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Oma’s Schürze

Im Netz gefunden und vom französischen mit Deepl (und mir 😇 ) übersetzt :

Vielleicht erinnern Sie sich, genau wie ich, an die berühmte, meist blaue Schürze Ihrer Großmutter.
Der Hauptzweck der Schürze bestand darin, ihr Kleid zu schützen, aber darüber hinaus war sie wunderbar geeignet, um Kindertränen abzuwischen und bei bestimmten Gelegenheiten schmutzige Gesichter zu reinigen.
Sie diente aber auch als Handschuh, um ein heißes Gericht vom Herd zu nehmen.


Vom Hühnerstall aus diente die Schürze zum Transport von Eiern oder Küken, die wiederbelebt werden mussten.
Wenn Besuch kam, diente die Schürze schüchternen Kindern als Unterschlupf.
Bei kaltem Wetter zog Oma sie hoch, um ihre Schultern zu bedecken. Bei heißem Wetter wischte sie sich den Schweiß von der Stirn, der vom nahen Holzofen rann.
Und raten Sie mal, wie Oma das Brennholz ins Haus brachte? Indem sie es in ihre … Schürze schnürte.
Im Sommer sammelte Oma das Gemüse aus ihrem Garten und trug es in ihrer Schürze mit sich herum. Dann, im Herbst, pflückte sie die Äpfel direkt vom Apfelbaum und stapelte sie dort.
Und wenn unerwartet Besuch kam, wie viele Gegenstände konnten mit derselben Schürze abgestaubt werden, „um das Gröbste zu entfernen“.

Wie lange würde es trotz aller heutigen Technik dauern, bis jemand ein Allzweckkleidungsstück erfinden würde, das in seiner Nützlichkeit mit der berühmten Schürze konkurrieren könnte?
Während Oma ihren Apfelkuchen auf die Fensterbank stellte, um ihn abzukühlen, stellt man heute denselben Kuchen auf die Fensterbank, um ihn aufzutauen …
Andere Zeiten, andere Sitten!
Wenn man nur daran denkt, wie viele Mikroben sich an einem einzigen Tag auf diesem Leichentuch ansammeln konnten, würde man heute verrückt werden!
Das Einzige, was sich die damaligen Kinder durch die Berührung von Großmutters Schürze eingefangen haben, war Liebe!

Nach einem Originaltext von C. Vaudaux

Du

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Der Seelenschmerz
Das Verlangen nach Dir
Zerreisst mein Herz
Ich will zu Dir

Es schreit in mir drinn‘
Will Eins sein mit Dir
Gehst mir nicht aus dem Sinn
Bitte komm zu mir

Deine Nähe zu spüren
Deine Küsse zu schmecken
Ich möcht Dich berühren
Ich möcht Dich entdecken

Die Sehnsucht nach Erlebtem
Wächst von Tag zu Tag
Uns’re Körper bebten
Wie ich das wohl aushalten mag?

(c) boelleli 2018

Was du suchst…

… ist nicht auf den Gipfeln der Berge,
… nicht in den Tiefen des Meeres,
… nicht in den Strassen der Städte…
… es ist in Deinem Herzen

An meine Tochter

Du warst ein heiß ersehntes Kind, ich habe schon mit dir gesprochen, als du noch in meinem Bauch warst, und ich habe mir geschworen, dass ich immer für dich da sein werde.

Heute spüre ich, dass du dich immer mehr von mir entfernst… ja, ich habe sicherlich Fehler gemacht – wie jeder andere auch – aber das tut weh.

Ich dachte immer, ich sei eine verständnisvolle, unkomplizierte, entgegenkommende Mama … aber ich habe das Gefühl, dass du mich für alles schuldig und verantwortlich machst.

Ja, ich habe einige Dinge nicht gesehen, die passiert sind, als du in der Schule warst oder auch danach, und ich mache mir schreckliche Vorwürfe, aber ich kann die Zeit nicht zurückdrehen.

(c) GettyImages

Du bist ein extrem introvertierter Mensch und es ist nicht leicht, Dinge über dich herauszufinden.

Ich hoffe, dass wir uns wiederfinden und dass wir wieder eine enge und gute Mutter-Tochter-Beziehung haben werden.

Ich liebe dich, ich habe dich immer geliebt und ich werde dich bis zu meinem letzten Atemzug lieben, egal was passiert ❤️.

Neuer Tag

Lieber himmlischer Vater, ein neuer Tag beginnt. Gib mir neue Kraft und Geduld. Tröste mich durch dein Wort. Erquicke mich in meiner Mattigkeit. Sei du bei mir, wenn Schmerzen kommen und ich mutlos werde. Lass mich den Tag bestehen und dankbar annehmen, was Menschen mir Gutes erweisen. Du bist mein Vater, dir vertraue ich mich an. Amen.

Es braucht nicht viel, um glücklich zu sein…

Ich freue mich, wenn ich von meinem Fenster aus die Vögel im Futterhäuschen beobachten kann. Ihre schönen Farben werden durch den Schnee noch verstärkt. Sie kommen allein oder in Gruppen. Angesichts des großen Andrangs an bestimmten Tagen scheinen sie hunger zu haben, und ich achte darauf, dass genügend Samen vorhanden sind.
An der Schwelle zu einem Jahr, in dem die ganze Erde die Menschheit vor ihrer Gier und ihren Exzessen warnt, möchte ich mir der einfachen Dinge, Gesten und Haltungen bewusst werden, die in Reichweite sind und mich glücklich machen. Ich möchte dieses Jahr nicht als ein Rennen betrachten, und ich möchte mir auch nicht vorstellen, dass mein Glück weit weg von dem ist, was mein tägliches Leben ausmacht. Ich werde also versuchen, es einfach zu halten, den gegenwärtigen Moment mit Aufmerksamkeit zu leben. Und dieses Glück um mich herum zu teilen. Was meint Ihr dazu?

2020

2020, ein beschissenes Jahr? Vielleicht, äh… aber nicht nur:

Ein 1. Januar-Spaziergang, ein 4. Januar der gleichzeitig ein Freuden- (Geburts-) sowie ein Trauer- (Todes-) Tag war;

Ein Februar-Wochenende in Basel; ein Frühlingsanfang mal anders, sich mit sich selbst beschäftigen, Waldspaziergänge wieder zu entdecken;

Ein April mit vielen Gedanken, meinem Geburtstag via Zoom und viel Sonne; nostalgischen Fernsehserien; einer so nicht vorhesehenen Zugfahrt;

Katzen adoptieren im Sommer, einen Basler-Tag im Herbst und einer nervenaufreibenden Suche mit Happy-End im Oktober;

Zum 2. Mal ins HomeOffice verstetzt worden, neue Rezepte ausprobiert und den 20. Geburtag von Töchterchen im kleinen Kreis gefeiert;

Einen Adventskalender für Euch gestaltet, Weihnachtsbebäck und kleine Geschenke gemacht, einen ruhigen Heiligen Abend verbracht.

So schlecht war dieses Jahr gar nicht, schlussendlich können wir alle froh sein, dass wir gesund sind, ein Dach über dem Kopf haben, nicht hungern und frieren müssen.

In diesem Sinne suggeriere ich Euch, Euer Jahr revue passieren zu lassen, um festzustellen, dass es eigentlich gar kein so schlechtes Jahr gewesen ist !