Es tut sich was

Am 30. Januar hat Sohneman ja die theoretische Autoprüfung mit Bravour bestanden und vor 2 Tagen waren wir also das 1. Mal mit dem Auto unterwegs.

Wir fuhren zu einem Parkplatz – den selben, welchen ich damals mit Töchterchen auch als erstes aufsuchte. Er ist bei einer Schule und relativ gross. Ausserdem kommt man von der Hauptstrasse, biegt dann rechts in den Parkplatz ab und kann weiter vorne wieder auf die Hauptstrasse fahren und zurück. So kann man gleich ein kurzes Stück auf der Strasse fahren und das Gefühl von anfahren und einspuren üben.

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Als wir das 2, 3 Mal gemacht hatten und er auch auf dem Parkplatz selbst etwas hin und her gefahren ist, fand ich, dass wir auf die Strasse können. Er fuhr also vom Parkplatz weg und statt links zu fahren (um wieder auf den Parkplatz zu fahren) bog er rechts ab. Dann fuhren wir bis zu Mama auf der Überlandstrasse. Das sind etwas mehr als 14km :

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Mama wusste nicht, dass wir kommen und freute sich sehr darüber. Wir tranken einen Kaffee und beschlossen dann, gemeinsam mit Mama ins Mc Donalds zu fahren. Also wieder Überland, knapp 24km :

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Nach dem Essen haben wir Mama wieder auf dem selben Weg zurück gefahren, bevor wir dann von dort aus wieder heim kehrten.

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Alles in allem ist er etwa 2 Stunden gefahren. Und ich muss sagen, ich fühlte mich ziemlich wohl – und das will was heissen, denn ich sitze nur SEHR ungern als Passagier daneben.
Ich glaube, er wird die praktische Prüfung rasch in der Tasche haben – davon bin ich überzeugt.

50. Geburtstag

Am Samstag war ich an den 50. Geburtstag einer langjährigen Freundin eingeladen. Wir kenne uns, seit wir 12 waren und waren/sind beste Freundinnen. Auch wenn wir ca 230km voneinander entfernt wohnen, ist der Kontakt nie abgebrochen.

Ich fuhr also am Samstag kurz vor 13h los und stellte mich auf 2h20 Autofahrt ein. Daraus wurden 3h30, denn ich stand über 1 Stunde im Stau… weil auf der Gegenfahrtrichtung ein Carambolage-Unfall war. 5-6- Autos waren involviert, Ambulanz und Polizei… und die „Gaffer“ auf meiner Seite verursachten den Stau. Es ist ja so interessant, was anderswo passiert… Schlussendlich bin ich um kurz nach 16h endlich angekommen und knapp 30 Minuten später fuhren wir ins Silverball in Killwangen.

Wir waren insgesamt 22 Personen und der Betreiber ein Bekannter meiner Freundin. Sie hat die Halle privatisiert und wir konnten gratis flippern. Ich fühlte mich in die 1985/1990 Jahre zurück versetzt 😀

Es gab Spaghetti mir 4 verschiedenen Sossen, sowie 4 verschieden Desserts.

Auch ein Fumoir fehlt nicht am Platz. Es wurde im ehemaligen Fisch-Räucherraum eingerichtet, und der schwarze Russ an den Wänden war original von damals. Eine wirkich coole Location.

Geschenkt habe ich meiner Freundin ein T-Shirt mit dem Spruch „1975 – Limited edition“ und ein Gedicht :

Fünfzig Jahre, ein besonderer Moment,
Unsere Freundschaft, die nie ganz getrennt.
Obwohl wir weit entfernt uns befanden,
Blieb der Kontakt stets vorhanden.

Heut ist Dein Geburtstag, ein Tag voller Licht,
Lass dich feiern, genieß das Leben ohne Pflicht.
Möge das Leben dir stets heiter erscheinen,
Und alle Deine Wünsche sich vereinen.

Auf weitere 50 Jahre, mit viel Glück und voller Kraft,
Gesundheit und Ruhe, die dir stets Freude schafft.
Liebe und Zufriedenheit sollen dich stets begleiten,
Möge die Zukunft dir nur Gutes bereiten.

Kurz vor Ende bekam ich noch ein schmeichelndes Kompliment einer jüngeren Frau : Auf meine Aussage „tja, in 2 Monaten ist es bei mir dann auch soweit (dass ich 50 werde)“ meinte sie : Echt jetzt ? Ich dachte, du wärst in meinem Alter (sie ist 34) … 🙂

Schlussendlich verliessen wir den Ort gegen 1h30 und ca um 3h bin ich dann – im Gästebett meiner Freundin – eingeschlafen…

Vermissen

Wenn Menschen, die man mag, schweigen, merkt man, wie viel sie einem bedeuten…

Ich vermisse unsere Gespräche vorallem abends, mon cher Monsieur… Seit einiger Zeit schon sind Sie ab dem späteren Nachmittag nicht mehr online und ich habe das Gefühl, dass Sie das bewusst machen. Vielleicht täusche ich micht. Aber seien Sie sich gewiss, dass Ihre abendliche virtuelle Präsenz mir oft fehlt…

Es gibt auch noch jemanden anderen, den ich vermisse. Auch wenn unsere Zeit vorbei ist, schätze ich ihn sehr und seine Wiederkontaktaufnahme hat mich sehr berührt. Die Vertrautheit und Kommunikation sofort wieder da. Whatsapp-Nachrichten und Telefonate waren (sind) toll. Doch seit einiger Zeit ist es weniger geworden. Telefoniert haben wir schon länger nicht mehr – leider.

Die beiden Herren werden sich erkennen – und ihr anderen wisst wohl auch von wem ich rede…. Beide sind 600km und 700km von mir entfernt und doch fühl ich mich ihnen nah… Ich glaub, wenn sie um die Ecke wohnen würden, ginge ich manchmal einfach kurz vorbei. Ob die beiden das überhaupt wollen würden ?

Ich werde mich damit abfinden. Ich bin ja gut darin, vieles hinzunehmen und geduldig zu sein. Wie pflegte meine Grossmamme immer zu sagen : Geduld ist die Tugend der Könige…

Méridienne

Ich weiss nicht wie das auf deutsch heisst. Laut Übersetungsprogramm :
Eine Méridienne wird auf Deutsch als „Récamiere“ oder „Liege“ bezeichnet.

Na ja, jedenfalls hätt ich gern so eine für mein Wohnzimmer. Auch wenn ich mit den beiden restaurierten Ohrensesseln eigentlich zufrieden bin, wäre es manchmal doch praktisch, die Beine hochlegen zu können – besonders wegen meines Ischias-Problems.

Ich habe eine gefunden, die nicht mal so teuer ist :

Praktisch ist auch, dass sie über Stauraum verfügt und sich sogar in ein Bett verwandeln lässt. Da meine Finanzen – wie schon seit Langem – derzeit keine solche Anschaffung zulassen, bleibt es erst mal nur ein schöner Traum …

… aber wer weiß? Mein Geburtstag steht ja bald an – und schließlich werde ich 50! 😋

Pechvogel III

Nachdem mein Auto nun 3 1/2 Wochen in der Werkstatt war, konnte ich es gestern endlich abholen.

Wie sich herausstellte, waren tatsächlich die 2. vier Zündkerzen der Grund dafür, dass die Warnleuchte weiterhin aufgeleuchtet hat.

Unterm Strich wurden also folgende Teile ersetzt:

  • Steuerkette – CHF 1500.-
  • Kurbenwellensensor – CHF 200.-
  • 4 Kerzen – CHF 150.-

Dazu kommt das Ersatzauto für 23 Tage – CHF 320.-

Also summasumarum CHF 2’170.-

…. ich glaube, ich sollte meinen Blog von nun an Pechvogel nennen 😅🤣
Hach, das Leben ist schei…. ehhh schön …🙄

Wenn der Staat mehr weiss als ich …

Das zuständige Amt, das über die Krankenkassen-Prämienverbilligung entscheidet, hat mir mitgeteilt, dass mein Sohn seine Ausbildung abgeschlossen habe und deshalb keine Unterstützung mehr erhält. Überraschend – denn er hat nie eine Ausbildung begonnen. Jedenfalls wüsste ich nichts davon. 🤔

Er soll also ab sofort statt rund 150.- fast 500.- pro Monat zahlen. Bei mir wiederum wurde berechnet, dass meine Kinder ja nun nicht mehr „auf meine Kosten“ leben, weshalb ich statt 90.- nur noch 60.- erhalte. Das bedeutet, dass meine eigene Prämie von bisher 430.- auf 460.- pro Monat steigt.

Zusätzlich stehen noch Steuern für 2023 in Höhe von gut 5’000.- aus – also nochmals 500.- monatlich.

Wie genau stellt sich der Staat das eigentlich vor? Soll ich nachts und am Wochenende etwa auf die Straße gehen und auf zwielichtige Kundschaft hoffen? 🤔

Wie kommt der Staat überhaupt auf solche Behauptungen?

Die Grundlage für eine eventuelle Prämienverbilligung ist die Steuererklärung. Und in der meines Sohnes steht eindeutig: Einkommen CHF 0.00.

Wie soll er also plötzlich eine abgeschlossene Ausbildung haben und genug verdienen, um seine Krankenkassenprämie selbst zu tragen? Woher nimmt das Amt diese Informationen? Hellseherei? Künstliche Intelligenz mit Fantasie-Modus?

Statt sich an nachweisbare Fakten zu halten, werden hier anscheinend einfach Annahmen getroffen – mit finanziellen Konsequenzen, die völlig unlogisch sind.

Und jetzt? Jetzt darf ich natürlich wieder Briefe schreiben. Erklärungen abgeben, Antworten einfordern und womöglich noch Beweise liefern, dass tatsächlich kein Einkommen vorhanden ist – obwohl genau das schon in der Steuererklärung steht.

Eigentlich dachte ich, es geht langsam vorwärts. Frank war so nett und hat mir eine Excel-Tabelle geschickt, in die ich alles eintragen kann, um endlich einen Überblick über meine Altlasten zu bekommen. Ein Plan, wie und wann ich aus den Schulden rauskomme.

Aber so? Wie soll das funktionieren, wenn ständig neue finanzielle Hürden dazukommen? Statt Klarheit und Fortschritt gibt es nur noch mehr Unsicherheiten …

Abgesehen davon, dass mein Sohn natürlich irgendwann selbst für sich aufkommen muss, finde ich es doch sehr bedenklich, wie hier – mal wieder – genau bei denen gekürzt wird, die ohnehin schon kaum über die Runden kommen.

Fasten

Die Fastenzeit steht vor der Tür – passt gut, denn nachdem ich am Montag meine Zahlungen gemacht habe, bleiben mir nur noch 10.-.
Mein Konto kann ich nicht überziehen und die Kreditkarte möchte ich nach Möglichkeit meiden… Also werde ich wohl ein bisschen fasten müssen. Schadet ja nicht, schließlich habe ich genug auf den Rippen und falle nicht gleich von den Knochen.
Vielleicht wäre es auch eine Idee, mich krank schreiben zu lassen, um Benzin zu sparen ? Der Tank ist schließlich auch bald wieder leer…

Was für ein besch… Leben im Moment!

PS: Spenden werden gern entgegen genommen 😀