Traurig…

536167_300368163419285_135863332_nKennt Ihr dieses Gefühl, wenn sich der Magen zusammenzieht, weil etwas eintrifft, was ihr eigentlicht geahnt habt, nicht wahr haben wolltet und dann doch so kommt? Also etwas, das sehr wichtig für einen ist, nicht etwa, weil es regnet oder weil ich jetzt Lust auf Eis habe und die Läden schon zu sind…

Dieses Gefühl habe ich gerade.

Es ist nicht angenehm, ich möchte weinen. Es ist ein innerlicher Schmerz, der immer stärker wird.

Fernsehen, Musik, lesen… alles bringt keine Ablenkung und somit Änderung dieses Gefühls.

In solchen Momenten denke ich manchmal: es ist so ungerecht. Wieso immer ich? Es gibt Leute, bei denen klappt immer alles.

Ich verlange nicht viel, bin von Natur aus eher geduldig, aber das wenige Glück das ich erhaschen möchte entfernt sich von einem Schlag von 2 auf 6 Wochen… ich habe das Gefühl, dass ich das nicht überlebe. (natürlich tu ich das, aber momentan habe ich das Gefühl, dass ich das nicht solange aushalten kann), Die Sehnsucht ist enorm, tut weh, erdrückt mich zeitweise.

Gewisse Umstände zwingen uns dazu und es ist einfach traurig. Ich habe das Gefühl, es sei eine Art Prüfung – schwierige Prüfung, die viel Kraft, viel Geduld, viel Verständnis und viel Vertrauen braucht.

Ich habe all das und doch fällt es mir manchmal – wie jetzt – enorm schwer, nicht in eine Melancholie zu fallen…

Der 1. Schritt

… ist getan. Heute Nachmittag hatten wir Termin beim Anwalt und wir konnten alles regeln. Ich bin froh, dass wir ein normales Verhältnis haben und nicht eine Kriegsscheidung führen (müssen).

Wenn alles klappt (Gerichte sind da manchmal nicht so schnell), sind wir mitte Juni geschieden.

Ich blicke mit frohem Herzen auf die schönen Jahre zurück und bin dankbar, dass wir zwei wundervolle Kinder haben. Ich bin glücklich, dass alles so ruhig verläuft und freue mich auf meinen neuen Lebensabschnitt.

life

Ungewissheit

point d'interrogation,vecteurIch hasse es, gewisse Dinge nicht zu wissen. Dinge, die wichtig für mich sind.

z.B. ob jemand der mir wichtig ist, gut zu hause angekommen ist, oder ob jemand kommt, wenn man einen bestimmten Termin ausgemacht hat.

Heute sind gerade diese zwei Ungewissheiten da… Ich bin innerlich unruhig, stelle mir tausend Fragen, sorge mich, kann nichts unternehmen…

Ich mag dieses Gefühl nicht und ich versteh‘ nicht, wieso gewisse Leute das tun. Können sich diese Menschen nicht denken, dass ich darauf warte, ein Zeichen zu bekommen?

Aber mehr als warten und Tee trinken kann ich nicht tun… ich bin dieser Situation einfach ausgeliefert und muss sie ertragen… diese Ungewissheit.

Gefühle

906157_356271097816082_555726940_oWas wäre unser Leben ohne Gefühle? Ich glaube, unser Leben wäre ziemlich trostlos ohne all die Gefühle. Es gibt unangenehme Gefühle, die man lieber nicht hätte. Aber sie gehören zum Leben dazu…

Wenn ich da an das Gefühl denke, wenn ich stolz auf meine Kinder bin,wenn sie vorne auf der Bühne stehen und tanzen,

oder das Gefühl der Glückseeligkeit, wenn man ein Baby in den Armen hält,

oder das Gefühl der Wut, wenn etwas nicht gelingt,

oder das Gefühl der Sonnenstrahlen, die die Nase kitzeln,

oder das Gefühl der Scham, wenn jemand unangemeldet in die chaotische Wohnung kommt,

oder das Gefühl der Übelkeit, wenn man zu viel gegessen hat,

oder das Gefühl der Freude, dass mein Balkon jetzt Sommertauglich ist,

oder das Gefühl der Verwunderung, wenn plötzlich jemand nichts mehr mit dir zu tun haben will – obwohl nichts gewesen ist,

oder das Gefühl der Sehnsucht, wenn jemand weit weg ist

oder das Gefühl der Angst, wenn man auf eine gewisse Antwort wartet

oder das Gefühl der Trauer, wenn jemand von uns geht

oder das Gefühl des Alleinseins, wenn abends alles still ist

oder das Gefühl der Ohnmächtigkeit, wenn man meint, es könne so nicht weiter gehen

oder das Gefühl der Erwartung, wenn man gespannt auf ein Resultat wartet,

oder das Gefühl der Enttäuschung, wenn etwas anders kommt, als man es sich erhofft hat,

oder das Gefühl der Vernunft, nachts um elf nicht noch eine Tafel Schokolade zu essen,

oder das Gefühl des Glücks, wenn man einen lieben Menschen umarmt

Diese Liste kann unendlich weitergeführt werden.

Fühlt Euch umarmt … !!!

Endlich…

… hab ich den Frühling nicht nur im Herzen sonder auch auf dem Balkon 😀cibfsaintvalentin

Es wurde schon lagsam Zeit und ich geniesse es, wenn ich morgens aufstehe und direkt nach draussen gehen kann.

Die Vögel zwitschern, die Sonne lacht, die Temperatur ist angenehm – was will man mehr?

Nur eines fehlt mir hier… bei meinen Frühlingsgefühlen…

Frühling !

- 010Es scheint, als wär er endlich eingezogen – der Frühling.

Also werde ich mich heute auf meinem Balkon nützlich machen und die alten Sachen wegräumen, damit der Balkon auch wirklich benutzbar wird.

Ja, das ist bei mir immer so: im Winter wird der Balkon zur Deponie allerlei Dinge… aber das wird jetzt alles entsorgt, versorgt oder richtig verwendet…

Ich bin dann mal draussen… bis später !

Leidenschaft

Wenn Liebe zur Passion wird,

verlieren Dinge ihre Wichtigkeit,

werden Gefühle zu Strudeln

und Sehnsüchte zur Hauptbeschäftigung.

boelleli

Passion : Leidenschaft = sich in starkem Gefühl, in heftigem, ungestümem Besitzverlangen äußernde Zuneigung zu einem Menschen.

In dem Wort Leidenschaft steckt das Wort leiden. Wir benutzen das Wort Leidenschaft aber in einem positiven Sinn, doch wenn man es genau nimmt, hat es keine positive Bedeutung.

Durch das Gefühlschaos – den Strudel – und der Sehnsucht nach dem anderen Menschen, entwickeln wir diese Leidenschaft für den anderen und leiden : Wir quälen uns mit Warten auf eine sms, ein Telefon, eine Mail, das nächste Wiedersehen! Wie ertragen Enttäuschungen, weil wir gewisse Sachen erwarten oder uns wünschen.

Einerseits ist dies ein irrealer Zustand und doch eigentlich ziemlich masochistisch.

Liegt es daran, dass es viel Geduld und Kraft brauch, dies auszuhalten – durchhalten bis endlich „die Erlösung“ (das Wiedersehen / die Erwartung) kommt?
leidenschaft

Liegt es nur am sexuellen Verlangen des anderen ?

Gibt es unendliche Leidenschaft oder erlischt sie irgendwann?

Zerstört es uns, wenn das Gegenüber unsere Leidenschaft nicht erwidert?

Zeigt uns dieser Zustand, dass wir lebendig und verletzlich sind?

Der französische Poet, Schriftsteller und Journalist Sébastien Chamfort sagte:

„Durch die Leidenschaft lebt der Mensch, durch die Vernunft existiert er bloss.“

Warum träumen wir?

Ich träume nicht jede Nacht. Obwohl: anscheinend träumt man ja jede Nacht und kann sich dann am morgen einfach nicht daran erinnern… weil unser Unterbewusstes es für besser hält, wenn wir uns nicht erinneren (hab ich mal gelesen – siehe auch HIER).

Ich habe 2 Bücher – Traumlexiken – da kann man die Bedeutung gewisser Sachen erfahren. Ob sie stimmen? Ich weiss nicht. Sehr oft hat es mit Sexuellem zu tun und irgendwie bezweifle ich, dass sich unser Leben nur um Sex dreht – auch wenn’s natürlich ist und dazu gehört.

~ ~ * ~ ~

friedhof-hilllIch hatte auch schon Alpträume:

Einmal starb meine Mutter. Wir fuhen mit 2 Autos und meine Mam war vor uns. Meine Grossmutter sass mit mir im Auto. Wir fuhren irgendwo auf einer Bergstrasse und plötzlich seh ich, wie meine Mama vor uns die Kurve nicht kriegt und geradewegs gerade weiter fährt und das Auto über den Abgrund stürzt…. und meine Grossmutter fand das lustig …

Einmal – als mein Sohn noch ein Baby war – fuhr ich mit dem Auto und seine Jacke war in der Tür eingeklemmt. Er aber war ausserhalb des Autos und „flatterte“ quasi mit, indem er immer wieder auf dem Boden aufschlug. Jemand war mit im Auto und ich versuchte, den jemand zu stoppen – aber er fuhr immer weiter und mein Kind hatte fürchterliche Schmerzen. Es war schrecklich…

~ ~ * ~ ~

Auch erotische Träume hatte ich schon. Fantasien? Es kamen teilweise Männer drinn vor, die ich kenne, manchmal aber auch total Fremde.

~ ~ * ~ ~

Dann erinnere ich mich an ein oder zwei Träume, die ich als Kind hatte. Ich weiss es noch, als wär’s gestern gewesen. Waren aber keine schlimmen Träume.

~ ~ * ~ ~

St. Nazaire, toter britischer SoldatDann gibt’s einen, an welchen ich mich erinnern kann, der ziemlich makaber ist:

Ein Ex-Freund von mir stürzte sich von einer Brücke. Ich fand ihn am Ufer. Plötzlich war ich daheim und unter meiner Treppe war dieser Freund vergraben…

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Was ich (leider) noch nie geträumt habe, ist, dass ich fliege. Schon einige haben mir davon erzählt, wie toll das ist… aber eben: ich kam nie in den Genuss bis anhin…

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Auch Tagträume gibt’s. Allerdings glaube ich nicht, dass ich persönlich schon wirklich einen Tagtraum hatte. Ich habe mir sicher schon gewisse Situationen bildlich vorgestellt – aber das sind keine Tagträume, oder?

~ ~ * ~ ~

Dann gibt’s auch Zukunftsträume. Die habe ich ganz klar vor Augen. Sie sind mein Ziel. Und ich werde das Ziel verfolgen, damit sich mein Traum l34487-fotografie_menschen-der_tagtraumzur Wirklichkeit wandelt.

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Was den Satz „Träume nicht dein Leben – lebe deinen Traum“ betrifft:

Gewisse Träume realisieren sich nie – aber das ist auch gut so.

Man sollte nie aufhören zu träumen…

Der richige Blick

Mögest du immer einen Blick haben für die Sonne,
die durch dein Fenster fällt;
und nicht für den Staub, der auf ihnen liegt.

(aus Irland)

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Das heisst ja eigentlich nichts anderes, als positiv denken. Aber manchmal scheint die Sonne eben nicht, und dann ist es schwierig, den Staub nicht zu sehen… obwohl das oft DIE Gelegenheit ist, zu putzen…

Denn wenn’s draussen nass, grau und kalt ist – was gibt’s besseres, als die Zeit dafür zu nutzen, endlich wieder mal „klar Schiff“ zu machen. Ausmisten, sich von Dingen (die einem mehr Leid als Freude bringen [sprich: irgendwelche Liebesbeweise aus alten Tagen]) trennen.

Abschliessen mit der Vergangenheit – den Staub aus vergangenen Tagen wegwischen !1339234463829

Natürlich können solch graue Tage genau das Gegenteil bewirken: man ist schlapp und hat zu gar nichts Lust. Man ist traurig, erinnert sich an gewisse Sachen oder Situationen, versteht’s nicht, grübelt nach und wird dadurch deprimiert… und der Staub bleibt liegen.

Man sollte aber versuchen, aus jeder Situation das beste zu machen und das Positive raus zu holen. Das ist nicht immer einfach, aber – denke ich – notwendig, um voran zu kommen.

Ich habe, als mein Ex damals ausgezogen ist, die ganze Wohnung umgestellt und neu eingerichtet. Ich MUSSTE das tun (und ich bin da sicher nicht die einzige). Zu viele Erinnerungen steckten in all den Sachen und es war fast unaushaltbar. Heute stehen in meiner Wohnung nur noch drei Dinge von damals und ich fühle mich wohl. Und ich habe dieses „sauber machen“ auch nicht in einem Tag geschafft. Es brauchte 1.5 Jahre dazu…

Und jetzt?

Nachdem ich bei mir alles geändert und „gesäubert“ hatte, fühlte ich mich frei.

Fühlte ich mich stark.

Fühlte ich mich bereit für Neues.

sonne-gluechlich copieEs liess auch nicht lange auf sich warten und heute bin ich wieder glücklich. Der Staub der Vergangenheit ist verweht… es gibt zwar noch ein oder zwei Spinnweben in einer Ecke… aber die stören mich nicht weiters.

Ich wünsche Euch allen die Kraft und den Mut die Sonne und nicht den Staub zu sehen !