Konzert

Gestern Abend hatten ich mein 1. Konzert mit dem Chor. Es fand in einer alten romanischen Kirche statt, gleich am Ufer des Genfersees. Die Ambiance war umwerfend, die Akkustik wunderbar und das Konzert ein voller Erfolg. Wir hatten zwei Zugaben und danach nur positives Echo vom Publikum. Auch meiner algerische Freundin hat es sehr gefallen. Sie fragte mich nach dem Konzert, was ich fühle, wenn ich singe. Irgendwie war diese Frage schwierig zu beantworten. Es ist ein Gefühl von Freude und Erleichterung. Es tut meiner Seele gut – ich fühle mich immer sehr frisch und glücklich nach dem Singen.

Heute Abend um 17h gibt’s nochmal ein Konzert. Diesmal in Genf, in der Eglise St Joséph. Ebenfalls eine sehr schöne Kirche, viel grösser als die von gestern. Ich freue mich darauf und hoffe inständig, dass eine gewisse Person zum Konzert kommt…

Nachtrag 26.05.2013, 22h54 –> Das heutige Konzert war noch besser als gestern ! Etwa 140 Zuhörer… die Akkustik noch besser… Was besagte „gewisse Person“ betrifft: sie war nicht da… aber ich geb die Hoffnung nicht auf… 😉

Eines meiner Lieblingslieder, das wir singen, ist „An die Sonne„:

 (das ist nicht mein Chor 😉 )

Das Sternchen…

… knallte hart auf den Boden. Es wusste nicht recht, was ihm geschah. Wie betäubt lag es auf der Erde, konnte sich kaum bewegen und war ziemlich benommen vom Aufprall.

benommen copie

Langsam versuchte es, sich aufzurichten – aber es war schwach. Es versuchte zu begreifen, was da grad passiert war. Wer hat es von seinem 7. Himmel gestossen? Warum wurde es runtergeschubst? Was war passiert?14583406-froschkonig-auf-weiss-isoliert-cartoon-vektor-illustration

Es versuchte sich zu erinnern: Sein Herz gehörte einem Froschkönig . Er hatte es geschaft, es nach seinem letzten Sturz zu stärken, denn seine Wunden waren tief, sein Herz gebrochen.

Mit ihm konnte es wieder in die Zukunft sehen und glücklich sein. Auch wenn er unten in seinem Weiher sass und das Sternchen weit oben im Himmel war – sie waren immer füreinander da. Es konnte sich auf ihn verlassen. Sie waren zusammen für 3 Tage verreist –  beide hatten dafür ihren gewohnten Lebensraum verlassen und sie trafen sich an einem wunderbaren Ort.

Dann einmal war der Froschkönig plötzlich nicht mehr da. Das Sternchen suchte ihn und fand ihn einen Weiher weiter. Es versuchte zu verstehen, was los war und konnte ihn davon überzeugen, dass der andere Weiher besser ist – auch wenn die Distanz bis zum Himmel weit war, aber immerhin konnten sie sich von weitem sehen. Und irgendwann würden sie zusammen im himmlischen Weiher zusammen sein. Also kam der Froschkönig zurück zu seinem Weiher und bald darauf hüpfte er so hoch, dass er beim Sternchen im Himmel landete. Sie verbrachten wieder ein paar tolle Tage gemeinsam und das Sternchen freute sich, dass seine Familie den Froschkönig kennen lernen konnte.

Der Abschied war schwer, und das Sternchen liess ihn nur ungern zurück zu seinem Weiher – aber er konnte nicht bleiben. Seine beiden Kinder brauchten ihn und auch sein Job als Weiher-Wärter verlangte ihm viel ab. Manchmal nachts, oder in der früh.

Doch vor ein paar Tagen war der Froschkönig irgendwie etwas komisch. Das Sternchen versuchte herauszufinden, was los war. Aber eine richtige Antwort bekam es nicht. Bis gestern. Da schwebte eine Feder bis zum Himmel rauf. Sie war beschrieben. Der Froschkönig erklärte ihm, dass es so nicht weiter gehen könne. Dass er das so nicht länger aushalte.

traurig copieBeim lesen schnürte es dem Sternchen die Kehle zu. Es konnte nicht begreifen, warum plötzlich dieser Wandel kam und es war sehr traurig. Mit jedem weiteren Wort das es las, schwanden seine Kräfte… es fiel in Ohnmacht und als es wieder erwachte, lag es auf der Erde.  Seine Leuchtkraft liess nach, sein

Gefühl keine Kraft zu haben schien gleich wie damals, als der Froschkönig es nach seinem Sturz gesund pflegte.

***

teich copie

Es bemühte sich, den Weiher zu erreichen, doch es fand nur ein leeres Seerosenblatt vor…

Das Sternchen fühlte sich sehr einsam, verlassen und verletzt. Es versuchte, einen klaren Kopf zu behalten, und ein wenig kam seine Leuchtkraft zurück. Gerade genug, um wieder in den Himmel zu fliegen. Doch es schimmert nur ganz schwach – grad soviel, dass es oben bleiben konnte.

Die Wunden sassen tief und die Schmerzen waren fast unerträglich, doch jetzt musste das Sternchen sich selbst heilen, denn der Froschkönig kam nicht zurück… und es wird wohl eine Weile dauern, bis das Sternchen wieder in seiner ganzen Pracht am Himmel scheinen wird. Je öfters man fällt, je länger dauert die Heilung…gebrochen copie

Eintauchen

… in die Welt von Robert Langdon und Herrn Fabian.

***

097

Ich brauche Ablenkung… wird sicher bei beiden eine interessante Reise. Angefangen habe ich mit Inferno schon gestern und bin bereits bei Kapitel 8. Ich habe alle Bücher von Dan Brown gelesen – und jedesmal war ich fasziniert von seiner Schreibweise.

Das Buch Fabian von Erich Käster ist sicher auch gut. Kann nur gut sein – denn Erich Kästner ist einer meiner Lieblingsschriftsteller der deutschen Sprache.

Unser Lied…

Es ist schon sehr traurig das alles… Ich komme mir vor, als wär ich 2 Jahre zurück versetzt, damals, als mein Mann mich verliess.

Manchmal habe ich das Gefühl, ich ziehe die problematischen Beziehungen an… die dann schlussendlich zum scheitern verurteilt sind…

Nachtrag 18:30 — Heute hätte ich meinen 15. Hochzeitstag (kirchliche Trauung). Irgendwie komisch, dass das grad heute ist…

Es lag in der Luft…

07.wir.skyrock.net… und es kam, wie ich es befürchtete.

Irgendwie ahnte ich es ja, wollte es aber nicht wahr haben… und heute morgen kam dann die Ernüchterung per Mail: Es ist aus mit M. (es gibt bestimmt jemand der hier liest, der sich grad sehr darüber freut… Ich wünsche Dir, dass Du es ihm hoch anrechnest und vielleicht erfüllt sich ja dein Wunsch doch noch – wer weiss…).

Nun, die Mail war ziemlich lang und ich konnte im ersten Moment nicht richtig begreifen, was ich da grad las… Ich war sehr enttäuscht darüber, aber jetzt – ein paar Stunden später, habe ich mich etwas gefasst und stell ich mir natürlich schon ein paar Fragen.

Doch ich werde jetzt hier nicht erzählen, was in der Mail stand – das Wichtigste ist gesagt: C’est fini !

Als ich vor 2 Wochen eine für mich sehr wichtige Person wieder traf, fragte ich mich, weshalb ausgerechnet jetzt, nach über 2 Jahren Funktstille? Aber es war wohl ein Zeichen, welches mir sagen wollte: Mit M. wird es keine Zukunft geben…

Alles hat einen Grund und es wird alles so kommen wie es muss…

 

 

Dieser Beitrag wurde am Mai 23, 2013 in M. veröffentlicht. 6 Kommentare

Erwartungen

engel copieMan sagt, man soll ohne Erwartungen leben, um nicht enttäuscht zu werden… aber das ist irgendwie nicht möglich. In gewissen Situationen erwartet man etwas Bestimmtes. Ganz banal z.B. : wenn ich jemanden grüsse, erwarte ich, dass ich zurück gegrüsst werde.

Wenn ich jemandem eine sms schreibe „Ich wünsche Dir einen schönen Tag“ erwarte ich nicht automatisch eine Antwort. Wenn ich aber schreibe „Kommst Du am Sonntag zum Konzert?“ und es kommt einfach nichts zurück, dann bin ich schon sehr enttäuscht. Natürlich gibt’s sicher solche, die jetzt sagen: Wenn keine Antwort kommt, ist die Person nicht daran interessiert – sprich: kommt nicht. Aber ist das anständig? Man kann doch schreiben oder anrufen und kurz sagen, dass es aus diesem oder jenem Grund nicht geht… oder seh ich das falsch?

Ich erwarte auch, dass man ein Versprechen hält. „Ich melde mich – versprochen“… dann BITTE melde dich… natürlich kann man sich auch erst nach 2 Jahren melden. Aber wenn ich sowas sage, dann melde ich mich in den nächsten Tagen… und wenn ich keine Lust dazu habe, schreibe ich zumindest eine Nachricht à la „sorry, aber momentan hab ich grad viel um die Ohren und komme nicht dazu“ oder so ähnlich. Ich hasse es, wenn man einfach auf „Funkstille“ stellt.

Vielleicht erwarte ich auch einfach nur, dass andere genau so reagieren wie ich ? Es ist sehr schwierig, sich in jemanden hinein zu versetzen. Vielleicht bin ich zu gutgläubig? Vielleicht zu wenig egoistisch? Zu lieb? zu naiv?

 

Nochmal 23…

23 copieDieses Wochenende war ganz schön was los. Am Samstag hatte Bruderherz Geburtag. Es gab eine Überraschungsparty für ihn. Am Sonntag kam einer der Zwillige (meine Halbbrüder) vorbei. Er übernachtete und wir hatten es lustig. Mit den Kids waren wir bowlen und er hat ihnen Billiard beigebracht.

Als er heute um knapp 13h wieder ging, fuhren wir gleichzeitig los. Ich musste nochmal zu Bruderherz. Als Brüderchen mich überholte, dachte ich: „hach, wär ich nochmal 23… ich würd so einiges anderes machen…“

Natürlich möcht ich meine Kinder niemals missen, aber wenn ich die Zeit zurück drehen könnte… ich hätte vieles nicht getan oder getan. Mein Leben wär wohl ganz anders verlaufen.

Es gibt Dinge, die ich sehr bereue, mich selbst ohrfeigen könnte, dass ich nicht anders gehandelt habe – aber es gehört wohl zum Leben, Fehler zu machen, die man nicht wieder gut machen kann…

 

Pfingsten

pfingsten-0004

 

Pfingsten ist ein christliches Fest. Gefeiert wird von den Gläubigen die Entsendung des Heiligen Geistes. Es wird am 50. Tag des Osterfestkreises, also 49 Tage nach dem Ostersonntag, begangen.

Im Neuen Testament wird in der Apostelgeschichte erzählt, dass der Heilige Geist auf die Apostel und Jünger herabkam, als sie zum jüdischen Fest Schawuot in Jerusalem versammelt waren (Apg 2,1-41 EU). Dieses Datum wird in der christlichen Tradition auch als Gründung der Kirche verstanden. Als christliches Fest wird Pfingsten erstmals im Jahr 130 erwähnt.

Mehr

Als Kind fuhren wir über Pfingsten immer an den Neuenburgersee zum Camping. Ich habe diese Tage sehr genossen, weil wir da immer alle zusammen waren: die 2 Brüder und 3 Schwestern meines Dads – teils mit ihren Partnern und Kindern – manchmal kam auch meine Grossmama mit. Ich genoss es, wenn wir alle gemeinsam am Feuer assen, lachten, sangen, spielten.

Einmal hat es die ganzen Pfingsten nur geregnet. Und wir haben mit Suppenlöffeln Gräben um die Zelte gegraben. Im Moment selbst war das natürlich mühsam, aber im Nachhinein ist es eine lustige Erinnerung.

Vielleicht schaffe ich es dieses Jahr, mit den Kids mal im Sommer 1 oder 2 Wochen auf diesen schönen Campingplatz zu fahren. Ich würde gern wieder mal dort hingehen. Es gibt an diesem See sogar Sandstrand und man fühlt sich fast wie am Meer…