Mir ist grad bewusst geworden, dass es schon 5 Jahre her ist, dass wir – quasi fluchtartig wie im Film – das Büro verlassen mussten, weil Covid19 ausgebrochen war. Unglaublich, wie die Zeit vergeht… und ich dachte damals „was soll das ? Sind jetzt alle verrückt geworden ?“
Ich glaubte den Mainstream-Medien / dem Bundesrat nie. Gezwungenermassen im HomeOffice aber ungeimpft + froh darüber. Auch wenn ich deshalb gewisse Dinge nicht tun konnte – ich bereute es nie !
Wie war das bei Euch ? Habt Ihr den Medien + der Hysterie Glauben geschenkt ?
Kennt ihr den Film „The Car„ aus dem Jahr 1977? Es geht um ein mysteriöses, schwarzes Auto, das Menschen verfolgt und angreift — diese unheimliche Verfolgungsjagd-Atmosphäre hab ich gestern Abend auf der Heimfahrt erlebt :
Ich fuhr hinter einem Renault Espace o.ä. her, als dieser plötzlich ohne ersichtlichen Grund zur Seite zog und mich vorbei liess. Kaum hatte ich ihn überholt, hing er mir dicht am Heck — vielleicht trennten uns noch 10 Zentimeter. Mit aufblitzender Lichthupe und spürbarer Aggressivität liess er keinen Zweifel daran, dass er provozieren wollte. Für einen Moment befürchtete ich, er würde mir direkt ins Auto fahren.“… 🥺
Ein mulmiges Gefühl machte sich breit. Am nächsten Kreisverkehr bog ich extra links ab, während er geradeaus fuhr. Anstatt meinen Weg fortzusetzen, drehte ich eine komplette Runde im Kreisel — und war dann wieder hinter ihm.
Als er es bemerkt hat, reduzierte er absichtlich seine Geschwindigkeit auf etwa 60 km/h, obwohl 80 erlaubt waren, und schaltete zusätzlich die Warnblinkanlage ein.
Ich hielt bewusst großen Abstand und bog am nächsten Round-About zügig links ab. Lieber nahm ich einen Umweg in Kauf, als das Risiko einzugehen, dass er bei der nächsten roten Ampel oder Baustelle womöglich noch aussteigt…
Einige sind echt krank. Aber manchmal ist Vorsicht eben besser als Nachsicht und ich war froh, als ich zu Hause war.
Heute Morgen habe ich mich dabei ertappt, wie ich etwas nervös zu meinem Auto ging. Der Gedanke ließ mich nicht ganz los: Da er mir so dicht aufgefahren war und in die gleiche Richtung fuhr wie ich, könnte es gut sein, dass er im selben Ort wohnt — und vielleicht sogar mein Auto wiedererkennen würde. Das wäre nicht schwer, denn ich habe hinten am Auto zwei ziemlich atypische Aufkleber.
Ich hoffe wirklich, dass ich mich irre und sich unsere Wege nicht noch einmal kreuzen!
Es gibt Menschen mit einem hohen IQ – und andere, die in diesem Bereich vielleicht nicht ganz so stark sind. Aber macht sie das weniger wertvoll?
Viele, wenn nicht sogar alle in meinem Umfeld, sind der Meinung, mein Sohn sei faul, nutze mich aus, lache sich ins Fäustchen und profitiere nur von meiner Gutmütigkeit. Doch das ist nicht wahr.
Niemand kennt meinen Sohn so gut wie ich. Ich sehe sein Potenzial, seine Stärken – warum erkennen das andere nicht? Warum glauben sie mir nicht? Wie können manche ihn als „doof“ abstempeln, ohne ihn wirklich zu kennen?
Mein Sohn hat ohne Zweifel seine Herausforderungen. Einerseits aufgrund seiner Dyslexie, andererseits durch das Mobbing, dem er in der Schule ausgesetzt war. Hinzu kam die große Angst vor Corona im März 2020 – in seinem letzten Jahr der obligatorischen Schulzeit.
Bereits davor hatte er eine Schulphobie entwickelt, und die Schulleitung tat ihr Bestes, um sicherzustellen, dass er trotz allem zumindest das Abschlussattest für die obligatorische Schulzeit erhielt.
Stress ist für ihn ebenfalls ein großes Problem. Schon als Kind geriet er schnell aus dem Gleichgewicht, wenn man ihm mehrere Anweisungen auf einmal gab. Sagte man zum Beispiel: „Wenn wir nach Hause kommen, ziehst du deine Schuhe aus, hängst die Jacke auf, gehst ins Bad und duschst“, war das für ihn zu viel.
Stattdessen musste ich ihm jede Aufgabe einzeln nennen – dann funktionierte es problemlos. Doch sobald er mit zu vielen Informationen auf einmal konfrontiert wurde, fühlte er sich überfordert und gestresst.
Als Corona kam, zog er sich komplett in sein Zimmer zurück. Die Angst war so groß, dass ich ihn regelrecht dazu drängen musste, zumindest einmal am Tag für zehn Minuten an die frische Luft zu gehen und eine kleine Runde um den Block zu drehen.
Trotz all dieser Herausforderungen – Phobien, Ängste, Unsicherheiten – ist mein Sohn alles andere als dumm. Ganz im Gegenteil! Wenn ihr wüsstet, was er alles weiß und in wie vielen Bereichen er talentiert ist … Ich bin oft selbst erstaunt über sein Wissen über Politik, Geschichte und Wissenschaft – sowohl über aktuelle Geschehnisse als auch über die Vergangenheit.
Es fällt mir unglaublich schwer, wenn man meine Kinder schlechtmacht. Natürlich sind sie nicht perfekt – aber wer ist das schon? Jeder macht Fehler, jeder hat seine eigenen Probleme – heute mehr denn je.
Viele Menschen können sich nur schwer in andere hineinversetzen.
Wer zum Beispiel gerne Käse isst, kann oft nicht nachvollziehen, dass allein der Gedanke daran bei manchen Übelkeit auslöst – und keine noch so guten Argumente werden daran etwas ändern.
Genauso ist es mit den Gefühlszuständen anderer. Ich verstehe nicht, wie jemand gestresst sein kann, nur weil eine WhatsApp-Nachricht eingeht – schon allein durch die Benachrichtigung. Und umgekehrt können andere nicht nachvollziehen, warum mich ein einfaches Telefonat in Stress versetzt.
Unsere heutige Gesellschaft ist individueller denn je – und doch wird erwartet, dass alle das Gleiche tun. Ein Widerspruch, der sich in diesem Beispiel treffend widerspiegelt:
Das sind die Gedanken, die mir nach meinem Gespräch mit Frank durch den Kopf gegangen sind. Entschuldigt, falls es etwas wirr wirkt – ich bin gerade ziemlich aufgewühlt.
Am 30. Januar hat Sohneman ja die theoretische Autoprüfung mit Bravour bestanden und vor 2 Tagen waren wir also das 1. Mal mit dem Auto unterwegs.
Wir fuhren zu einem Parkplatz – den selben, welchen ich damals mit Töchterchen auch als erstes aufsuchte. Er ist bei einer Schule und relativ gross. Ausserdem kommt man von der Hauptstrasse, biegt dann rechts in den Parkplatz ab und kann weiter vorne wieder auf die Hauptstrasse fahren und zurück. So kann man gleich ein kurzes Stück auf der Strasse fahren und das Gefühl von anfahren und einspuren üben.
.
Als wir das 2, 3 Mal gemacht hatten und er auch auf dem Parkplatz selbst etwas hin und her gefahren ist, fand ich, dass wir auf die Strasse können. Er fuhr also vom Parkplatz weg und statt links zu fahren (um wieder auf den Parkplatz zu fahren) bog er rechts ab. Dann fuhren wir bis zu Mama auf der Überlandstrasse. Das sind etwas mehr als 14km :
.
Mama wusste nicht, dass wir kommen und freute sich sehr darüber. Wir tranken einen Kaffee und beschlossen dann, gemeinsam mit Mama ins Mc Donalds zu fahren. Also wieder Überland, knapp 24km :
.
Nach dem Essen haben wir Mama wieder auf dem selben Weg zurück gefahren, bevor wir dann von dort aus wieder heim kehrten.
.
Alles in allem ist er etwa 2 Stunden gefahren. Und ich muss sagen, ich fühlte mich ziemlich wohl – und das will was heissen, denn ich sitze nur SEHR ungern als Passagier daneben. Ich glaube, er wird die praktische Prüfung rasch in der Tasche haben – davon bin ich überzeugt.
Am Samstag war ich an den 50. Geburtstag einer langjährigen Freundin eingeladen. Wir kenne uns, seit wir 12 waren und waren/sind beste Freundinnen. Auch wenn wir ca 230km voneinander entfernt wohnen, ist der Kontakt nie abgebrochen.
Ich fuhr also am Samstag kurz vor 13h los und stellte mich auf 2h20 Autofahrt ein. Daraus wurden 3h30, denn ich stand über 1 Stunde im Stau… weil auf der Gegenfahrtrichtung ein Carambolage-Unfall war. 5-6- Autos waren involviert, Ambulanz und Polizei… und die „Gaffer“ auf meiner Seite verursachten den Stau. Es ist ja so interessant, was anderswo passiert… Schlussendlich bin ich um kurz nach 16h endlich angekommen und knapp 30 Minuten später fuhren wir ins Silverball in Killwangen.
Wir waren insgesamt 22 Personen und der Betreiber ein Bekannter meiner Freundin. Sie hat die Halle privatisiert und wir konnten gratis flippern. Ich fühlte mich in die 1985/1990 Jahre zurück versetzt 😀
Es gab Spaghetti mir 4 verschiedenen Sossen, sowie 4 verschieden Desserts.
Auch ein Fumoir fehlt nicht am Platz. Es wurde im ehemaligen Fisch-Räucherraum eingerichtet, und der schwarze Russ an den Wänden war original von damals. Eine wirkich coole Location.
Geschenkt habe ich meiner Freundin ein T-Shirt mit dem Spruch „1975 – Limited edition“ und ein Gedicht :
Fünfzig Jahre, ein besonderer Moment, Unsere Freundschaft, die nie ganz getrennt. Obwohl wir weit entfernt uns befanden, Blieb der Kontakt stets vorhanden.
Heut ist Dein Geburtstag, ein Tag voller Licht, Lass dich feiern, genieß das Leben ohne Pflicht. Möge das Leben dir stets heiter erscheinen, Und alle Deine Wünsche sich vereinen.
Auf weitere 50 Jahre, mit viel Glück und voller Kraft, Gesundheit und Ruhe, die dir stets Freude schafft. Liebe und Zufriedenheit sollen dich stets begleiten, Möge die Zukunft dir nur Gutes bereiten.
Kurz vor Ende bekam ich noch ein schmeichelndes Kompliment einer jüngeren Frau : Auf meine Aussage „tja, in 2 Monaten ist es bei mir dann auch soweit (dass ich 50 werde)“ meinte sie : Echt jetzt ? Ich dachte, du wärst in meinem Alter (sie ist 34) … 🙂
Schlussendlich verliessen wir den Ort gegen 1h30 und ca um 3h bin ich dann – im Gästebett meiner Freundin – eingeschlafen…
Wenn Menschen, die man mag, schweigen, merkt man, wie viel sie einem bedeuten…
Ich vermisse unsere Gespräche vorallem abends, mon cher Monsieur… Seit einiger Zeit schon sind Sie ab dem späteren Nachmittag nicht mehr online und ich habe das Gefühl, dass Sie das bewusst machen. Vielleicht täusche ich micht. Aber seien Sie sich gewiss, dass Ihre abendliche virtuelle Präsenz mir oft fehlt…
Es gibt auch noch jemanden anderen, den ich vermisse. Auch wenn unsere Zeit vorbei ist, schätze ich ihn sehr und seine Wiederkontaktaufnahme hat mich sehr berührt. Die Vertrautheit und Kommunikation sofort wieder da. Whatsapp-Nachrichten und Telefonate waren (sind) toll. Doch seit einiger Zeit ist es weniger geworden. Telefoniert haben wir schon länger nicht mehr – leider.
Die beiden Herren werden sich erkennen – und ihr anderen wisst wohl auch von wem ich rede…. Beide sind 600km und 700km von mir entfernt und doch fühl ich mich ihnen nah… Ich glaub, wenn sie um die Ecke wohnen würden, ginge ich manchmal einfach kurz vorbei. Ob die beiden das überhaupt wollen würden ?
Ich werde mich damit abfinden. Ich bin ja gut darin, vieles hinzunehmen und geduldig zu sein. Wie pflegte meine Grossmamme immer zu sagen : Geduld ist die Tugend der Könige…