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Zwischen Loslassen und Ankommen – Gedanken zum 50. Geburtstag

50 Jahre – ein runder Geburtstag, der nicht nur gefeiert, sondern auch gespürt wird. Ein Moment, der zum Innehalten einlädt. Zurückschauen, ohne zu verharren. Nach vorne blicken, ohne Druck. Zwischen den Jahren liegt so viel Leben – Erfahrungen, Brüche, Neuanfänge, Erkenntnisse.

In den letzten Jahren habe ich vieles losgelassen – alte Muster, überholte Überzeugungen, Erwartungen, die nicht mehr zu mir gehörten. Und gleichzeitig bin ich Stück für Stück mehr bei mir selbst angekommen.

Hier teile ich zehn Gedanken, die sich über die Jahre gefestigt haben – als Orientierung, als Erinnerung, als kleiner Kompass auf dem Weg.

1) Alles, was auf Dauer mehr Kraft kostet, als es mir gibt, darf losgelassen werden – auch wenn es schwerfällt. Selbst bei nahestehenden Menschen. Es ist in Ordnung, sich abzugrenzen, wenn es dem eigenen Wohl dient.

2) Der wahre Wert einer Sache bemisst sich nicht am Preis, sondern daran, was sie für dich bedeutet. Zeit mit geliebten Menschen, besondere Erlebnisse – das ist oft unbezahlbar.

3) Geld kann vieles erleichtern, aber es definiert uns nicht. Es zu haben ist angenehm, es nicht zu haben kann herausfordernd sein – aber es sagt nichts über den Wert eines Menschen aus.

4) Jeder Lebensweg ist einzigartig. Ob mit Kindern oder ohne, in einer Beziehung oder allein – wichtig ist, dass es dein Weg ist und sich für dich stimmig anfühlt.

5) Vergebung ist ein Geschenk, das man sich selbst macht. Sie befreit und gibt inneren Frieden – auch wenn es manchmal Zeit braucht.

6) Die Komfortzone ist gemütlich – aber Wachstum geschieht oft genau außerhalb davon. Es lohnt sich, immer wieder kleine Schritte hinauszuwagen.

7) Lerne dich selbst wirklich kennen. Sei ehrlich mit dir, entdecke, was dich ausmacht, was du brauchst, was dich erfüllt. Schreiben kann dabei ein wertvolles Werkzeug sein.

8) Wir können andere nicht retten – und sollten es auch nicht versuchen. Aber wir können für uns selbst sorgen, Verantwortung übernehmen und unseren eigenen Weg finden.

9) Hinter jedem schwierigen Verhalten steckt eine Geschichte. Menschen wollen im Grunde dazugehören, verstanden und geliebt werden. Auch wenn jemand verletzt – versuche, das Menschliche dahinter zu sehen. Und achte darauf, dass du selbst dir treu bleibst.

10) Und falls du irgendwann das dringende Bedürfnis hast, einem Ex zu schreiben – schlaf eine Nacht darüber. Oder mach etwas, das dich entspannt. Oft sieht die Welt danach schon ganz anders aus.

Dietrich Bonhoeffer – Ausstellung

Anlässlich des 80. Todestages von Dietrich Bonhoeffer, der am 9. April 1945 starb, lädt das CIDOC zu einer für alle offenen Ausstellung über diese bedeutende Persönlichkeit der Geschichte ein.

Bonhoeffer war Pastor, Theologe und Widerstandskämpfer. Mit Mut und Glauben stellte er sich dem NS-Regime entgegen und hinterließ ein bis heute aktuelles, einflussreiches Werk.

Sein Zeugnis inspiriert bis heute viele Menschen auf der ganzen Welt.



Ich habe schon mehrmals über ihn in meinem Blog geschrieben :
Heute wie damals immer noch aktuell
Sein berühmtes Gedicht
Eine Predigt

Vermissen

Wenn Menschen, die man mag, schweigen, merkt man, wie viel sie einem bedeuten…

Ich vermisse unsere Gespräche vorallem abends, mon cher Monsieur… Seit einiger Zeit schon sind Sie ab dem späteren Nachmittag nicht mehr online und ich habe das Gefühl, dass Sie das bewusst machen. Vielleicht täusche ich micht. Aber seien Sie sich gewiss, dass Ihre abendliche virtuelle Präsenz mir oft fehlt…

Es gibt auch noch jemanden anderen, den ich vermisse. Auch wenn unsere Zeit vorbei ist, schätze ich ihn sehr und seine Wiederkontaktaufnahme hat mich sehr berührt. Die Vertrautheit und Kommunikation sofort wieder da. Whatsapp-Nachrichten und Telefonate waren (sind) toll. Doch seit einiger Zeit ist es weniger geworden. Telefoniert haben wir schon länger nicht mehr – leider.

Die beiden Herren werden sich erkennen – und ihr anderen wisst wohl auch von wem ich rede…. Beide sind 600km und 700km von mir entfernt und doch fühl ich mich ihnen nah… Ich glaub, wenn sie um die Ecke wohnen würden, ginge ich manchmal einfach kurz vorbei. Ob die beiden das überhaupt wollen würden ?

Ich werde mich damit abfinden. Ich bin ja gut darin, vieles hinzunehmen und geduldig zu sein. Wie pflegte meine Grossmamme immer zu sagen : Geduld ist die Tugend der Könige…

Gutherzig

Wenn man gutherzige Menschen verletzt, werden sie nicht schreien, sie werden ihren Schmerz in sich behalten. Sie werden sanft und leise wegdriften und nie wieder zurückkehren. Sie werden nicht aufhören, gut zu sein, sie werden dir nie wieder vertrauen. Genau hier hast du sie verloren.

@ DieWahrheitssuchende netzfund

Für immer

Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es dir – für immer.

Konfuzius

Es gibt aber Momente, da kommt etwas das du geliebt hast unverhofft zurück … aber es gehört dir trotzdem nicht für immer…

… damit muss man dann einfach klar kommen, sich damit befassen, es verarbeiten und hoffen, dass es besser wird.

Sklave des Systems ?

Dieses Foto ist ein Netzfund… aber wenn das echt ist, finde ich das richtig gut. Sollte überall stehen. Ist auch für die Schweiz gültig.

Warum brechen wir nicht aus dem System aus ? Wenn alle mitmachen würden, hätten Die keine Chance. Aber das ist Utopie… Träumerei… Wunschdenken…

Mainstream-Medien, Indoktrinierung, Manipulation… das wird mit uns (nicht allen, aber vielen) gemacht. Und diejenigen, die das ganze durchschauen können nicht viel machen, weil sie auch in diesem System sind und irgendwie mitmachen müssen, weil sie sonst untergehen.
Es ist einfach zu sagen „ich zieh mich zurück, geh in ein Berghüttli und werd Selbstversorger“. Das ganze umsetzen ist – auch hier – ohne Kapital nicht möglich.

Wir sind einfach alle Gefangene und Sklaven… echt traurig !

Herbst-Melancholie

Die Tage werden kürzer, die Sonne ist weniger warm
Die Blätter wirbeln im Wind, die Bäume werden arm
Verlieren ihr Kleid, umhüllt von Nebel und gefallenem Laub
Sehen sie traurig und verlassen aus – alles ist taub.

So fühl ich mich manchmal auch …

Freundschaft

An eine Person, die mir sehr wichtig ist :

Ich weiß nicht genau, wo ich anfangen soll… Seit mehr als 1 Jahr kommunizieren wir ziemlich intensiv und täglich. Es wird mir mehr und mehr bewusst, wie wichtig Du für mich bist und dass ich nie gedacht hätte, jemanden wie Dich kennen lernen zu dürfen.

Ich habe manchmal Zweifel. Ich weiß nicht, ob das ewig dauern wird, aber ich weiß, dass ich Dich niemals vergessen kann, denn die Seiten die für Dich in meinem Buch bestimmt sind, sollen eine Ansammlung von tausend Farben werden.

Auch wenn wir nicht immer gleicher Meinung sind : mit Dir kann man debattieren, diskutieren, Neues lernen, staunen und manchmal verwundert sein. Und auch wenn Deine Worte manchmal hart sind, sind sie ehrlich und sehr bereichernd für mich.
Ich fühle mich nicht wohl, wenn ich keine Nachricht von Dir bekomme … wenn es diese Stille gibt… ich mich frage, ob was los ist … und ich weiss nicht recht, wie ich damit umgehen soll.

Du sagst oft, dass ich Dich nicht kenne… dabei glaube ich, dass ich Dich besser kenne als Du denkst…und ich habe manchmal Schiss, alles zu vermasseln, weil ich Dich vielleicht zu oft störe… ich befürchte manchmal, dass Du eines Tages genug davon hast und mir nicht mehr antwortest oder mich sogar blockierst… das wär wirklich sehr, sehr schlimm für mich.

Es wird nie mehr als eine Freundschaft sein, das ist mir klar – aber es ist eine der intensivsten und mir wichtigsten Beziehungen die ich je hatte... und ich hoffe, dass das versprochene Essen irgendwann statt findet…

Erinnerst Du dich ?

Erinnerst du dich? Der Baum im Park, wo wir uns zum ersten Mal trafen!! Der Tag, an dem wir die ersten beiden Buchstaben unseres Namens auf seinen Stamm schrieben. Wir unterschrieben die beiden mit einem Kuss. Heute hat mich der Baum nach dir gefragt…