๑✽๑ Versprechen ๑✽๑

541082_292026194240573_538168087_nMeine Tür soll unverschlossen bleiben.
Wenn Du eintreten willst
brauchst Du keine Einlasskarte,
musst Dich nicht verstellen,
Deine Tränen verstecken,
Dein Lachen verbergen.

Meine Tür soll unverschlossen bleiben.
Wenn Du eintreten willst
brauchst Du keine Maskerade,
musst Dich nicht verrenken,
Deine Angst überspielen,
Deinen Kummer übertönen.

Meine Tür soll immer offen bleiben.
Wenn Du eingetreten bist
brauchst Du Dich nicht zu beweisen,
musst nicht vollkommen sein,
wirst nicht nach Erfolg gemessen.

Meine Tür soll immer offen bleiben.
Wenn Du bei mir bist, bist du da.
Du mit
Deinem Kummer
Deiner Last
Deinem Jubel
Deinem Lachen
Deinen alltäglichen Leidens~ und Liebensgeschichten.

Hinter der offnen Tür
bin ich zu finden.
Ganz Auge und ganz Ohr.
Manchmal hilft das weiter,
einen solchen Menschen zu haben,
ein solcher Mensch zu sein.

Darum sei die Türe unverschlossen.

[© unbekannt]

Wer…

408873_393241560693098_144826568867933_1769778_455886179_nWer nicht liebt, kann nicht verletzt werden.
Wer immer gleich aufgibt, kann nie verlieren.
Wer kein Risiko eingeht, ist auf der sicheren Seite.
Wer nicht auf sein Herz hört, handelt nie kopflos …

Doch nur wer liebt, kämpft, ein Risiko eingeht und
auf sein Herz hört, der lebt sein Leben, sein Glück und
wird jemanden finden, der dies alles mit ihm teilt.

[© unbekannt]

Twitter

v65oai7fxn47qv9nectxGibt’s ja schon ein paar Jahre – habe mich aber nie damit beschäftigt.

Heute verspührte ich plötzlich die Lust, das mal näher zu betrachten und habe ein Konto eingerichtet… mal sehen, wie oft ich es nutze 😀

Festhalten

068Wenn eine Beziehung zu Ende ist, aus welchem Grund auch immer, kommt irgendwann ein Moment, da möchte man, dass alles gar nicht wahr ist. Man mancht sich Vorwürfe, klammert sich an Erinnerungen, ist traurig und versucht – auf welche Weise auch immer – den anderen festzuhalten. Gleichzeitig ist man aber auch wütend auf den anderen, ist verletzt und macht vielleicht sogar Dinge, die man in einem „Normalzustande“ nicht tun würde.

Dieser Zustand kann einerseits dann eintreten, wenn man verlassen wird – was wohl meistens der Fall ist.  Andererseits kann dieses Gefühl auch erst dann eintreten, wenn man schon länger getrennt lebt. Meistens ist es, weil der Ex-Partner plötzlich jemanden kennen lernt. Noch schlimmer ist es dann, wenn man selbst niemanden hat. Dann kommt eine gewisse Eifersucht auf. Eigentlich ist das ziemlich egoistisch und für den anderen oft mühsam. Noch stärker zeigt sich das Ganze, wenn man mit dem Ex-Partner eigentlich ein normales Verhältnis hat (also nicht irgendwie im Krieg ist, sondern zivilisiert miteinander umgeht).

Der „festgehaltene“ Partner hat einerseits Mitleid, andererseits ist er genervt. Schliesslich hat er auch ein Recht darauf, zu leben – wieder zu leben und zu lieben. Wieder geliebt zu werden. Ohne Liebe kann man nicht leben. Man wird verbittert, frustriert und vegetiert nur noch vor sich hin. Wenn dann aber plötzlich jemand in sein Leben tritt, blüht er auf, liebt und lebt wieder!

Ich weiss das nur zu gut – ging mir ja nicht anders…. aber dieser Zustand lässt sich nicht so mir nichts, dir nichts ändern – leider. Doch das Leben geht weiter, morgens geht erneut die Sonne auf und die Welt dreht sich im 24h-Takt. Und irgendwann kann man loslassen, kann man verzeihen. Und schlussendlich weiss man: es musste so kommen und es ist gut so…

Die Prinzessin und der Frosch

Es war einmal eine Prinzessin, die war nicht sehr glücklich. Ihr Reich war verarmt und ihr Prinz hatte sie  verlassen. Alles was sie noch bessas, waren ihre Kinder und ihre Eltern.

Sie lebte von Tag zu Tag, war gegenüber ihren Mitmenschen immer freundllich und gutgelaunt – doch innerlich war sie traurig und verletzt. Vorallem abends, wenn alle schliefen und sie ganz mutterseelenallein in ihrem Palast sass, überkam sie oft dieses lähmende Gefühl der Einsamkeit. Sie weinte oft, ganz im Stillen und schrieb Tagebuch.

Eines Tages – als sie draussen im Garten war – hatte sie ihr Tagebuch dabei. Sie sass im Gras und las darin. Plötzlich wurde sie aus ihren Tagträumen gerissen und sie musste sofort weg. Sie rannte davon und vergass dabei ihr Tagebuch.

Als sie abends wieder einsam zu hause sass, klopfte es plötzlich am Fenster. Etwas stutzig öffnete sie es und sah einen Frosch auf dem Fensterbrett sitzen. Er hatte ihr Tagebuch dabei und sagte:

Meine hochwohlgeborene Prinzessin, ich habe Euer Tagebuch heute gefunden und mir erlaubt, es Euch zurück zu bringen – dabei streckte er ihr das Buch entgegen. Er errötete etwas und meinte: ich habe mir noch was erlaubt… ich habe in Eurem Tagebuch gelesen. Dabei schaute er etwas verlegen in eine Ecke. Die Prinzessin schaute ihn an und brach in Tränen aus. Der Frosch aber tröstete sie und sagte: wenn Ihr wollt, komme ich jeden Abend vorbei und Ihr erzählt mir, was Euch bedrückt oder gefreut hat. Die Prinzessin war einverstanden.

Nun kam also der Frosch jeden abend vorbei und die beiden redeten sehr viel. Über Gefühle, Ängste, aber auch Freuden und Zukunft. Mit der Zeit entwickelte sich eine solch grosse Vertrautheit, dass die Prinzessin tagsüber immer nur daran denken musste, was sie ihren Frosch abends alles fragen wollte.

Eines Abends meinte der Frosch, dass er bald von seinem Weiher wegziehen werde. Die Prinzessin stutzte etwas und fragte traurig: wieso denn?? Da beruhigte der Frosch sie, setzte sich auf ihre Schulter und flüsterte ihn ins Ohr: Weil ich in den Schlossparkweiher ziehen werde. Die Prinzessin freute sich so sehr, dass sie ihn drückte und küsste… doch dann erschrak sie: Der Frosch war fort und anstelle dessen stand ein Prinz in ihrem Schlafgemach.

Die beiden umarmten sich und kurz darauf wurde geheiratet. Und seit diesem Abend war die Prinzessin nie mehr einsam oder traurig…

Froschkoenig

Autosuggestion

006Wenn ich mir einrede, ich kann etwas nicht,
dann bin ich dazu nicht fähig.
Wenn ich aber fest daran glaube,
ich würde es können,
dann erlange ich auch die Fähigkeit dazu.

©Mahatma Gandhi

Telefonitis

Das Telefon ist eigentlich überhaupt nicht mein Freund – ich habe es, wie die meisten, aus Gewohnheit und Bedarf. Ich rede jetzt nicht unbedigt vom Handy mit sms und pink_phone-ringing-Whatsapp, sondern eben vom eigentlichen Nutzungsgrund: dem Telefonieren.

Das ging früher sogar soweit, dass ich nicht mal einen Arzttermin telefonisch ausmachte, sondern vorbei ging. Durch die Geburt meiner Kinder und dem älter werden, habe ich jetzt schon gelernt, das telefonisch zu tun – aber immer noch äusserst ungern.

Also eigentlich geht es nicht um das Telefonieren an sich, viel mehr geht es darum, dass ich nicht gerne mit Leuten durchs Telefons spreche, die ich noch nie zuvor gesehen habe. Ich fühle mich dann irgendwie unsicher und finde auch nicht immer grad die richtigen Worte.

Nun, gestern abend haben M. und ich erneut gechattet. Plötzlich meine er, sein Hund hätte grad das Ladekabel angeknabbert… er müsse mal schauen und komme gleich wieder. Ich wartete… nach 10 Mintuen meinte er via Whatsapp, er komme gleich, noch 5 Minuten. Ja, kein Problem – ich warte.

Er kam nicht… und ich fragte erneut via Whatsapp (Gott bin ich froh, dass es sowas gibt 😉 ), was los sei….Er meinte:  Scheibenkleister alles.

Na ja, war also nichts mehr mit chatten… aber wie gesagt: Whatsapp sei Dank ! Nach knapp 10 Minuten hin und her schreiben, meinte er: Darf ich dich anrufen? ………………………….. Ich hatte das Gefühl, mein Herz versagt ! Ehhhhh…..  Hab grad eine gewisse Nervosität entwickelt beim lesen, war meine Antwort. – Lol, darf ich?

Heart-Phone2Es ging ein Momentchen bevor ich „ok“ schrieb. Nicht weil ich nicht wollte, sondern aus obgenannten Gründen – Unsicherheit und hier vorallem auch Schüchternheit liessen mich einen kurzen Moment zögern…

Im Nachhinein bereue ich es keine Sekunde – wir haben geschlagene 2 Stunden geredet. Es war irgendwie umwerfend, welche Vertrautheit sofort da war – als würde ich ihn seit Jahren kennen. Als wir auflegten – was echt schwierig war – ging’s noch 20 Minuten via Whatsapp weiter. Es war einfach nur schön. Danke M., dass Du den Schritt gewagt hast !

Es gibt nur einen einzigen Nachteil: Wie soll ich jetzt bitte keine Sehnsucht haben? Das ist ja jetzt noch schlimmer als vorher….

Oh Mann…

… ich glaub ich lieb den Mann. Wie ist es möglich, jemanden zu lieben, den man noch nie gesehen hat? Sollte es sowas wie eine Seelenverwandtschaft sein?

Es ist unerklärbar, aber ich spühre es einfach. Uns verbindet so viel, unserer Gespräche bedeuten mir so viel und die Sehnsucht wächst von Sekunde zu Sekunde. Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die kann man nicht verstehen …

seelenverwandt.preview

 

Wenn ich wüsste…

68639_317171485049259_143816799_nWenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich Dich einschlafen sehe, würde ich Dich besser zudecken.
Und zu Gott beten, er möge Deine Seele schützen.
Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich Dich zur Türe rausgehen sehe,
würde ich Dich umarmen und küssen
und Dich für einen weiteren Kuss zurückrufen.
Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich Deine Stimme höre
ich würde jede Geste und jedes Wort auf Video aufzeichnen, damit
ich sie Tag für Tag wieder sehen könnte.

Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich einen Moment innehalten kann,
um zu sagen „Ich liebe Dich“
anstatt davon auszugehen, dass Du weißt,
dass ich Dich liebe.
Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich da sein kann, um den Tag mit Dir zu teilen,
weil ich sicher bin, dass es noch manchen Tag geben wird.
sodass ich diesen einen verstreichen lassen kann.

075Es gibt sicherlich immer ein „morgen“
um ein „Versehen/Irrtum“ zu begehen.
und wir erhalten immer eine 2. Chance
um einfach alles in Ordnung zu bringen.
Es wird immer einen anderen Tag geben,
um zu sagen „ich liebe Dich“.
und es gibt sicher eine weitere Chance
um zu sagen: „Kann ich etwas für Dich tun?“
Aber nur für den Fall, dass ich falsch liegen sollte
Und es bleibt nur der heutige Tag
möchte ich Dir sagen, wie sehr ich Dich liebe.
und ich hoffe, dass wir nie vergessen:
Das „Morgen“ ist niemandem versprochen
weder jung noch alt
und heute könnte die letzte Chance sein
die Du hast, um Deine Lieben fest zu halten.

297009_2531229240104_1234681744_33158351_1775384286_nAlso, wenn Du auf Morgen wartest
Wieso tust Du’s nicht heute?
Falls das „Morgen“ niemals kommt.
wirst Du bestimmt bereuen.
dass Du Dir keine Zeit genommen hast,
für ein Lächeln, eine Umarmung oder einen Kuss
und Du zu beschäftigt warst, um jemanden etwas zuzugestehen,
was sich im Nachhinein als sein letzter Wunsch herausstellt.
Halte Deine Lieben heute ganz fest
und flüstere ihnen ins Ohr
sag‘ ihnen, wie sehr Du sie liebst.
und dass Du Sie immer lieben wirst.

Nimm Dir die Zeit zu sagen „Es tut mir leid“
„Bitte verzeih‘ mir“, „Danke“, oder „Ist in Ordnung“
und wenn es kein „Morgen“ gibt.
musst Du den heutigen Tag nicht bereuen.
© unbekannt

Freinacht

Als ich anfgang 20 war, machte ich sehr oft Freinächte. Ich verbrachte damals meine Nächte mit chatten und konnte dies mit meinen Arbeitstagen auch gut kombinieren. Schlafen konnte ich am Wochenede. Das letzte Mal, als ich eine Freinacht machte, liegt inwischen schon ein paar Jahre zurück. Vorallem die Geburt meiner Tocher vor 12 Jahren und meinem Sohn vor 8 Jahren, tragen dazu bei, dass ich es mir einfach nicht mehr leisten kann, die ganze Nacht wach zu bleiben und … – man wir älter.

Doch seit ein paar Tagen mache ich „Fast-Freinächte“: bis 3h, 4h einmal sogar fast 5h30 aufbleiben, dann 3 Stunden schlafen, kommt mit einer Freinacht fast gleich. Vorallem spührt man es aber nach ein paar Tagen… wenn die Müdigkeit Überhand nimmt.

chatten_comic_nutzung_bis_02_2008Ihr fragt Euch wohl, was ich mache… nun, ich habe vor ein paar Tagen eine sehr liebe Mail erhalten von einem Mann, der meinen Blog liest. Eigentlich habe zuerst ich seinen gelesen und einen Kommentar hinterlassen.  Er fragte mich in seiner Mail unter anderem, ob ich eventuell an einer Mail-Brieffreundschaft Interesse hätte. Da ich nun mal eine Person bin, die sehr gern schreibt, antwortete ich ihm gleich und schon nach wenigen Mails tauschten wir unsere FB und MSN Adressen aus, sowie unsere Handy Nummern.

Und jetzt kommunizieren wir täglich und nächtlich. Via Whatsapp, Mail, MSN und FB. Wir haben sowohl tiefgehende wie lustige Gespräche und ich fühle mich sehr geborgen, wenn ich mit ihm rede und wir haben sehr viele Gemeinsamkeiten – manchmal ist das schon fast unheimlich.

Am Montag fängt der Altag wieder an und ich werde mich zwingen müssen, früher zu Bett zu gehen – das wird wohl sehr schwierig werden, denn der Austausch  mit ihm ist sehr bereichernd und anziehend.

Meine erster Gedanke am morgen gilt ihm – und nicht nur am morgen. Ich frage mich die ganze Zeit, was er wohl grad tut oder wo er grad ist.

Kann man sich verlieben, ohne sich je vorher gesehen zu haben? Oder ist das nur eine Illusion, einen Streich der mir mein Kopf, mein Herz spielt? Ich komme mir grad vor, als wär ich irgend ein Teenager und irgendwie macht mich das ein bisschen stutzig.

Die Distanz von 700km scheint in den Momenten unserer Kommunikation nicht wichtig. Wichtig sind im Augenblick nur die Gespräche. Wir haben schon davon gesprochen 324684_original_R_K_B_by_Didi01_pixelio.deund zu treffen. Im Frühling. Aber ich weiss nicht, ob ich so lange warten kann. Ich entwickle sowas wie Sehnsucht und ich glaube, dass ich wirklich dabei bin, mich zu verlieben. Gleichzeitig habe ich Angst davor. Angst, ihn zu enttäuschen – Angst, enttäuscht zu werden – Angst vor Wiederholung. Und wenn wir dann wirklich zusammen kommen? Wie soll das dann gehen mit so vielen km dazwischen? Weder er noch ich können – gebunden durch Job und vorallem familiäre Umstände nicht von heute auf morgen wegziehen. Und doch sage ich mir: geniesse es! Es geht dir gut! Du bist glücklich (wenn auch müde 😉 ), profitiere davon und lass deinen Gefühlen freien Lauf.

Gemerkt hat er es mit Sicherheit – und auch ich spühre, dass es ihm nicht viel anders geht.

Nun denn, ich lasse es auf mich zukommen und ich werde es zulassen. Vielleicht ist er wirklich die verwandte Seele, die ich seit Jahren vermisse…