Habe da was tolles gefunden. Die Jungs sind echt toll ! Gefällt mir super Was meint Ihr dazu ?
oder eher klassisch klassisch :
Habe da was tolles gefunden. Die Jungs sind echt toll ! Gefällt mir super Was meint Ihr dazu ?
oder eher klassisch klassisch :
… dass ich keine sms schreibe.
Seit Sonntag kribbelts mich echt in den Fingern und ich muss verdammt aufpassen, dass ich mich nicht „gehen lasse“ und ihm schreibe. Seit dem letzten Lebenszeichen ist mehr als ein Monat vergangen.
Ich hoffe, es geht ihm gut. Wieso frage ich mich das eigentlich? Ob er sich diese Frag ab und zu auch stellt? Ich weiss es nicht, ich denke nicht, vielleicht doch?
Wenn ich das nur abstellen könnte – ich gäb was drum… aber eben, ich habe leider keinen on/off Schalter.
Na denn, Selbstnotitz: zusammen reissen und weiterhin die Finger still halten !!!
… So, die Kids sind im Bett – seit 21h30 ist Ruhe eingekehrt und morgen beginnt der Altag wieder.
Heute hatten wir einen Ausflug mit unserer Kirchgemeinde. Wir fuhren nach Rüfenacht (bei Bern) zu einem Waldgottesdienst und
anschliessendem Pic-Nic.
Nein, Pierre war nicht da – ist wohl auch besser so (obwohl ich es mir natürlich gewünscht hätte…). Ich bin inzwischen wieder an dem Punkt angelangt, dass ich mir sage: lass es auf sich beruhen, vergiss ihn… und es gelingt mir auch ganz gut. Obwohl: ich frage mich schon ab und zu, wie’s ihm wohl geht, was er macht, was er fühlt oder denkt. Vorallem seit seiner letzten sms. Aber that’s life !
***
Wie schreibt Erich Fried so schön :
Das Leben
wäre
vielleicht einfacher
wenn ich dich
gar nicht getroffen hätte
Weniger Trauer
jedes Mal
wenn wir uns trennen müssen
weniger Angst
vor der nächsten
und übernächsten Trennung
Und auch nicht soviel
von dieser machtlosen Sehnsucht
wenn du nicht da bist
die nur das Unmögliche will
und das sofort
im nächsten Augenblick
und die dann
weil es nicht sein kann
betroffen ist
und schwer atmet
Das Leben
wäre vielleicht
einfacher
wenn ich dich
nicht getroffen hätte
Es wäre nur nicht
mein Leben
Erich Fried
Gestern Abend waren wir am Street Jazz Festival „Swing in the wind“ in Estavayer-le-Lac.
Eigentlich war es nicht wirklich geplant. Dazu gekommen ist es so: Als wir letzten Sonntag zu meinem Vater fuhren, sahen wir die Werbung dafür auf einem Auto. Ich dachte sofort: das wär eine Überraschung für Mama (sie liebt Jazz – und ich auch. Allerdings den alten. Mit modernem freestyle Jazz haben wir beide etwas Mühe…). Nun gut, wir haben das Datum reserviert und sind dann gestern ende Nachmittag hin gefahren.
Anfangs waren wir unten am See. Da gab’s verschiedene Bahnen, Schiessbuden, Wurststände, etc. Ein Rummelplatz halt. Irgendwie war es nicht das, was wir dachten. Wir sahen auch keine Bühne; aber wir blieben dann doch einen Moment dort, tranken einen Kaffee, die Kids durften jeder auf eine Bahn und jeder zweimal mit Pfeilen in einer Armbrust (extra für Kinder) schiessen.
Nach dem Rummel fuhren wir dann doch ins Städtchen hoch und fanden auch sehr zentral einen Parkplatz. Es gab drei Bühnen an drei Orten (Plätzen) in Estavayer. Wir setzten uns erst mal bei der Hauptbühne hin, assen Pizza und warteten, dass um 19h die Band auf die Bühne kam. Anfangs war es gut, doch dann gings zu freestyle Jazz über und wir verliessen den Platz Richtung Bühne 2.
Es spielten dort die Sugarpie & The Candymen – einfach great ! Wir blieben bis am Schluss dort. Diese Band hat ein sehr grosses Répertoire. Über Klassiker von Aretha Franklin über Beatles und Queen (verjazzt natürlich) bis zu Walt Disney’s berühmten Songs wie „A spoon full of sugar“ (Mary Poppins) oder „The Bare necessities“ (Jungelbuch) war alles dabei.
Die Band kommt aus Norditalien und waren einerseits super Musiker, aber auch – Italiener halt 😉 – Kommedianten. Es war wirklich ein super Erlebnis und die Überraschung für Mama war gelungen.
Hier noch eine Kostprobe der Band (allerdings nicht von gestern – aber diesen italienischen Song haben sie auch gespielt) :
Vor genau einem Jahr habe ich das hier schon mal geschrieben. Komisch, dass mir das praktisch auf den Tag genau ein Jahr später wieder einfällt…
Noch 4 mal schlafen und die Schule (und somit der Altag) beginnt wieder. 7 Wochen Ferien sind zwar lang – aber es ist halt schon toll, wenn man nicht zeitgebunden ist. Rückblickend waren diese Sommerferien toll:
Die ersten 2 Wochen waren die Kids im Sommerlager und ich 5 Tage unterwegs.
Am Wochenende der 3. Woche war ich mit einer Freundin, deren Sohn und meinen Kids campen (ich stell NIE WIEDER ein Zelt in praler Sonne, nachmittags um 15h bei 33 Grad im Schatten auf !!)
In der 4. – 5. Woche waren wir zwar zu hause, verbrachten aber viel Zeit am See mit baden und nichtstun. Am Genfersee fühlt man sich wirklich wie im Urlaub.
In der 6. Woche musste ich arbeiten. Die kleine Zoé (2 Jahre) war Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 9h – 18h hier.
Und in der 7. und letzten Woche fuhren wir zu meinem Vater ins Berner Oberland. Wir haben dort im Garten im Zelt geschlafen – zur grossen Freude der Kids. Am Lindenbach haben wir gebadet und mit Steinen die Zeit vertrieben. Nachts konnten wir einen Igel beim fressen beobachten. Das Landleben bringt auch Plagen wie Fliegen mit sich … und am letzten Abend gab es ein grosses Feuer im Garten, damit wir um Mitternacht noch grillieren konnten 🙂 … Mein Vater wohnt auf 1000m ü.M. … also die letzte Nacht hab ich – trotz Schlafsack und Decke, dickem Pyjama und Socken – gefroren. Aber was tut man nicht für die Kids…
Heute muss ich arbeiten und zwischen Freitag und Sonntag haben wir auch noch was vor.
Jetzt muss ich aber los – Zoé kommt in 1/2 Std und ich bin noch nicht mal angezogen… :-S
… wieso ich gewisse Dinge, sprich Situationen und Leute nicht aus dem Kopf kriege. Ich bemühe mich wirklich, aber es geht nicht. Mann, wie mich das nervt !
Manchmal möchte ich die Zeit zurück drehen
Manchmal möchte ich gewisse Leute durchschütteln
Manchmal möchte ich einfach einschlafen und wenn ich aufwache, alles vergessen haben
Ich versteh einfach nicht, wieso alles so kompliziert sein muss. Es könnte so schön sein – aber manche stehen sich echt selbst im Weg… sie sind unglücklich, aber leben weiter wie bis anhin. Nehmen es einfach dahin. Ist halt so. Dabei könnte man es ändern und wäre dann glücklich – aber nein: die Moral ist wichtiger.
Ich habe gestern aus 1. Hand erfahren: „… er hat sie nur aus Mitleid geheiratet“…. na toll. Wie kann man das tun? Man kann ein Kätzchen aus Mitleid bei sich aufnehmen, man kann Geld aus Mitleid nach Afrika spenden…. aber gleich heiraten??
Ich versteh’s nicht…. wirklich nicht….
Mozart ist – das wissen glaub einige von Euch schon – mein absoluter Favorit was klassische Musik betrifft. Es geht mir einfach unter die Haut. Soeben habe ich die Synphonie n° 25 am laufen :
Als ich in Wien war, besuchten wir das Mozarthaus. Es war ein komisches Gefühl durch das Haus zu gehen und zu wissen, dass vor über 200 Jahren genau in diesem Haus Mozart höchstpersönlich durch die Räume schritt. Es schauderte mich irgendwie bei dem Gedanken, es war, als wär sein Geist anwesend…
Ich hatte solche Gefühle auch schon anderswo. In alten Schlössern oder Burgen. Da spürt man (ich zumindest) dieses Präsenz der ehemaligen Bewohner. In solchen Momenten werde ich ganz kribbelig und würde am liebsten in eine Zeitmaschine hüpfen und zurück in die Vergangenheit reisen.