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5h30

Um 5h30 erwacht… keine Chance, nochmal einzuschlafen… ich war einfach *zack* wach – wie auf Knopfdruck. Ich mag das gar nicht. Aber ich steh halt dann auf, denn ich liege nicht gern wach im Bett. Ausserdem bekomm ich vom langen Liegen zusätzlich stärkere Rückenschmerzen und wenn ich mehr als 6 Stunden schlafe, hab ich meistens auch Kopfschmerzen.

Mein Vater nennt das senile Bettflucht … also nicht dass ich denke, dass ich senil bin, aber ich habe seit einiger Zeit (eigentlich sind es schon einige Jahre) wirklich grosse Mühe, lange zu schlafen. Eigentlich bin ich gern früh morgens wach. Es ist dann alles still und ich kann in aller Ruhe diese Stille geniessen… wenn da seit einiger Zeit nicht wieder diese Gedanken wären… Pierre ist momentan weniger präsent – Gott sei Dank – dafür jemand anders, der mir irgendwie keine Ruhe lässt. Es ist wirklich ein sehr einfühlsamer und lieber Mensch und doch – obwohl ich ihn im richtigen Leben gar nicht kenne und auch erst seit 3 Monaten viel mit ihm kommuniziere – habe ich das Gefühl, ich kenne ihn schon ewig. Ich weiss nicht, wie ich dieses Gefühl interpretieren soll… aber wenn es das ist, was ich so langsam vermute, dann bin ich mir nicht sicher, ob das wirklich gut ist…

Vor zwei Tagen schrieb mir dieser Mensch eine sehr berührende Nachricht. Ich las sie im Büro und musste mich beherrschen, meinen Emotionen nicht freien Lauf zu lassen. Es waren positive Emotionen, ich war positiv berührt und es tut gut, solche Worte zu lesen. Ich bin sehr dankbar, dass ich diesen Menschen – wenn für den Moment auch nur virtuell – in meinem Leben habe…

Warten…

Manchmal denke ich, dass ich mein Leben mit Warten verbringe. Bei gewissen Dingen muss man warten, dass ist mir klar und logisch, aber bei anderen Sachen gäbe es vielleicht Möglichkeiten, etwas zu beschläunigen, wenn man nicht einfach passiv wartet.

Jemand sagte mir, dass ich – was Pierre betrifft – passiv warten soll. Aber wär pro-aktives Warten nicht besser…? Diese Warterei lähmt mich zunehmend. Ich hätte eigentlich tausend Dinge zu tun (Steuererklärung, Haushalt, Mozart üben, Sohn in den Hintern treten, ausmisten, lesen, schreiben,…), aber ich hab einfach die Kraft nicht… und dann wird das Warten zur Qual.

Und wärend ich so warte, „strickt es“ in meinem Kopf. Ich stelle mir tausend Fragen und bekomme keine Antworten. Ich kann mir nur irgendwelche Ausreden vorstellen, oder Schreckens-Zenarien, oder negative, traurige Erklärungen.

Es kommt vor, dass ich mir manchmal sage, ich sollte zwischenzeitlich andersweitig schauen. Und es gäbe vielleicht auch jemand. Aber diese Person gibt mir zu verstehen, dass das – aus verschiedenen Gründen, die ich hier nicht erläutern will, die ich teils verstehe und akzeptiere, teils aber auch nicht – nicht möglich ist und er nicht will. Und das habe ich auch zu akzeptieren – man kann niemande zu etwas zwingen – auch wenn es manchmal schwer fällt.

Vielleicht ist es irgendwann zu spät, weil ich einfach zu lang gewartet habe – oder der andere zu lang wartet, mich mindestens zu informieren, was er vor hat oder möchte ? Dann sieht’s irgendwann so aus :

Wie macht Ihr das, oder was macht Ihr, wenn Ihr auf etwas wartet, das mit Sentimentalität zu tun hat ?

Beklemmendes Gefühl

Gestern ging ich sehr früh zu Bett. Aber nicht um zu schlafen, sonder einfach um mich hinlegen zu können. Ich habe ja seit knapp einem Monat kein Sofa mehr, nur noch 2 grosse Ohrensessel :

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Die sind zwar äusserst bequem, aber man kann sich halt nicht hinlegen und die Beine ausstrecken 😀

Ich lag also im Bett, war ein bisschen auf FB, Insta und TikTok und schrieb meinem lieben Chat-Partner. Das letzte Mal online war er um 20h04 … und es kam keine Reaktion. Ok, dachte ich, er ist sicher beschäftigt und wird sich – hoffentlich – später melden. Als bis kurz vor 23h immer noch keine Antwort gekommen war (ich hatte nämlich am frühen Abend eine Frage gestellt), fing ich an, mir ein wenig Sorgen zu machen und fragte, ob alles ok sei ? Auch da kam nichts zurück. Vielleicht schlief er schon ? Wäre eine Möglichkeit, aber irgendwie stieg je längs je mehr ein beklemmendes Gefühl auf. Das wurde mit der Zeit so stark, dass es regelrecht weh tat.

Alles in mir zog sich zusammen, und ich hatte ein enormes Traurigkeitsgefühl. Das war wirklich fast erschreckend und ich begriff nicht, wieso das so plötzlich kam. Schlussendlich bekam ich einen regelrechten Heulanfall. Ihr denkt sicher, ich sei nicht ganz dicht. Aber ich musste wirklich weinen – die Tränen kamen einfach so.

Dann, um kurz vor Mitternacht kam eine (etwas) ernüchternde, knappe Nachricht. Aber das war egal, er hat sich immerhin gemeldet. Ich war immer noch traurig, aber nach ca 45 Minuten war ich dann wieder etwas ruhiger und konnte schlussendlich gegen viertel vor eins einschlafen.

Heute morgen war das beklemmende, traurige Gefühl sehr abgeschwächt – aber ganz weg ist es noch nicht…

Es gibt noch Mitgefühl

Ich weiss nicht, ob ich es Mitgefühl, Menschlichkeit oder christliche Nächstenliebe nennen soll. Jedenfalls bekam ich am Sonntag und Montag überraschenderweise Spenden für meine Autoreparatur und andere Schulden.

Ich war wirklich total dankbar und wusste gar nicht richtig, wie ich darauf reagieren soll.

Auch wenn einige dieser liebevollen Menschen meinen Blog nicht kennen, möchte ich auch hier nochmals DANKE sagen. Ich bin einfach nur überwältigt.

Begegnungen

Es gibt im Leben Begegnungen, die passieren einfach. Plötzlich hat man einen Menschen in seinem Leben, der einem wichtig geworden ist. Man fragt sich, wieso genau dieser Mensch in unser Leben getreten ist.

Mir ist das passiert. Und zwar seit Anfang Juli. Dieser Mensch hat in kürzester Zeit eine grosse Bedeutung für mich bekommen. Unsere tägliche Kommunikation bereichert mein tägliches Leben und gibt mir viel. Dieser Mensch ist etwas ganz besonderes und hilft mir oft sehr mit seinen Worten. Er bringt es fertig, mich zu motivieren, mir Mut zu machen, mich wieder aufzubauen wenn ich ein Down habe und mich so zu nehmen wie ich bin. Er ist immer da wenn ich ihn brauche. Auch wenn wir uns nur virtuel begegnet sind : ich habe das Gefühl, dass ich ihn schon ewig kenne und ich möchte ihn nie wieder missen.

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Vielleicht treffen wir uns mal – auch wenn er das nicht will, für den Moment zumindest – aber wünschen würde ich es mir schon…

Danke, lieber Mensch, dass Du da bist !

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Müssen tut man gar nichts (ausser sterben)…

Oft bekomme ich zu hören oder lese ich „du musst…“ – NEIN ! Müssen tut man gar nichts (ausser sterben) …

Ein Freund sagt mir, man „müsse“ nicht, aber es alternativlos als einzig sinnvoll erachten, dies oder jenes zu tun oder zu unterlassen. Aber das ist nicht immer einfach.

Wenn gefühlsmässig grad alles drunter und drüber geht, immer wieder die selben Gedanken kommen und man mir dann sagt „du musst halt loslassen“, „du musst dich andersweitig umsehen“, „du musst dich beschäftigen“, etc ist das vielleicht gut gemeint, aber es bringt mir nicht sehr viel… Es ist nicht easy – jedenfalls für mich nicht – einfach zur Tagesordnung über zu gehen.

Natürlich beschäftige ich mich und versuche, mich abzulenken : lesen (ich habe mir das Buch MÄNNER SIND VOM MARS, FRAUEN VON DER VENUS gekauft; sehr aufschlussreich und interssant), schreibe hier im Blog oder für mich, arbeite (keine wirkliche Wahl), Musik (singen im Chor, hören/sehen auf Youtube, im Auto), TV (irgendwelche doofen Soaps), obgenanntem Freund schreiben (der immer versucht, mich dazu zu bewegen, einen Millionär zu finden :-D, mir aber auch sehr hilft, wenn ich grad mal wieder ein Down habe), Freundinnen/Bekannte treffen, usw. Aber die Gedanken und Gefühle kommen halt immer wieder…

Manche sagen, ich übertreibe und können sich überhaupt nicht vorstellen, wieso ich „so drauf“ bin. Wieso ich mich so „verbeisse“, mich selbst so“quäle“. Aber ich mach das nicht extra. Es kommt einfach über mich. Dieses Gefühl, diese Gedanken sind nicht erfunden oder erträumt – die sind echt. Und diese Warterei die ganze Zeit macht mich wahnsinnig. Pierre nicht zu schreiben erfordert enorme Selbstbeherrschung. Ja, er wird sich dann schon melden, wenn er soweit ist. Ok – aber inzwischen „muss“ ich Wochen oder Monate (?) warten… Nein ! werden einige sagen. Vergiss ihn einfach ! werden andere mir raten. Lass los ! kommt von den nächsten und Schau‘ dich andersweitig um ! meinen die letzten.

Sorry, aber das geht einfach nicht… Oder findet Ihr es normal, jemanden zu küssen und dabei an jemand anderen zu denken ? Ja, das ist mir schon passiert… leider… und ich kann Euch sagen, dass ist weder angenehm, noch respektvoll der anderen Person gegenüber ist.

Also: falls Ihr irgendwelche – noch nicht genannte – Tipps für mich habt : Her damit !

Unentschlossen

Von Pierre kam bis jetzt nichts zurück.

Ein Freund meinte, er sei am planen und studieren, wie er aus seiner Lage heraus komme – ich soll ihn machen lassen.

Ich gebe mir wirklich Mühe damit – hab ihm ihm seit meiner letzten Nachrichten vom 4. Septembre „nur“ einmal „Gute Nacht“ gewünscht und am Samstag, 09.09.23 :

Seit gestern abend und auch heute morgen noch hatte/habe ich ein mulmiges Gefühl. Keine Ahnung, weshalb. Ich frage mich, ob ich ihm heute abend schreiben soll ? Eigentlich wär’s wohl besser, wenn nicht, aber irgendwie glaube ich, dass ich es sollte… nur so was wie :

Was meint Ihr ?

Widersprüchlich

Küsse und Zärtlichkeit lassen mich über alle sonstigen Fährnisse schweben.
Wo man ist, ist egal.

Das hat mir jemand geschrieben, der eigentlich sehr rational und vernünftig scheint. Irgendwie hätte ich solch einen Satz von dieser Person nicht erwartet (auch wenn ich mich geschmeichelt fühle) – und eigentlich würde mich interessieren, was genau dahinter steckt und was genau diese Person damit gemeint hat.

Einerseits ist es sehr deutlich, andererseit verwirrt es mich ein wenig, denn diese Person hat Pläne, welche mit obgennantem Satz eigentlich nicht vereinbart werden können. Vielleicht weiss diese Person selbst nicht richtig, was sie wirklich möchte ? Ich verurteile niemanden – jeder ist seine Glückes eigener Schmied – und doch möchte ich dieser Person nahe legen, dass sie sich darüber klar wird und vielleicht mal mit gewissen Leuten Tacheles redet. Man kann doch nicht jahrelang einfach warten ? Obwohl, ich bin ja Meister darin (im Warten), aber andere müssen ja nicht gleich blöd wie ich sein, oder ?

Vielleicht bekomm ich ja irgendwann noch ausführlichere Erklärungen…

Zufall ?

In den letzten paar Tagen ist mir aufgefallen, dass Männer – welche mich in irgendeiner Form anziehen oder angezogen haben – alle im März Geburtstag haben. Ist das jetzt einfach Zufall ?

Diese ganze Geschicht mit Pierre (28. März), dann z.B. auch meine 1. Grosse Liebe (1. März) – der mich übrigens gestern abend überraschenderweise auf LinkedIn zu seinem Freundeskreis hinzugefügt hat – und dann gibt’s da noch andere, von denen ich aber hier im Blog nicht berichtet habe.

Was haben die März-Männer besonderes an sich, dass ich mich von ihnen angezogen fühle ? Die selben Sternzeichen haben sie nicht, denn vom 20.02. bis 20.03. sind es Fische und ab 21.03. Widder. Woran könnte es liegen ? Fragen über Fragen… ja, keine existentiellen, aber trotzdem …

Habt Ihr eine Idee ?

Ich stelle mir grad‘ die Frage…

… wie erfahre ich, wenn jemand – der weit weg wohnt und den ich z.B. nur virtuell kenne – einen Unfall hat oder sogar stirbt ?

Ich werde mich wohl fragen, ob etwas passiert ist wenn ich über längere Zeit nichts von diesem Menschen höre, aber wirklich wissen kann ich es irgendwie ja nie.

Das beschäftigt mich jetzt grad enorm… Ich finde diese Vorstellung total schrecklich. Eine Ungewissheit die eigentlich nie eine konkrete Anwort bekommt wird …

Wie seht Ihr das ?