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Überleben mit Kaffee und Birchermüesli

Heute Nacht hat mein Körper wohl beschlossen, dass kurz vor vier Uhr eine wunderbare Zeit zum Aufwachen sei. Mein Kopf war anderer Meinung – aber leider hat der Körper gewonnen. Nach ein paar tapferen Versuchen, den Schlaf zurückzulocken (er hat mich komplett ignoriert), bin ich aufgestanden und habe mir einen Kaffee gemacht. Wenn man schon so früh wach ist, kann man es ja wenigstens stilvoll machen und ihn mit Koffein beginnen.

Meine beiden Babys, Saké und Wasabi, haben derweil ganz lieb gewartet, bis ich meinen ersten Kaffee in Ruhe austrinken konnte. Sie sassen da wie zwei kleine Zen-Meister der Geduld – zumindest, bis der letzte Schluck weg war. Dann war klar: Jetzt bitte Frühstück! Also habe ich ihnen ihre Mahlzeit serviert, und sie haben sie mit einer Zufriedenheit verputzt, die ich um diese Uhrzeit gern selbst hätte.

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Danach räumte ich den Geschirrspüler aus, bereitete mein Birchermüesli fürs Mittagessen vor und machte mich schliesslich auf den Weg ins Büro. Kurz vor acht sass ich an meinem Schreibtisch – offiziell „arbeitsbereit“, innerlich aber noch im Halbschlaf-Modus.

Jetzt sitze ich hier. Mein Körper hätte nichts dagegen, sich einmal quer über die Tastatur zu legen, und mein Gehirn versucht tapfer, die Augen aufzuhalten. Das Problem: Es gibt heute praktisch nichts zu tun. Wirklich gar nichts, das einen wachhält oder wenigstens beschäftigt. Ich starre also der Zeit beim Vorbeikriechen zu – und sie gibt sich heute richtig Mühe, langsam zu sein.

Früher Feierabend wäre heute ein Traum – aber meine Minusstunden erinnern mich daran, dass dies nicht möglich ist. Also sitze ich hier, halte mich mit Kaffee aufrecht und hoffe, dass sich die Uhr irgendwann erbarmt und ein kleines bisschen schneller läuft.

Zum Glück wartet in der Mittagspause mein Birchermüesli auf mich. Ich sehe es heute als eine Art heimlichen Verbündeten – der treue Begleiter, der mich davor bewahrt, auf der Tastatur einzuschlafen.

Vielleicht wird der Tag ja doch noch besser – auch wenn ich am Ende sicher müde sein werde – dann womöglich dank der treuen Unterstützung meines Birchermüeslis.

Nächtlicher Besuch: Ein Totenkopfschwärmer im Wohnzimmer

Vor zwei Tagen, so gegen 23 Uhr, verwandelten sich Saké und Wasabi in kleine Raubtiere und meine Stube wurde plötzlich zu einem kleinen Jagdrevier. Sie schossen durch die Stube, sprangen hierhin und dorthin – so, wie wenn eine besonders nervige Fliege ihr Opfer wäre. Doch dieses Mal war es keine Fliege.

Ein riesiges Insekt flatterte durch das Wohnzimmer. Zuerst dachte ich an eine Fledermaus, dann für einen kurzen Moment sogar an einen Spatz – so ungestüm und flatterhaft bewegte es sich. Aber ein Spatz mitten in der Nacht ? Schliesslich landete es in der Küche, direkt bei der Neonlampe.

Mit einem grossen Behälter und einem improvisierten Deckel gelang es mir tatsächlich, das Tier einzufangen. Und plötzlich – absolute Ruhe. Das imposante Wesen verhielt sich, als wäre nichts gewesen. Ein Foto konnte ich in der Aufregung leider nicht machen, beide Hände waren im Einsatz. Aber das Bild im Kopf bleibt: ein schwarzer Körper mit gelben Querstreifen, wie eine überdimensionierte Biene – nur mit den Flügeln eines Schmetterlings. Ganze fünf bis sechs Zentimeter lang! Für eine Bienenkönigin viel zu gross, also wohl ein Nachtfalter. Ich brachte ihn auf den Balkon und liess ihn frei. Saké und Wasabi waren wenig begeistert.

Gestern liess mich das Erlebnis nicht mehr los, also begann ich zu recherchieren. Und tatsächlich: Alles deutet darauf hin, dass mein nächtlicher Gast ein Totenkopfschwärmer (Acherontia atropos) war.

Ein paar erstaunliche Fakten:

  • Der Totenkopfschwärmer ist einer der grössten Nachtfalter Europas. Sein Körper kann bis zu 6 cm lang werden, die Flügelspannweite liegt bei 9 bis 13 cm.
  • Auf seinem Thorax trägt er eine markante Zeichnung, die tatsächlich wie ein kleiner Totenkopf aussieht – daher sein Name.
  • Typisch sind auch die gelben Querstreifen, die an eine riesige Biene erinnern.
  • Der Totenkopfschwärmer ist nachtaktiv und wird stark von Lichtquellen angezogen – daher sein Besuch bei meiner Küchenlampe.
  • Er ist ein Wanderfalter, der aus dem Mittelmeerraum bis nach Mitteleuropa zieht. In der Schweiz gilt er als selten, aber immer wieder wird er gesichtet.
  • Besonders faszinierend: Er kann ein pfeifendes Geräusch von sich geben und ist dafür bekannt, sogar in Bienenstöcke einzudringen, um Honig zu stehlen – eine seiner erstaunlichen Überlebenstechniken.

Es war ein aufregendes Erlebnis, einem so seltenen Tier einmal in echt zu begegnen. Und ohne meine beiden aufmerksamen „Wohnzimmer-Wächter“ Saké und Wasabi hätte ich den nächtlichen Besucher vielleicht gar nicht bemerkt. 🐾

Häkel-Decke

Meine Häkel-Decke, welch ich aus praktisch allen Wollresten meiner verstorbene Stifmutter gehäkelt hab, ist fertig… 12 x 8 Grany-Quadrate à ca 20x20cm … ca 2.5 x 1,6m gross

Es muss noch ein Rand ganz rundherum gehäkelt werden – das mach ich heut Abend. Muss sagen, bin ganz zufrieden damit… und Saké scheint es auch zu gefallen …

Zurück im Alltag

Letzte Woche hatte ich Ferien. Montag war gemütlich zu hause und abends kam Claudius, nachdem ich meine Zoom-Sitzung mit dem Chor-Comité um 20h beendet hatte.

Am Dienstagnachmittag machten wir uns auf den Weg nach Basel. Gegen 17 Uhr kamen wir an und hatten gerade noch genug Zeit, uns unter ein Zelt zu stellen, bevor der Regen in Strömen einsetzte. Nach etwa 15 Minuten konnten wir schließlich zum Marktplatz hinuntergehen.

Da mein Ischias mir zu schaffen machte, hatte ich vorsichtshalber Mamas Rollator mitgenommen, um mich bei Bedarf hinsetzen zu können. Doch das Vorwärtskommen wurde durch die nass gewordenen Konfetti, die sich langsam in Pappmaché verwandelten, erheblich erschwert. Die Räder blockierten immer wieder, weil sich alles daran festklebte …

Nun ja, es war ziemlich mühsam, aber dennoch bin ich froh, dass ich zumindest ein paar Stunden der drey scheenschte Daag des Jahres miterleben konnte.

Von Dienstag auf Mittwoch übernachteten wir bei Claudius, und sein Sohn hat am Mittwoch für uns alle gekocht. Anschließend waren wir noch bei Müller – ein Geschäft, das es in der Romandie nur in Montreux gibt. Dort entdeckte ich Wolle, denn seit einiger Zeit habe ich ein neues Hobby …

Ich hab erst mal nur grau genommen, denn ich wollte unbedingt den Elefanten machen. Finde, er ist mir ganz gut gelungen 🙂

Donnerstag ist Claudius nach Hause gefahren und ich hatte nachmittags mit Mama abgemacht. Kurz vor Mittag kommt Sohnemann aus seinem Zimmer und meint, er arbeite heute Abend… Was ? Wie ? Wo ?

Meine Tochter entdeckte ein Stellenangebot auf Instagram – es stammte von einem entfernten Bekannten. Zwischen 2011 und 2013 hatte ich seine Tochter als Tagesmutter betreut. Nun suchte er Mitarbeiter für seine Bubble-Tea-Produktion.

Mein Sohn nahm sofort Kontakt mit ihm auf und konnte noch am selben Tag anfangen. Ich bin dankbar und froh, dass ihm die Arbeit offenbar gefällt. Das Team soll großartig sein, und besonders die Arbeitszeiten kommen ihm entgegen: meist von 17 bis 23 Uhr, manchmal etwas früher (ab 15 Uhr) oder länger (bis 00:30 Uhr). Sohnemann meinte, dies erleichtere ihn sehr, denn diesen Druck haben, den Wecker (nicht) zu hören und aufzustehen, um morgens pünktlich zu sein, sei für ihn ein ständiger Stress gewesen, der somit wegfalle.


Am Freitagnachmittag brachte ich meine beiden Babys, Saké und Wasabi, zur Sterilisation zum Tierarzt – ein Eingriff, der für beide insgesamt knapp drei Stunden dauerte.

Als ich sie um halb sechs abholte, war Wasabi bereits relativ munter, während Saké noch völlig benommen war. Zuhause stellte ich die Transportboxen ins Wohnzimmer, öffnete sie, und Wasabi kam sofort heraus, torkelte zur Heizung und machte es sich dort gemütlich.

Auch Saké verließ direkt die Kiste, kippte jedoch seitlich um und blieb einfach liegen. Ich behielt sie eine gute Viertelstunde bei mir, bevor ich sie auf eine Decke legte, wo sie regungslos mindestens eine Stunde lang liegen blieb. Nach und nach kam sie dann zu sich, und schließlich haben beide dann gefressen. Inzwischen sind die zwei wieder fit.

Samstag = Wäschetag. Hatte 4 Maschinen zu machen und gegen 15h war ich bei Mama, wo auch Bruderherz und mein 5-jähriger Neffe schon eingetroffen waren. Abends waren wir gemeinsam an einer ökumenischen Feier mit anschliessendem Suppen-Essen. Es war ganz gut. Mein Neffe war ziemlich aufmerksam und wollte auch mitlesen

Und zu guter letzte hatte ich am Sonntag noch den Sing-Sonntag mit meinem Chor. Von 9h bis 17h waren wir konzentriert und sind gut vorwärts gekommen. Das Konzert am 15. Juni wird bestimmt toll !

Mission Katzenbaum und so

Töchterchen hat sich von ihrem Freund getrennt. Oder besser – sie haben gemeinsam beschlossen, sich zu trennen. Das ganze fand vor ca 1 Monat statt und Töchterchen suchte eine Wohnung. Ab 1. Januar hat sie ein neues Zuhause. Ich freu mich sehr für sie.

Ihr Ex-Freund war einverstanden, dass sie und die Katzen solang wie nötig bleiben können. Töchterchen ist zum Schlafen bei Freunden untergekommen, die beiden Katzen Mystic & Astrée allerdings blieben beim Ex-Freund und Töchterchen ging einfach 1 x pro Tag vorbei.

Seit ein paar Tagen allerdings waren die beiden Katzen etwas „komisch“ wie Töchterchen meinte und sie hat mich gefragt, ob sie und die beiden für 2 Wochen nach Hause kommen könnten. Natürlich hab ich nicht nein gesagt und so haben wir gestern Abend die Mission Katzenbaum in Angriff genommen.

Ich bin mit Töchterchen zum Ex-Freund gefahren. Dieser hatte den Katzenbaum schon demontiert und er half ihr, jenen in mein Auto zu verfrachten. Dann noch ein paar Kissen und Decken und natürlich Astrée und Mystic – jede in einer Katzenkiste – eingeladen und heim gefahren.

Zuhause angekommen, hat Sohnemann geholfen, alle Sachen hochzutragen und mit Töchterchen in ihrem „alten“ Zimmer den Katzenbaum aufzubauen. Mystic & Astrée kennen die Umgebung ja von früher und scheinen sich wohl zu fühlen. Allerdings bleiben sie zur Zeit im Zimmer, denn meine beiden Wasabi & Saké kennen die zwei ja nicht, und vielleicht könnte das Zoff geben, weil 2 fremde Katzen in ihr Territorium kommen.

Na ja, wir werden sehen. Gestern abend und heute Nacht war es jedenfall ruhig. Weder Mystic & Astrée, noch Wasabi & Saké haben irgendwelche Anstalten gemacht und wenn’s klappt, können wir die 4 vielleicht auch zusammen in der ganzen Wohnung lassen. Wir werden sehen…

Vorbei wie im Flug…

… ging mein Urlaub.

Die 1. Woche war mein 5-jähriger Neffe da und wir haben verschiedene Dinge unternommen :

Am 1. Tag waren wir im Wald. Mein Neffe meinte, er hätte noch nie Feuer im Wald gemacht und war sehr happy.
Am 2. Tag fuhren wir nach Basel in den Zolli – am Schluss meinte mein Neffe : „Danke, dass Ihr mich hier her gebracht habt“.
Am 3. Tag verbrachten wir den Nachmittag am See. Leider konnte ich nicht ins Wasser…
Am 4. Tag machten wir eine Schifftour auf dem Lac Léman. 3 Stunden lang – es war herrlich und auch das hat meinem Neffen sehr gefallen. Er war noch nie auf einem Schiff und hatte grosse Freude.
Am 5. Tag blieben wir gemütlich zu hause, denn am Mittag kam sein Vater – mein Bruder – ihn holen.

Am Freitag hab ich dann gemeinsam mit Mama noch den Nachmittag/Abend verbracht.

Am Wochenende war ich in Evian. Wir hatten Sing-Wochenende und es war toll – ausser vielleicht die vielen Wespen am Morgen beim Frühstück.

Die 2. Woche war ruhiger und von Montag bis Mittwoch war ich mehrheitlich zu hause und habe einfach nichts getan. Ausser am Mittwoch, da bin ich in eine Glasscherbe getreten … Meine Babies hatten nachts wohl ihre 5 Minuten und haben eine Glasflasche – die zum entsorgen bereit stand – runter geschmissen. Ich hab in der Nacht nichts gehört, war dafür aber morgens sofort wach, als ich noch im Halbschlaf drauf getreten bin 😀 … aber es war Gott sei Dank nicht so tief. Geblutet hat es allerdings ziemlich fest und man hätte meinen können, es sei ein Mord in meiner Wohnung geschehen…

Am Donnerstag fuhr ich zu einer langjährigen Freundin ins Berner Oberland und half ihr, eine Eckbank aufzubauen. Wir hätten sowieso nicht viel unternehmen können, denn es war den ganzen Tag grau und ziemlich frisch, mit zwischenzeitlichen Regengüssen.

Am Freitag fuhr ich zu meiner Tante die bei Basel wohnt. Ich kam dort gegen 16h an und meine 2 Cousinen waren auch da. Wir hatten einen Tollen Apéro und Abend verbracht. Am Samstag besuchte ich meinen Bruder der in Basel wohnt und er kam mit mir dann mit, um beim Goldschmied mein Weissgoldkettchen abzuholen, welches ich im voraus zur Reparatur geschickt hatte. Ich bin so froh, dass ich endlich mein Kreuz und mein Baslerstab wieder „anziehen“ kann. Danach fuhren wir zu unserer Tante und machten noch kurz auf dem Friedhof halt. Ich wollte unbedingt noch bei meinen Grosseltern vorbei.
Wir haben dann zusammen gegessen und meinen Bruder später wieder nach Hause gefahren. Und am Sonntag begleitete ich meine Tante in ihren Gebetskreis. Na ja, es ist nicht so meins, aber der Prediger hat noch gut geredet. Über Liebe und Dämonen… Es gab dann auch noch Mittagessen und gegen 16h verabschiedete ich mich dann von meiner Tante und fuhr zurück in die Romandie.

Zuhause wartete Claudius auf mich – er hat auf meine 2 Babies, Wasabi & Saké, aufgepasst wärend ich weg war.

Tja, das waren sie, meine freine Tage… die nächsten sind dann an Weihnachten – abgesehen von kommendem Montag (örtlicher Feiertag) und dem 31.10 und 01.11. (da hab ich frei genommen).

Schulfreundin

Gestern war ich bei einer alten Schulfreundin in der Deutschschweiz. Wir kennen uns, seit wir 12 sind. Das sind jetzt also 36 Jahre… wie doch die Zeit vergeht. Geht es Euch auch so : wenn mir jemand sagt, das war vor 20 Jahren, dann kommt bei mir direkt 1980 vors innere Auge ?

Um halb zehn fuhr ich los und war kurz vor Mittag bei ihr. Ihr (2.) Mann war auch da – wie immer. Ich mag ihn sehr gut. Sie sind jetzt seit 5 Jahren verheiratet… das war die Hochzeit, an welcher ich mit Otto eine heisse Nacht verbracht habe… 😏

Aber zurück zu gestern. Meine ehemalige Schulfreundin kocht und probiert gerne Neues aus. Es gab erst mal ein Gnocchi-Auflauf der wirklich köstlich war. Zum Dessert servierte sie ein Apfel-Tiramisu :

Es war einfach göttlich – ich bin eigentlich nicht so Tiramisu-Fan, aber das war wirklich ausgesprochen umwerfend.

Etwas später kam ihre Mutter zum Kaffee – meine Mama war auch dabei und wir hatten einen gemütlichen Nachmittag.

Gegen späteren Nachmittag/frühen Abend – ihre Mutter war inzwischen wieder gegangen – hatte meine Schulfreundin eine wunderbare Kürbis-Wähe aus dem Ofen gezaubert (leider hab ich kein Foto gemacht). Wirklich ein Gaumenschmaus – muss ich auch mal ausprobieren. Mal was anderes, als die „traditionnelle“ Kürbissuppe.

Wir haben viel geredet und gelacht und sind schlussendlich erst gegen 21h von dort gegangen.

Zuhause war ich kurz vor Mitternacht. Ich kam in die Wohnung… die Küche sah aus wie Sau…

Wieso kann man (Sohnemann) eigentlich nicht aufräumen, wenn man die Küche benutzt hat ??

Immerhin waren Wasabi und Saké gleich unter dem Bett hervorgekommen und haben mich – zwar noch etwas scheu – begrüsst. Ich hab dann noch ein wenig mit ihnen gespielt, bevor ich zu Bett ging.

Und dann fing’s wieder an… ich konnte nicht schlafen… Frank war das letzte Mal auf Whatsapp um 18h34 … inzwischen schlief er wohl. Aussedem hab ich sowieso das Gefühl, dass ich ihm manchmal zu viel schreibe – also hab ich es gelassen und mich auf TikTok und Instagram etwas umgesehen…

Und dann kamen da wieder diese Gedanken über Pierre. Ich möchte ihn eigenlich zum Mond schiessen… aber es gelingt mir irgendwie nicht. Am Freitag abend habe ich ihm folgende Nachricht geschickt : Hast Du mich nicht mehr gern? … oder bedeute ich Dir sowenig, dass es nicht so wichtig ist, Dich mal zu melden…? Aber auch darauf kam – bis jetzt – keine Reaktion. Ich habe dieses Spiel wirklich langsam satt.

Irgendwann bin ich dann eingeschlafen… und heute morgen um halb acht war ich wieder wach. Ich habe Wasabi und Saké gefüttert, mir einen Kaffee und eine Kopfschmerztablette eingeschmissen und mit einer meiner besten Freundinnen ein paar Sprachnachricht hin-und her geschickt.

Wäsche zusammen gelegt, Küche aufgeräumt, andere Blogs gelesen… und jetzt diesen Artikel hier geschrieben.

Es ist jetzt halb elf und Sonntag. Wasabi und Saké spielen zusammen im Wohnzimmer, der Wecker von Sohnemann klingelt ins Leere und ich warte, was der Tag noch bring…

In diesem Sinne – allen einen schönen Sonntag !