Prozess

Zur Zeit ist Töchterchen vor Gericht. Sie hat vor 2 Jahren Anzeige gegen einen Rettungssanitäter wegen sexueller Belästigung erstattet …

Ich bin sehr stolz auf sie, dass Sie diesen Mut hatte und auch wirklich gute juristische und menschliche (Freunde) Unterstützung hat. Es ist nicht einfach, den Typen heute wieder zu sehen…

Sie wollte nicht, dass ich dabei bin – die Gerichtsverhandlung ist öffentlich. Aber ich kann das verstehen. Und doch warte ich darauf, dass sie sich meldet und kurz berichtet, wie’s gelaufen ist. Das Urteil wird voraussichtlich morgen bekannt gegeben.

Zurück im Alltag

Letzte Woche hatte ich Ferien. Montag war gemütlich zu hause und abends kam Claudius, nachdem ich meine Zoom-Sitzung mit dem Chor-Comité um 20h beendet hatte.

Am Dienstagnachmittag machten wir uns auf den Weg nach Basel. Gegen 17 Uhr kamen wir an und hatten gerade noch genug Zeit, uns unter ein Zelt zu stellen, bevor der Regen in Strömen einsetzte. Nach etwa 15 Minuten konnten wir schließlich zum Marktplatz hinuntergehen.

Da mein Ischias mir zu schaffen machte, hatte ich vorsichtshalber Mamas Rollator mitgenommen, um mich bei Bedarf hinsetzen zu können. Doch das Vorwärtskommen wurde durch die nass gewordenen Konfetti, die sich langsam in Pappmaché verwandelten, erheblich erschwert. Die Räder blockierten immer wieder, weil sich alles daran festklebte …

Nun ja, es war ziemlich mühsam, aber dennoch bin ich froh, dass ich zumindest ein paar Stunden der drey scheenschte Daag des Jahres miterleben konnte.

Von Dienstag auf Mittwoch übernachteten wir bei Claudius, und sein Sohn hat am Mittwoch für uns alle gekocht. Anschließend waren wir noch bei Müller – ein Geschäft, das es in der Romandie nur in Montreux gibt. Dort entdeckte ich Wolle, denn seit einiger Zeit habe ich ein neues Hobby …

Ich hab erst mal nur grau genommen, denn ich wollte unbedingt den Elefanten machen. Finde, er ist mir ganz gut gelungen 🙂

Donnerstag ist Claudius nach Hause gefahren und ich hatte nachmittags mit Mama abgemacht. Kurz vor Mittag kommt Sohnemann aus seinem Zimmer und meint, er arbeite heute Abend… Was ? Wie ? Wo ?

Meine Tochter entdeckte ein Stellenangebot auf Instagram – es stammte von einem entfernten Bekannten. Zwischen 2011 und 2013 hatte ich seine Tochter als Tagesmutter betreut. Nun suchte er Mitarbeiter für seine Bubble-Tea-Produktion.

Mein Sohn nahm sofort Kontakt mit ihm auf und konnte noch am selben Tag anfangen. Ich bin dankbar und froh, dass ihm die Arbeit offenbar gefällt. Das Team soll großartig sein, und besonders die Arbeitszeiten kommen ihm entgegen: meist von 17 bis 23 Uhr, manchmal etwas früher (ab 15 Uhr) oder länger (bis 00:30 Uhr). Sohnemann meinte, dies erleichtere ihn sehr, denn diesen Druck haben, den Wecker (nicht) zu hören und aufzustehen, um morgens pünktlich zu sein, sei für ihn ein ständiger Stress gewesen, der somit wegfalle.


Am Freitagnachmittag brachte ich meine beiden Babys, Saké und Wasabi, zur Sterilisation zum Tierarzt – ein Eingriff, der für beide insgesamt knapp drei Stunden dauerte.

Als ich sie um halb sechs abholte, war Wasabi bereits relativ munter, während Saké noch völlig benommen war. Zuhause stellte ich die Transportboxen ins Wohnzimmer, öffnete sie, und Wasabi kam sofort heraus, torkelte zur Heizung und machte es sich dort gemütlich.

Auch Saké verließ direkt die Kiste, kippte jedoch seitlich um und blieb einfach liegen. Ich behielt sie eine gute Viertelstunde bei mir, bevor ich sie auf eine Decke legte, wo sie regungslos mindestens eine Stunde lang liegen blieb. Nach und nach kam sie dann zu sich, und schließlich haben beide dann gefressen. Inzwischen sind die zwei wieder fit.

Samstag = Wäschetag. Hatte 4 Maschinen zu machen und gegen 15h war ich bei Mama, wo auch Bruderherz und mein 5-jähriger Neffe schon eingetroffen waren. Abends waren wir gemeinsam an einer ökumenischen Feier mit anschliessendem Suppen-Essen. Es war ganz gut. Mein Neffe war ziemlich aufmerksam und wollte auch mitlesen…

Und zu guter letzte hatte ich am Sonntag noch den Sing-Sonntag mit meinem Chor. Von 9h bis 17h waren wir konzentriert und sind gut vorwärts gekommen. Das Konzert am 15. Juni wird bestimmt toll !

Fasnacht 2025

Heute morgen um 4h war es wieder so weit : Morgestraich, vorwärts – Marsch !

Ich hab mich um 3h45 wecken lassen und den Morgenstraich dieses Jahr per live-stream auf TeleBasel mitverfolgt. Ich werde morgen hingehen und vielleicht auch am Mittwoch nochmal.

Leider hab ich jetzt niemanden mehr in Basel, bei dem ich übernachten kann. Mein Halbbruder ist kurz vor Weihnachten 2024 zu meinem Vater nach Frankreich gezogen. Meine Lieblingscousine wohnt seit einiger Zeit auch nicht mehr in Basel (sie ist arbeitsbedingt nähe Zürich gezogen – was für eine Schande 😅) und meine Lieblingstante wohnt auch eine knappe halbe Stunde von der Stadt entfernt…

Letztes Jahr war ich ja mit einem ehemaligen Arbeitskollegen, seiner Frau und Mama alle drei Tage dort. Wir waren im Hotel… aber das ist einfach teuer… 4 Nächte für ein Doppelzimmer mit Frühstück : CHF 1000.- …. vielleicht nächstes Jahr wieder – mal sehen.

Hier für Euch – wenn Ihr mögt – der Morgestraich aufgenommen mit dem Handy am PC :

Schon 5 Jahre !

Mir ist grad bewusst geworden, dass es schon 5 Jahre her ist, dass wir – quasi fluchtartig wie im Film – das Büro verlassen mussten, weil Covid19 ausgebrochen war. Unglaublich, wie die Zeit vergeht… und ich dachte damals „was soll das ? Sind jetzt alle verrückt geworden ?“

Ich glaubte den Mainstream-Medien / dem Bundesrat nie. Gezwungenermassen im HomeOffice aber ungeimpft + froh darüber. Auch wenn ich deshalb gewisse Dinge nicht tun konnte – ich bereute es nie !

Wie war das bei Euch ? Habt Ihr den Medien + der Hysterie Glauben geschenkt ?

Unheimliche Begegnung auf dem Heimweg

Kennt ihr den Film „The Car„ aus dem Jahr 1977? Es geht um ein mysteriöses, schwarzes Auto, das Menschen verfolgt und angreift — diese unheimliche Verfolgungsjagd-Atmosphäre hab ich gestern Abend auf der Heimfahrt erlebt :

Ich fuhr hinter einem Renault Espace o.ä. her, als dieser plötzlich ohne ersichtlichen Grund zur Seite zog und mich vorbei liess. Kaum hatte ich ihn überholt, hing er mir dicht am Heck — vielleicht trennten uns noch 10 Zentimeter. Mit aufblitzender Lichthupe und spürbarer Aggressivität liess er keinen Zweifel daran, dass er provozieren wollte. Für einen Moment befürchtete ich, er würde mir direkt ins Auto fahren.“… 🥺

Ein mulmiges Gefühl machte sich breit. Am nächsten Kreisverkehr bog ich extra links ab, während er geradeaus fuhr. Anstatt meinen Weg fortzusetzen, drehte ich eine komplette Runde im Kreisel — und war dann wieder hinter ihm.

Als er es bemerkt hat, reduzierte er absichtlich seine Geschwindigkeit auf etwa 60 km/h, obwohl 80 erlaubt waren, und schaltete zusätzlich die Warnblinkanlage ein.

Ich hielt bewusst großen Abstand und bog am nächsten Round-About zügig links ab. Lieber nahm ich einen Umweg in Kauf, als das Risiko einzugehen, dass er bei der nächsten roten Ampel oder Baustelle womöglich noch aussteigt…

Einige sind echt krank. Aber manchmal ist Vorsicht eben besser als Nachsicht und ich war froh, als ich zu Hause war.

Heute Morgen habe ich mich dabei ertappt, wie ich etwas nervös zu meinem Auto ging. Der Gedanke ließ mich nicht ganz los: Da er mir so dicht aufgefahren war und in die gleiche Richtung fuhr wie ich, könnte es gut sein, dass er im selben Ort wohnt — und vielleicht sogar mein Auto wiedererkennen würde. Das wäre nicht schwer, denn ich habe hinten am Auto zwei ziemlich atypische Aufkleber.

Ich hoffe wirklich, dass ich mich irre und sich unsere Wege nicht noch einmal kreuzen!