. Nach einer kurzen innerlichen Aufregung und EnttĂ€uschung wurde sie kreativ und hat den Cake in eine SchĂŒssel getan. Es sah etwas aus wie ein Crumble … und wir haben wirklich alle herzhaft gelacht als sie es uns erzĂ€hlte.

Töchterchen und Sohnemann waren beide sehr sĂŒss und wir hatten einen tollen Abend.

2 schöne Kerzen von Sohnemann, einen grossen Margeritenstrauss, respektive in einem Topf fĂŒr den Balkon von Töchterchen, sowie einen Tulpenstrauss von Mama haben dem ganzen noch das nötige Ambiente verschafft.

Nun denn, frisch auf fĂŒr ein neues Lebensjahr !

Es gibt sie noch…

… die lieben und guten Menschen.

Ich bin wieder einmal – wie so oft – sehr knapp mit dem Geld. Es ist der 14, April und ich habe noch CHF 30.- bis Ende Monat.

Ich finde es schlimm, dass in der Schweiz die Armut so unter den Teppich gekehrt wird. Praktisch alle nicht-Schweizer haben das GefĂŒhl, dass alle in der Schweiz reich sind. Dabei gibt es bei knapp 9 Millionen Einwohnern ĂŒber 1 Million Arme… die Mittelschicht ist praktisch ausgelöscht.

Aber es gibt doch Menschen hier, die grosszĂŒgig und mitfĂŒhlend sind. Ich bin bei FB in einer Gruppe, die „Hilfe mit Herz fĂŒr Menschen in Not Schweiz“ heisst. Da hab ich heute geschrieben, dass ich sehr knapp bin und etwas UnterstĂŒtzung brauchen könnte.

Es ging keine 30 Minuten, da haben mir schon 4 Leute Hilfe in Form einer kleinen GeldĂŒberweisung angeboten. Wir haben hier in der Schweiz ein System das TWINT heisst. Da kann man Geld direkt von einem Konto auf das andere ĂŒber die Handy-Nummer ĂŒberweisen. Innert 5 Minuten ist das Geld auf dem Konto (im Normalfall – es ist schon vorgekommen, dass es etwas lĂ€nger gedauert hat).

So konnte ich jetzt wenigstens etwas einkaufen gehen und werde auch noch fĂŒr nĂ€chste Woche etwas haben. Tanken muss ich auch noch, da ich sonst nicht zur Arbeit fahren kann.

Das alles ist heute Anfang Nachmittag passiert und jetzt vor ca 15 Minuten hat mir eine Person aus dieser Gruppe geschrieben, dass er mir gerne eine VorratspĂ€ckchen schicken möchte. So mit Mehl, Zucker, Teigwaren, etc. Er kenne dieses GefĂŒhl, wenn man sich jeden Monat durchkĂ€mpfen mĂŒsse. Er habe zwar selbst auch nicht sehr viel, aber fĂŒr das reiche es allemal.

Ja, es gibt sie noch… die lieben und guten, grosszĂŒgigen, herzlichen Menschen – ich bin sehr dankbar đŸ™ŒđŸ»