Eine schöne Zeit…

Der See von AvalachHeute im Auto lief dieses Lied . Es erinnerte mich augenblicklich an M.  und in mir zog sich irgendwie etwas zusammen. Das Gefühl war eigenartig.  Eigenartig, weil ich nicht erwartet hätte, dass es mich so trifft, wenn ich es höre… Ja! Es tat weh!

Wenn ich darüber nachdenke, dass – nachdem er den Schlussstrich gezogen hatte – wirklich eine totale Funkstille herrscht, finde ich dieses Verhalten doch sehr komisch, vorallem aber auch traurig. Ich hätte nicht – niemals – gedacht, dass er so ist. Blokiert auf FB, sein Blog gelöscht… ich frage mich, was wirklich passiert ist…

Ich hoffe, es geht ihm gut – ich bin ihm nicht böse, dass er unsere Beziehung beendet hat. Im Endeffekt war es wohl das Beste. Ich nehme mal an, das M. das hier liest und ich möchte ihm einfach sagen, dass es eine schöne Zeit war und ich ihn nie vergessen werde…

Virus

virusSohnemann kam vor 3 Tagen morgens um 00h30 plötzlich zu mir und klagte über Bauchschmerzen und Übelkeit. Es dauerte auch nicht lange, und er musst zwischen 1h und 4h morgens 3 mal erbrechen… :-O

Nach 3 Stunden Schlaf erwachte ich dann morgens um 7h mit dem selben Gefühl. Mein Gott, war mir schlecht… und auch ich musste mich dann gegen Mittag übergeben und lag den ganzen Tag flach… Am nächsten Morgen war alles vorbei.

Natürlich fragte ich mich, ob wir was schlechte gegessen hatten – aber Töchterchen hatte keines der Symptome und musste auch nicht erbrechen. Wir hatten wohl einen Virus eingefangen…

Na ja, inwzischen geht’s uns wieder gut 😉

Sommerlager

Diese Woche hab ich wieder angefangen zu arbeiten… allerdings nur Teilzeit. Ich gehe den Arbeitsalltag langsam an 😀 … ist nicht gewollt – hat sich so ergeben. Dagegen hab ich natürlich nichts 😉 Aber es ist gut, wenn ich etwas auf andere Gedanken komme…

… denn ich habe erfahren, dass man Pierre anfragen wird, ob er nächstes Jahr im Sommerlager  als Hauptleiter mitkommt (ich wurde angefragt, nächstes Jahr als Köchin mit zu kommen – habe zugesagt, ohne zu wissen, dass Pierre auch angefragt wird. Bin ja gespannt, ob er kommt…).

ZG(Sommerlager 2008 als ich ebenfalls als Köchin dabei war)

Einfach

Es ist einfach, jemanden zu lieben
Es ist einfach, jemanden zu hassen
Es ist einfach, jemandem weh zu tun
Es ist einfach, jemandem zu helfen
Es ist einfach, jemanden zu mögen
Es ist einfach, jemanden zu ignorieren

Doch jemanden vergessen – das ist nicht einfach…

Nothing…

nothing

In diesem Sinne wünsche ich Euch ein schönes Wochenende !

Ich für meinen Teil werde jetzt mit den Kids an den See fahren und das Nichtstun geniessen.

Lesen, nicht zu viel studieren, die Aussicht geniessen, mit meiner Family die Schönheit des Augenblicks festhalten und einfach Sein.

Gestern Abend

… war schlimm.

1002270_392384357538089_1568034393_nJa, ich war ziemlich schlecht drauf abends. Ich hatte von vorgestern auf gestern einen Traum von Pierre… Tagsüber ging’s – ich war mit den Kids den ganzen Tag in der Stadt. Doch dann, abends als die Kids im Bett waren, kam alles wieder hoch…

Dabei war der Traum von Pierre nicht mal extrem lang oder spektakulär (obwohl…) :

Ich kam in ein Café das auf 2 Etagen war. Unten waren alles Leute, die ich kannte und die mich aufforderten, in den 1. Stock zu gehen. Ich ging also hoch und da sass Pierre – ganz allein – an einem Tisch. Ich setzte mich zu ihm und er nahm meine Hand, schaute mich an und sagte: meine Frau ist gestorben…

Dann erwachte ich.

Irgendwie war ich etwas verwirrt… was sollte das? Wieso träum ich so einen Schwachsinn? Soll das ein vorhersagender Traum gewesen sein? Oder ein Wunschtraum?

Seit seiner letzten sms habe ich nichts mehr von ihm gehört und ihm auch nicht mehr geschrieben. Ich versuche – einmal mehr – ihn zu verdrängen. Wieso um alles in der Welt träum ich von ihm? Es nervt mich, weil ich – trotz guten Willens – nicht von ihm los komme.

Jemand sagte mir, ich solle ein klärendes Gespräch mit ihm verlangen. Ich soll ihm eine sms schicken und ihm 2 Wochen zeit zum antworten / abmachen geben und ihm schreiben, dass wenn er sich nicht melde, er meine Nummer löschen und mich nicht mehr kontaktieren soll. Ok, das wär eine Lösung, aber: Er hat die Nummer von meiner Mama und von meiner Tochter… ausserdem: das „Risiko“ ihm vielleicht in einem Jahr oder so wieder über den Weg zu laufen (wie an der Synode) ist auch da…

Ich weiss nicht…

 

Dicke Mädchen

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Wer kenn schon
die Not eines überaus dicken Mädchens?

Man sagt:
nun ja – doch sie hatte ein gutes Herz

Stets braucht die Gesellschaft
dicke Mädchen mit guten Herzen
in Heimen, Spitälern, Kantinen
in Fabriken, Geschäften, Büros

Doch manchmal
möchten auch ihre Herzen
verrückt und geliebt
statt immer nur gut sein

Dann träumen sie liebe
in wetterleuchtenden Farben
liebkosen den einsamen Körper
abends im traurigen Bett
mit den fühlsamen Händen
des zärtlich erdachten Freunds

Später verschliessen sie
solche Träume tief in ihre Enttäuschung
und versuchen so tapfer als möglich
gut und gütig zu bleiben
statt böse und bitter zu werden

Doch wer kennt schon
die heimlichen Kämpfe
der überaus dicken Mädchen
die man zur Rolle bestimmt hat
gut und selbstlos zu sein?

Ach wäre ein Gott
ach wäre ein Gott
der Fleisch wird im Fleisch
eines überaus dicken Mädchens

(im www gefunden)

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„In jedem fetten Mensch sitzt ein dünner gefangen,

der mit wilder Zeichensprache darum bittet, herausgelassen zu werden“

(Cyril Connolly)

Religion


Die Frage ist nicht,

was mir die Religion nützt,

sondern was ich durch sie werde.


~ © Ernst R. Hauschka ~

… und es ist auch ganz egal, welche Religion. Ob Christ, Buddhist oder Moslem. Ich bin einfach davon überzeugt, dass Menschen mit einem Glauben – egal in welche Richtung – ausgeglichener sind. Ich rede jetzt nicht von Extremisten, sondern von solchen, die ihren Glauben leben – in einem normalen Rahmen.

Ich bin zwar Christ, aber ich bin sehr oeukumenisch. Eine meiner besten Freundinnen ist Muslima. Wir tauschen uns viel aus, reden über Gott, respektive Allah und die verschiedenen christlichen und muslimischen Traditionen. Ich finde diese Gespräche immer sehr bereichernd. Aber auch im Buddhismus und der Esotherik kann ich viel lernen und für mich heraus nehmen.

Ich glaube auch, dass ich durch meinen Glauben (unter anderem, natürlich nicht nur) auch die nötige Kraft habe, meinen Gefühlszirkus und die täglichen Probleme besser in den Griff zu bekommen…

Frühreif… ?

Heute morgen war ich mit den Kids in der Stadt.

Shoppen ist zur Zeit die Lieblingsbeschäftigung meiner Tochter (12,5). Heutzutage sind die Kids ja extrem frühreif – na ja, wie sollte es auch anders sein, wenn man mit 5 schon Sexualkunde in der Schule hat…

037Aber zurück zum Shopping: Wir waren also in verschiedenen Läden, hauptsächlich für Kleider (zum Leid von Sohnemann, 8, der das gar nicht spannend fand. Aber auch er kam später noch auf seine Kosten !). Töchterchen hatte ihr Taschengeld dabei und kaufte sich einen neuen Bikini und 3 Leggins… und dann wünschte sie sich schon seit langem BH’s… na ja, so richtige, obwohl sie eigentlich noch praktisch keinen Busen hat. Aber alle in der Schule haben das – „man“ muss mit dem Trend gehen… also gut, ich habe ihr zwei gekauft: einen schwarzen und einen weissen.

Manchmal macht es mir Angst, dass sie mit 12 schon so ist wie ich damals mit 15/16… Eben noch war sie noch so klein und jetzt schon eine junge Dame. Mode, Schminke, Haare…. alles im Rahmen, nicht übertrieben. Ich finde sogar, sie macht das sehr dezent und ausgesprochen gut.

Doch ich frage mich manchmal: war ich auch so? Ich kann mich nicht erinnern, das es wichtig für mich war, das mein Busen wächst. Irgendwann war er einfach da… . Mit schminken habe ich angefangen, als ich 15/16 war und die Haare… na ja, ich hatte immer gepflegte Haare, aber nicht so, dass ich jetzt stundenlang vor dem Spiegel stand und mit dem Babyliss dran rum werkelte…

Meine Tochter ist diesbezüglich ganz anders als ich. Crèmen für dies und jenes sind jetzt schon wichtig, Make-Up wie Stars (sie hat mehr Schminkzeug als ich – selbst gekauft) ein absolutes Muss. Aber sie ist sehr vernünftig und obwohl ich ihr die Freiheit lasse, schminkt sie sich immer sehr wenig und natürlich. Ich bin stolz auf meine Tochter, wie sie das alles handhabt.

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Andererseits vermisse ich jetzt schon die Zeit, als sie noch ein kleines Mädchen war, ich ihr putzige Röckchen von H&M anziehen und tolle Mädchenfrisuren machen konnte – nach meinem Geschmak. Heute kann ich ihr nicht mehr einfach etwas kaufen, denn unsere Geschmäker sind ziemlich verschieden. Natürlich lasse ich sie machen, sie muss ja ihre eigene Persönlichkeit, ihren eigenen Style entwickeln… doch ab und zu wüschte ich mir, sie wär noch mein kleines Mädchen…