Konzerte 2025

Dieses Jahr hatten wir am 5. Januar unser 1. Konzert des Jahres.

Das nächste ist am 15.06. und dann – vielleicht – am 21.06. an der Fête de la musique. Die Werke, welche wir nun üben sind von Bach und Mendelssohn. Nicht ganz leicht – aber das wird schon. Jeder muss halt auch zu hause noch ein bisschen Zeit investieren und üben.

Im November wird es entweder das erste oder das letzte Wochenende ein Konzert in der Klosterkirche Dornach geben und am 14. Dezember werden wir die Bach-Kantate nochmals im Rahmen von Cantate & Parole nochmal aufführen :

Nächtlicher Einsatz

Heute Abend treffe ich mich mit einer Freundin zum Essen. Danach werden wir versuchen, noch etwas Schlaf zu bekommen, denn um 2:30 Uhr müssen wir los. Ich bringe sie zu einem Einsatz mit der Polizei.

Meine Freundin stammt aus Algerien und arbeitet als Dolmetscherin für die Polizei und die Gerichte. Für die heutige Nacht (also von Dienstag auf Mittwoch) wurde sie angefordert, da die Polizei eine flagranti-Aktion plant.

Da sie keinen Führerschein besitzt und der Einsatzort mit öffentlichen Verkehrsmitteln – besonders um diese Uhrzeit – nicht erreichbar ist, habe ich ihr angeboten, sie hinzufahren.

Sobald ich sie abgesetzt habe, fahre ich nach Hause und versuche, noch etwas zu schlafen. Zum Glück beginnt mein Arbeitstag am Mittwoch erst um 9 Uhr, und am Nachmittag habe ich frei. Sollte also kein Problem sein. 😊

Pechvogel II

Seit dem 14.1.25 ist mein Auto in der Werkstatt.


Nachdem der Mechaniker mich letzten Montag gegen 17h30 nicht erreicht hatte, am Dienstag nicht anrief, ich gestern – mittwochs – erfolglos versuchte, ihn zu erreichen, hat er schlussendich heute morgen angerufen um mir mitzuteilen, dass sie den Fehler nicht gefunden haben und mein Auto heute morgen zu einer auf Honda spezialisierten Werkstatt gebracht wurde. Sie warten auf die Diagnostik und halten mich dann auf dem laufenden.

Ich find’s echt super… 🙄

UPDAT 11:52 : Werkstatt hat grad nochmal angerufen. Scheinbar hätte mein Honda Jazz nicht 4 sonder 8 Kerzen und diese seien wohl nie ausgewechselt worden, weil die 2. vier Kerzen „drunter“ und schlecht erreichbar seien. Kostet um die CHF 150.-. Wenn’s sonst nichts weiter ist…

Erfolgserlebnis

Heute Morgen hat Sohnemann seine theoretische Fahrprüfung absolviert – und das als Erster von rund 50 Teilnehmern, in nur 15 Minuten! Ich hatte keinen Zweifel, dass er es schaffen würde, aber dieses Erfolgserlebnis wird ihm sicherlich noch mehr Selbstvertrauen geben.

Ich freue mich riesig für ihn! Jetzt können wir, sobald ich mein Auto aus der Werkstatt zurückhabe, endlich mit dem praktischen Üben beginnen. 🚗🎉

Modernes Mittelalter

Der Begriff „Modernes Mittelalter“ klingt zunächst wie ein Widerspruch, aber er lässt sich in verschiedenen Kontexten betrachten. Ich benutze diesen Ausdruck schon lange und hab mir wieder mal so ein paar Gedanken gemacht.

  • Gesellschaftliche Ungleichheit: Ähnlich wie im Feudalsystem gibt es heute Diskussionen über ungleiche Verteilung von Ressourcen, Macht und Einfluss.
  • Zerfall zentraler Autorität: Manchmal wird der Eindruck erweckt, dass in unserer globalisierten Welt mit fragmentierten Machtstrukturen Parallelen zur Feudalzeit gezogen werden können.
  • Feudalismus im Internet: Große Plattformen wie Google oder Facebook kontrollieren bestimmte Bereiche im Internet, ähnlich wie Lehnsherren früher Land kontrollierten
  • Kriege im Cyberspace: Cyberangriffe und asymmetrische Konflikte erinnern an die oft chaotischen Kriege und Konflikte des Mittelalters.

        Heute wird das Mittelalter differenzierter betrachtet. Früher galt es oft als „dunkel“ oder „rückständig“, doch heute wissen wir, dass es eine Zeit wichtiger kultureller, technischer und wissenschaftlicher Entwicklungen war (z. B. die Gotik, Universitäten oder Fortschritte in der Landwirtschaft). Auch viele moderne Ideen, wie unsere Rechtssysteme oder religiöse Traditionen, haben ihre Wurzeln im Mittelalter.

        Der Begriff „Modernes Mittelalter“ zeigt Parallelen zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart. Ob als Warnung oder kulturelles Revival – das Mittelalter bleibt bis heute spannend und faszinierend.

        Die Schattenseiten unüberlegter Familienplanung: Ein Appell an Vernunft und Gleichberechtigung

        Frank und ich diskutieren immer wieder über Verantwortung, Finanzen und Wirtschaft im Allgemeinen. Da es vor allem seine Gedankengänge und Ansichten sind, fasse ich diese hier mal zusammen :

        In vielen Fällen nehmen Frauen in Beziehungen eine wirtschaftliche Bürde auf sich, die langfristige Konsequenzen mit sich bringt. Besonders problematisch ist die Entscheidung, mit einem Partner eine Familie zu gründen, der keine nachhaltige finanzielle Planung vorweisen kann. Häufig kommt es vor, dass Frauen nicht nur die Verantwortung für die Kinder übernehmen, sondern auch finanzielle Verpflichtungen – wie beispielsweise Krankenversicherungen – tragen, die sie selbst kaum stemmen können.

        Das Ergebnis: Nach durchschnittlich 15 Jahren stehen viele Familien vor der Insolvenz. In dieser Situation entscheiden sich einige Frauen dafür, gerichtlich das alleinige Sorgerecht zu erkämpfen und den Vater aus der Verantwortung zu drängen, anstatt eine gemeinsame Lösung anzustreben. Dabei könnte eine gleichberechtigte Verteilung der Erziehungs- und Finanzverantwortung, die auch den Vater einbezieht, die Belastungen auf beiden Seiten verringern.

        Die Konsequenzen einer solchen Konstellation sind oft gravierend: finanzielle Not, beengte Wohnverhältnisse und ständige Konflikte prägen das Leben aller Beteiligten – insbesondere das der Kinder.

        Daher ist ein Appell angebracht: Frauen, überdenkt eure Entscheidungen in Bezug auf Partnerwahl und Familienplanung. Die Grundlage einer stabilen Zukunft liegt in Vernunft, Zusammenarbeit und einer langfristigen ökonomischen Perspektive – sowohl für die Eltern als auch für die Kinder.

        Wie seht Ihr das ?

        Pechvogel… ?

        Ich hab wirklich mit Autos einfach kein Glück. Könnt Ihr Euch erinnern, als mein „neues“ Auto letztes Jahr im Kreisel plötzlich stehen blieb ? Nun, genau das gleiche ist mir Anfang Januar wieder passiert – sogar mehrfach. Seit fast zwei Wochen steht mein Auto jetzt in der Werkstatt.

        Am Dienstag, dem 28.01.25, vor genau zwei Wochen, habe ich es dorthin gebracht, und später erklärte man mir, dass die Verteilerkette (oder wie auch immer das auf deutsch heisst) ausgetauscht werden müsse – etwas, das eigentlich nur sehr selten vorkommt. Natürlich bin ich die Einzige, bei der so ein seltenes Problem auftritt. Die Reparatur würde mich CHF 1’500.- kosten.

        Da mir wirklich jeder der auch nur ein bisschen Ahnung von Autos hat, versichert hat, dass ein Honda Jazz praktisch unzerstörbar ist und diese Autos super zuverlässig sind, und auch die Werkstatt mir geraten hat, die Reparatur machen zu lassen, weil dann die nächsten 150’000 km sicher wären, habe ich es schließlich machen lassen.

        Diese Arbeit stand ursprünglichen nicht in der Agenda der Werkstatt ; also sagte man mir, dass es bis Ende der Woche (also 16. oder 17. Januar) erledigt sein sollte. Am Freitag rief man mich jedoch an und teilte mir mit, dass es noch nicht fertig sei, aber Anfang der nächsten Woche sei es dann soweit.

        Am Dienstag, dem 21.01.25, am späten Nachmittag, kam der nächste Anruf: Leider haben wir festgestellt, dass noch eine Dichtung ausgewechselt werden muss. Wir haben sie bestellt und werden sie morgen erhalten. Bis Ende der Woche (23./24. Januar) können Sie das Auto dann abholen. Wir rufen Sie vorher an.

        Okay, dachte ich mir… Doch am Freitag, dem 24. Januar, um 16:30 Uhr kam der nächste Rückschlag: Leider leuchtet immer noch eine Kontrolllampe, und wir wissen noch nicht, was genau los ist. Wir können Ihnen das Auto so nicht geben und müssen den Fehler noch suchen. Behalten Sie bitte das Ersatzauto, wir melden uns wieder bei Ihnen.

        Toll! Ein kleiner positiver Punkt: Das Ersatzauto hat Sitzheizung, und das tut meinem Ischias wirklich gut. Also warte ich jetzt auf den nächsten Anruf von der Werkstatt,… und die Rechnung wird wohl höher ausfallen als die ursprünglich angekündigten CHF 1’500.-.

        Ich bin wirklich ein Pechvogel…

        Der „grüne“ Arzt

        Meine ehemals beste Freundin musste kurz vor Weihnachten ihren geliebte Hund einschläfern lassen. Leider wohnt sie relativ weit von mir weg und ich konnte sie in ihrem Schmerz nicht wirklich unterstützen – ausser mal einem Emoji zu schicken oder eines ihrer TikTok’s zu liken ; unter anderem war auch noch der Vorfall mit meinem Bruder ab mitte November, der mich viel Kraft und Zeit gekostet hat.

        Ich fühlte mich ihr gegenüber etwas mies und habe sie vor 2 Tagen angerufen. Sie klang relativ nüchtern, auch wenn sie ab und zu eine etwas weinerliche Stimme hatte. Irgendwann meinte sie, dass sie vor 2 Wochen von der Brücke springen wollte und dass aber ihr kürzlich verstorbener Hund sie daran gehindert hätte. Ohne Hund kann sie nicht. Es ist das einzige, was sie am leben hält. Sie ist mutterseelenallein, hat keine Familie oder sonstige nahestehende Freunde. Ihre Lebensgeschichte ist nicht schön – sie hat sehr viel mitgemacht seit sie Kind war.

        Nun, sie erzählte dann, dass sie vielleicht einen neuen Hund haben könne, allerdings sei noch nichts sicher. Aber wenn das nicht klappe, dann ginge sie von dieser Welt. Den Termin beim grünen Arzt sei auf den 11. Februar schon abgemacht. Der grüne Arzt ist so etwas in der Art wie EXIT, nur etwas weniger legal soweit ich verstanden habe.

        Also ich kann sie ja einerseits verstehen, sie hat es wirklich nicht leicht. Andererseits macht es mich traurig, dass in einem Land wie der Schweiz solchen Leuten keine konkrete Hilfe angeboten wird. Ausser irgendwelchen Forderungen von der IV (sie hat 100% Invaliden-Versicherung welche sie durch ihre Vorgeschichte bekommt, da es ihr gesundheitlich sehr schlecht geht), bekommt sie nicht wirklich Unterstützung.

        Nun, jedenfalls hab ich ihr abschliessend gesagt, sie soll mich auf dem Laufenden halten. Da meinte sie ziemlich schroff „auf dem Laufenden von was !?“ – „Wegen dem Hund“ – „Ah, ja mal seh’n“. Dann verabschiedeten wir uns und legten auf. Kurze Zeit später sah ich ihr Profilbild auf Whatsapp nicht mehr… sie hat mich blokiert…

        Irgendwie fühl ich mich fast etwas schuldig. Andererseits : ich kann nicht alle retten. Ich hoffe einfach, dass sie den letzten Schritt nicht geht und sie wieder einen Hund zu ihrer Lebensaufgabe machen kann.

        Wieder da

        Ich weiss gar nicht, wo ich anfangen soll. Eigentlich sollten meine Ferien zur Erholung dienen. Doch 1. kommt es anders und 2. als man denkt.

        Weihnachtsbaum wie früher

        Am 24.12. haben wir zum 1. Mal seit 24 Jahren hl. Abend bei Mama und nicht bei mir verbracht. Ich habe für meine beiden Kids, meinen Bruder, meinen Neffen, Mama und mich Sweet & Sour gekocht und es war relativ gemütlich. Die Weihnachtsgeschichte wurde gelesen, mein Neffe hat die Geschenke verteilt und ca gegen Mitternacht gingen wir nach Hause.

        Meine 3 Kettchen-Anhänger

        Am 25. war „Ruhetag“, obwohl : ich musste etwas Haushalt machen und 2, 3 Dinge vorbereiten, denn am 26.12. kam eine gute Schulfreundin mit ihrem Mann zum Essen am Mittag. Claudius hat für uns gekocht. Er kam schon am 25. abends nach der Arbeit und er und ich hatten eine kleine Bescherung. Ich hab von ihm einen weissgoldenen Herzanhänger bekommen und ich hatte für ihn ein personifiziertes Zippo-Feuerzeug machen lassen.

        Saké versteckt sich

        Am 27.12. waren wir einfach gemütlich zu Hause und Claudius musste am 28.12. wieder arbeiten und fuhr somit in aller Früh um 5h50 los. Ich hingegen genoss die Ruhe – wenn auch nur kurz – denn gegen 10h kam Sohnemann’s Freundin aus Frankreich an. Sie blieb bis am 11.01.25 …

        Da auch Töchterchen kurzfristig seit mitte Dezember mit den beiden schwarzen Katzen Astrée & Mystic wieder daheim war, hatte ich entschieden, gemeinsam mit Mama zu meinem Vater nach Frankreich zu fahren und dort ein paar Tage zu bleiben. Ich packte also meine Sachen zusammen und gegen 15h sind wir bei Papa angekommen.

        Bei Papa im Garten

        Und dann bekamen wir Nachricht von meinem Bruder, ob er wohl auch kommen dürfe, gemeinsam mit seinem Sohn. Eigentlich wollte ich etwas Ruhe… aber wir konnten ihm ja schlecht sagen, dass wir nicht wollen. Also ist er am nächsten Tag mit meinem Neffen angekommen.

        Wir blieben schlussendlich bis am 1. Januar dort. Ich hab oft den Kamin angefeuert, war auf dem Friedhof bei meiner Stiefmutter (Gott hab sie seelig), machte mit Mama mal ein 2-Stündigen Ausflug mit dem Auto und hab mit meinem Neffen Uno und anderes gespielt. Sehr erholt fühlte ich mich nicht… aber egal.

        A propos 1. Januar : Töchterchen konnte am 1. Januar um 11h die Schlüssel ihrer neuen Wohnung entgegen nehmen und war dabei umzuziehen, als wir nach Hause zurück unterwegs waren. Da kam eine Nachricht, ob wir nicht vorbei kommen wollen. Also sind wir abends noch bei ihr vorbei, haben Salz und Brot mitgebracht, einen Kaffee getrunken uns ich war schlussendlich kurz vor Mitternacht daheim.

        2. und 3. Januar waren „normale“ , relativ ruhige Tage. Am 4. Januar hatte Sohnemann seinen 20. Geburtag. Er wünschte sich 2 verschiedene Käse-Fondues und natürlich die traditionnelle Schwarzwälder Kirschtorte (ohne Kirschen, aber mit Kirsch).

        6/7 Monate – 20 Jahre

        Jetzt ist er also 20 … und irgendwie ist er mein Sorgenkind. Ich weiss, dass er das Zeug hat, etwas sinnvolles zu tun. Etwas, das er gut kann. Etwas, das ihm finanzielle Freiheit gibt (und mich entlastet). Er braucht Zeit – viele denken, er sei einfach faul. Aber das ist nicht so. Er hat seit Corona eine Barriere aufgebaut und es ist sehr schwer, diese zu durchbrechen. Eigentlich bräuchte er psychologische Hilfe, damit er wieder mehr Selbstvertrauen hat. Je mehr er sich „verschanzt“, je schwieriger wird’s. Aber er will nicht zu einem Psychologen … und zwingen kann ich ihn nicht. Die Hoffnung geb ich aber nicht auf – er wird es schaffen !

        Am 6. Januar hab ich wieder angefangen zu arbeiten. Ich war vor 8h im Büro… leider war ich so stark erkältet, dass ich um halb eins wieder nach Hause gefahren bin und die ganze Woche krank war…

        Einen guten Rutsch

        Heute ist der letzte Tag im Jahr. Wenn ich so mein Jahr Revue passieren lasse, muss ich sagen, es war ein relativ nervenaufreibendes Jahr :

        Januar
        Ich hatte beschlossen, endgültig mit Pierre abzuschliessen. Dafür hab ich „alte“ Kontakte wieder aktiviert und mich auch wieder mehr auf X.com herum getrieben.

        Februar
        Ich habe mit verschiedenen Männern viel kommuniziert und auch einige getroffen. Dazwischen war auch noch Fasnacht in Basel. Der Monat war kurz aber intensiv.

        März
        Eine Nacht im Hotel mit Otto und eine süsse Nachricht von Frank, sowie intensive Kommunikation mit jemandem, der hier nicht genannt werden will. Wir haben immer noch Kontakt, aber eher selten.

        April
        Tja, abgesehen von meinem Geburtstag, habe ich im April den #yellowday eingeführt, Claudius kennen gelernt und mit Frank über Gefühle geredet.

        Mai
        Das letzte Konzert von 3 und Claudius war dabei. Anschliessend hab ich bei ihm übernachtet. Ich hatte kein Auto mehr und musste mit ÖV zur Arbeit ; allerdings habe ich erfahren, dass ich wirklich ein paar Leute um mich habe, die echte Freunde sind und mich finanziell unterstützt haben.

        Juni
        Unerklärliche Knieschmerzen, die mich nachts weckten – Betriebsauflug – neues altes Auto gekauft.

        Juli
        Kein Yogi mehr, Fahrzeugausweisentzug und Wespenstich-Allergie.

        August
        #yellowday à gogo, Fehlkonstruktion Mensch und Männer.

        September
        Ferien mit meinem 5-jährigen Neffen, Chorwochenende, Opfer verrückt gewordener Katzen. Aber auch etwas Melancholie und Ode an die Freundschaft.

        Oktober
        Prokrastination wurde gross geschrieben und ich fühlte mich als Versager. Etwas Eifersucht und zu guter letzt eine grosse Überraschung welche alte, teils schmerizliche Erinnerungen hervorholten, krönten den Oktober.

        November
        Mein Ex-Mann ist in seinem Ego verletzt, die Kommunikation mit M. war intensiv ; Gedanken im HomeOffice und Töchterchens Geburtstag. Und dann kam die grosse Krieses meines Bruders. Seine Krankheit hat ab Mitte November die Oberhand bekommen und bestimmte mehr oder weniger meinen Gemütszustand. Nervende Schwägerin, gestresste Mama, Kinder, Arbeit. Alles unter einen Hut zu bringen, war ziemlich ermüdend. Das Konzert mit meinem Chor, sowie die lustige Anfrage für Weihnachtsgebäck meines Halbbruders haben den Monat etwas besser ausklingen lassen.

        Dezember
        Ich glaube, der diesjährige Adventskalender war gar nicht mal so schlecht. Töchterchen hat mich gefragt, ob sie und ihre 2 Katzen bis heute, 31.12.24 wieder nach hause kommen können (sie hat sich vom Freund getrennt und eine Wohnung für den 1.1.25 gefunden) und mir war 2 Tage übel. Auch im Dezember hatte ich HomeOffice-Gedanken. Verschiedene Weihnachtsgutzeli habe ich – wie jedes Jahr – gemacht, verschickt, mitgebracht und mein selbstgemachter Glühwein und das kurze Solo wärend der Weihnachstmesse waren wohl mehr oder weniger das Highligt des Monats.


        Und jetzt? Jetzt ist der 31. Dezember. Ich bin bei Papa in Frankreich. Meine Mama ist auch da, sowie 2 meiner 3 Brüder und mein Neffe. Wir werden das Jahr gemütlich ausklingen lassen und morgen geht’s zurück nach Hause.

        Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch und freu mich darauf, auch nächstes Jahr wieder hier von dies und das, jenem und anderem zu berichten.