Noch knapp ein Monat…

… und wir geben unser Weihnachtskonzert. Ich habe ja schon mal darüber geschrieben. Endlich ist auch unser Chorleiter wieder da. Er war von Anfang Juni bis Ende Oktober in Bulgarien und leitete dort die Staatsoper. Er wurde schon 3 Mal angefragt und hat nun beim 3. Versuch angenommen 🙂

Unsere Vertretung für die jeweiligen Chorproben am Mittwoch waren einerseits unsere Pianistin und andererseits ein Chormitglied, die Musiklehrerin an einer Schule ist. Die beiden machten das schon ganz gut, aber unser Chor ist halt nur wirklich komplett wenn Roberto ihn leitet 😉

Nun denn, gestern und heute habe ich zusammen mit yout*be ein wenig geübt 😀 und heute Nachmittag werde ich wohl nochmals ein wenig singen, denn Töchterchen geht zu ihrem Schatz und Sohnemann schlittschuh laufen. Somit bin ich allein und habe Zeit dafür.

Ah ja, übrigens haben wir doch keine Solisten. Die Solis werden einheitlich vom jeweiligen Register gesungen. Alto (sprich ich) hat 2 Solis 😀

Ich freu mich aufs Konzert und wir haben auch schon die Affichen zum verteilen bekommen :

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Halloween gut Überstanden

Ich habe gestern mit Sohnemann Halloween „gefeiert“. Also eigentlich war es eine Pyjama-Halloween-Party, die gleichzeitig ein (sehr) verspätetes Geburtstagsfest war (immerhin hatte er am 4. Januar Geburtstag…).

Eigentlich hasse ich Halloween… dieser Brauch (ursprünglich ja aus Irland, aber bei uns eher bekannt als Brauch aus Amerika) sagt mir einfach nichts… aber man kann es den Kids ja nicht gut verbieten, wenn alle Halloween feiern. Nun denn, Sohnemann durfte 3 Kinder einladen. Wir waren 1h30 im Quartier auf Süssigkeitenjagd :D. Die Beute war ziemlich gross – als Zombie schien Sohnemann angst zu machen :

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Als wir gegen 20h wieder zu hause waren, gab es selbstgemachte Kürbissuppe. Danach durften die Kinder die „Hülle“ der verarbeiteten Kürbisse schnitzen. Das Resultat kann sich sehen lassen, oder?

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Um 10h wurden 2 der Kinder abgeholt und der 3. durfte bei uns übernachten. Die beiden Jungs waren wirklich ruhig und schliefen ca um Mitternacht ein. Heute morgen standen sie gegen 8h auf – also relatif gnädig 🙂

Ich bin froh, dass der Abend so gut verlaufen ist und freue mich jetzt auf ein ruhiges Wochenende.

Allen ein schönes Week-End !!!

Award von sarina

Ich war nicht schlecht überrascht, als ich heute in einem Kommentar für den LIEBSTER Award von Sarina nominiert wurde – Lieben Dank, Sarina.

Liebster

Ich habe etwas nachgeforscht und HIER etwas gefunde. Die www Adresse endet mit einem .ch (also Schweiz), jedoch ist alles auf spanisch (?) redigiert. Na ja, auch in der Schweiz gibt’s Spanier 😀

Nun denn, hier erst mal die Regeln:

1. Danke der Person, die Dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in Deinem Artikel. –> siehe weiter oben 😉

2. Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.

3. Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award, die bisher weniger als 1.000 Follower haben.

4. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für Deine nominierten Blogger zusammen.

5. Schreibe diese Regeln in Deinen Liebster Award Blog Artikel. –> habe ich an 1. Stelle 🙂

6. Informiere Deine nominierten Blogger über den Blog Artikel.

 

2. Die 11 gestellten Fragen sind:

1. Was ist musikalisch dein größtes Idol? –> Michael Jackson

2. Wenn du mit besagtem Idol ein Tag verbringen könntest, was würdest du tun? –> ich wär wohl so aufgeregt, dass ich einfach nur glücklich darüber wäre…

3.Spielst du ein Instrument? –> Ja, Klavier

4. Tee oder Kaffee? –> ganz klar KAFFEE. Ohne geht gar nicht 🙂

5. Wenn du als Tier wiedergeboren werden würdest, als was wolltest du die Welt neu entdecken? –> Als Vogel… so im Stil: über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein

6.Hast du Hobbys die sich sehr von einander unterscheiden? (extrem Besipiel: Stricken und Fallschirmspringen) –> Nein. Mein Hobby ist singen

7. Was ist dein Geheimtipp bei Grippe. Worauf schwörst du? –> Kamillentee mit Honig und Milch

8. Eher IC/ICE oder Fernbusse bei weiter Reise? –> Eher Zug, aber lieber noch mit dem Auto

9. Benutzt du gerne Abkürzungen in Mitteilungen? –> kommt schon vor

10. Was fällt dir als erstes bei dem Wort “Musik” ein? –> Mein Chor

11.Wie empfindest du Musik? Wie wichtig ist dir ein Leben mit Musik? –> Sehr wichtig. Ohne Musik wäre die Welt traurig

 

3. Meine Nomminierungen gehen an :

Querbeet

Pipa bloggt

Mein Kopfchaos

Herr B

Fukenwahnsinn

4. Meine 11 Fragen sind:

1. Seit wann bloggst Du?

2. Weiss Dein Umfeld von Deinem Blog?

3. Wenn ja : Wie sind die Reaktionen?

Wenn nein: wieso nicht?

4. Hast Du schon mal jemanden live kennen gelernt, der bei Dir im Blog liest?

5. Würdest Du (oder warst Du schon mal) an ein Blogger-Treffen gehen?

6. Themawechsel: Welche Traditionen magst und lebst Du?

7. Glaubst Du an Gott?

8. Langschläfer oder Frühaufsteher?

9. Wie und wo spannst Du am liebsten aus?

10. Welches Land würdest Du gern bereisen?

11. Was liegt oder steht unmittelbar rechts von Dir in diesem Moment?

 

Puhhhh, gar nicht so leicht, 11 Fragen zu finden… Nun denn, ich geh jetzt ins Bett – Mitternachtsgruss an Euch alle und Gute Nacht 😉

 

Ich hab den Job !

Juhuuuuuu…. heute abend um 18h hat mich der Kirchgemeindepräsident angerufen : ich hab den Job!

Ich freu mich sehr darüber – endlich klappt mal etwas 😉 Sind zwar nur 6 Std pro Woche, aber hey – besser als nichts 😀

Singin in the rain

Seit 2 Tagen läuft mein TV nicht mehr… eigentlich für mich persönlich nicht so schlimm. Schon als Teenie sagte ich, dass ich später mal keinen Fernseher zu hause will. Na ja, mit meinem Mann und später den Kids hatten wir halt dann doch einen.

Heute Nachmittag wär auf ARTE „Singing in the rain “ gekommen. Den hätte ich gern wieder mal gesehen… ich liebe amerikanische Musicals! Sind einfach meine Lieblingsfilme. Die damalige Nachkriegszeit war so aufblühend, die Menschen waren fröhlich, hatten ein Ziel, gingen respektvoll miteinander um. Heute geht’s doch in den Filmen immer nur um Sex, Affairen, Schiessereien, etc. –  Action muss her. Langweilig!

Was gäb ich manchmal drum, damals gelebt zu haben…

♥ First Love ♥

Vor 2 Tagen sagt Töchterchen zu mir:firstlove-flowers

„Mama, ich habe jemanden kennengelernt. Er ist 100% Schweizer und arbeitet bei der Bank.“

Ich fragte dann, woher sie ihn denn kennt und wie alt er ist. Sie meinte, er sei letztes Jahr in ihre Schule gegangen und hätte jetzt im August eine Banklehre begonnen. Es beruhigte mich, denn demzufolge ist der Junge 16 – das ist ok 😀

Ich finde, dass Töchterchen richtig aufblüht. Seit 2 Tagen ist sie sehr offen, erzählt mir, wenn er ihr eine sms schreibt, wie er ist, sich verhält, etc. Ich glaube, sie ist verliebt 🙂

Gestern durfte sie mit ihm am Nachmittag in die Stadt (unser Ort hat knapp 18’000 Einwohner und die Stadt ist mehr ein Städtchen – also nicht die Grossstadt wie Zürich oder Berlin 😉 ). Ich habe ihn kurz gesehen und ich muss sagen, der junge Mann ist überaus sympatisch.

Ich wünsche meiner „Kleinen“ von Herzen, dass sie mit ihm viele glückliche Stunden verbringt – so happy habe ich sie schon lange nicht mehr gesehen und gespürt ! Und ich finde es überaus lobenswert, dass sie mir ihr Vertrauen entgegen bringt und mir davon so offen erzählt.

Tochter happy – Mama happy 😀

Mein Glaube macht mich stark !

Ja, ich bin bekennede Christin und ich schäme mich auch nicht, das zu sage!

Ich war dieses Wochenende bei meiner besten Freundin und sie wollte unbedingt mit mir in einen Gottesdienst unserer Kirche (christkatholisch Kirche). Hauptgrund ihres Wunsches war eigentlich, Leute kennen zu lernen, denn sie hat keine Familie und die wenigen Freunde die sie hat, wohnen alle mindestens 100km von ihr entfernt.

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St Beatus-Kirche, Thun

Natürlich freute ich mich darüber, dass sie in den Gottesdienst gehen wollte. Vorallem auch, weil der dortige Pfarrer unser ehemaliger Pfarrer ist und ich ihn sehr gut kenne. Die St Beatus Kirche ist ein kleines Kirchlein, etwas erhöt und hinter Bäumen. Es ist nicht leicht, sie zu finden, doch wenn  man dann die Treppen hochgegangen ist, erfreut man sich eines wunderbaren Ausblicks und einer wirklich herzigen Kirche.

Der Pfarrer staunte nicht schlecht, als er mich im Kirchenbank erblickte und ich merkte, dass er sich sehr darüber freute. Am Schluss hat er mich sogar offiziell vor allen begrüsst und gesagt, wer ich bin (na ja… schliesslich spiele ich in unserer Kirchgemeinde das Harmonium, kümmere mich um die Website und bin Synodal-Delegierte… 🙂 ).

Meine Freundin war ziemlich unbeteiligt im Gottesdienst. Sie las nicht, sprach nicht, sang nicht und kam auch nicht zur Kommunion. Ich fand es ein wenig ungeschickt, dass sie so „apathisch“ da sass. Ausserdem flüsterte sie mir einmal zu „Das ist nicht meine Welt“. Ich nickte nur mit dem Kopf – denn ich war ziemlich konzentriert und genoss das gemeinschaftliche Gebet.

Ich bin sehr froh darüber, dass ich meinen Glauben habe, denn ich denke, dass Menschen mit Glauben (egal welcher: Christen, Juden, Moslems, Buddhisten, etc… – und ich meine nicht die Fanatiker! ) einfach ein „reicheres“ Leben haben als andere. Es gibt mir Kraft und Gelassenheit. Ich vertraue auf Gott wie man so sagt. Das bedeutet jetzt aber nicht, dass ich ein „Frömmeler“ bin. Ich würde nicht jeden Sonntag zur Kirche gehen, denn um die Kraft Gottes zu spüren, brauch ich nicht unbedingt eine Kirche. Gott ist überall: In der Natur, in der Musik, in meinen eigenen vier Wänden. Manchmal gehe ich allerdings sehr gerne in eine Kirche, allein, einfach um die Stille in unserer hektischen Welt zu geniessen; um zu beten; um in mich zu hören. Und ich bin sicher, dass ich durch meinen Glauben viele Situationen besser meistere (gemeistert habe).

Mein Glaube gibt mir die Möglichkeit, Dinge hinzunehmen wie sie sind. Ich hätte etliche Beispiele, doch darauf werde ich vielleicht in einem späteren Post eingehen 😉

Loslassen

kinder-wurzeln-fluegelLoslassen ist schwierig. Das wissen wir ja alle. Aber sein eigenes Kind loslassen, weil es langsam erwachsen wird, finde ich extrem schwierig.

Eine Liebe loslassen tut weh, aber man ist dabei nur für sich selbst verantwortlich. Hingegen sein Kind loslassen… man hat einfach immer Angst – vorallem in unserer heutigen Zeit – dass irgendwas passiert und man es dann nicht beschützen kann.

Meine Tochter wird in einem Monat 14 und ist heute zum 1. Mal mit einer guten Freundin (sie wird in 2 Tagen 16) alleine mit dem Zug nach Zürich gefahren. Dort werden sie dann von der Grossmutter der Freundin abgeholt. Eigentlich nichts besonderes. Sie steigen um 7h41 ein, müssen dann eine Stunde später umsteigen und kommen um 9h56 in Zürich an. Und doch ist mir irgendwie mulmig. Es gibt so viele komische Leute in unserer Gesellschaft. Die Freundin ist eine erfahrene ÖV-Benutzerin, meine Tochter aber überhaupt nicht. Ich vertraue zwar der Freundin und doch bin ich jetzt schon froh, wenn ich um 10h eine sms bekomme, dass sie gut angekommen sind.

Zürich ist 280km von hier entfernt. Da kann ich dann nicht mal schnell hin fahren, wenn irgendwas ist.

Aber ich muss loslassen… meine Kleine wird gross…