
Yogi – 11


Heute morgen um 6h bin ich erneut mit einer Migräne erwacht. Nachdem ich etwas getrunken hatte und es nicht besser wurde, habe ich eine Tablette genommen und mich nochmals hingelegt.
Knapp 5 Minuten später kam Astrée und installierte sich „auf mir“ 😀 (dieses Video ist nicht von heute). So blieb sie 1h30 bis es mir etwas besser ging.

Ich habe im Büro Bescheid gesagt und war schlussendlich um halb zehn (statt halb acht) vor Ort. Inzwischen ist das Kopfweh ganz weg.
Ich frage mich, wieso ich in letzter Zeit öfters Migräne habe. Gut, ich habe einige Sorgen (die Kinder, die Finanzen, Anerkennung unserer Kirche gegenüber dem Staat (das erzähle ich ein ander Mal, ist zu lang und komplex um nur eine Anmerkung zu machen), die Arbeit, der Chor (ich bin im Vorstand und am Samstag haben wir Konzert), etc… dazu kommt vielleicht das Wetter und eventuell auch, dass ich seit einem Monat meinen Kaffeekonsum stark vermindert habe. Ich habe von 8-10 Tassen auf 3-4 pro Tag reduziert. Vielleicht bin ich auf Koffein-Entzug ??
Ich habe im Juni 2019 ein Occasion-Auto erworben (auf leasing-basis).
Es hatte damals 57’000km und ich würde gern von Euch wissen :
Wieviele km hat mein Auto heute ?
(Stand 03.05.23)

*** Illustration – bei der Auflösung gibt’s ein Bild von heute 😉 ***
Wer den richtigen km-Stand herausfindet, oder – wenn es niemand herausfindet – derjenige, der am nächsten dran ist (Lösung / Auslosung am 31.05.23), bekommt eine Tafel Schokolade
(ich schicke sie auch ins Ausland 😉 )

Ich hatte praktisch das ganze Wochenende Migräne. Ich konnte allerdings einige Dinge erledigen, aber ich hatte den ganzen Tag einen Druck. Wie ein Helm über den ganzen Kopf verteilt.
Auch heute morgen spühre ich es noch ein bisschen.
Liegt wohl an meinen Sorgen…
Manchmal denke ich, ich mache jetzt einen Spenden-Aufruf .
Wenn ich manchmal sehen, wofür Menschen spenden und dabei vergessen, dass es in ihrem direkten Umfeld viele gibt, die – salop gesagt – „aus dem letzten Loch pfeifen“, „auf dem Zahnfleisch gehen“, „dem Abgrund nahe sind“ es auch nötig hätten… da frage ich mich doch, wieso man nicht zuerst „den Eigenen“ hilft, bevor man Geld ins Ausland schickt (und nicht mal sicher ist, dass es auch da ankommt, wo es sollte…) ! Ich gebe und teile gern, aber erst versorge ich meine Familie, meine Landsleute bevor ich anderen helfe.

Ich habe heute meine Zahlungen gemacht. Na ja, was soll ich sagen … nachdem ich nur das strikte Minimum bezahlt habe, bleiben mir für den ganzen Monat Mai noch knapp CHF 200.-. Davon sollte ich einkaufen und tanken (das sind die 2 Sachen, die wirklich nötig sind, um essen und arbeiten gehen zu können).
Ich weiss echt nicht, wie ich erneut einen Monat so überleben soll… ich kann nicht schon wieder auf FB eine Anfrage stellen. Laut Gruppenregel darf man sich nicht jeden Monat melden.
Ich versuche auch Sachen wie Kleider, nicht genutzte Kaffeemaschine, nicht genutzter Sodaclub, und vieles mehr zu verkaufen, aber die Leute haben selbst kein Geld und ich bringe die verschiedenen Dinge einfach nicht los. Ich mache unser Brot selber, versuche so billig wie möglich einzukaufen (meistens vor Ladenschluss, weil dann einiges reduziert ist), gehe praktisch nie aus, nehme mein Mittagsessen immer von zu Hause mit, kaufe mir praktisch nie etwas.
Ich habe 3 Jobs (ich bin kaufmännische Angestellte) . 1 x 80% + 1 x 15% + 1 x 10% …. wer rechnen kann, stellt fest, dass ich 105% arbeite. Dann habe ich ab und zu einen Auftrag um Homepages zu erstellen oder bei schon gemachten Websites ein Update zu machen. Aber das kommt 2-3 Mal pro Jahr vor. Diese Arbeit erledige ich dann abends oder am Wochenende.
Ich weiss wirklich nicht, was ich noch machen soll.
Manchmal denke ich, wieso ich keinen gut situierten Mann hatte (oder habe). Wieso musste ich an jemanden geraten, der – obschon er Jurist ist und eigentlich vieles gut kann – einfach nichts auf die Reihe kriegt. Er ist (immer noch!) auf dem Sozialamt.
Ich habe mich damals nach der Scheidung raus gekämpft. Habe alles getan, um Arbeit zu finden… schlussendlich verdiene ich mehr als damals, jedoch habe ich auch mehr Ausgaben. Wenn man auf dem Sozialamt ist, zahlt man weder Steuern noch Krankenkasse. Artzrechnungen, Brille, Orthodont, etc werden vom Solzialamt übernommen. All diese Sachen zahle ich heute selber und so habe ich schlussendlich zwar mehr Lohn, aber auch mehr Ausgaben und eigentlich unter dem Strich ca CHF 1’000.-/mtl weniger. Dazu kommt auch, dass ich weder vom Kindsvater eine Alimente bekomme (wie auch, Sozialgeld ist nicht da um Alimente zu bezahlen. Und die Stelle, welche das in solchen Fällen übernimmt, zahlt nur bis zum 18. Lebensjahr), noch sonstige Hilfe. Töchterchen ist in Ausbildung (da bekomme ich Kinderzulage, was aber nicht enorm ist), Sohnemann sucht eine Ausbildung oder Arbeit (da bekomme ich gar nichts). Ich arbeite sozusagen für 3 Erwachsene, für welche ich praktisch alles bezahle. Töchterchen hat einen Lehrlingslohn. Sie zahlt ihre Telefonrechnung und ihre Kleidung uns sonstige persönliche Dinge, aber alles andere geht auf meine Rechnung…
Wenn also jemand eine Idee hat, was ich tun könnte, um monatlich mehr einzunehmen – oder falls jemand eine Spende machen will 🙂 – ich bin dankbare Abnehmerin, denn langsam aber sicher kann ich nicht mehr !
Ich wollte von Euch wissen, wieviel Geld es hier hat.
Ihr wart nicht viele, die mitgemacht haben… um genau zu sein, haben grad‘ mal 2 Personen einen Tipp abgegeben . Vielleicht gibt’s beim nächsten Wettbewerb mehr Mitstreiter . Kommen wir also zur Auflösung:

Ruhrköpfe war mit Ihrer Schätzung von CHF 10.- nicht weit entfernt und hat somit gewonnen . Kontaktiere mich bitte, damit Du mir Deine Adresse angeben kannst und die Schokolade auf die Reise gehen kann
Ein weiteres Quiz (in welcher Form weiss ich noch nicht) gibt’s wieder im Mai.

Die Lieblingsblume meine Grossmamme waren Margariten. Töchterchen hatte (und hat immer noch) eine spezielle Verbindung zu ihrer „Uri“ (Ableitung, resp. Kürzel von Ur-Grossmutter erfunden von Töchterchen als sie etwa 3 war). Manchmal, wenn Töchterchen etwas erzählt, kommt mir meine Grossmamme in den Sinn. Sie hat einige Ähnlichkeiten mit ihr 🙂 .
Ich habe ja zu meinem Geburtstag von Töchterchen Margariten bekommen und gestern wurden sie gesetzt und sind jetzt auf dem Balkon :


… habe ich gestern verbracht.
Mama hat ein Raclette vorbereitet und einen Kuchen, respektive einen Apfel-Cake, gebacken – welchen wir im Laufe des Abends dann auf „Smash-Cake“ umgetauft haben 😀 . Nun, ihr war der Cake leider bei ihr zu Hause ungeschickt zu Boden gefallen und total auseinander gebrochen. Nach einer kurzen innerlichen Aufregung und Enttäuschung wurde sie kreativ und hat den Cake in eine Schüssel getan. Es sah etwas aus wie ein Crumble … und wir haben wirklich alle herzhaft gelacht als sie es uns erzählte.
Töchterchen und Sohnemann waren beide sehr süss und wir hatten einen tollen Abend.
2 schöne Kerzen von Sohnemann, einen grossen Margeritenstrauss, respektive in einem Topf für den Balkon von Töchterchen, sowie einen Tulpenstrauss von Mama haben dem ganzen noch das nötige Ambiente verschafft.
Nun denn, frisch auf für ein neues Lebensjahr !
