Herr, gib ihnen die ewige Ruhe und das ewige Licht leuchte ihnen.
Herr, lass sie ruhen in Frieden.
Amen.
🙏🏻

Herr, gib ihnen die ewige Ruhe und das ewige Licht leuchte ihnen.
Herr, lass sie ruhen in Frieden.
Amen.
🙏🏻

Die vergangenen zwei Wochen Ferien waren abwechslungsreich und intensiv – jede auf ihre ganz eigene Art.
In der ersten Woche war mein sechsjähriger Neffe zu Besuch. Gemeinsam haben wir einiges unternommen:
Es war eine wunderschöne, wenn auch recht intensive Woche – mit viel Kinderlachen, kleinen Abenteuern und wertvollen Erinnerungen.






















Am Montagabend kam Claudius zu mir, und am Dienstag machten wir uns gemeinsam auf den Weg nach Frankreich zu meinem Vater. Die Fahrt von rund drei Stunden zog sich etwas, doch wir kamen genau pünktlich zum Mittagessen an. Papa hatte bereits gekocht – wir mussten uns nur noch an den gedeckten Tisch setzen.
Am Nachmittag gingen wir mit meinem Halbbruder, der seit Weihnachten ebenfalls dort lebt, kurz einkaufen. Ich habe mir Baileys gegönnt – die Grundlage für meine geplanten Baileys-Pralinen. Gegen Abend gab es Apéro inmitten von Hasen und Hühnern. Zum Znacht kochte ich Spaghetti Bolognese mit Salat, bevor wir es uns am Kaminfeuer gemütlich machten – draussen regnete es.
Der Mittwoch war das genaue Gegenteil: ein wunderbarer Tag wie aus dem Bilderbuch des été indien. Nach einem späten Frühstück machten wir uns daran, Zwetschgen zu pflücken. Ganze zehn Kilo sind es geworden – mehr als 6,5 Kilo nahm ich mit nach Hause. Daraus entstanden am Wochenende Wähen und Konfitüre. Am Abend sassen wir lange draussen, machten Feuer in der Feuerschale, Claudius bereitete Kartoffelsalat zu, und wir genossen den Spätherbst-Abend unter freiem Himmel bis fast Mitternacht.
Der Donnerstag hingegen war verregnet. Wir sassen am Morgen trotzdem auf der Terrasse, lauschten dem gleichmässigen Trommeln des Regens und machten später erneut Feuer im Kamin. Am frühen Nachmittag traten wir die Rückfahrt an – leider mit Stau, sodass sich die Heimfahrt zog. In Yverdon legten wir noch einen Halt ein: Ich habe mir ein Fahrrad gekauft. Ein gebrauchtes zwar, aber wie neu – und das Beste daran: es ist gelb! 😀
Zu Hause angekommen, wartete schon mein Sohn, und wir assen gemeinsam zu Abend.
Am Freitagmorgen hatte ich Physiotherapie, danach fuhr Claudius wieder nach Hause. Der Samstag war mein üblicher Wäschetag, nachmittags gönnte ich mir Ruhe, und abends schaute ich bei meiner Mutter vorbei – mit 1,5 Kilo Zwetschgen im Gepäck. Der Sonntag verlief ruhig, bevor ich heute wieder in den Arbeitsalltag startete.























Zwei Wochen Ferien – zwei Welten: Kindertrubel und Familienzeit, Reisen und Erholung, Sonne und Regen. Ein schöner Mix, der mir in Erinnerung bleiben wird. Nun heisst es wieder arbeiten, bis zu den nächsten Ferien zwischen Weihnachten und Neujahr. Das wird lang …
Gestern war kein gewöhnlicher Tag – sondern einer, der mir in Erinnerung bleiben wird :
Ein Tag im Gros-de-Vaud – Unser Betriebsausflug zwischen Kultur, Natur und Gastfreundschaft
Gestern war es wieder einmal so weit: Betriebsausflug! Ein willkommener Anlass, den Arbeitsalltag hinter sich zu lassen, gemeinsam unterwegs zu sein und neue Eindrücke zu sammeln. Und genau das haben wir getan – mit einem abwechslungsreichen Tag im Gros-de-Vaud.
Pünktlich um 8:15 Uhr trafen wir uns am Bahnhof in Echallens. Von dort aus ging es mit einem kleinen Car in das charmante Dorf Chêne-Pâquier, wo ein liebevoll vorbereitetes Zmorge auf uns wartete. Frischer Kaffee und selbstgebackener Zopf – besser kann ein Tag kaum beginnen.

Im Anschluss besuchten wir den eindrucksvollen Temple elliptique, eine kleine Kirche die mit ihrer elliptischen Bauweise nicht nur architektonisch besonders ist, sondern auch geschichtlich einiges zu erzählen hat. Der Pfarrer vor Ort vermittelte uns auf lebendige Art die Hintergründe und Besonderheiten dieses bemerkenswerten Gotteshauses.

Danach machte sich die Gruppe zu Fuss auf den Weg zum Tour Saint-Martin – ein Aussichtsturm mit weiter Sicht über das Land. Aufgrund meiner Ischias-Probleme konnte ich diesen Weg nicht mitgehen. Umso dankbarer war ich für das spontane Angebot einer Kollegin, die mit dem Auto unterwegs war und mich kurzerhand mitnahm. Eine kleine Geste mit grosser Wirkung – denn der Aufstieg auf den Turm und die Aussicht von oben waren ein echtes Highlight des Tages.
Zurück im Car führte uns die Route weiter nach Denezy, wo wir eine kleine Kirche mit Fresken des schweizer Künstlers Louis Rivier besichtigten. Auch hier erhielten wir eine spannende und detaillierte Einführung – eine schöne Gelegenheit, Kunst und Geschichte in einer ruhigen Atmosphäre auf sich wirken zu lassen.

Gegen Mittag erreichten wir den letzten Programmpunkt unseres Ausflugs: das Restaurant La Ferme in Cremin. Ein Ort mit ländlichem Charme und familiärer Atmosphäre. Das Mittagessen wurde in grossen Schüsseln serviert – Schweinsbraten, Gratin Dauphinois und Rüebli-Salat – ganz wie zu Hause. Die ungezwungene Stimmung und das feine Essen rundeten diesen gelungenen Tag wunderbar ab.









Um 14:30 Uhr wurden wir beim Restaurant abgeholt und zurück nach Echallens gebracht – unserem morgendlichen Ausgangspunkt. Dort wartete bereits meine Mama auf mich, die mich morgens hingefahren hatte. Gemeinsam fuhren wir zu ihr nach Hause, wo ich ihr von all den schönen Erlebnissen des Tages erzählte.
Chorleben am Abend – Musik, Gemeinschaft und gute Gespräche
Nach einem erlebnisreichen Ausflugstag war für mich noch lange nicht Schluss. Gegen halb sechs machte ich mich erneut auf den Weg – diesmal nach Lausanne, um unsere Chorchefin und eine Kollegin aus dem Chor-Comité abzuholen. Wir waren bei Guillaume, unserem Präsidenten, zum gemeinsamen Znacht eingeladen.

Als wir ankamen, erwartete uns bereits ein liebevoll vorbereiteter Apéro. Die Stimmung war herzlich, fast familiär, und bald wurde der Grill angefeuert. Es wurde viel gelacht, erzählt und gemeinsam gegessen – doch neben dem Geselligen hatte der Abend auch einen sehr produktiven Kern.
Wir tauschten uns über das vergangene Konzert aus, gaben einander Feedback, reflektierten, lobten – und übten auch konstruktive Kritik. Die Atmosphäre blieb dabei stets offen und unterstützend. Es war spürbar, wie sehr uns der Chor verbindet – nicht nur musikalisch, sondern auch menschlich.
Auch die Planung für kommende Projekte nahm an Fahrt auf, Ideen wurden gesammelt, mögliche Termine besprochen und erste Visionen geteilt. Gegen 1 Uhr morgens kam ich schliesslich nach Hause – todmüde, aber erfüllt. Dieser Abend war wie das i-Tüpfelchen auf einen ohnehin schon wunderbaren Tag.
Ich finde, das Tischchen passt perfekt ❤

Und am Wochenende war ich bei Papa in Frankreich und es hat neu dazu noch eine Kuscheldecke und ein Kissen gegeben 🥰
Mir ist grad etwas langweilig im Büro. Also hab ich mal Grok* ausprobiert.
*Grok ist ein KI-Chatbot, der in die Plattform X (ehemals Twitter) integriert ist. Er liefert schnelle, aktuelle und oft humorvoll formulierte Antworten. Neben Text kann Grok auch Bilder generieren und damit visuelle Inhalte auf Anfrage erstellen.
Ich hab ihm folgendes Foto hochgeladen :

Als erstes hat Grok daraus folgendes gemacht. Sieh ziemlich abstrakt aus :

Dann hab ich ihm gesagt, dass ich es gern im Aquarell-Stil hätte. Daraus wurde dann das :

Irgendwie ganz süss, oder ?
… ging mein Urlaub.
Die 1. Woche war mein 5-jähriger Neffe da und wir haben verschiedene Dinge unternommen :
Am 1. Tag waren wir im Wald. Mein Neffe meinte, er hätte noch nie Feuer im Wald gemacht und war sehr happy.
Am 2. Tag fuhren wir nach Basel in den Zolli – am Schluss meinte mein Neffe : „Danke, dass Ihr mich hier her gebracht habt“.
Am 3. Tag verbrachten wir den Nachmittag am See. Leider konnte ich nicht ins Wasser…
Am 4. Tag machten wir eine Schifftour auf dem Lac Léman. 3 Stunden lang – es war herrlich und auch das hat meinem Neffen sehr gefallen. Er war noch nie auf einem Schiff und hatte grosse Freude.
Am 5. Tag blieben wir gemütlich zu hause, denn am Mittag kam sein Vater – mein Bruder – ihn holen.










Am Freitag hab ich dann gemeinsam mit Mama noch den Nachmittag/Abend verbracht.
Am Wochenende war ich in Evian. Wir hatten Sing-Wochenende und es war toll – ausser vielleicht die vielen Wespen am Morgen beim Frühstück.


Die 2. Woche war ruhiger und von Montag bis Mittwoch war ich mehrheitlich zu hause und habe einfach nichts getan. Ausser am Mittwoch, da bin ich in eine Glasscherbe getreten … Meine Babies hatten nachts wohl ihre 5 Minuten und haben eine Glasflasche – die zum entsorgen bereit stand – runter geschmissen. Ich hab in der Nacht nichts gehört, war dafür aber morgens sofort wach, als ich noch im Halbschlaf drauf getreten bin 😀 … aber es war Gott sei Dank nicht so tief. Geblutet hat es allerdings ziemlich fest und man hätte meinen können, es sei ein Mord in meiner Wohnung geschehen…

Am Donnerstag fuhr ich zu einer langjährigen Freundin ins Berner Oberland und half ihr, eine Eckbank aufzubauen. Wir hätten sowieso nicht viel unternehmen können, denn es war den ganzen Tag grau und ziemlich frisch, mit zwischenzeitlichen Regengüssen.
Am Freitag fuhr ich zu meiner Tante die bei Basel wohnt. Ich kam dort gegen 16h an und meine 2 Cousinen waren auch da. Wir hatten einen Tollen Apéro und Abend verbracht. Am Samstag besuchte ich meinen Bruder der in Basel wohnt und er kam mit mir dann mit, um beim Goldschmied mein Weissgoldkettchen abzuholen, welches ich im voraus zur Reparatur geschickt hatte. Ich bin so froh, dass ich endlich mein Kreuz und mein Baslerstab wieder „anziehen“ kann. Danach fuhren wir zu unserer Tante und machten noch kurz auf dem Friedhof halt. Ich wollte unbedingt noch bei meinen Grosseltern vorbei.
Wir haben dann zusammen gegessen und meinen Bruder später wieder nach Hause gefahren. Und am Sonntag begleitete ich meine Tante in ihren Gebetskreis. Na ja, es ist nicht so meins, aber der Prediger hat noch gut geredet. Über Liebe und Dämonen… Es gab dann auch noch Mittagessen und gegen 16h verabschiedete ich mich dann von meiner Tante und fuhr zurück in die Romandie.







Zuhause wartete Claudius auf mich – er hat auf meine 2 Babies, Wasabi & Saké, aufgepasst wärend ich weg war.
Tja, das waren sie, meine freine Tage… die nächsten sind dann an Weihnachten – abgesehen von kommendem Montag (örtlicher Feiertag) und dem 31.10 und 01.11. (da hab ich frei genommen).

Die Blätter tanzen im Wind, die Sonne liegt nun tiefer, die Tage werden kürzer und die Schatten länger.
Ich mag den Herbst, mit seinen melancholischen Facetten, den vielen Farben, den von Nebel umhüllten Morgen und dem wohligen Kaminfeuer (ich hab zwar keinen Kamin, aber ich habe eine grosse Vorstellungskraft 😀 ), Kürbissuppe und Wildgerichte – ein Gaumenschmaus. Halloween allerdings ist nicht so meins, auch wenn die geschnitzen Kürbisse manchmal echte Kunstwerde sind.
Als Kind allerdings liebte ich den Räbeliechtli-Brauch in der Deutschschweiz . In Richterswil findet jedes Jahr ein bekannter Umzug statt. Dieses Jahr fällt es auf den 11.11. – Geburtstag meiner Tochter 🙂
Ich finde es schade, dass dieser Brauch hier in der Westschweiz nicht bekannt ist. Ich hätte ihn gerne meinen Kindern weiter gegeben – aber allein mit 2 Kindern in der Kleinstadt einen Umzug zu veranstalten hielt ich dann doch für etwas übertrieben 😀 . Doch jedes Jahr denke ich nostalgisch an diese Zeit zurück.

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Im Herbst bin ich auch oft etwas kreativer als sonst. Ich habe vor 10 Jahren mal ein Gedicht über den Herbst, respektive den Eté indien geschrieben und dieses Foto hab ich vor über 10 Jahren in unserer damaligen Strasse gemacht :

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Albert Camus drückt wunderschön aus, was der Herbst ist :
Der Herbst ist ein zweiter Frühling, wo jedes Blatt zur Blüte wird.
… friedlich …

Da ich heute ja schlussendlich nicht unterwegs war und den ganzen Tag nur auf dem Sofa sass und irgendwelche blöde Videos auf TikTok ansah, nebenbei X_Faktor am TV lief und ich mit meinem Chat-Partner etwas hin und her schrieb, beschloss ich gegen 17h ein Bad zu nehmen 😀 . Das ist etwas, was ich sehr selten tue – eigentlich dusche ich viel lieber. Aber heute hatte ich mal Lust dazu.
Und dann, später, so gegen 20h fand ich, dass ich jetzt einen Abendspaziergang mache. Ich nahm also mein Handy, Kopfhörer und Schlüssel mit und schlenderte zum See.
Es war eine wahsinnige Stimmung – und dazu das Klavierkonzert 20, KV 466 von Mozart und dann noch Fantasia in d-moll, KV 397 … es war einfach nur traumhaft. Und ich hatte grosse Lust, Klavier zu spielen – was ich ja leider seit ein paar Jahren nicht mehr kann, da ich ja weder (m)einen Flügel noch (m)ein Klavier habe 😦



