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Ich glaub’s nicht… !

Sonntag, 28.09.14 – via sms:

Hallo…. ich versuch es noch auf diesem Weg.. ich weiss nicht, ob Du Probleme mit dem Internet hast, dass Du nicht auf meine Messages reagierst… hoffe es geht gut…

–> keine Antwort gegeben

Montag, 29.09.14 – sms:

Soll ich aufhören mit schreiben oder wieso antwortest Du nicht mehr?

–> Hab viel um die Ohren, keine Zeit, immer zurück zu schreiben

Dienstag, 30.03.14 – messenger FB:

Hallo Du, wie geht’s? … Hast Du eine neue Handynummer?

–> nein, hab ich nicht (aber erst am Mittwoch, 01.10.14, geantwortet)

Mittwoch, 01.10.14 – sms:

Hallo Du…. Hast Du Lust, wieder mal ein Wochenende zu mir zu kommen? ….lg J.D.

–> keine Antwort gegeben (und ihn auch für sms blokiert)

Mittwoch, 01.10.14 – messenger FB

Hast Du wieder einmal Lust zu mir zu kommen?

–> keine Antwort gegeben

Donnerstag, 02.10.14 – messenger FB

elefanti

 

 

 

 

 

 

–> keine Antwort gegeben

Wie blöd muss man sein, um mich zu fragen, ob ich ein Wochenende zu ihm kommen will?? Ich bin so wortkarg ihm gegenüber und habe ihm ja gesagt, dass ich nicht mehr will… Hallo???

Stellenangebot

stelleIch möchte mich für eine Stelle in einem Museum bewerben. Es geht dabei um den Empfang/Kasse, sowie den Souvenir-Shop und einige kleinere administrative Arbeiten.

Ich habe eine kaufmännische Ausbildung und habe noch nie im direkten Verkauf (Kasse) gearbeitet. Allerdings habe ich keine Kommunikationsschwierigkeiten und ich habe vorallem auch 3 Sprachen  – was im Landesmuseum von Vorteil ist 😉

Nun meine „Problem“ : Wie soll ich meinen Lebenslauf aufbauen? Ich habe immer in Büros gearbeitet und die letzten Jahre als Tagesmutter… wie könnte ich „rüberbringen“, dass ich für diesen Job geeignet bin? Hat jemand eine Idee?

„Mit 16 geh ich ins Ausland…

… nach Paris oder London oder New York in eine renommierte Tanzakademie.“sprüche-wandtattoos-für-interieur-dekoration-tanzen-rosa

Das sagte meine fast 14-jährige Tochter gestern Abend zu mir und ich muss gestehen, dass mir das fast ein wenig Angst macht. „Dann mit so 18 komme ich in die Schweiz zurück und ziehe in eine WG.“

Tanzen ist ihr Leben und sie möchte beruflich etwas in diese Richtung machen. Ich finde es ja gut, dass sie diesen Traum hat und unterstütze sie auch soweit ich kann; ich habe sie aber natürlich darauf hingewiesen, dass es sehr schwierig ist, nicht am Hungertuch zu nagen in diesem Beruf. Nur die wenigsten schaffen es wirklich.

Hier in der Schweiz gibt es – leider – keine weltweitrenommierte Tanzakademie. Es ist mir also schon klar, dass sie dafür dann ins Ausland muss – aber schon mit 16?? Ausserdem sind solche Projekte nicht gerade billig und ich sagte ihr, dass sie dafür ein Stipedium beantragen müsste – denn leider bin ich noch kein Millionär….

Sie meinte dann nur, dass sie das schon wisse.

Meine Bedenken sind: macht sie wirklich was sie sagt? Denn ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass sie quasi mit 16 schon auszieht… :-O

Was muss wohl geschehen…

… dass endlich begriffen wird, dass es so nicht weiter gehen kann???

–> Grossfamilie treibt Gemeinde in den Ruin <–

Und dann gibt es Schweizer/-innen, die knapp über die Runden kommen, bei denen jeder Rappen 2 mal umgedreht wird, die fast genötigt werden, weil sie Sozialhilfe beziehen (nicht mal zu 100% und nicht weil sie nicht arbeiten wollen, sondern keine Arbeit finden und nach der gesetzlichen Arbeitslosenzeit automatisch auf die Sozialhilfe kommen – obwohl sie das nicht wollen…)

Es sollte endlich mal was passieren!!!

Sozialhilfe_Grafik

Und diese Grafik ist von 2007 – heute, 7 Jahre später – hat der Anteil mit Sicherheit zu- und nicht abgenommen!

Oh captain, my captain !

 

Ja, Ihr wisst es ja sicher alle schon: ein ganz grosser ist von dieser Welt gegangen. Robin Williams – einer meiner Lieblingsschauspieler – ist nicht mehr. Sein Können war fantastisch. Er war ein hochsensibler Mensch und in jeder seiner Rolle merkte man das.

Robin Willliams sagte einmal:

I used to think the worst thing in life was to end up all alone. It’s not. The worst thing in life is to end up with people who make you feel all alone.

Ich frage mich: fühlte er sich so allein – trotz seinen Mitmenschen – dass er sich das Leben nahm?

 

carpe-diem-seize-the-day

Rest in Peace – dear Robin

 

 

Lager auf der Mörlialp

Am Samstag bin ich vom Lager zurück gekommen. Wie ich schon im letzten Post geschrieben habe: ich bin froh, wieder zu hause zu sein – auch wenn es andererseits lustig war. Doch ich bin ziemlich geschafft, denn dieses zwei Wochen waren alles andere als Ferien. Kochen für 40 Leute als nicht professionneller Koch… das ist ziemlich happig und hat bei weitem nichts mit Ferien zu tun. Aber immerhin hat es allen geschmeckt und Gott sei Dank war meine Mama als mein Commis de cuisine (Hilfskoch) dabei!217

In der 1. Woche hat es kontinuierlich geregnet… es war für die Kids nicht sehr lustig, aber in der 2. Woche kam dann die Sonne hervor und sie konnten doch noch einiges draussen machen.

Auch hat mein Handgelenk nach 9 Tagen etwas versagt. Ich holte dann in der Apotheke eine Schiene und Schmerzmittel. Die Apothekerin meinte, es sei wohl eine Sehnenscheidenentzündung. Inzwischen geht’s etwas besser, aber ab und zu schmerzt es noch.

Hier nun ein paar Eidrücke aus dem Lager (Qualität nicht gerade top…) :

087   043

054   029

163   060

215   232

242   169

219   230

 

Das Einzige, was mich an diesem Lager wirklich gestört hat, war die Erinnerung… ihr wisst von wem ich spreche…

 

Mac Gyver in Frankreich

Morgen ist es also soweit: wir fahren ins Lager! Einerseits freu ich mich jetzt schon, wenn ich wieder daheim bin, denn stressig wird es sicher – aber andererseits freue ich mich darauf, denn eigentlich ist es immer ganz amüsant.

Da wir also morgen reisen, habe ich am Freitag meinen Hund Gino zu meinem Vater nach Frankreich gebracht. Sohnemann und ich haben dann bei ihm übernachtet und sind samstagmorgen um 9h15 wieder Richtung Schweiz gefahren. Das Wetter war grau und wurde immer grauer… bis es dann kurz vor 10h anfing zu regnen. Na ja, was soll’s… Scheibenwischer an!

… und dann ist es passiert: nach 3 Mal hin und her blieben die Scheibenwischer mittendrin stehen. SUPER! Ein lauter Ton machte sich bemerkbar. Es klang, als wär der Scheibenwischer Motor irgendwie blokiert. Den Eti-Brief habe ich nicht gemacht, also konnte ich nicht den  TCS (wie ADAC) anrufen. Wir befanden uns auf einer Schnellstrasse im Nichts. Weit und breit keine Tankstelle, kein Bistro, kein Haus!

So standen wir also auf dem Pannenstreifen und warteten – in der Hoffnung, dass es aufhört zu regnen. Jedenfalls konnte ich so nicht weiter fahren. Nach knapp 10 Minuten legte sich der Regen und es ging weiter. Doch schon nach nur 3 Minuten kam der nächste Guss. Rechts ran fahren! Warten! Es hörte nicht auf… Ich rief meine Mutter an – denn sie erwartet mich zusammen mit Töchterchen gegen Mittag. Nach gut 20 Minuten rief ich meinen Vater an. Er riet mir, trotzdem den TCS anzurufen, vielleicht können die mir immerhin sagen, wo die nächste Werkstatt ist… Welche Werkstatt hat am Samstag offen…?? Ausserdem meinte mein Papa: hast du kein Apfel dabei? Dann könntest du damit die Scheibe einreiben, denn so perlt das Wasser ab… Nein! Hatte ich nicht, ebensowenig wie eine Kartoffel, die anscheinend den selben Effekt bewirken soll…

Nun gut: gesagt – getan. Und ich muss löblich sagen, der Typ vom TCS am Telefon war ausgesprochen verständnisvoll und nett. Er schickte mir via sms eine Adresse mit Telefonnummer. Ich rief dort an und – sehr arrogant und unhöflich – meinte der Automechaniker : „ja, sie können schon kommen – aber garantieren kann ich nichts!“

So fuhr ich also, 500m – anhalten – 800m – anhalten – 500m – anhalten – … – … – … bis zu dem Industriegebiet, das nicht sehr weit weg war. Bevor ich die Werkstatt fand, erblickte ich einen Castorama (Baumarkt) und da dachte ich : ich geh doch nicht zu diesem arroganten Heini, der mir nicht mal garantieren kann, den Schaden zu beheben. Ausserdem hatte ich nur 30 Euro dabei – Kreditkarte habe ich keine! –  also entschied ich, im Baumarkt eine Schnur zu kaufen. Das Resultat war effektif und Sohnemann fand es lustig:

Na ja, schliesslich habe ich in meiner Jugend nicht vergebens alle Folgen von Mac Gyver gesehen 😛

Und so konnten wir bis in die Schweiz fahren (wir waren immerhin 150km vor der Grenze und Sohnemann hat seine Muskeln trainiert. Denn es regnete bis ca 15km vor der Grenze ununterbrochen!). Zu Hause angekommen, rief ich dann den TCS, welcher mir bestätigte, dass der Scheibenwischer-Motor dahin sei und er nichts machen könne…

Na toll! Ich fahr morgen für 2 Wochen weg und ich brauch ein Auto! Laut Wetterbericht wird es bis nächsten Donnerstag regnen… also musste ich gestern noch rumtelefonieren und ein Auto organisieren, denn auch wenn ich morgen früh mein Auto in die Werkstatt bringe: das Teil muss sicher bestellt werden und ist warscheinlich nicht vor nächster Woche lieferbar…

Aber schlussendlich habe ich ein Auto gefunden! Gott sei Dank – denn sonst wär ich echt aufgeschmissen gewesen… 🙂

So, nun wünsche ich Euch allen eine gute Zeit! Ich muss jetzt Koffer packen 😉